Battery-News

Batterieproduktion

GM und LG rüsten Werk in Tennessee für günstigere LMR-Batteriezellen um

General Motors und LG Energy Solution wollen ihr gemeinsames Batteriewerk in Spring Hill im US-Bundesstaat Tennessee für eine neue Zellchemie umrüsten. Das Joint Venture Ultium Cells soll dort künftig prismatische Lithium-Mangan-reiche Batteriezellen, kurz LMR, für Elektroautos von GM herstellen. Die Umbauten sollen noch 2026 beginnen und 2028 abgeschlossen werden. GM hatte zuvor erklärt, ab 2028 LMR-Zellen kommerziell in einem US-Werk herstellen zu wollen. Die Erweiterung in Tennessee soll nach Unternehmensangaben rund 500 neue Arbeitsplätze schaffen. Der Standort beschäftigt derzeit etwa 1.200 Menschen. LMR soll Kosten und Energiedichte verbinden GM setzt bei LMR auf eine günstigere Alternative zu nickelreichen Batteriezellen. Ultium Cells gibt an, dass die geplanten LMR-Zellen eine um bis zu 33 Prozent höhere Energiedichte als Lithium-Eisenphosphat-Zellen erreichen könnten. Gleichzeitig sollen die Kosten auf einem vergleichbaren Niveau liegen. GM erwägt nach früheren Angaben bereits, seine ursprünglichen Pläne für LFP-Zellen in Elektroautos zugunsten von LMR zu reduzieren. Werk produziert bereits LFP-Zellen In Spring Hill werden seit Juni 2026 bereits LFP-Zellen für stationäre Energiespeicher produziert. Künftig soll der Standort mehrere Zellchemien und Bauformen abdecken. Dazu zählen LFP, nickelreiche Batterien und LMR sowie Pouch- und prismatische Zellen. Ultium Cells beziffert die gemeinsamen Investitionen in die beiden Programme und weitere Verbesserungen am Werk bis 2030 auf insgesamt eine Milliarde US-Dollar. Nach Unternehmensangaben könnte Spring Hill zudem der erste Standort weltweit werden, der prismatische LMR-Zellen in Großserie produziert. Quellen:https://www.ultiumcell.com/newsroom/latest-news/2026/09/28/Ultium-Cells-to-Upgrade-Spring-Hill-Operations-to-Produce-Lithium-Manganese-Rich-LMR-Prismatic-Battery-Cells–https://www.reuters.com/business/autos-transportation/gm-lg-make-lower-cost-ev-battery-cells-tennessee-2026-09-29/

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Volkswagen und Gotion planen drei Batterie-Joint-Ventures

Volkswagen, PowerCo und der chinesische Batteriehersteller Gotion High-tech wollen ihre Zusammenarbeit deutlich ausweiten. Geplant sind drei Joint Ventures in Spanien, der Slowakei und Marokko für LFP-Batteriezellen und Kathodenmaterial. Das gesamte Investitionsvolumen der Projekte liegt bei rund 3,22 Milliarden Euro. Die Vorhaben sollen eine stärker regionalisierte Batterie-Lieferkette für Europa schaffen. Die Pläne stehen allerdings noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und weiterer Bedingungen. Valencia wird zum wichtigsten Standort Das größte Projekt entsteht in Valencia. Die dort im Bau befindliche PowerCo-Fabrik soll in ein Gemeinschaftsunternehmen überführt werden. PowerCo hält 51 Prozent, Gotion 49 Prozent. Geplant sind rund 2,26 Milliarden Euro Investitionen und eine jährliche Produktionskapazität von 29,1 Gigawattstunden. In Šurany in der Slowakei soll eine weitere LFP-Zellfabrik mit 8,4 Gigawattstunden Jahreskapazität entstehen. Dort hält Gotion 51 Prozent und PowerCo 49 Prozent.  In Kenitra in Marokko ist zusätzlich eine Anlage für LFP-Kathodenmaterial mit einer Kapazität von 100.000 Tonnen jährlich vorgesehen. Auch dort bleibt Gotion Mehrheitsgesellschafter. Volkswagen reduziert gleichzeitig Gotion-Anteil Parallel zur industriellen Zusammenarbeit reduziert Volkswagen seine direkte Beteiligung an Gotion. Der Konzern hat den Verkauf von 5,3 Prozentpunkten seiner Beteiligung vereinbart, will aber strategischer Investor bleiben. Damit vertiefen beide Unternehmen ihre operative Zusammenarbeit, während Volkswagen seine Kapitalbeteiligung teilweise zurückfährt.  Quellen:https://www.volkswagen-group.com/de/pressemitteilungen/volkswagen-group-powerco-und-gotion-vertiefen-strategische-partnerschaft-20710https://cnevpost.com/2026/09/28/gotion-vw-plan-investment-european-battery-chain/

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Volkswagen verzögert Batterieproduktion in Ontario um zwei Jahre

Volkswagen verschiebt den Produktionsstart seiner Batteriefabrik im kanadischen St. Thomas um zwei Jahre. Die sieben Milliarden Dollar teure Anlage soll nun 2029 die Produktion aufnehmen. PowerCo Canada begründet die Verzögerung mit der Marktnachfrage, technischen Entwicklungen und der langfristigen Strategie des Volkswagen-Konzerns. PowerCo verweist auf neue Batterietechnik Durch den späteren Produktionsbeginn will PowerCo nach eigenen Angaben Batterietechnik der nächsten Generation berücksichtigen. Gleichzeitig soll die Fabrik so ausgelegt werden, dass ihre Kapazitäten später an die Marktentwicklung angepasst werden können. Bauprojekt geht in die nächste Phase Trotz des späteren Produktionsstarts setzt PowerCo die Bauarbeiten fort. In der nächsten Projektphase stehen die grundlegende Infrastruktur und die Tragwerksarbeiten im Mittelpunkt. Volkswagen hatte die Batteriefabrik 2023 angekündigt. Die kanadische Bundesregierung sagte damals 700 Millionen Dollar zur Finanzierung der anfänglichen Baukosten zu. Die Provinz Ontario steuerte weitere 500 Millionen Dollar bei. Quelle:https://www.chch.com/chch-news/volkswagen-delays-production-at-ontario-electric-vehicle-battery-plant-until-2029/

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CATL startet Testproduktion von Batteriezellen in Debrecen

CATL hat am 22. September 2026 die Testproduktion von Batteriezellen in seinem Werk im ungarischen Debrecen aufgenommen. Zunächst gehen zwei Produktionslinien in den Probebetrieb. Die geplante Jahreskapazität des Standorts liegt bei 100 GWh. Der Schritt bedeutet allerdings noch keinen Beginn der Serienproduktion. Während der Testphase will CATL Anlagen und Fertigungsprozesse einrichten, optimieren und validieren. Einen konkreten Termin für den Übergang zur Serienfertigung nennt das Unternehmen bislang nicht. Genehmigungen nach vorherigen Beanstandungen CATL hatte den Bau seines zweiten europäischen Batteriewerks im August 2022 angekündigt. Die Errichtung des ersten Gebäudes für die Zellproduktion begann im Sommer 2023. Bis zum Frühjahr 2026 wurde die Produktionsausrüstung installiert. Im August 2026 erhielt das Werk die Nutzungsgenehmigung. Anschließend wurden nach Unternehmensangaben die weiteren erforderlichen Genehmigungen und Voraussetzungen für den Testbetrieb erfüllt. Dem Produktionsstart waren wiederholte Kontrollen durch die zuständige Behörde im Komitat Hajdú-Bihar vorausgegangen. Hintergrund waren zuvor festgestellte Mängel, die bei Anwohnern Bedenken ausgelöst hatten. Laut CATL bestätigten Behördenvertreter, dass die beanstandeten Punkte inzwischen behoben seien. Batteriemodule entstehen bereits seit 2024 Der Standort Debrecen produziert bereits seit Herbst 2024 Batteriemodule. Nach Angaben des Unternehmens wurden bislang 537.000 Module gefertigt. Mit der nun gestarteten Zellproduktion erweitert CATL die Fertigungstiefe vor Ort. Nach vollständigem Ausbau soll Debrecen mit 100 GWh Jahreskapazität der größte CATL-Produktionsstandort außerhalb Chinas werden. Das Werk soll vor allem europäische Automobilhersteller beliefern. Quellen:https://www.prnewswire.com/il/news-releases/catl-kicks-off-trial-production-of-battery-cells-in-hungary-302886109.htmlhttps://cnevpost.com/2026/09/22/catl-begins-trial-cell-production-hungary-plant/

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Gotion High-Tech liefert 6 GWh Batteriespeicher für Saudi-Arabien

Gotion High-Tech hat einen Auftrag über Batteriespeicher mit insgesamt 6 GWh Kapazität in Saudi-Arabien erhalten. Der chinesische Batteriehersteller soll komplette Speicherlösungen für drei große Standorte liefern. Die Projekte befinden sich nach Unternehmensangaben inzwischen in der Bauphase. Für Gotion High-Tech bedeutet der Auftrag den Einstieg in den Markt für große Energiespeicherprojekte im Nahen Osten. Die Anlagen sollen überschüssigen Solarstrom tagsüber aufnehmen und bei hoher Stromnachfrage wieder ins Netz einspeisen. Damit sollen Erzeugung und Verbrauch zeitlich besser aufeinander abgestimmt werden. Batteriespeicher müssen Hitze und Sand standhalten Die klimatischen Bedingungen stellen besondere Anforderungen an die Technik. In Saudi-Arabien müssen die Systeme unter anderem mit hohen Temperaturen, Trockenheit, Sandstürmen und starken Temperaturschwankungen umgehen. Gotion High-Tech setzt dafür sein Qianyuan Smart Energy Storage System ein. Laut Hersteller arbeitet das System bei Temperaturen zwischen minus 30 und 55 Grad Celsius. Vorgesehen sind außerdem ein modulares Systemdesign, Temperaturregelung und ein Batteriemanagement. BOO-Modell erhöht Anforderungen an den langfristigen Betrieb Die Speicherprojekte werden nach dem Build-Own-Operate-Modell, kurz BOO, umgesetzt. Dieses Modell stellt insbesondere Anforderungen an Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und langfristige Leistungsfähigkeit der eingesetzten Speichertechnik. Gotion High-Tech will mit solchen Projekten sein internationales Geschäft ausbauen. Dabei soll sich das Geschäftsmodell nach Unternehmensangaben von der reinen Produktion in China stärker in Richtung international angebotener Technik und Dienstleistungen entwickeln. Quelle:https://autonews.gasgoo.com/articles/ev/gotion-high-tech-secures-6-gwh-saudi-arabia-energy-storage-order-2099400110571421697

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BME und CATL planen Batteriewerk in Ägypten

BME und CATL planen in Ägypten ein Werk für Batteriesysteme. In der ersten Ausbaustufe soll die Anlage eine jährliche Produktionskapazität von einer Gigawattstunde erreichen. Die anfänglichen Investitionen sollen mehr als zwei Milliarden ägyptische Pfund beziehungsweise rund 39 Millionen US-Dollar betragen. Zunächst Batterien für schwere Nutzfahrzeuge Das Werk soll anfangs Batteriesysteme für schwere Nutzfahrzeuge produzieren. Eine zweite Ausbaustufe sieht eine Kapazität von jährlich fünf Gigawattstunden vor, dann soll die Fertigung auch Batterien für Pkw umfassen. Zusätzlich sind Speicherbatterien für Solar- und Windenergie vorgesehen. Öffentliche Angaben zu einem konkreten Zeitplan für die beiden Ausbaustufen gibt es nicht. Für die Produktion ist ein lokaler Wertschöpfungsanteil von 40 Prozent vorgesehen. Die Batteriesysteme sollen sowohl auf dem ägyptischen Markt als auch international verkauft werden. CATL soll Batterietechnik und Anlagen beisteuern Die Aufgaben innerhalb der Partnerschaft sind unterschiedlich verteilt. BME bringt nach Angaben zum Projekt Fertigungs- und Engineering-Kapazitäten ein. CATL soll Batterietechnik, Produktionsausrüstung und technische Unterstützung bereitstellen. Quelle:https://sis.gov.eg/en/media-center/news/pm-witnesses-signing-of-contract-to-build-plant-for-electric-batteries/

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China reagiert auf Überkapazitäten bei Batteriespeichern

China hat die Genehmigung neuer Produktionsstätten für Batteriespeicher vorübergehend ausgesetzt. Das berichtet das chinesische Finanzmedium Cailianshe unter Berufung auf Branchenkreise. Betroffen sind demnach vor allem Projekte zur Fertigung von Batteriezellen. Hintergrund ist eine Überprüfung bestehender und geplanter Produktionskapazitäten. Die Behörden reagieren damit laut dem Bericht auf wachsende Risiken durch Überkapazitäten im chinesischen Energiespeichermarkt. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Batterien für Stromnetze und die Notstromversorgung. Baustart entscheidet über Batteriespeicher-Projekte Nach Angaben der von Cailianshe zitierten Quellen können Projekte ohne begonnenen Bau vorerst nicht weitergeführt werden. Bereits im Bau befindliche Produktionsanlagen sollen dagegen nicht betroffen sein. Die Regelung könnte später wieder angepasst werden. China ist der weltweit größte Hersteller von Batterien für Energiespeicher. Die heimische Branche ist in den vergangenen Jahren parallel zum Ausbau erneuerbarer Energien stark gewachsen. Auch führende chinesische Solarhersteller haben ihre Aktivitäten bei Batteriespeichern ausgeweitet. Hintergrund sind laut dem Bericht sinkende Gewinne und Überkapazitäten im Solarmarkt. Das schnelle Wachstum erhöht allerdings den Wettbewerbsdruck. Hersteller kämpfen mit sinkenden Preisen und zunehmenden Produktionskapazitäten.Quelle:https://www.reuters.com/business/energy/china-pauses-approvals-battery-storage-manufacturing-projects-cailianshe-reports-2026-09-07/

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Li Auto baut Beteiligung an Batteriehersteller Sunwoda EVB aus

Li Auto baut seinen Einfluss beim chinesischen Batteriehersteller Sunwoda EVB deutlich aus. Der Autobauer investiert 2,65 Milliarden Yuan, umgerechnet rund 390 Millionen US-Dollar, in neue Anteile der Batteriesparte von Sunwoda. Nach Abschluss der Transaktion hält Li Auto direkt 8,79 Prozent und wird zweitgrößter Anteilseigner. Über zwei verbundene Gesellschaften steigt der indirekt gehaltene Anteil auf insgesamt 11,17 Prozent.  Li Auto vertieft bestehende Zusammenarbeit Die Beteiligung baut auf einer bestehenden Kooperation auf. Bereits 2022 investierte eine Li-Auto-Einheit 400 Millionen Yuan in Sunwoda EVB. Durch spätere Finanzierungsrunden wurde der damalige Anteil von rund 3,2 Prozent verwässert. 2025 gründeten beide Unternehmen zudem ein Batterie-Joint-Venture mit jeweils 50 Prozent Beteiligung. Es produziert vor allem Batterien, die von Li Auto entwickelt werden. Batteriestrategie bleibt auf mehrere Lieferanten verteilt Li Auto betrachtet die neue Beteiligung laut eigenen Angaben nicht ausschließlich als Finanzinvestition. Geplant ist eine längerfristige Zusammenarbeit bei Batterietechnik, Fertigungsqualität und Industrialisierung. Li Auto soll dabei unter anderem Produktanforderungen und technische Ziele definieren. Sunwoda EVB übernimmt Engineering-, Produktions- und Lieferkettenaufgaben. Parallel entwickelt Li Auto eigene Batterietechnik. Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 sollen selbst entwickelte Batterien in weiteren Modellen eingesetzt werden. Dennoch setzt der Hersteller weiterhin auf mehrere Lieferanten und unterhält auch eine langfristige Kooperation mit CATL. Quelle:https://cnevpost.com/2026/09/04/li-auto-to-invest-sunwoda-evb/

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Ungarn verschärft Umweltstrafen für Batteriehersteller

Ungarn will die möglichen Umweltstrafen für große Industrieunternehmen deutlich erhöhen. Die Obergrenze soll künftig bei fünf Milliarden Forint (rund 16 Millionen US-Dollar) liegen. Die Regelung betrifft unter anderem Hersteller von Batterien. Gleichzeitig soll eine neue Umweltbehörde Produktion, Recycling und Stilllegung von Batteriewerken strenger kontrollieren. Ministerpräsident Peter Magyar kündigte zudem ein neues Sanktionsmodell für wiederholte Verstöße an. Verletzt ein Großunternehmen innerhalb von fünf Jahren dreimal Umweltvorschriften, soll eine umsatzabhängige Mindeststrafe greifen. Sie soll mindestens 0,5 Prozent des jährlichen Nettoumsatzes betragen. Samsung-Werk in Göd als Beispiel für Umweltverstöße Magyar verwies dabei exemplarisch auf das Batteriewerk von Samsung SDI in Göd im Norden Ungarns. Die Anlage wurde zwischen 2022 und 2023 mehrfach wegen Überschreitungen von Emissionsgrenzwerten mit Geldstrafen belegt. Nach Berechnungen des Ministerpräsidenten würde die geplante umsatzabhängige Mindeststrafe bei diesem Werk etwa fünf Milliarden Forint erreichen. Samsung hatte vor der Wahl erklärt, sein ungarisches Werk halte Umwelt- und Sicherheitsvorschriften ein. Die Umweltgenehmigung der Fabrik war zeitweise ausgesetzt. Auch beim chinesischen Batteriekomponentenhersteller Semcorp griffen Behörden ein. Im Juni wurde dessen Produktionsgenehmigung ausgesetzt. Zuvor hatten Behörden eine großflächige Aluminiumverunreinigung in Wasserproben aus Überwachungsbrunnen rund um das Werk festgestellt. Semcorp erklärte, den Vorgang zu untersuchen. Quelle:https://www.reuters.com/sustainability/climate-energy/hungary-create-watchdog-oversee-ev-battery-plants-boost-fines-polluters-2026-09-03/

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ProLogium startet Serienfertigung von Feststoffbatterie mit 381 Wh/kg

ProLogium hat nach eigenen Angaben die Serienproduktion seiner Festkörperbatterie der Generation 3.5 in Taiwan aufgenommen. Die großformatige Lithium-Keramik-Batterie-Zelle mit 185,4 Ah erreicht laut einer TÜV-Prüfung eine gravimetrische Energiedichte von 381 Wh/kg. Die volumetrische Energiedichte liegt bei 903 Wh/l. Produktionsplattform besteht seit mehr als zehn Jahren Die technische Grundlage bildet ProLogiums Logithium-Zellarchitektur. Sie kombiniert einen keramischen Separator mit einer Randstruktur zur zusätzlichen Trennung, Abdichtung und Isolation der Elektroden. ProLogium entwickelte die Architektur 2012 und begann 2013 mit der kommerziellen Produktion. Seitdem hat das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 2,4 Millionen Zellen ausgeliefert. 2017 folgte eine kontinuierliche Roll-to-Roll-Fertigung. Seit 2024 betreibt ProLogium eine Fertigungsplattform für großformatige Zellen im Giga-Maßstab. Generation 4 soll bestehende Anlagen weitgehend nutzen Parallel arbeitet ProLogium an Generation 4. Diese soll einen vollständig anorganischen Elektrolyten verwenden, während Zellarchitektur und wesentliche Fertigungsprozesse erhalten bleiben. Nach Unternehmensplanung müssten dafür etwa zehn Prozent der bestehenden Produktionsanlagen verändert werden. Als Zielmärkte nennt das Unternehmen Elektrofahrzeuge, Rechenzentren sowie maritime und aeronautische Anwendungen. Neben Taiwan plant ProLogium Produktionskapazitäten in Frankreich und perspektivisch Nordamerika. Für die weitere Industrialisierung werden neben Energiedichte und Klassifizierung insbesondere Produktionsausbeute, Kosten, Lebensdauer und reproduzierbare Leistungsdaten großer Stückzahlen relevant sein. Quelle:https://www.globenewswire.com/news-release/2026/09/02/3354848/0/en/prologium-begins-mass-production-of-high-energy-density-all-solid-state-battery-reaching-381-wh-kg-and-903-wh-l.html

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