Battery-News

Batterieproduktion

CALB überarbeitet Qualitätsprozesse nach Batterieproblemen

Der chinesische Batteriehersteller CALB überarbeitet nach Problemen mit aufgequollenen Batteriezellen in Fahrzeugen von GAC Aion seine Qualitäts- und Sicherheitsprozesse. Nach einem Bericht des chinesischen Mediums Auto Time betreffen die Änderungen die Fertigung, die Rückverfolgbarkeit sowie die Qualitätsorganisation. Hintergrund ist die im Juli bekannt gewordene „Banana Battery“-Kontroverse. Dem Bericht zufolge verschärft CALB unter anderem die Fertigungstoleranzen, baut die Überwachung von Feuchtigkeit bei der Zellproduktion aus und verbessert die Rückverfolgbarkeit von Produktionschargen. Zudem überprüft das Unternehmen Materialien und Rezepturen aus den Jahren 2022 und 2023 und verzichtet künftig auf Formulierungen mit geringen Sicherheitsreserven. Qualitätsabteilung erhält mehr Befugnisse Auch organisatorisch zieht CALB Konsequenzen. Nach Angaben von Auto Time kann die Qualitätsabteilung Produktionschargen künftig stoppen, wenn sie die internen Vorgaben nicht erfüllen. Außerdem wurde ein Qualitätsteam für Pkw-Kunden eingerichtet, das gemeinsam mit Fahrzeugherstellern Daten der Batteriemanagementsysteme auswertet. Reaktion auf „Banana Battery“-Kontroverse Auslöser der Maßnahmen waren Probleme mit 177-Ah-LFP-Batteriezellen in GAC-Aion-S-Fahrzeugen. Nach Laufleistungen zwischen 150.000 und 300.000 Kilometern wurden unter anderem Zellaufblähungen, Elektrolytlecks und Leistungsverluste gemeldet. GAC Aion verlängerte daraufhin die Batteriegarantie für betroffene Fahrzeuge auf acht Jahre beziehungsweise 300.000 Kilometer. CALB kündigte an, die Verantwortung für die Zellqualität zu übernehmen. Quelle:https://cnevpost.com/2026/08/06/calb-banana-battery-quality-overhaul/

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Samsung SDI startet US-Produktion von LFP-Batteriezellen im Oktober

Samsung SDI will nach eigenen Angaben im Oktober 2026 mit der Produktion prismatischer Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) für stationäre Batteriespeicher (BESS) in den USA beginnen. Die Fertigungslinie befindet sich derzeit in der Qualitätsvalidierung für die Serienproduktion. Die ersten Auslieferungen der Samsung Battery Box (SBB) 2.0 sollen noch vor Jahresende erfolgen. Gleichzeitig erwartet das Unternehmen, dass die Nachfrage ab 2028 die verfügbaren Produktionskapazitäten übersteigen wird. Bereits im vergangenen Jahr hatte Samsung SDI angekündigt, bis Ende 2026 eine jährliche Produktionskapazität von 30 GWh für BESS-Zellen in den USA aufzubauen. Vor diesem Hintergrund prüft das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits zusätzliche Kapazitäten. FEOC-konforme Lieferkette im Fokus Nach Angaben von Samsung SDI wurde die Lieferkette für LFP-Kathodenmaterial und weitere Schlüsselkomponenten gemeinsam mit Partnern aus Südkorea und den USA aufgebaut, um die US-Vorgaben zu sogenannten Foreign Entities of Concern (FEOC) zu erfüllen. Hintergrund sind geänderte US-Regelungen, die den Einsatz bestimmter importierter Batteriezellen bei steuerlich geförderten Speicherprojekten einschränken. Laut Unternehmen sichern die bislang eingegangenen Aufträge bereits einen erheblichen Teil der geplanten Produktionskapazitäten bis 2029. Zusätzlich wurden im zweiten Quartal langfristige Lieferverträge mit Kunden aus dem US-Batteriespeichermarkt abgeschlossen. Quelle:https://www.energy-storage.news/samsung-sdi-on-track-with-us-lfp-cell-production-expects-demand-to-outstrip-production/

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Altech stellt CERENERGY-Projekt in Sachsen ein

Die Altech Advanced Materials AG hat das CERENERGY-Batterieprojekt in Sachsen eingestellt. Nach Angaben des Unternehmens fiel die Entscheidung, nachdem die über neun Monate laufende Suche nach einem strategischen Partner erfolglos geblieben war. Die Chancen auf eine Finanzierung und die Inbetriebnahme seien inzwischen so gering, dass weitere Betriebskosten nicht mehr gerechtfertigt seien. Geplant war die Produktion von Natrium-Aluminiumoxid-Festkörperbatterien für stationäre Energiespeicher. Das Gemeinschaftsprojekt von Altech und der Fraunhofer-Gesellschaft sollte Batteriesysteme für Stromnetze sowie die Speicherung von Energie aus Wind- und Solaranlagen hervorbringen. Vorgesehen war zunächst eine Jahreskapazität von 100 Megawattstunden mit späteren Ausbaustufen. Projektgesellschaft wird abgewickelt Mit dem Projekt wird auch die Altech Batteries GmbH abgewickelt, die die Vermögenswerte des Vorhabens hält. Das Grundstück in Spreetal soll an die Kommunalverwaltung zurückverkauft werden. Die Patentrechte an der CERENERGY-Technologie verbleiben bei der Fraunhofer-Gesellschaft, die mit 25 Prozent an der Projektgesellschaft beteiligt ist. Quellen:https://www.altechadvancedmaterials.com/wp-content/uploads/2026/07/2026-07-30-CERENERGY-Projekt-Eingestellt.pdfhttps://www.altechadvancedmaterials.com/wp-content/uploads/2023/04/Geschaeftsbericht-AAM_2022_fin_Upload.pdf

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EU startet Förderaufruf für Batteriezellfabriken mit 1,5 Milliarden Euro

Die Europäische Kommission hat einen Förderaufruf im Rahmen der Battery Booster Facility gestartet. Für Batteriezellfertigungsprojekte im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) stehen zinsfreie Darlehen in Höhe von bis zu 1,5 Milliarden Euro bereit. Finanziert wird das Programm aus dem Innovationsfonds, der sich aus Einnahmen des EU-Emissionshandelssystems speist. Anträge können bis zum 30. September 2026 eingereicht werden. Förderung für die Hochlaufphase der Produktion Die Darlehen richten sich an Projekte in der Hochlaufphase zwischen Vorserienfertigung und kommerziellem Regelbetrieb. Laut Kommission soll diese Phase finanziell abgesichert werden, damit Unternehmen ihre Produktion schneller ausweiten und zusätzliche private Investitionen gewinnen können. Förderfähig sind Batteriezellfertigungsprojekte im EWR, die Batteriezellen für Elektrofahrzeuge herstellen. Voraussetzung ist unter anderem, dass sich das Projekt bereits in der Hochlaufphase befindet und das erste Vorhaben des Antragstellers für eine kommerzielle Großserienproduktion von Batteriezellen für Elektrofahrzeuge weltweit darstellt. Zudem muss eine geplante Jahreskapazität von mindestens 10 GWh erreicht werden. Erfolgreiche Antragsteller können zinsfreie Darlehen von bis zu 60 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten. Pro Projekt sind maximal 500 Millionen Euro vorgesehen. Die Battery Booster Facility ist Teil einer umfassenderen Strategie der EU zur Stärkung der europäischen Batterieindustrie. Nach Angaben der Kommission umfasst diese weitere Maßnahmen zur Förderung von Investitionen, zum Ausbau der vorgelagerten Wertschöpfungskette, zur Unterstützung von Innovationen und Qualifizierung sowie zur stärkeren Koordinierung der Aktivitäten innerhalb Europas.Quellen:https://single-market-economy.ec.europa.eu/news/commission-seeks-projects-fund-under-battery-booster-facility-2026-07-28_enhttps://single-market-economy.ec.europa.eu/calls-proposals/battery-booster-facility-call-proposals_en

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Factorial und SK On prüfen Zusammenarbeit bei der Fertigung von Feststoffbatterien

Der US-amerikanische Batterieentwickler Factorial Energy und der südkoreanische Batteriehersteller SK On wollen künftig im Bereich der Feststoffbatterien zusammenarbeiten. Ziel ist es, zu untersuchen, ob und wie sich die bestehenden Produktionsanlagen von SK On für die Herstellung von Feststoffbatterien nutzen lassen. Die konkreten Bedingungen sollen erst in späteren Verträgen festgelegt werden. Im Mittelpunkt steht die technische Bewertung der Feststoffbatterietechnologie FEST von Factorial.  Bestehende Produktionskapazitäten im Fokus Die Unternehmen wollen nach eigenen Angaben untersuchen, welche Anforderungen sich für die Fertigung ergeben und ob vorhandene Lithium-Ionen-Produktionslinien dafür geeignet sind. Das Unternehmen möchte einen kapitalarmen Ansatz verfolgen, der auf die Nutzung bestehender Produktionsanlagen setzt, anstatt neue Fabriken aufzubauen. SK On verfügt weltweit über eine jährliche Produktionskapazität von mehr als 200 GWh, davon rund 100 GWh in den USA. Zu den US-Standorten gehören Produktionskapazitäten in Commerce im Bundesstaat Georgia sowie Anlagen in Tennessee. Prüfung der industriellen Umsetzbarkeit Die Kooperation konzentriert sich zunächst auf die technische Machbarkeit und die Anforderungen an die Fertigung. Ob daraus eine industrielle Produktion entsteht, bleibt offen. Nach Angaben von Factorial ist dies die erste auf die Fertigung ausgerichtete Partnerschaft des Unternehmens mit einem globalen Batteriehersteller. Die Unternehmen wollen zudem Möglichkeiten für den Einsatz von Feststoffbatterien in Mobilitätsanwendungen und weiteren leistungsintensiven Märkten prüfen. Quelle:https://factorialenergy.com/press-releases/factorial-and-sk-on-sign-mou-to-explore-solid-state-battery-manufacturing/

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BMW startet Serienfertigung von iX5-Batterien in Woodruff im Dezember

BMW will im Dezember 2026 im neuen Werk Woodruff im US-Bundesstaat South Carolina mit der Serienproduktion der Hochvoltbatterien für den vollelektrischen BMW iX5 beginnen. Nach Angaben des Unternehmens laufen dort bereits Test- und Vorserienbatterien vom Band. Die Batterien werden anschließend an das nahegelegene Fahrzeugwerk Spartanburg geliefert, wo der iX5 gefertigt wird. Das Werk ist Teil der globalen Produktionsstrategie „Local for Local“, bei der Batterien in der Nähe der jeweiligen Fahrzeugwerke montiert werden. Neben Woodruff entstehen beziehungsweise bestehen entsprechende Standorte in Deutschland, China, Mexiko und Ungarn. KI und digitale Planung sollen Batteriemontage verbessern Laut BMW setzt das Werk Woodruff auf KI-gestützte Produktionsprozesse, digitale Zwillinge und Virtual-Reality-Anwendungen. Mehr als 300 Beschäftigte und 250 Roboter sollen an der Montage der Hochvoltbatterien arbeiten. Das Unternehmen gibt an, dass sämtliche Fertigungsschritte kontinuierlich überwacht und in Echtzeit dokumentiert werden. KI-Assistenten sollen die dabei entstehenden Daten auswerten und die Produktion unterstützen. Gen6-Batterie mit 800-Volt-Technik für den BMW iX5 Die Batterien basieren auf der sechsten Generation der BMW-Hochvoltbatterie. Dabei werden zylindrische Rundzellen nach dem sogenannten Cell-to-Pack-Prinzip direkt in die Batterie integriert. Der batterieelektrische BMW iX5 erhält die sechste Generation der BMW-eDrive-Technologie mit 800-Volt-Architektur. Die Hochvoltbatterie verfügt laut Unternehmensangaben über einen nutzbaren Energiegehalt von 144 kWh in den USA beziehungsweise 141 kWh in Europa und ist damit die bislang größte Batterie eines vollelektrischen BMW-Modells. Quelle:https://www.press.bmwgroup.com/deutschland/article/detail/T0459239DE/erste-einblicke-in-die-produktion:-bmw-group-werk-woodruff-montiert-die-hochvoltbatterien-fuer-den-neuen-bmw-ix5

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Gotion verhandelt laut Branchenmedium über Einstieg bei PowerCo-Werk in Sagunto

Der chinesische Batteriehersteller Gotion führt laut dem spanischen Fachmedium La Tribuna de Automoción fortgeschrittene Verhandlungen mit Volkswagen über eine Beteiligung am Batteriezellwerk der Konzerntochter PowerCo im spanischen Sagunto. Dem Bericht zufolge wird ein Modell geprüft, bei dem Gotion die Mehrheit an einem Gemeinschaftsunternehmen für den Standort übernehmen könnte, während PowerCo beteiligt bliebe. PowerCo wollte den Bericht gegenüber Reuters nicht kommentieren und erklärte lediglich, regelmäßig strategische Möglichkeiten sowie Kooperationen mit Partnern zu prüfen. Zugleich betonte ein Sprecher, dass keine Pläne bestünden, die Kontrolle über den Standort abzugeben. Gotion äußerte sich zunächst nicht. Branchenbericht nennt mögliche Mehrheitsbeteiligung Nach Angaben von La Tribuna de Automoción laufen die Gespräche bereits seit mehreren Monaten. Das Fachmedium beruft sich auf Branchenquellen, denen zufolge Gotion-Chef Li Zhen den Standort besucht und sich mit Vertretern von PowerCo ausgetauscht habe. Dem Bericht zufolge wurden dabei sowohl technische als auch wirtschaftliche Aspekte einer möglichen Beteiligung bewertet. Die Verhandlungen beziehen sich laut dem Fachmedium ausschließlich auf das Werk in Sagunto und nicht auf die gesamte Batteriesparte PowerCo.  Batteriewerk ist Teil von Volkswagens Europa-Strategie Das Werk in Sagunto zählt zu den zentralen Projekten von PowerCo. Volkswagen hatte 2023 den Baubeginn der Batteriezellfabrik bekanntgegeben. Nach Angaben des Unternehmens ist zunächst eine Produktionskapazität von 40 Gigawattstunden pro Jahr geplant, die später auf bis zu 60 Gigawattstunden erweitert werden könnte. Die dort produzierten Batteriezellen sind unter anderem für die spanischen Fahrzeugwerke des Konzerns vorgesehen. Nach derzeitigem Stand ist der Produktionsstart für Ende 2026 vorgesehen. Derzeit laufen die Inbetriebnahme der Fertigungsanlagen sowie der Einbau der Rein- und Trockenräume. Quellen:https://www.reuters.com/world/china/volkswagen-takeover-talks-with-chinese-partner-spanish-battery-plant-trade-2026-07-27/https://www.latribunadeautomocion.es/2026/07/gotion-negociaciones-powerco-sagunto/https://www.volkswagen-group.com/en/press-releases/gigafactory-valencia-powerco-gives-starting-signal-for-construction-of-second-cell-factory-17033https://www.eldiario.es/comunitat-valenciana/economia/powerco-reajusta-inicio-produccion-gigafactoria-sagunto-finales-ano_1_13380485.html

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CATL und Solarpro planen 2-GWh-Projekt für Natrium-Ionen-Speicher in Osteuropa

CATL und das osteuropäische Unternehmen Solarpro haben eine strategische Vereinbarung über die Lieferung von Natrium-Ionen-Energiespeichersystemen mit einer Gesamtkapazität von 2 GWh geschlossen. Nach Angaben der Unternehmen sollen die Systeme in Projekten in Mittel- und Osteuropa eingesetzt werden. Ziel ist es, das erste groß angelegte Natrium-Ionen-Speicherprojekt der Region umzusetzen und die Technologie unter den dortigen Netz- und Klimabedingungen zu erproben. Die Vereinbarung baut auf einer bestehenden Zusammenarbeit auf. Bereits im Mai 2026 nahmen CATL und Solarpro ein Batteriespeicherprojekt mit einer Kapazität von 602 MWh in Bulgarien in Betrieb. Dieses soll die Speicherkapazität des Landes um zehn Prozent erhöht haben. Fokus auf Einsatz unter schwierigen Klimabedingungen Laut CATL sollen die Natrium-Ionen-Speicher insbesondere für Regionen mit niedrigen Temperaturen geeignet sein. Das Unternehmen verweist zudem auf eine hohe Zyklenfestigkeit als weiteren Vorteil der Technologie. Gemeinsam mit Solarpro will CATL Speicherlösungen entwickeln, die auf die Anforderungen der Stromnetze sowie die klimatischen Bedingungen in Mittel- und Osteuropa zugeschnitten sind. Solarpro übernimmt dabei nach Angaben der Unternehmen die Projektentwicklung, Systemintegration sowie den langfristigen Betrieb und die Wartung der Anlagen. CATL erhofft sich durch die Zusammenarbeit Erkenntnisse über regionale Marktanforderungen und mögliche weitere Einsatzfelder für Natrium-Ionen-Batterien. Mit der Vereinbarung setzt CATL den Ausbau seiner Natrium-Ionen-Technologie in Europa fort. Es handelt sich um den zweiten Auftrag für diese Speichertechnologie in Europa innerhalb kurzer Zeit. Quellen:https://www.catl.com/en/news/6916.htmlhttps://cnevpost.com/2026/07/21/catl-sodium-battery-storage-deal-solarpro/

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China beendet Steuerprivileg für Lithium-Ionen-Batterien

China führt ab September 2026 eine Verbrauchssteuer auf Lithium-Ionen-Batterien ein und beendet damit eine seit 2015 geltende Steuerbefreiung. Nach Angaben des chinesischen Finanzministeriums werden Lithium-Ionen-Batterien zunächst mit zwei Prozent besteuert. Ab September 2027 steigt der Satz auf vier Prozent. Gleichzeitig bleiben Natrium-Ionen-Batterien, Feststoffbatterien und Brennstoffzellen bis Ende 2028 von der Verbrauchssteuer befreit.  Steuerliche Vorteile verlagern sich auf neue Batterietechnologien Von der neuen Verbrauchssteuer betroffen sind neben Lithium-Ionen-Batterien auch Lithium-Primärbatterien, quecksilberfreie Primärbatterien, Nickel-Metallhydrid-Batterien und Vanadium-Redox-Flow-Batterien. Während diese Produkte künftig schrittweise besteuert werden, gelten für Natrium-Ionen-Batterien und Feststoffbatterien zwischen September 2026 und Ende 2028 Steuerbefreiungen. Damit endet für Lithium-Ionen-Batterien eine elfjährige Ausnahmeregelung. Die künftig vorgesehene Steuer von vier Prozent entspricht dem Satz, der bereits seit 2015 für andere Batteriekategorien galt. Nach Angaben der chinesischen Behörden müssen Batterien die jeweiligen nationalen Standards erfüllen. Unternehmen müssen außerdem Prüfberichte vorlegen, um Steuervergünstigungen erstmals in Anspruch nehmen zu können. Anpassung der Industriepolitik China begründet die Änderungen laut staatlicher Nachrichtenagentur Xinhua mit dem Ziel, die Industrie weiterzuentwickeln und den Umweltschutz zu fördern. Reuters verweist zudem darauf, dass die chinesische Regierung seit Längerem versucht, Überkapazitäten unter anderem in der Batterieindustrie einzudämmen. Die Steueranpassung folgt außerdem auf weitere Änderungen bei Fördermaßnahmen für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben und deutet auf eine schrittweise Verringerung staatlicher Steuervergünstigungen im Batteriesektor hin. Quellen:https://www.reuters.com/legal/transactional/china-levy-consumption-tax-on-lithium-ion-batteries-solar-cells-2026-07-17/https://cnevpost.com/2026/07/17/china-to-impose-consumption-tax-lithium-batteries/

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Alfen und CATL planen 5 GWh Natrium-Ionen-Batteriespeicher in Europa

Der chinesische Batteriehersteller CATL und der niederländische Energieinfrastrukturanbieter Alfen wollen ab 2027 Natrium-Ionen-Batteriespeicher mit einer Gesamtkapazität von 5 GWh in den Niederlanden und weiteren westeuropäischen Ländern einsetzen. Laut den Unternehmen handelt es sich dabei um die ersten Installationen des Energiespeichersystems „Tener Sodium“ auf dem europäischen Markt.  CATL hatte das Speichersystem Ende Juni erstmals vorgestellt und bezeichnet es als feldvalidierte Natrium-Ionen-Lösung für stationäre Energiespeicher. Die ersten Auslieferungen in China sollen im September beginnen. Bis Ende 2026 rechnet das Unternehmen mit Lieferungen von insgesamt 1 GWh. Der weltweite kommerzielle Rollout ist für Juni 2027 vorgesehen. Validierung im europäischen Stromnetz Laut CATL verfügt das System über eine geplante Lebensdauer von 25 Jahren und erreicht eine um nahezu zwei Prozent höhere Round-Trip-Effizienz als der aktuelle Stand der Technik. Die Speicherkapazität liegt bei mehr als 30 MWh pro System. Je nach Projekt sollen Speicherzeiten zwischen einer und acht Stunden möglich sein. Laut CATL ist das System zudem mit Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) kompatibel. Dadurch kann Alfen unterschiedliche Batterietechnologien einsetzen und die Abhängigkeit von Schwankungen der Lithiumpreise verringern. CATL möchte die Zusammenarbeit außerdem nutzen, um Erfahrungen mit Natrium-Ionen-Batterien in europäischen Stromnetzen zu sammeln und die Systeme an europäische Netzanforderungen anzupassen. Quellen:https://alfen.com/en-de/news/alfen-and-catl-reach-5-gwh-sodium-ion-battery-storage-partnership-in-europehttps://cnevpost.com/2026/07/16/catl-sodium-battery-storage-europe-alfen-deal/

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