Battery-News

Batterieproduktion

Forge Nano baut Batteriefertigung in North Carolina aus

Forge Nano erweitert seine Batteriezellfertigung in Morrisville im US-Bundesstaat North Carolina. Der Standort soll von derzeit knapp 10.000 auf knapp etwa 29.000 Quadratmeter wachsen. Nach Angaben des Unternehmens ist bei voller Auslastung eine jährliche Produktionskapazität von bis zu 3 GWh vorgesehen. Der Produktionsstart ist für 2028 geplant. Das Projekt wird mit bis zu 100 Millionen US-Dollar durch das US-Energieministerium unterstützt. Der Ausbau zielt insbesondere auf Batteriezellen für Verteidigung, Luft- und Raumfahrt sowie industrielle Anwendungen. Die Fertigungsanlagen für die erweiterte Batteriefertigung sollen innerhalb der kommenden zwei Jahre geliefert werden. Der Zeitplan fällt mit neuen Beschaffungsanforderungen des National Defense Authorization Act zusammen. Diese sollen ab 2028 für Batterien im Verteidigungsbereich gelten. Forge Nano positioniert den Standort deshalb als inländische Bezugsquelle für Lithium-Ionen-Zellen. Samsung SDI beteiligt sich an Forge Nano Beim Aufbau der Produktion arbeitet Forge Nano mit Samsung SDI zusammen. Der Batteriehersteller soll Fertigungs- und Betriebserfahrung für die Serienproduktion einbringen. In Morrisville sollen künftig sowohl Zellen von Forge Nano als auch Batteriezellen von Samsung SDI gefertigt werden. Samsung SDI hat außerdem eine bedingte Vereinbarung zur Abnahme von Batteriezellen ab 2028 geschlossen. Im Juli investierte das Unternehmen insgesamt 20 Millionen US-Dollar in Forge Nano. Davon entfielen jeweils 10 Millionen Dollar auf eine Series-D-Finanzierung und eine PIPE-Finanzierung im Zusammenhang mit dem geplanten Börsengang. Beide Unternehmen arbeiten zudem an einer möglichen Integration der Atomic-Armor-Beschichtungstechnologie von Forge Nano in künftige Samsung-SDI-Batterien. Quelle:https://ir.forgenano.com/news/news-details/2026/Forge-Nano-Breaks-Ground-on-Americas-Battery-Gigafactory-to-Strengthen-U-S–Defense-Supply-Chains/default.aspx

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LG Energy Solution startet Batterieproduktion im neuen Werk in Lansing

LG Energy Solution hat die Produktion in seinem neuen Batteriewerk in Lansing im US-Bundesstaat Michigan aufgenommen. Die Anlage soll bei voller Auslastung eine jährliche Fertigungskapazität von mehr als 35 GWh erreichen. Produziert werden Batteriezellen für stationäre Energiespeicher und Elektrofahrzeuge. Seit 2022 hat LG Energy Solution nach eigenen Angaben mehr als zwei Milliarden US-Dollar in den Standort investiert. Derzeit beschäftigt das Werk rund 900 Mitarbeiter. Bei voller Auslastung sollen es bis zu 1.700 sein. LFP-Zellen für stationäre Energiespeicher In Lansing fertigt LG Energy Solution großformatige Lithium-Eisenphosphat-Zellen. Die US-Sparte LG Energy Solution Vertech integriert diese Zellen in komplette Energiespeichersysteme. Vorgesehen sind Anwendungen bei Energieversorgern, in Stromnetzen sowie in Industrie und Gewerbe. Zu den geplanten Abnehmern zählt DTE Energy aus Detroit. LG Energy Solution plant bis Ende 2026 eine LFP-Produktionskapazität von insgesamt mehr als 50 GWh in Nordamerika. Dafür nennt das Unternehmen fünf Produktionsstandorte in den USA und Kanada. Rund 80 Prozent der weltweiten ESS-Kapazität von LG Energy Solution sollen dann in Nordamerika liegen. NMC-Batteriezellen für Toyota Neben LFP-Zellen produziert das Werk Nickel-Mangan-Kobalt-Zellen mit höherer Energiedichte. Diese NMC-Zellen sind für Toyota bestimmt. Sie sollen unter anderem im batterieelektrischen Toyota Highlander des Modelljahres 2027 eingesetzt werden. Quelle:https://news.lgensol.com/company-news/press-releases/5163/

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CATL erklärt Kerngeschäft für CO₂-neutral

CATL hat nach eigenen Angaben Ende 2025 CO₂-Neutralität in seinem Kerngeschäft erreicht. Bis 2035 will der chinesische Batteriehersteller auch seine Wertschöpfungskette klimaneutral stellen. Das Unternehmen bezeichnet sich als weltweit einzigen Batteriehersteller mit CO₂-neutralem Kerngeschäft bei Produktionsmengen im TWh-Maßstab. 20 Batteriewerke als CO₂-neutral zertifiziert Bis Ende 2025 erhielten laut CATL 20 Batteriewerke eine Zertifizierung nach ISO 14068-1. Der Strom für das Kerngeschäft stammte demnach vollständig aus CO₂-neutralen Quellen. Seit 2023 habe CATL mehr als 18 Milliarden kWh CO₂-neutralen Strom eingesetzt. Der spezifische Energieverbrauch der Batteriewerke sei gegenüber 2022 um 28 Prozent gesunken. Die CO₂-Intensität habe sich innerhalb von zwei Jahren um rund 77 Prozent verringert. CATL beziffert die kumuliert vermiedenen Emissionen auf mehr als zehn Millionen Tonnen CO₂-Äquivalent. Lieferkette rückt in den Fokus Nach Berechnungen von CATL entstehen mehr als 80 Prozent der Lebenszyklus-Emissionen seiner Produkte in der Lieferkette. Deren Emissionen seien mehr als fünfmal so hoch wie jene des Kerngeschäfts. Zur Erfassung nutzt CATL eine Plattform auf Basis seines Carbon Chain Management System. Sie deckt Schritte von der Rohstoffgewinnung bis zur Komponentenfertigung ab. Nach Unternehmensangaben liegen Daten von mehr als 100 wichtigen Tier-1-Lieferanten vor. Künftig sollen CO₂-Fußabdruck, Anteil erneuerbarer Energien und spezifischer Energieverbrauch stärker in die Lieferantenbewertung einfließen. An einer ersten Initiative zur Emissionssenkung beteiligen sich 30 Kernlieferanten. Quelle:https://cnevpost.com/2026/08/17/catl-core-operations-carbon-neutral-supply-chain-next/

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Samsung SDI GM

Samsung SDI übernimmt GM-Anteil am Batterie-Joint-Venture in Indiana

Samsung SDI übernimmt den 49,99-Prozent-Anteil von General Motors an dem gemeinsamen Batterie-Joint-Venture „SynergyCells“ und wird damit Alleineigentümer des im Bau befindlichen Zellwerks in New Carlisle im US-Bundesstaat Indiana. Das teilte der südkoreanische Batteriehersteller am Dienstag mit und bestätigte damit einen zuvor erschienenen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Als Grund für die Neuordnung nennt Samsung SDI die veränderten Marktbedingungen seit Gründung des Joint Ventures, insbesondere das langsamer als erwartet wachsende Geschäft mit Elektrofahrzeugen in den USA. Partnerschaft seit 2024 GM und Samsung SDI hatten ihre Partnerschaft im April 2023 angekündigt und das Joint Venture mit einem Investitionsvolumen von 3,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 finalisiert. Auf dem rund 275 Hektar großen Gelände sollten ab 2027 prismatische Zellen mit nickelreicher NCA-Chemie unter Samsungs Marke PRiMX gefertigt werden. Geplant waren zunächst 27 GWh Jahreskapazität mit Ausbaupotenzial auf 36 GWh sowie mehr als 1.600 Arbeitsplätze. Probleme in der E-Auto-Nachfrage Zuletzt war das Projekt jedoch ins Stocken geraten: Angesichts der schwächelnden E-Auto-Nachfrage hatten beide Partner den Bau Anfang des Jahres pausiert. Die Gebäudehülle ist fertiggestellt, Produktionsanlagen wurden bislang nicht installiert. Nach Angaben von Bloomberg hat GM bisher rund 300 Millionen US-Dollar in die Entwicklung des Standorts investiert. Samsung SDI will das Werk alleine fertigstellen Samsung SDI will das Werk nun in Eigenregie fertigstellen und zunächst Batterien für stationäre Energiespeichersysteme (ESS) produzieren, um vom schnell wachsenden US-Speichermarkt zu profitieren. Es ist der erste vollständig eigene Produktionsstandort des Unternehmens in Nordamerika. Die strategische Partnerschaft mit GM soll unterdessen fortgesetzt werden, unter anderem bei der Entwicklung prismatischer Zellen der nächsten Generation. GM zieht sich aus der Batteriezelle zurück Für GM ist der Verkauf der jüngste Schritt eines schrittweisen Rückzugs aus eigenen Zellfertigungskapazitäten: Bereits 2025 hatte der Autobauer seinen Anteil am nahezu fertiggestellten Ultium-Zellwerk in Lansing (Michigan) an LG Energy Solution abgegeben. Zwei Ultium-Cells-Werke betreibt GM weiterhin gemeinsam mit LG Energy Solution; dort ist zuletzt auch die Produktion von LFP-Zellen angelaufen. QuellenReuters

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CALB überarbeitet Qualitätsprozesse nach Batterieproblemen

Der chinesische Batteriehersteller CALB überarbeitet nach Problemen mit aufgequollenen Batteriezellen in Fahrzeugen von GAC Aion seine Qualitäts- und Sicherheitsprozesse. Nach einem Bericht des chinesischen Mediums Auto Time betreffen die Änderungen die Fertigung, die Rückverfolgbarkeit sowie die Qualitätsorganisation. Hintergrund ist die im Juli bekannt gewordene „Banana Battery“-Kontroverse. Dem Bericht zufolge verschärft CALB unter anderem die Fertigungstoleranzen, baut die Überwachung von Feuchtigkeit bei der Zellproduktion aus und verbessert die Rückverfolgbarkeit von Produktionschargen. Zudem überprüft das Unternehmen Materialien und Rezepturen aus den Jahren 2022 und 2023 und verzichtet künftig auf Formulierungen mit geringen Sicherheitsreserven. Qualitätsabteilung erhält mehr Befugnisse Auch organisatorisch zieht CALB Konsequenzen. Nach Angaben von Auto Time kann die Qualitätsabteilung Produktionschargen künftig stoppen, wenn sie die internen Vorgaben nicht erfüllen. Außerdem wurde ein Qualitätsteam für Pkw-Kunden eingerichtet, das gemeinsam mit Fahrzeugherstellern Daten der Batteriemanagementsysteme auswertet. Reaktion auf „Banana Battery“-Kontroverse Auslöser der Maßnahmen waren Probleme mit 177-Ah-LFP-Batteriezellen in GAC-Aion-S-Fahrzeugen. Nach Laufleistungen zwischen 150.000 und 300.000 Kilometern wurden unter anderem Zellaufblähungen, Elektrolytlecks und Leistungsverluste gemeldet. GAC Aion verlängerte daraufhin die Batteriegarantie für betroffene Fahrzeuge auf acht Jahre beziehungsweise 300.000 Kilometer. CALB kündigte an, die Verantwortung für die Zellqualität zu übernehmen. Quelle:https://cnevpost.com/2026/08/06/calb-banana-battery-quality-overhaul/

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Samsung SDI startet US-Produktion von LFP-Batteriezellen im Oktober

Samsung SDI will nach eigenen Angaben im Oktober 2026 mit der Produktion prismatischer Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) für stationäre Batteriespeicher (BESS) in den USA beginnen. Die Fertigungslinie befindet sich derzeit in der Qualitätsvalidierung für die Serienproduktion. Die ersten Auslieferungen der Samsung Battery Box (SBB) 2.0 sollen noch vor Jahresende erfolgen. Gleichzeitig erwartet das Unternehmen, dass die Nachfrage ab 2028 die verfügbaren Produktionskapazitäten übersteigen wird. Bereits im vergangenen Jahr hatte Samsung SDI angekündigt, bis Ende 2026 eine jährliche Produktionskapazität von 30 GWh für BESS-Zellen in den USA aufzubauen. Vor diesem Hintergrund prüft das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits zusätzliche Kapazitäten. FEOC-konforme Lieferkette im Fokus Nach Angaben von Samsung SDI wurde die Lieferkette für LFP-Kathodenmaterial und weitere Schlüsselkomponenten gemeinsam mit Partnern aus Südkorea und den USA aufgebaut, um die US-Vorgaben zu sogenannten Foreign Entities of Concern (FEOC) zu erfüllen. Hintergrund sind geänderte US-Regelungen, die den Einsatz bestimmter importierter Batteriezellen bei steuerlich geförderten Speicherprojekten einschränken. Laut Unternehmen sichern die bislang eingegangenen Aufträge bereits einen erheblichen Teil der geplanten Produktionskapazitäten bis 2029. Zusätzlich wurden im zweiten Quartal langfristige Lieferverträge mit Kunden aus dem US-Batteriespeichermarkt abgeschlossen. Quelle:https://www.energy-storage.news/samsung-sdi-on-track-with-us-lfp-cell-production-expects-demand-to-outstrip-production/

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Altech stellt CERENERGY-Projekt in Sachsen ein

Die Altech Advanced Materials AG hat das CERENERGY-Batterieprojekt in Sachsen eingestellt. Nach Angaben des Unternehmens fiel die Entscheidung, nachdem die über neun Monate laufende Suche nach einem strategischen Partner erfolglos geblieben war. Die Chancen auf eine Finanzierung und die Inbetriebnahme seien inzwischen so gering, dass weitere Betriebskosten nicht mehr gerechtfertigt seien. Geplant war die Produktion von Natrium-Aluminiumoxid-Festkörperbatterien für stationäre Energiespeicher. Das Gemeinschaftsprojekt von Altech und der Fraunhofer-Gesellschaft sollte Batteriesysteme für Stromnetze sowie die Speicherung von Energie aus Wind- und Solaranlagen hervorbringen. Vorgesehen war zunächst eine Jahreskapazität von 100 Megawattstunden mit späteren Ausbaustufen. Projektgesellschaft wird abgewickelt Mit dem Projekt wird auch die Altech Batteries GmbH abgewickelt, die die Vermögenswerte des Vorhabens hält. Das Grundstück in Spreetal soll an die Kommunalverwaltung zurückverkauft werden. Die Patentrechte an der CERENERGY-Technologie verbleiben bei der Fraunhofer-Gesellschaft, die mit 25 Prozent an der Projektgesellschaft beteiligt ist. Quellen:https://www.altechadvancedmaterials.com/wp-content/uploads/2026/07/2026-07-30-CERENERGY-Projekt-Eingestellt.pdfhttps://www.altechadvancedmaterials.com/wp-content/uploads/2023/04/Geschaeftsbericht-AAM_2022_fin_Upload.pdf

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EU startet Förderaufruf für Batteriezellfabriken mit 1,5 Milliarden Euro

Die Europäische Kommission hat einen Förderaufruf im Rahmen der Battery Booster Facility gestartet. Für Batteriezellfertigungsprojekte im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) stehen zinsfreie Darlehen in Höhe von bis zu 1,5 Milliarden Euro bereit. Finanziert wird das Programm aus dem Innovationsfonds, der sich aus Einnahmen des EU-Emissionshandelssystems speist. Anträge können bis zum 30. September 2026 eingereicht werden. Förderung für die Hochlaufphase der Produktion Die Darlehen richten sich an Projekte in der Hochlaufphase zwischen Vorserienfertigung und kommerziellem Regelbetrieb. Laut Kommission soll diese Phase finanziell abgesichert werden, damit Unternehmen ihre Produktion schneller ausweiten und zusätzliche private Investitionen gewinnen können. Förderfähig sind Batteriezellfertigungsprojekte im EWR, die Batteriezellen für Elektrofahrzeuge herstellen. Voraussetzung ist unter anderem, dass sich das Projekt bereits in der Hochlaufphase befindet und das erste Vorhaben des Antragstellers für eine kommerzielle Großserienproduktion von Batteriezellen für Elektrofahrzeuge weltweit darstellt. Zudem muss eine geplante Jahreskapazität von mindestens 10 GWh erreicht werden. Erfolgreiche Antragsteller können zinsfreie Darlehen von bis zu 60 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten. Pro Projekt sind maximal 500 Millionen Euro vorgesehen. Die Battery Booster Facility ist Teil einer umfassenderen Strategie der EU zur Stärkung der europäischen Batterieindustrie. Nach Angaben der Kommission umfasst diese weitere Maßnahmen zur Förderung von Investitionen, zum Ausbau der vorgelagerten Wertschöpfungskette, zur Unterstützung von Innovationen und Qualifizierung sowie zur stärkeren Koordinierung der Aktivitäten innerhalb Europas.Quellen:https://single-market-economy.ec.europa.eu/news/commission-seeks-projects-fund-under-battery-booster-facility-2026-07-28_enhttps://single-market-economy.ec.europa.eu/calls-proposals/battery-booster-facility-call-proposals_en

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Factorial und SK On prüfen Zusammenarbeit bei der Fertigung von Feststoffbatterien

Der US-amerikanische Batterieentwickler Factorial Energy und der südkoreanische Batteriehersteller SK On wollen künftig im Bereich der Feststoffbatterien zusammenarbeiten. Ziel ist es, zu untersuchen, ob und wie sich die bestehenden Produktionsanlagen von SK On für die Herstellung von Feststoffbatterien nutzen lassen. Die konkreten Bedingungen sollen erst in späteren Verträgen festgelegt werden. Im Mittelpunkt steht die technische Bewertung der Feststoffbatterietechnologie FEST von Factorial.  Bestehende Produktionskapazitäten im Fokus Die Unternehmen wollen nach eigenen Angaben untersuchen, welche Anforderungen sich für die Fertigung ergeben und ob vorhandene Lithium-Ionen-Produktionslinien dafür geeignet sind. Das Unternehmen möchte einen kapitalarmen Ansatz verfolgen, der auf die Nutzung bestehender Produktionsanlagen setzt, anstatt neue Fabriken aufzubauen. SK On verfügt weltweit über eine jährliche Produktionskapazität von mehr als 200 GWh, davon rund 100 GWh in den USA. Zu den US-Standorten gehören Produktionskapazitäten in Commerce im Bundesstaat Georgia sowie Anlagen in Tennessee. Prüfung der industriellen Umsetzbarkeit Die Kooperation konzentriert sich zunächst auf die technische Machbarkeit und die Anforderungen an die Fertigung. Ob daraus eine industrielle Produktion entsteht, bleibt offen. Nach Angaben von Factorial ist dies die erste auf die Fertigung ausgerichtete Partnerschaft des Unternehmens mit einem globalen Batteriehersteller. Die Unternehmen wollen zudem Möglichkeiten für den Einsatz von Feststoffbatterien in Mobilitätsanwendungen und weiteren leistungsintensiven Märkten prüfen. Quelle:https://factorialenergy.com/press-releases/factorial-and-sk-on-sign-mou-to-explore-solid-state-battery-manufacturing/

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BMW startet Serienfertigung von iX5-Batterien in Woodruff im Dezember

BMW will im Dezember 2026 im neuen Werk Woodruff im US-Bundesstaat South Carolina mit der Serienproduktion der Hochvoltbatterien für den vollelektrischen BMW iX5 beginnen. Nach Angaben des Unternehmens laufen dort bereits Test- und Vorserienbatterien vom Band. Die Batterien werden anschließend an das nahegelegene Fahrzeugwerk Spartanburg geliefert, wo der iX5 gefertigt wird. Das Werk ist Teil der globalen Produktionsstrategie „Local for Local“, bei der Batterien in der Nähe der jeweiligen Fahrzeugwerke montiert werden. Neben Woodruff entstehen beziehungsweise bestehen entsprechende Standorte in Deutschland, China, Mexiko und Ungarn. KI und digitale Planung sollen Batteriemontage verbessern Laut BMW setzt das Werk Woodruff auf KI-gestützte Produktionsprozesse, digitale Zwillinge und Virtual-Reality-Anwendungen. Mehr als 300 Beschäftigte und 250 Roboter sollen an der Montage der Hochvoltbatterien arbeiten. Das Unternehmen gibt an, dass sämtliche Fertigungsschritte kontinuierlich überwacht und in Echtzeit dokumentiert werden. KI-Assistenten sollen die dabei entstehenden Daten auswerten und die Produktion unterstützen. Gen6-Batterie mit 800-Volt-Technik für den BMW iX5 Die Batterien basieren auf der sechsten Generation der BMW-Hochvoltbatterie. Dabei werden zylindrische Rundzellen nach dem sogenannten Cell-to-Pack-Prinzip direkt in die Batterie integriert. Der batterieelektrische BMW iX5 erhält die sechste Generation der BMW-eDrive-Technologie mit 800-Volt-Architektur. Die Hochvoltbatterie verfügt laut Unternehmensangaben über einen nutzbaren Energiegehalt von 144 kWh in den USA beziehungsweise 141 kWh in Europa und ist damit die bislang größte Batterie eines vollelektrischen BMW-Modells. Quelle:https://www.press.bmwgroup.com/deutschland/article/detail/T0459239DE/erste-einblicke-in-die-produktion:-bmw-group-werk-woodruff-montiert-die-hochvoltbatterien-fuer-den-neuen-bmw-ix5

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