Battery-News

Batterieproduktion

CATL stellt Schnellladebatterie für leichte Nutzfahrzeuge vor

Der chinesische Batteriehersteller CATL hat eine neue Batterie für leichte elektrische Nutzfahrzeuge vorgestellt. Die „Tectrans-II” ist für schnelles Laden ausgelegt und richtet sich vor allem an Logistikanwendungen. Laut Unternehmensangaben soll sie bis zu 80 Prozent Ladezustand in 6 Minuten und 48 Sekunden erreichen. Eine vollständige Ladung soll 8 Minuten und 56 Sekunden dauern. Fokus auf Logistik und kurze Standzeiten Als zentrale Probleme elektrischer leichter Logistikfahrzeuge nennt das Unternehmen langsames Laden, begrenzte Batterielebensdauer, schwächere Winterleistung und nicht passende Ladeleistung der Ladesäulen. Die neue Batterie soll diese Punkte adressieren. CATL gibt eine Garantie von bis zu zehn Jahren bzw. einer Million Kilometern. Damit soll die Lebensdauer der Batterie näher an die Lebensdauer des Fahrzeugs heranrücken. Laut CATL liegt der Innenwiderstand der Zellen bei nur 50 Prozent des Branchendurchschnitts. Dadurch soll beim Schnellladen weniger Wärme entstehen. Zudem verweist das Unternehmen auf eine veränderte Grenzfläche der Graphitpartikel. Diese Maßnahme soll den Verlust aktiven Lithiums verringern und die Alterung bremsen. Bei niedrigen Temperaturen nennt CATL eine zusätzliche Ladezeit von 2 Minuten und 30 Sekunden bei minus 20 Grad Celsius. Ladeinfrastruktur bleibt entscheidend Parallel zur Batterieentwicklung baut CATL ein Netz integrierter Ultra-Schnelllade- und Batteriewechselstationen auf. Diese sogenannten „Choco-Stationen” sollen sowohl Pkw als auch Nutzfahrzeuge unterstützen. Die Stationen sollen mit angepassten Schnellladesäulen ausgestattet werden, die unter anderem über verlängerte Kabel für Micro-Vans und leichte Lkw verfügen. Dadurch sollen Fahrer ihr Fahrzeug nicht zusätzlich rangieren müssen, um laden zu können. CATL plant eigenen Angaben zufolge, in diesem Jahr 4.000 solcher integrierten Stationen in fast 190 chinesischen Städten zu errichten. Quelle:https://cnevpost.com/2026/07/06/catl-unveils-tectrans-ii-battery

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Forge Nano und Samsung SDI planen Batteriefertigung in North Carolina

Forge Nano möchte mit Unterstützung von Samsung SDI eine Batteriefabrik in Morrisville im US-Bundesstaat North Carolina errichten. Die Anlage soll eine jährliche Kapazität von drei Gigawattstunden erreichen und ab 2028 produzieren. Samsung SDI werde Forge Nano beim Aufbau sowie beim Start des Betriebs unterstützen. In der Fabrik sollen sowohl Samsung-SDI-Zellen als auch eigene Zellprodukte von Forge Nano hergestellt werden. Die Vereinbarung umfasst außerdem einen bedingten Beschaffungsvertrag. Demnach will Samsung SDI ab 2028 Batteriezellen aus der geplanten Anlage kaufen, sofern die vereinbarten Bedingungen erfüllt werden. Zusätzlich soll Forge Nano als autorisierter Distributor Samsung-SDI-Zellen auf dem US-Markt vertreiben. Investition mit DOE-Förderung Forge Nano beziffert die Investition in die Fabrik auf 300 bis 330 Millionen US-Dollar. Davon sollen 100 Millionen US-Dollar über eine Förderung des US-Energieministeriums (DOE) abgedeckt werden. Die Anlage soll vor allem nicht konsumentennahe Automobilanwendungen, industrielle Anwendungen sowie Verteidigungsanwendungen adressieren.  Samsung SDI arbeitet außerdem daran, die von Forge Nano entwickelte Atomic-Armor-Technologie in künftige Batterieprodukte einzubeziehen. Forge Nano beschreibt Atomic Armor als nanoskaliges Beschichtungssystem auf Basis der Atomic-Layer-Deposition-Technologie. Quelle:https://www.globenewswire.com/news-release/2026/06/25/3317520/0/en/forge-nano-forms-landmark-strategic-partnership-with-samsung-sdi-to-enable-u-s-production-of-advanced-battery-cells.html?hss_channel=lcp-12907090

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IBPC 2026 verlängert Call for Abstracts bis 10. Juli

Die 9. International Battery Production Conference (IBPC) hat die Frist für die Einreichung von Abstracts verlängert. Beiträge können bis zum 10. Juli 2026 über die offizielle Einreichungsseite eingereicht werden. Die Konferenz findet am 4. und 5. November 2026 im Steigenberger Parkhotel in Braunschweig statt. Im Mittelpunkt stehen technische und wissenschaftliche Fragen der Batterieproduktion. Fachbeiträge zur Batterieproduktion gesucht Der Call for Abstracts richtet sich an Fachleute aus Forschung und Industrie, die aktuelle Arbeiten zur Batterieproduktion vorstellen möchten. Laut Veranstalter umfasst das Themenspektrum Batteriesysteme der nächsten Generation, nachhaltige Produktionsverfahren, Prozessoptimierung in der Lithium-Ionen-Batteriefertigung, Recycling sowie Modellierung und KI-gestützte Produktionsansätze. IBPC findet 2026 erneut in Braunschweig statt Die IBPC wird von der Innovationsgesellschaft Technische Universität Braunschweig mbH gemeinsam mit Partnern aus dem BLB+-Netzwerk, der TU Braunschweig und dem Fraunhofer IST organisiert. Zudem erfolgt die Veranstaltung in Kooperation mit dem VDMA Battery Production. Die Konferenz ist als internationale Plattform für den Austausch zur Batterieproduktion konzipiert. Sie bringt Akteure aus Wissenschaft, Industrie und anwendungsnaher Forschung zusammen. Weitere Informationen stellt der Veranstalter auf der offiziellen Website der International Battery Production Conference bereit.

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Ford-CATL-Batterieprojekt in Michigan startet Produktion

Das gemeinsam von Ford und CATL aufgebaute Batteriewerk in den USA ist laut Angaben von CATL-Vizepräsident Meng Xiangfeng im Juni fertiggestellt worden und hat die Produktion aufgenommen. Dabei handelt es sich nicht um ein Joint Venture, sondern um ein Lizenz- und Dienstleistungsmodell. Ford besitzt das Werk und CATL liefert die Technologie für Lithium-Eisenphosphat-Zellen sowie Unterstützung beim Aufbau und Betrieb. Ursprünglich hatte Ford im Februar 2023 angekündigt, 3,5 Milliarden US-Dollar in das Werk im US-Bundesstaat Michigan zu investieren. Die geplante Jahreskapazität lag damals bei 35 Gigawattstunden. Damit sollten Batterien für rund 400.000 Elektrofahrzeuge entstehen. Nach politischem Druck wurde das Projekt jedoch vorübergehend gestoppt. Im November 2023 nahm Ford die Planung wieder auf, reduzierte jedoch die Investition und die Kapazität auf 2 Milliarden US-Dollar bzw. 20 Gigawattstunden. Teil der Kapazität soll Energiespeicher bedienen Laut Caixin blieb das LFP-Projekt mit CATL im Kern bestehen. Ein Teil der Kapazität soll jedoch nach der aktuellen Planung auf Energiespeicherprodukte entfallen.  Mitte Juni teilte Ford mit, dass die vollständige Prozess-Erprobung der ersten prismatischen LFP-Zellen im Werk abgeschlossen wurde. Die Zellen werden derzeit nach CATL-Spezifikationen validiert. Die ersten Batterien für Fahrzeuge sollen noch dieses Jahr geliefert werden. Sie sind für den Einsatz in preisgünstigen und mittelgroßen elektrischen Pick-up-Modellen von Ford geplant. Ford plant außerdem, ein bestehendes Werk für Traktionsbatterien auf Basis von CATL-Technologie für stationäre Speicher umzurüsten. Quelle:https://cnevpost.com/2026/06/30/ford-catl-backed-battery-plant-completed/

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OCSiAl liefert Nanoröhren für PowerCo-Zellplattform in Salzgitter

Der luxemburgische Nanoröhren-Experte OCSiAl hat mit der Batteriesparte des Volkswagen-Konzerns, PowerCo, eine Liefervereinbarung unterschrieben. Im Rahmen dieser Kooperation wird OCSiAl PowerCo mit einwandigen Kohlenstoff-Nanoröhren für die Unified-Cell-Batterieplattform beliefern. Die Materialien sind für die Anlage in Salzgitter vorgesehen. Laut Unternehmensangaben sollen sie dort in Graphitanoden eingesetzt werden. OCSiAl beschreibt die Nanoröhren als leitfähige Additive. Sie sollen die elektrische Leitfähigkeit von Graphitanoden erhöhen und die Wärmeableitung verbessern. Das Unternehmen leitet daraus Vorteile bei Ladeleistung, Entladeleistung, Sicherheit und Lebensdauer der Batteriezellen ab.  Lieferung aus europäischer Produktion Die Lieferung soll aus dem OCSiAl-Werk in Serbien erfolgen. Damit würde ein Teil der Beschaffung kritischer Batteriematerialien innerhalb Europas erfolgen. Laut OCSiAl hat der Standort sämtliche Qualitäts- und Zuverlässigkeitsanforderungen erfüllt und wurde von PowerCo auditiert. Auch andere Batteriehersteller aus Europa und Asien sollen Audits durchgeführt haben. OCSiAl vermarktet seine einwandigen Kohlenstoff-Nanoröhren unter der Marke TUBALL. Nach Unternehmensangaben beliefert der Hersteller die Mehrheit der europäischen Produzenten von Batterien für Elektrofahrzeuge. Die Materialien kommen demnach in den Kathoden- und Anodensystemen von Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz. OCSiAl verweist zudem auf rund eine Million Elektrofahrzeuge, deren Batterien bereits Nanoröhren des Unternehmens enthalten. Im November 2025 kündigte OCSiAl außerdem den Bau eines Werks für Graphen-Nanoröhren in Luxemburg an. Die Investition soll 300 Millionen US-Dollar betragen. Quelle:https://ocsial.com/de/news/ocsial-to-supply-single-wall-carbon-nanotubes-to-powercos-salzgitter-facility/

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Lyten bietet offenbar 60 Millionen Euro für Northvolt-Gelände bei Heide

Das US-Unternehmen Lyten will offenbar 60 Millionen Euro für das Gelände des insolventen Batterieherstellers Northvolt bei Heide im Kreis Dithmarschen zahlen. Das berichten der Spiegel und die Nachrichtenagentur dpa. Eine offizielle Bestätigung liegt bislang nicht vor. Nach den Berichten soll es eine Einigung mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau, der Bundesregierung und der Landesregierung Schleswig-Holstein geben. Das Wirtschaftsministerium in Kiel äußert sich derzeit zurückhaltend. Ein Sprecher teilte mit, die Landesregierung sei weiter in Gesprächen mit Lyten. In der kommenden Woche sollen sich das Kabinett und zwei Landtagsausschüsse mit dem Vorgang befassen. Bis dahin will die Landesregierung keine weiteren Angaben machen. Der mögliche Kaufpreis ist politisch relevant, weil Bund und Land nach der Insolvenz der Northvolt-Muttergesellschaft für eine Wandelanleihe haften mussten. Diese hatte ein Volumen von 600 Millionen Euro und war je zur Hälfte durch den Bund und Schleswig-Holstein abgesichert. Standortpläne bleiben kleiner als bei Northvolt Northvolt hatte ursprünglich angekündigt, bei Heide eine Batteriefabrik zu errichten. Dabei war von rund 3.000 Arbeitsplätzen die Rede. Nach der Insolvenz der Muttergesellschaft entstand für Schleswig-Holstein ein geschätzter Schaden von etwa 200 Millionen Euro. Lyten meldete im Sommer 2025 Interesse an dem Standort an. Nach bisherigen Angaben plant das Unternehmen dort eine Batteriezellenfabrik, einen Batteriespeicher und ein Datencenter. Die erwartete Zahl der Arbeitsplätze liegt bei 1.000 und damit deutlich unter den früheren Northvolt-Plänen. Im Zuge der geplanten Übernahme konnten Bund und Land bereits 153 Millionen Euro sichern. Ein Verkauf des Grundstücks könnte zusätzlich einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag für Bund und Land bringen. Quelle:https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/batteriefabrik-lyten-will-offenbar-60-millionen-euro-zahlen,lyten-140.html

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CATL bringt Natrium-Speicher „Tener Sodium” auf den Markt.

Auf seiner Energiespeicher-Veranstaltung 2026 hat CATL das System „Tener Sodium” vorgestellt. Der Batteriehersteller bezeichnet es als die weltweit erste im praktischen Einsatz validierte Natrium-Batterielösung für stationäre Energiespeicher. Die Serienproduktion sei laut CATL vorbereitet. Die ersten Lieferungen in China sollen im September beginnen. Bis Ende 2026 erwartet das Unternehmen Lieferungen von 1 GWh. Globale kommerzielle Lieferungen sind ab Juni des folgenden Jahres geplant. „Tener Sodium” ist für Speicheranwendungen von einer bis acht Stunden ausgelegt. CATL nennt eine Nennkapazität von mehr als 30 MWh. Der Aufbau ist vollständig modular. Ein einzelnes Modul wiegt 42 Tonnen. Laut dem Unternehmen lässt sich das System an unterschiedliche Projektanforderungen anpassen. Zudem soll es in den Abmessungen mit Lithium-Batteriesystemen kompatibel sein und einen Wechsel zwischen beiden Technologien ermöglichen. Natrium-Batterie mit Fokus auf Effizienz, Lebensdauer und Verfügbarkeit CATL gibt die Lebensdauer mit 15.000 Zyklen bei 25 °C und einem State of Health von bis zu 70 Prozent an. Das entspräche einer Nutzungsdauer von 25 bis 30 Jahren. Bei 45 °C sollen mehr als 10.000 Zyklen möglich sein. Bei minus 20 °C soll das System mehr als 92 Prozent seiner Kapazität behalten. Für die Betriebssicherheit nennt CATL eine Selbstheilungsfunktion auf Millisekunden-Ebene. Fehler sollen innerhalb von 200 Millisekunden erkannt und isoliert werden. Nicht betroffene Bereiche sollen binnen 150 Millisekunden wieder arbeiten. CATL behauptet außerdem, das System könne Feuer und Explosionen unter Extrembedingungen unterdrücken. Quelle:https://cnevpost.com/2026/06/22/catl-unveils-tener-sodium/

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Automatisierte Batterielogistik für die Batterieproduktion von morgen

Mit dem Ausbau der europäischen Batterieproduktion wachsen auch die Anforderungen an die Logistik. Batteriemodule und fertige Hochvolt-Batterien müssen sicher transportiert, zwischengelagert und termingerecht verladen werden. Besonders an den Schnittstellen zwischen Produktion, Lager und Transport können Engpässe entstehen. Schiene als Teil der Batterielogistik Für viele Batteriehersteller gewinnt der Schienentransport an Bedeutung. Große Materialmengen lassen sich effizient transportieren, gleichzeitig steigen jedoch die Anforderungen an die Be- und Entladung der Waggons. Das Unternehmen ALZTEC setzt hierfür auf automatisierte Systeme. Die Lösung übernimmt sowohl die Entladung angelieferter Batteriemodule als auch die Verladung fertiger Batteriesysteme. Nach Angaben des Unternehmens erfolgt der gesamte Prozess automatisiert und ohne manuelle Eingriffe direkt am Gleisanschluss. Materialfluss als Gesamtsystem betrachten Entscheidend für kurze Umschlagzeiten ist nicht allein die Verladung. Auch vorgelagerte Lager- und Fördersysteme müssen aufeinander abgestimmt sein. ALZTEC kombiniert hierfür Fördertechnik, Schwerlast-Hochregallager und automatische Waggon-Verladung zu einem integrierten Gesamtsystem. Ziel ist es, Materialbewegungen entlang der gesamten Prozesskette zu koordinieren und Wartezeiten an den Schnittstellen zu reduzieren. Zu den erwarteten Vorteilen zählen laut Unternehmen ein höherer Durchsatz, geringere Wartezeiten sowie eine Reduzierung des innerbetrieblichen Staplerverkehrs. Durch den automatisierten Materialfluss sollen zudem Risiken reduziert werden, die bei manuellen Transportprozessen von schweren Batteriesystemen entstehen können. Video: Automatisierte Bahnverladung im Einsatz Wie die Lösung in der Praxis arbeitet, zeigt ALZTEC in einem Video aus dem laufenden Betrieb. Dort ist zu sehen, wie mehrere Tonnen schwere Batteriestapel automatisiert zwischen Bahnwaggon und Lager bewegt werden. Das Video finden Sie hier:
 https://alztec.com/videos/batterielogistik/

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EU-Kommission startet neues Förderinstrument für Batteriezellfertigung

Die Europäische Kommission hat die „Battery Booster Facility” formal eingerichtet. Über dieses neue Instrument sollen bis zu 1,5 Milliarden Euro aus den Einnahmen des EU-Emissionshandels in die europäische Batterieindustrie fließen. Das Ziel besteht darin, Hersteller von Batteriezellen beim Hochlauf der Produktion in Europa zu unterstützen. Erstmals will die Kommission in diesem Bereich direkte Unterstützung in Form von zinsfreien Darlehen leisten. Zuschüsse sind nicht vorgesehen. Laut der Kommission soll das Darlehensmodell zu einer soliden Kapitalplanung beitragen, private Investitionen ergänzen und Unternehmen schneller in Richtung wirtschaftlicher Tragfähigkeit führen. Fokus auf Elektrofahrzeuge und Produktion im EWR Förderfähig sind Projekte, die Batterietechnologie herstellen, die für Elektrofahrzeuge geeignet ist. Die Produkte dürfen den Angaben zufolge auch in anderen Anwendungen genutzt werden. Die Produktion muss im Europäischen Wirtschaftsraum angesiedelt sein. Zudem ist eine Mindestkapazität von 10 Gigawattstunden festgelegt. Pro Projekt kann das Darlehen höchstens 500 Millionen Euro betragen. Bei der Bewertung der Anträge sollen technische und finanzielle Reife sowie der wirtschaftliche Mehrwert für Europa berücksichtigt werden. Die Kommission plant, im dritten Quartal 2026 eine Ausschreibung zu starten. Diese soll voraussichtlich sechs Wochen laufen. Die ersten Projektzusagen und Zahlungen sollen noch vor Ende 2026 erfolgen. Die neue Fazilität steht im Zusammenhang mit früheren Maßnahmen des Innovation Fund. Dazu zählen eine Ausschreibung über eine Milliarde Euro für die Batteriezellfertigung für Elektrofahrzeuge aus dem Jahr 2024 sowie eine Aufstockung um 200 Millionen Euro für Investitionen in die europäische Batterieproduktion. Quelle:https://climate.ec.europa.eu/news-other-reads/news/new-battery-booster-set-inject-eu15-billion-european-battery-industry-2026-06-09_en

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Podcast zur Lage der europäischen Batterieindustrie mit Prof. Heiner Heimes

In der aktuellen Folge von „eMobility Insights“ spricht electrive-Chefredakteur Peter Schwierz mit Prof. Heiner Heimes vom PEM der RWTH Aachen über den Stand der europäischen Batteriezellproduktion. Das Gespräch ordnet ein, warum viele ursprüngliche Ausbaupläne inzwischen deutlich zurückgenommen wurden. Laut electrive sind die angekündigten Zellproduktionskapazitäten in Europa von rund 2.000 auf unter 1.000 Gigawattstunden pro Jahr gesunken. Heimes sieht die zentrale Schwierigkeit weniger im Bau neuer Fabriken als im stabilen Hochlauf der Produktion. Entscheidend seien Qualität, geringe Ausschussraten und ausreichend Kapital. Der Podcast behandelt auch die Folgen des Falls Northvolt für das Vertrauen in europäische Batterieprojekte. Zugleich verweist Heimes auf Felder, in denen Europa weiterhin Ansatzpunkte hat, darunter Recycling, Testinfrastruktur sowie Modul- und Packfertigung. Auch PowerCo, die Batterietochter von Volkswagen, wird als wichtiger Prüfstein genannt. Der Beitrag bietet damit eine nüchterne Einordnung der Frage, welche Rolle Europa in der Batterie-Wertschöpfung noch einnehmen kann. Den Podcast gibt es hier bei electrive:Zum Gespräch mit Heiner Heimes

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