Battery-News

Autorenname: Cornelius Karow

Mercedes-Benz prüft neue Lithium-Keramik-Batterie von ProLogium

Mercedes-Benz und ProLogium haben eine Vereinbarung zur Erprobung einer neuen Batteriezellgeneration geschlossen. Der Autobauer erhält bevorzugten Zugang zu den sogenannten Gen4-Zellen von ProLogium. Dabei handelt es sich laut ProLogium um eine Lithium-Keramik-Batterie, die Eigenschaften von Feststoff- und Flüssigelektrolyt-Batterien verbinden soll. Ob die Technik später tatsächlich in Serienfahrzeugen eingesetzt wird, ist noch offen. Die Zellen sollen zunächst umfassend elektrisch, thermisch und hinsichtlich ihrer Sicherheit untersucht werden. Die Tests finden in Einrichtungen von Mercedes-Benz sowie bei externen Prüfinstituten statt. Auf dieser Basis will der Hersteller die Eignung für künftige Fahrzeuganwendungen bewerten. Gen4-Batterie soll Eigenschaften von Feststoff- und Flüssigelektrolyt-Batterien verbinden ProLogium bezeichnet die Technik als “Superfluidized Inorganic Next-Generation Lithium Ceramic Battery”. Nach Angaben des Unternehmens soll die Gen4-Plattform hohe Energiedichte, hohe Ladeleistung und Sicherheit mit einer skalierbaren Fertigung verbinden. Zum Aufbau gehören ein nicht brennbarer anorganischer Elektrolyt, keramische Separatoren und ein proprietärer Sicherheitsmechanismus. ProLogium nennt außerdem Schnellladefähigkeit, hohe Leistungsabgabe und gute Eigenschaften bei niedrigen Temperaturen. Zusammenarbeit besteht seit rund zehn Jahren Mercedes-Benz und ProLogium arbeiten seit 2016 zusammen. Die Kooperation umfasste bislang unter anderem Entwicklungsarbeiten und die Prüfung verschiedener Zellformate. Mercedes-Benz ist zudem Investor bei ProLogium und im Verwaltungsrat vertreten. ProLogium betreibt in Taoyuan in Taiwan eine Fabrik, die nach Unternehmensangaben Fertigungsprozesse im GWh-Maßstab validiert hat. Dort entstehen unter anderem Zellen für Entwicklungsfahrzeuge und weitere Erprobungen. Parallel baut das Unternehmen einen Standort im französischen Dünkirchen auf. Die erste Ausbaustufe ist für 4 GWh Jahreskapazität ausgelegt. Langfristig nennt ProLogium bis zu 44 GWh. Quelle:https://prologium.com/mercedes-benz-and-prologium-have-entered-into-a-joint-testing-agreement-including-a-preliminary-platform-evaluation-of-of-prologiums-latest-gen4-superfluidized-all-inorganic-solid-state-batt/

Mercedes-Benz prüft neue Lithium-Keramik-Batterie von ProLogium Weiterlesen »

Volkswagen verzögert Batterieproduktion in Ontario um zwei Jahre

Volkswagen verschiebt den Produktionsstart seiner Batteriefabrik im kanadischen St. Thomas um zwei Jahre. Die sieben Milliarden Dollar teure Anlage soll nun 2029 die Produktion aufnehmen. PowerCo Canada begründet die Verzögerung mit der Marktnachfrage, technischen Entwicklungen und der langfristigen Strategie des Volkswagen-Konzerns. PowerCo verweist auf neue Batterietechnik Durch den späteren Produktionsbeginn will PowerCo nach eigenen Angaben Batterietechnik der nächsten Generation berücksichtigen. Gleichzeitig soll die Fabrik so ausgelegt werden, dass ihre Kapazitäten später an die Marktentwicklung angepasst werden können. Bauprojekt geht in die nächste Phase Trotz des späteren Produktionsstarts setzt PowerCo die Bauarbeiten fort. In der nächsten Projektphase stehen die grundlegende Infrastruktur und die Tragwerksarbeiten im Mittelpunkt. Volkswagen hatte die Batteriefabrik 2023 angekündigt. Die kanadische Bundesregierung sagte damals 700 Millionen Dollar zur Finanzierung der anfänglichen Baukosten zu. Die Provinz Ontario steuerte weitere 500 Millionen Dollar bei. Quelle:https://www.chch.com/chch-news/volkswagen-delays-production-at-ontario-electric-vehicle-battery-plant-until-2029/

Volkswagen verzögert Batterieproduktion in Ontario um zwei Jahre Weiterlesen »

GM erprobt Kreislauf für EV-Batteriematerial

General Motors hat erstmals Elektroautos mit Batteriezellen ausgestattet, deren Kathodenmaterial Nickel, Kobalt und Mangan vollständig aus Recyclingmaterial enthält. Das Material stammt unter anderem aus ausgedienten GM-Batterien. Das Verfahren wurde zunächst im Rahmen eines Pilotprojekts mit Cirba Solutions und weiteren Partnern erprobt. Für den Versuch wurden 80 ausgediente Elektroauto-Batterien verarbeitet. Daraus entstand zunächst sogenannte Black Mass, ein Zwischenprodukt mit verschiedenen Batterierohstoffen. Nach weiteren Aufbereitungsschritten entstanden laut GM mehr als zwölf Tonnen neues Kathodenaktivmaterial. Recyclingmaterial muss Anforderungen neuer Zellen erfüllen Nach Angaben von GM wurde das Material anschließend auf Qualität, Sicherheit und Leistungsfähigkeit geprüft. Zellen mit den zurückgewonnenen Rohstoffen hätten dabei vergleichbare Anforderungen wie Zellen aus neu gewonnenem Material erfüllt. Ultium Cells, ein Gemeinschaftsunternehmen von GM und LG Energy Solution, fertigte daraus neue Batteriezellen. GM verbaute diese anschließend in Modulen und Packs. Erste Fahrzeuge verschiedener Marken des Konzerns liefen im September 2026 mit diesen Zellen vom Band. Der Pilot betrifft allerdings nur einen begrenzten Teil des Materialkreislaufs. Die Angabe von 100 Prozent Recyclinganteil bezieht sich ausschließlich auf Nickel, Kobalt und Mangan im Kathodenaktivmaterial. GM setzt vor dem Recycling auch auf Wiederverwendung GM untersucht daneben weitere Nutzungsmöglichkeiten für gebrauchte Batterien. Bei Wiederaufbereitung und Reparatur sollen nach Unternehmensangaben mehr als 70 Prozent der Komponenten eines Batteriepacks weiterverwendet werden können. Gemeinsam mit Redwood Materials will GM außerdem rund 10.000 gebrauchte Batterien in stationären Energiespeichern einsetzen. Quellen:https://www.prnewswire.com/news-releases/closing-the-loop-battery-recycling-pilot-uses-100-recycled-critical-minerals-to-power-new-gm-evs-302886163.htmlhttps://news.gm.com/home.detail.html/Pages/topic/us/en/2026/sep/0922-recycled-minerals-gm-ev-batteries.html

GM erprobt Kreislauf für EV-Batteriematerial Weiterlesen »

CATL startet Testproduktion von Batteriezellen in Debrecen

CATL hat am 22. September 2026 die Testproduktion von Batteriezellen in seinem Werk im ungarischen Debrecen aufgenommen. Zunächst gehen zwei Produktionslinien in den Probebetrieb. Die geplante Jahreskapazität des Standorts liegt bei 100 GWh. Der Schritt bedeutet allerdings noch keinen Beginn der Serienproduktion. Während der Testphase will CATL Anlagen und Fertigungsprozesse einrichten, optimieren und validieren. Einen konkreten Termin für den Übergang zur Serienfertigung nennt das Unternehmen bislang nicht. Genehmigungen nach vorherigen Beanstandungen CATL hatte den Bau seines zweiten europäischen Batteriewerks im August 2022 angekündigt. Die Errichtung des ersten Gebäudes für die Zellproduktion begann im Sommer 2023. Bis zum Frühjahr 2026 wurde die Produktionsausrüstung installiert. Im August 2026 erhielt das Werk die Nutzungsgenehmigung. Anschließend wurden nach Unternehmensangaben die weiteren erforderlichen Genehmigungen und Voraussetzungen für den Testbetrieb erfüllt. Dem Produktionsstart waren wiederholte Kontrollen durch die zuständige Behörde im Komitat Hajdú-Bihar vorausgegangen. Hintergrund waren zuvor festgestellte Mängel, die bei Anwohnern Bedenken ausgelöst hatten. Laut CATL bestätigten Behördenvertreter, dass die beanstandeten Punkte inzwischen behoben seien. Batteriemodule entstehen bereits seit 2024 Der Standort Debrecen produziert bereits seit Herbst 2024 Batteriemodule. Nach Angaben des Unternehmens wurden bislang 537.000 Module gefertigt. Mit der nun gestarteten Zellproduktion erweitert CATL die Fertigungstiefe vor Ort. Nach vollständigem Ausbau soll Debrecen mit 100 GWh Jahreskapazität der größte CATL-Produktionsstandort außerhalb Chinas werden. Das Werk soll vor allem europäische Automobilhersteller beliefern. Quellen:https://www.prnewswire.com/il/news-releases/catl-kicks-off-trial-production-of-battery-cells-in-hungary-302886109.htmlhttps://cnevpost.com/2026/09/22/catl-begins-trial-cell-production-hungary-plant/

CATL startet Testproduktion von Batteriezellen in Debrecen Weiterlesen »

Porsche testet Batteriezellen mit vollständig recyceltem Kathodenmaterial

Porsche hat in einem Pilotprojekt Batteriezellen hergestellt, deren Kathoden-Aktivmaterial vollständig aus recycelten Rohstoffen besteht. Verwendet wurden Lithium, Nickel, Kobalt und Mangan aus ausgedienten Hochvoltbatterien des Herstellers.  An dem Projekt beteiligt sich unter anderem das Aachener Batterierecyclingunternehmen cylib. Porsche prüft die hergestellten Zellen derzeit unter Praxisbedingungen. Erste Tests deuten laut Unternehmensangaben auf eine mögliche technische Eignung hin. Weitere Ergebnisse sollen noch vor Ende 2026 vorliegen. Recycelte Rohstoffe ersetzen Primärmaterial Das Projekt startete im vergangenen Jahr. Dabei werden Rohstoffe aus ausgedienten Hochvoltbatterien zurückgewonnen, aufbereitet und anschließend für neue Batteriezellen verwendet. In der aktuellen Projektphase ersetzen die recycelten Aktivmaterialien das zuvor eingesetzte Primärmaterial vollständig. Erkenntnisse aus den laufenden Versuchen sollen deshalb als Grundlage für eine mögliche Verwendung in Serien-Batteriezellen dienen. Batterierecycling läuft seit Mai 2026 Ergebnisse des Pilotprojekts fließen nach Angaben von Porsche bereits in die reguläre Batterieentsorgung ein. Seit Mai 2026 werden ausgediente Hochvoltbatterien aus deutschen Porsche-Zentren mit einem wasserbasierten Verfahren recycelt. Die dabei gewonnenen Batterierohstoffe werden auf einem Materialkonto erfasst. Ab 2028 sollen sie Porsche und ausgewählten Partnerunternehmen für die Batteriezellproduktion zur Verfügung stehen. Langfristig könnten damit recycelte Rohstoffe aus Europa wieder in Hochvoltbatterien des Herstellers gelangen. Quelle:https://newsroom.porsche.com/de/2026/unternehmen/porsche-cylib-batterierecycling-43261.html

Porsche testet Batteriezellen mit vollständig recyceltem Kathodenmaterial Weiterlesen »

Feststoffbatterien: Factorial kooperiert mit Mitsui Kinzoku

Factorial Energy und Mitsui Kinzoku wollen die Industrialisierung von Feststoffbatterien gemeinsam vorantreiben. Im Mittelpunkt steht Factorials sulfidbasierte Solstice-Plattform. Mitsui Kinzoku soll dafür seine Technologie für feste Sulfid-Elektrolyte einbringen. Die Partnerschaft zielt vor allem auf den Übergang von der Entwicklung zur industriellen Fertigung. Factorial bleibt dabei nach eigenen Angaben für Zelldesign und Prozessentwicklung verantwortlich. Hinzu kommen die Qualifizierung der Lieferkette, Linienintegration und Validierung der Fertigung. Sulfid-Elektrolyt für Factorials Solstice-Batterie Mitsui Kinzoku arbeitet seit mehreren Jahren an Sulfid-Elektrolyten für Feststoffbatterien. Das Unternehmen stellte seinen A-SOLiD-Elektrolyten 2016 vor. In Saitama in Japan entsteht eine dafür vorgesehene Produktionsanlage. Die Materialkompetenz des japanischen Unternehmens soll nun in Factorials Solstice-Plattform einfließen. Factorial nennt eine hohe Energiedichte und eine verbesserte thermische Stabilität als Entwicklungsziele beziehungsweise Eigenschaften der Plattform. Factorial treibt Kommerzialisierung voran Factorial meldete 2026 erste kommerzielle Aufträge für Pkw und Luftfahrtanwendungen. Zudem investierten IQT und POSCO Future M in das Unternehmen. Im Juni 2026 erfolgte die Nasdaq-Notierung unter dem Kürzel FAC. Zuvor hatte Factorial seine Batterietechnik unter anderem mit Mercedes-Benz und Stellantis erprobt. Quelle:https://ir.factorialenergy.com/news-releases/news-release-details/mitsui-kinzoku-partners-factorial-scale-all-solid-state-battery

Feststoffbatterien: Factorial kooperiert mit Mitsui Kinzoku Weiterlesen »

Panasonic Energy bündelt Batterieentwicklung am neuen Standort in Kadoma

Panasonic Energy hat im japanischen Kadoma einen neuen Forschungs- und Entwicklungsstandort für Lithium-Ionen-Batterien in Betrieb genommen. Das Energy Innovation Square soll Entwicklungsschritte von neuen Materialien bis zu Zellendesign und Prototypen an einem Standort zusammenführen. Rund 500 Beschäftigte aus Produktplanung, Technologieentwicklung und Analyse arbeiten dort. Das neue Zentrum umfasst rund 24.500 Quadratmeter auf sechs Etagen. Zu seinen Aufgaben gehören Materialentwicklung, Prototypenbau und Analyse von Lithium-Ionen-Zellen. Kürzere Wege von der Batteriezelle zur Serienproduktion Bisher waren Entwicklung und Prototypenbau auf mehrere Standorte verteilt. Durch die Zusammenlegung in Kadoma will Panasonic Energy unter anderem Transporte zwischen den Einrichtungen reduzieren. Nach Unternehmensangaben soll sich dadurch die Entwicklungszeit für entsprechende Prozessschritte um mindestens 15 Prozent verkürzen. Parallel soll eine neue digitale Infrastruktur Daten aus Simulationen und praktischen Tests zusammenführen. Prozessüberwachung und statistische Auswertungen sollen dabei helfen, Simulationen und Zellendesigns weiterzuentwickeln. Entwicklung für Elektroautos und Rechenzentren Die dort entwickelten Batterietechnologien und Produktionsverfahren sollen später auch in die internationalen Fertigungsstandorte des Unternehmens übertragen werden. Panasonic Energy nennt dafür unter anderem seine Werke in Nevada und Kansas. Hintergrund ist eine zunehmende Differenzierung der Anforderungen an Batteriespeicher. Für Elektrofahrzeuge stehen laut Unternehmen hohe Kapazität und Lebensdauer im Vordergrund. Anwendungen in KI-Rechenzentren verlangen dagegen höhere Leistungen. Als mögliche künftige Einsatzfelder nennt Panasonic Energy zudem Drohnen, Robotaxis und humanoide Roboter. Quelle:https://news.panasonic.com/global/press/en260916-3

Panasonic Energy bündelt Batterieentwicklung am neuen Standort in Kadoma Weiterlesen »

CATL stellt TECTRANS II für elektrische Nutzfahrzeuge vor

CATL hat auf der IAA Transportation 2026 in Hannover die Nutzfahrzeug-Batterieplattform TECTRANS II vorgestellt. Das modulare System soll unterschiedliche Fahrzeugklassen und Antriebskonzepte abdecken. CATL nennt bis zu 1.000 Kilometer Reichweite und eine geplante Lebensdauer von 1,5 Millionen Kilometern. Die Plattform basiert auf standardisierten Batteriepacks. Deren Anzahl lässt sich an Energiebedarf und Nutzlast eines Fahrzeugs anpassen. Dabei unterstützt TECTRANS II sowohl E-Achsen als auch Zentralantriebe. Die Plattform sei sowohl für herkömmliches Laden als auch für Batteriewechsel ausgelegt. CATL setzt auf standardisierte Batteriepacks Abmessungen, elektrische Schnittstellen und Kommunikationsprotokolle sind laut CATL standardisiert. Dadurch sollen sich künftig neue Batterietechnologien integrieren lassen, ohne die Fahrzeugplattform grundlegend anzupassen. Der Hersteller beziffert die gravimetrische Energiedichte der aktuellen Version auf 170 Wh/kg. Für die größte Konfiguration nennt CATL bis zu 1.000 Kilometer Reichweite. Megawatt-Laden soll den Akku innerhalb von 25 Minuten auf 80 Prozent bringen. Der angegebene Round-Trip-Wirkungsgrad des Systems beträgt 96 Prozent. Für schwere Lkw nennt CATL zwölf Jahre oder 1,5 Millionen Kilometer als Auslegungslebensdauer. Danach sollen noch 70 Prozent der Kapazität verfügbar sein.  Zum Sicherheitskonzept gehören mechanische Schutzmaßnahmen und redundante Batteriesteuerungen. CATL gibt unter anderem 1.000 Joule Schlagfestigkeit am Unterboden und bis zu 250 kN seitliche Druckfestigkeit an. Bei einem Fehler soll das Batteriemanagement einzelne Zweige isolieren können. Quelle:https://www.catl.com/en/news/6997.html

CATL stellt TECTRANS II für elektrische Nutzfahrzeuge vor Weiterlesen »

Gotion High-Tech liefert 6 GWh Batteriespeicher für Saudi-Arabien

Gotion High-Tech hat einen Auftrag über Batteriespeicher mit insgesamt 6 GWh Kapazität in Saudi-Arabien erhalten. Der chinesische Batteriehersteller soll komplette Speicherlösungen für drei große Standorte liefern. Die Projekte befinden sich nach Unternehmensangaben inzwischen in der Bauphase. Für Gotion High-Tech bedeutet der Auftrag den Einstieg in den Markt für große Energiespeicherprojekte im Nahen Osten. Die Anlagen sollen überschüssigen Solarstrom tagsüber aufnehmen und bei hoher Stromnachfrage wieder ins Netz einspeisen. Damit sollen Erzeugung und Verbrauch zeitlich besser aufeinander abgestimmt werden. Batteriespeicher müssen Hitze und Sand standhalten Die klimatischen Bedingungen stellen besondere Anforderungen an die Technik. In Saudi-Arabien müssen die Systeme unter anderem mit hohen Temperaturen, Trockenheit, Sandstürmen und starken Temperaturschwankungen umgehen. Gotion High-Tech setzt dafür sein Qianyuan Smart Energy Storage System ein. Laut Hersteller arbeitet das System bei Temperaturen zwischen minus 30 und 55 Grad Celsius. Vorgesehen sind außerdem ein modulares Systemdesign, Temperaturregelung und ein Batteriemanagement. BOO-Modell erhöht Anforderungen an den langfristigen Betrieb Die Speicherprojekte werden nach dem Build-Own-Operate-Modell, kurz BOO, umgesetzt. Dieses Modell stellt insbesondere Anforderungen an Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und langfristige Leistungsfähigkeit der eingesetzten Speichertechnik. Gotion High-Tech will mit solchen Projekten sein internationales Geschäft ausbauen. Dabei soll sich das Geschäftsmodell nach Unternehmensangaben von der reinen Produktion in China stärker in Richtung international angebotener Technik und Dienstleistungen entwickeln. Quelle:https://autonews.gasgoo.com/articles/ev/gotion-high-tech-secures-6-gwh-saudi-arabia-energy-storage-order-2099400110571421697

Gotion High-Tech liefert 6 GWh Batteriespeicher für Saudi-Arabien Weiterlesen »

BME und CATL planen Batteriewerk in Ägypten

BME und CATL planen in Ägypten ein Werk für Batteriesysteme. In der ersten Ausbaustufe soll die Anlage eine jährliche Produktionskapazität von einer Gigawattstunde erreichen. Die anfänglichen Investitionen sollen mehr als zwei Milliarden ägyptische Pfund beziehungsweise rund 39 Millionen US-Dollar betragen. Zunächst Batterien für schwere Nutzfahrzeuge Das Werk soll anfangs Batteriesysteme für schwere Nutzfahrzeuge produzieren. Eine zweite Ausbaustufe sieht eine Kapazität von jährlich fünf Gigawattstunden vor, dann soll die Fertigung auch Batterien für Pkw umfassen. Zusätzlich sind Speicherbatterien für Solar- und Windenergie vorgesehen. Öffentliche Angaben zu einem konkreten Zeitplan für die beiden Ausbaustufen gibt es nicht. Für die Produktion ist ein lokaler Wertschöpfungsanteil von 40 Prozent vorgesehen. Die Batteriesysteme sollen sowohl auf dem ägyptischen Markt als auch international verkauft werden. CATL soll Batterietechnik und Anlagen beisteuern Die Aufgaben innerhalb der Partnerschaft sind unterschiedlich verteilt. BME bringt nach Angaben zum Projekt Fertigungs- und Engineering-Kapazitäten ein. CATL soll Batterietechnik, Produktionsausrüstung und technische Unterstützung bereitstellen. Quelle:https://sis.gov.eg/en/media-center/news/pm-witnesses-signing-of-contract-to-build-plant-for-electric-batteries/

BME und CATL planen Batteriewerk in Ägypten Weiterlesen »

Nach oben scrollen