Battery-News

Batterieproduktion

ProLogium startet Serienfertigung von Feststoffbatterie mit 381 Wh/kg

ProLogium hat nach eigenen Angaben die Serienproduktion seiner Festkörperbatterie der Generation 3.5 in Taiwan aufgenommen. Die großformatige Lithium-Keramik-Batterie-Zelle mit 185,4 Ah erreicht laut einer TÜV-Prüfung eine gravimetrische Energiedichte von 381 Wh/kg. Die volumetrische Energiedichte liegt bei 903 Wh/l. Produktionsplattform besteht seit mehr als zehn Jahren Die technische Grundlage bildet ProLogiums Logithium-Zellarchitektur. Sie kombiniert einen keramischen Separator mit einer Randstruktur zur zusätzlichen Trennung, Abdichtung und Isolation der Elektroden. ProLogium entwickelte die Architektur 2012 und begann 2013 mit der kommerziellen Produktion. Seitdem hat das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 2,4 Millionen Zellen ausgeliefert. 2017 folgte eine kontinuierliche Roll-to-Roll-Fertigung. Seit 2024 betreibt ProLogium eine Fertigungsplattform für großformatige Zellen im Giga-Maßstab. Generation 4 soll bestehende Anlagen weitgehend nutzen Parallel arbeitet ProLogium an Generation 4. Diese soll einen vollständig anorganischen Elektrolyten verwenden, während Zellarchitektur und wesentliche Fertigungsprozesse erhalten bleiben. Nach Unternehmensplanung müssten dafür etwa zehn Prozent der bestehenden Produktionsanlagen verändert werden. Als Zielmärkte nennt das Unternehmen Elektrofahrzeuge, Rechenzentren sowie maritime und aeronautische Anwendungen. Neben Taiwan plant ProLogium Produktionskapazitäten in Frankreich und perspektivisch Nordamerika. Für die weitere Industrialisierung werden neben Energiedichte und Klassifizierung insbesondere Produktionsausbeute, Kosten, Lebensdauer und reproduzierbare Leistungsdaten großer Stückzahlen relevant sein. Quelle:https://www.globenewswire.com/news-release/2026/09/02/3354848/0/en/prologium-begins-mass-production-of-high-energy-density-all-solid-state-battery-reaching-381-wh-kg-and-903-wh-l.html

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CATL Debrecen: Behörde stoppt Arbeiten nach Nickelbefund

Die ungarische Behörde hat die Arbeiten in drei Bereichen des CATL-Werks in Debrecen vorläufig untersagt. Zuvor hatte der Arbeitgeber bei neun Beschäftigten eine erhöhte Nickelbelastung festgestellt. Zudem wurde eine Nutzungsgenehmigung für die zweite Bauphase des Zellfertigungsgebäudes verweigert. Das Werk befindet sich noch im Bau und produziert nach Angaben des ungarischen Ministeriums für Regional- und Stadtentwicklung bislang keine Batteriezellen. Zuständig für die Kontrollen ist die Regierungsbehörde des Komitats Hajdú-Bihar. Kontrolle stellt Mängel bei Schutzausrüstung fest Auslöser der Arbeitsschutzprüfung war die vom Arbeitgeber gemeldete erhöhte Nickelbelastung bei neun Beschäftigten. Bei einer anschließenden Kontrolle vor Ort stellte die Behörde Mängel bei der Bereitstellung von Schutzausrüstung fest. Daraufhin untersagte sie die Arbeiten in drei Produktionsbereichen. Betroffen sind Anlagen zum Laserschneiden von Kathoden- und Anodenfolien sowie zum Wickeln dieser Folien. Auch im Bereich zur Trocknung der Zellen darf vorerst nicht gearbeitet werden. Das Verbot gilt laut Ministerium, bis die festgestellten Verstöße beseitigt sind.  Genehmigung für zweite Bauphase verweigert Parallel dazu prüfte die Behörde die Nutzungsgenehmigungen für das Zellfertigungsgebäude. Für die erste Bauphase wurde die Genehmigung am 25. August 2026 erteilt. Zuvor hatte der Investor verlangte Unterlagen nachgereicht. Anders fiel die Entscheidung für die zweite Bauphase aus. Diesen Antrag lehnte die Behörde bereits am 19. August ab. Als Grund nennt das Ministerium eine fehlerhafte Darstellung des errichteten Gebäudes im Lageplan. Quelle:https://kormanyhivatalok.hu/hirek/vizsgalat-es-elutasitott-engedely-catl-nel

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SK On vereinbart LFP-Zelllieferungen für US-Energiespeicher

SK On will zwischen 2027 und 2031 LFP-Batteriezellen für stationäre Energiespeicher an NeoVolta Power liefern. Beide Unternehmen haben dafür einen langfristigen Liefervertrag über insgesamt 9 GWh geschlossen. Die Zellen sollen in einem US-Werk von SK On produziert werden.  Zusätzlich haben die Unternehmen eine weitergehende Zusammenarbeit vereinbart. Diese sieht weitere 9 GWh an LFP-Zellen vor. NeoVolta Power soll daraus Energiespeicher-Packs fertigen, die anschließend SK On abnimmt. Zusammen ergibt sich damit ein geplantes Kooperationsvolumen von 18 GWh. Finanzielle Details der Vereinbarungen wurden nicht genannt.  LFP-Pouchzellen für BESS-Anwendungen SK On soll Hauptlieferant der LFP-Pouchzellen für entsprechende Batteriespeichersysteme von NeoVolta Power werden. Der erste Liefervertrag läuft von 2027 bis 2031. Die zusätzliche Vereinbarung umfasst denselben Zeitraum. Dabei übernimmt NeoVolta Power die Fertigung der Speicher-Packs. Das Unternehmen betreibt dafür eine Produktionsstätte in Pendergrass im US-Bundesstaat Georgia. Sie ist für die Fertigung von Batteriespeichersystemen in größeren Stückzahlen ausgelegt. SK On erweitert Geschäft über Elektroauto-Batterien hinaus Für SK On bedeutet die Vereinbarung eine Ausweitung des Geschäfts mit stationären Batteriespeichern in den USA. Das Unternehmen konzentrierte sich bislang insbesondere auf nickelreiche Batterien für Elektrofahrzeuge. Parallel soll das Geschäft mit LFP-Zellen für Battery Energy Storage Systems, kurz BESS, ausgebaut werden. Quelle:https://askinno.com/global/archives/156861

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Lyten verhandelt über Übernahme von Morrow Batteries

Der US-Batteriehersteller Lyten ist bevorzugter Bieter für das Geschäft des insolventen norwegischen Batterieunternehmens Morrow Batteries. Die Insolvenzverwaltungen und der Gläubiger Innovation Norway unterzeichneten dazu am 21. August 2026 eine Absichtserklärung mit Lyten. Das Bezirksgericht Agder hatte am 6. Mai 2026 Insolvenzverfahren über die drei Morrow-Gesellschaften eröffnet. Betroffen sind Morrow Batteries ASA, Morrow Technologies AS und Morrow Industrialization Center AS. Die geplante Transaktion sieht einen Verkauf der Vermögenswerte bei Fortführung des Geschäftsbetriebs vor. Ein Abschluss steht allerdings noch aus.  Verkauf soll Geschäftsbetrieb von Morrow Batteries erhalten Dem Abkommen ging ein Bieterverfahren mit mehreren Interessenten voraus. Nach Verhandlungen mit mehreren Bietern fiel die vorläufige Entscheidung auf Lyten. Ausschlaggebend waren nach Angaben von Innovation Norway unter anderem die erwartete finanzielle Rückgewinnung und die Umsetzbarkeit des Angebots. Endgültige Transaktionsdokumente müssen noch vereinbart werden. Lyten prüft Industriezentrum in Arendal Lyten untersucht derzeit, wie die Anlagen in Arendal künftig genutzt werden könnten. Das Unternehmen erwägt dort einen sogenannten Industrial Hub. Dieser könnte Batterieproduktion sowie weitere Aktivitäten entlang der Energiespeicher-Wertschöpfungskette umfassen. Zusätzlich nennt Lyten mögliche Anwendungen für Rechenzentren, Mobilität und Verteidigung. Quelle:https://svw.no/lyten-selected-as-preferred-bidder-for-morrow-batteries-business/

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Forge Nano baut Batteriefertigung in North Carolina aus

Forge Nano erweitert seine Batteriezellfertigung in Morrisville im US-Bundesstaat North Carolina. Der Standort soll von derzeit knapp 10.000 auf knapp etwa 29.000 Quadratmeter wachsen. Nach Angaben des Unternehmens ist bei voller Auslastung eine jährliche Produktionskapazität von bis zu 3 GWh vorgesehen. Der Produktionsstart ist für 2028 geplant. Das Projekt wird mit bis zu 100 Millionen US-Dollar durch das US-Energieministerium unterstützt. Der Ausbau zielt insbesondere auf Batteriezellen für Verteidigung, Luft- und Raumfahrt sowie industrielle Anwendungen. Die Fertigungsanlagen für die erweiterte Batteriefertigung sollen innerhalb der kommenden zwei Jahre geliefert werden. Der Zeitplan fällt mit neuen Beschaffungsanforderungen des National Defense Authorization Act zusammen. Diese sollen ab 2028 für Batterien im Verteidigungsbereich gelten. Forge Nano positioniert den Standort deshalb als inländische Bezugsquelle für Lithium-Ionen-Zellen. Samsung SDI beteiligt sich an Forge Nano Beim Aufbau der Produktion arbeitet Forge Nano mit Samsung SDI zusammen. Der Batteriehersteller soll Fertigungs- und Betriebserfahrung für die Serienproduktion einbringen. In Morrisville sollen künftig sowohl Zellen von Forge Nano als auch Batteriezellen von Samsung SDI gefertigt werden. Samsung SDI hat außerdem eine bedingte Vereinbarung zur Abnahme von Batteriezellen ab 2028 geschlossen. Im Juli investierte das Unternehmen insgesamt 20 Millionen US-Dollar in Forge Nano. Davon entfielen jeweils 10 Millionen Dollar auf eine Series-D-Finanzierung und eine PIPE-Finanzierung im Zusammenhang mit dem geplanten Börsengang. Beide Unternehmen arbeiten zudem an einer möglichen Integration der Atomic-Armor-Beschichtungstechnologie von Forge Nano in künftige Samsung-SDI-Batterien. Quelle:https://ir.forgenano.com/news/news-details/2026/Forge-Nano-Breaks-Ground-on-Americas-Battery-Gigafactory-to-Strengthen-U-S–Defense-Supply-Chains/default.aspx

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LG Energy Solution startet Batterieproduktion im neuen Werk in Lansing

LG Energy Solution hat die Produktion in seinem neuen Batteriewerk in Lansing im US-Bundesstaat Michigan aufgenommen. Die Anlage soll bei voller Auslastung eine jährliche Fertigungskapazität von mehr als 35 GWh erreichen. Produziert werden Batteriezellen für stationäre Energiespeicher und Elektrofahrzeuge. Seit 2022 hat LG Energy Solution nach eigenen Angaben mehr als zwei Milliarden US-Dollar in den Standort investiert. Derzeit beschäftigt das Werk rund 900 Mitarbeiter. Bei voller Auslastung sollen es bis zu 1.700 sein. LFP-Zellen für stationäre Energiespeicher In Lansing fertigt LG Energy Solution großformatige Lithium-Eisenphosphat-Zellen. Die US-Sparte LG Energy Solution Vertech integriert diese Zellen in komplette Energiespeichersysteme. Vorgesehen sind Anwendungen bei Energieversorgern, in Stromnetzen sowie in Industrie und Gewerbe. Zu den geplanten Abnehmern zählt DTE Energy aus Detroit. LG Energy Solution plant bis Ende 2026 eine LFP-Produktionskapazität von insgesamt mehr als 50 GWh in Nordamerika. Dafür nennt das Unternehmen fünf Produktionsstandorte in den USA und Kanada. Rund 80 Prozent der weltweiten ESS-Kapazität von LG Energy Solution sollen dann in Nordamerika liegen. NMC-Batteriezellen für Toyota Neben LFP-Zellen produziert das Werk Nickel-Mangan-Kobalt-Zellen mit höherer Energiedichte. Diese NMC-Zellen sind für Toyota bestimmt. Sie sollen unter anderem im batterieelektrischen Toyota Highlander des Modelljahres 2027 eingesetzt werden. Quelle:https://news.lgensol.com/company-news/press-releases/5163/

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CATL erklärt Kerngeschäft für CO₂-neutral

CATL hat nach eigenen Angaben Ende 2025 CO₂-Neutralität in seinem Kerngeschäft erreicht. Bis 2035 will der chinesische Batteriehersteller auch seine Wertschöpfungskette klimaneutral stellen. Das Unternehmen bezeichnet sich als weltweit einzigen Batteriehersteller mit CO₂-neutralem Kerngeschäft bei Produktionsmengen im TWh-Maßstab. 20 Batteriewerke als CO₂-neutral zertifiziert Bis Ende 2025 erhielten laut CATL 20 Batteriewerke eine Zertifizierung nach ISO 14068-1. Der Strom für das Kerngeschäft stammte demnach vollständig aus CO₂-neutralen Quellen. Seit 2023 habe CATL mehr als 18 Milliarden kWh CO₂-neutralen Strom eingesetzt. Der spezifische Energieverbrauch der Batteriewerke sei gegenüber 2022 um 28 Prozent gesunken. Die CO₂-Intensität habe sich innerhalb von zwei Jahren um rund 77 Prozent verringert. CATL beziffert die kumuliert vermiedenen Emissionen auf mehr als zehn Millionen Tonnen CO₂-Äquivalent. Lieferkette rückt in den Fokus Nach Berechnungen von CATL entstehen mehr als 80 Prozent der Lebenszyklus-Emissionen seiner Produkte in der Lieferkette. Deren Emissionen seien mehr als fünfmal so hoch wie jene des Kerngeschäfts. Zur Erfassung nutzt CATL eine Plattform auf Basis seines Carbon Chain Management System. Sie deckt Schritte von der Rohstoffgewinnung bis zur Komponentenfertigung ab. Nach Unternehmensangaben liegen Daten von mehr als 100 wichtigen Tier-1-Lieferanten vor. Künftig sollen CO₂-Fußabdruck, Anteil erneuerbarer Energien und spezifischer Energieverbrauch stärker in die Lieferantenbewertung einfließen. An einer ersten Initiative zur Emissionssenkung beteiligen sich 30 Kernlieferanten. Quelle:https://cnevpost.com/2026/08/17/catl-core-operations-carbon-neutral-supply-chain-next/

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Samsung SDI GM

Samsung SDI übernimmt GM-Anteil am Batterie-Joint-Venture in Indiana

Samsung SDI übernimmt den 49,99-Prozent-Anteil von General Motors an dem gemeinsamen Batterie-Joint-Venture „SynergyCells“ und wird damit Alleineigentümer des im Bau befindlichen Zellwerks in New Carlisle im US-Bundesstaat Indiana. Das teilte der südkoreanische Batteriehersteller am Dienstag mit und bestätigte damit einen zuvor erschienenen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Als Grund für die Neuordnung nennt Samsung SDI die veränderten Marktbedingungen seit Gründung des Joint Ventures, insbesondere das langsamer als erwartet wachsende Geschäft mit Elektrofahrzeugen in den USA. Partnerschaft seit 2024 GM und Samsung SDI hatten ihre Partnerschaft im April 2023 angekündigt und das Joint Venture mit einem Investitionsvolumen von 3,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 finalisiert. Auf dem rund 275 Hektar großen Gelände sollten ab 2027 prismatische Zellen mit nickelreicher NCA-Chemie unter Samsungs Marke PRiMX gefertigt werden. Geplant waren zunächst 27 GWh Jahreskapazität mit Ausbaupotenzial auf 36 GWh sowie mehr als 1.600 Arbeitsplätze. Probleme in der E-Auto-Nachfrage Zuletzt war das Projekt jedoch ins Stocken geraten: Angesichts der schwächelnden E-Auto-Nachfrage hatten beide Partner den Bau Anfang des Jahres pausiert. Die Gebäudehülle ist fertiggestellt, Produktionsanlagen wurden bislang nicht installiert. Nach Angaben von Bloomberg hat GM bisher rund 300 Millionen US-Dollar in die Entwicklung des Standorts investiert. Samsung SDI will das Werk alleine fertigstellen Samsung SDI will das Werk nun in Eigenregie fertigstellen und zunächst Batterien für stationäre Energiespeichersysteme (ESS) produzieren, um vom schnell wachsenden US-Speichermarkt zu profitieren. Es ist der erste vollständig eigene Produktionsstandort des Unternehmens in Nordamerika. Die strategische Partnerschaft mit GM soll unterdessen fortgesetzt werden, unter anderem bei der Entwicklung prismatischer Zellen der nächsten Generation. GM zieht sich aus der Batteriezelle zurück Für GM ist der Verkauf der jüngste Schritt eines schrittweisen Rückzugs aus eigenen Zellfertigungskapazitäten: Bereits 2025 hatte der Autobauer seinen Anteil am nahezu fertiggestellten Ultium-Zellwerk in Lansing (Michigan) an LG Energy Solution abgegeben. Zwei Ultium-Cells-Werke betreibt GM weiterhin gemeinsam mit LG Energy Solution; dort ist zuletzt auch die Produktion von LFP-Zellen angelaufen. QuellenReuters

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CALB überarbeitet Qualitätsprozesse nach Batterieproblemen

Der chinesische Batteriehersteller CALB überarbeitet nach Problemen mit aufgequollenen Batteriezellen in Fahrzeugen von GAC Aion seine Qualitäts- und Sicherheitsprozesse. Nach einem Bericht des chinesischen Mediums Auto Time betreffen die Änderungen die Fertigung, die Rückverfolgbarkeit sowie die Qualitätsorganisation. Hintergrund ist die im Juli bekannt gewordene „Banana Battery“-Kontroverse. Dem Bericht zufolge verschärft CALB unter anderem die Fertigungstoleranzen, baut die Überwachung von Feuchtigkeit bei der Zellproduktion aus und verbessert die Rückverfolgbarkeit von Produktionschargen. Zudem überprüft das Unternehmen Materialien und Rezepturen aus den Jahren 2022 und 2023 und verzichtet künftig auf Formulierungen mit geringen Sicherheitsreserven. Qualitätsabteilung erhält mehr Befugnisse Auch organisatorisch zieht CALB Konsequenzen. Nach Angaben von Auto Time kann die Qualitätsabteilung Produktionschargen künftig stoppen, wenn sie die internen Vorgaben nicht erfüllen. Außerdem wurde ein Qualitätsteam für Pkw-Kunden eingerichtet, das gemeinsam mit Fahrzeugherstellern Daten der Batteriemanagementsysteme auswertet. Reaktion auf „Banana Battery“-Kontroverse Auslöser der Maßnahmen waren Probleme mit 177-Ah-LFP-Batteriezellen in GAC-Aion-S-Fahrzeugen. Nach Laufleistungen zwischen 150.000 und 300.000 Kilometern wurden unter anderem Zellaufblähungen, Elektrolytlecks und Leistungsverluste gemeldet. GAC Aion verlängerte daraufhin die Batteriegarantie für betroffene Fahrzeuge auf acht Jahre beziehungsweise 300.000 Kilometer. CALB kündigte an, die Verantwortung für die Zellqualität zu übernehmen. Quelle:https://cnevpost.com/2026/08/06/calb-banana-battery-quality-overhaul/

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Samsung SDI startet US-Produktion von LFP-Batteriezellen im Oktober

Samsung SDI will nach eigenen Angaben im Oktober 2026 mit der Produktion prismatischer Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) für stationäre Batteriespeicher (BESS) in den USA beginnen. Die Fertigungslinie befindet sich derzeit in der Qualitätsvalidierung für die Serienproduktion. Die ersten Auslieferungen der Samsung Battery Box (SBB) 2.0 sollen noch vor Jahresende erfolgen. Gleichzeitig erwartet das Unternehmen, dass die Nachfrage ab 2028 die verfügbaren Produktionskapazitäten übersteigen wird. Bereits im vergangenen Jahr hatte Samsung SDI angekündigt, bis Ende 2026 eine jährliche Produktionskapazität von 30 GWh für BESS-Zellen in den USA aufzubauen. Vor diesem Hintergrund prüft das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits zusätzliche Kapazitäten. FEOC-konforme Lieferkette im Fokus Nach Angaben von Samsung SDI wurde die Lieferkette für LFP-Kathodenmaterial und weitere Schlüsselkomponenten gemeinsam mit Partnern aus Südkorea und den USA aufgebaut, um die US-Vorgaben zu sogenannten Foreign Entities of Concern (FEOC) zu erfüllen. Hintergrund sind geänderte US-Regelungen, die den Einsatz bestimmter importierter Batteriezellen bei steuerlich geförderten Speicherprojekten einschränken. Laut Unternehmen sichern die bislang eingegangenen Aufträge bereits einen erheblichen Teil der geplanten Produktionskapazitäten bis 2029. Zusätzlich wurden im zweiten Quartal langfristige Lieferverträge mit Kunden aus dem US-Batteriespeichermarkt abgeschlossen. Quelle:https://www.energy-storage.news/samsung-sdi-on-track-with-us-lfp-cell-production-expects-demand-to-outstrip-production/

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