Battery-News

Autorenname: Cornelius Karow

Lyten verhandelt über Übernahme von Morrow Batteries

Der US-Batteriehersteller Lyten ist bevorzugter Bieter für das Geschäft des insolventen norwegischen Batterieunternehmens Morrow Batteries. Die Insolvenzverwaltungen und der Gläubiger Innovation Norway unterzeichneten dazu am 21. August 2026 eine Absichtserklärung mit Lyten. Das Bezirksgericht Agder hatte am 6. Mai 2026 Insolvenzverfahren über die drei Morrow-Gesellschaften eröffnet. Betroffen sind Morrow Batteries ASA, Morrow Technologies AS und Morrow Industrialization Center AS. Die geplante Transaktion sieht einen Verkauf der Vermögenswerte bei Fortführung des Geschäftsbetriebs vor. Ein Abschluss steht allerdings noch aus.  Verkauf soll Geschäftsbetrieb von Morrow Batteries erhalten Dem Abkommen ging ein Bieterverfahren mit mehreren Interessenten voraus. Nach Verhandlungen mit mehreren Bietern fiel die vorläufige Entscheidung auf Lyten. Ausschlaggebend waren nach Angaben von Innovation Norway unter anderem die erwartete finanzielle Rückgewinnung und die Umsetzbarkeit des Angebots. Endgültige Transaktionsdokumente müssen noch vereinbart werden. Lyten prüft Industriezentrum in Arendal Lyten untersucht derzeit, wie die Anlagen in Arendal künftig genutzt werden könnten. Das Unternehmen erwägt dort einen sogenannten Industrial Hub. Dieser könnte Batterieproduktion sowie weitere Aktivitäten entlang der Energiespeicher-Wertschöpfungskette umfassen. Zusätzlich nennt Lyten mögliche Anwendungen für Rechenzentren, Mobilität und Verteidigung. Quelle:https://svw.no/lyten-selected-as-preferred-bidder-for-morrow-batteries-business/

Lyten verhandelt über Übernahme von Morrow Batteries Weiterlesen »

Asahi Kasei erweitert Separator-Produktion in North Carolina

Asahi Kasei erweitert seine Fertigung von Separatoren für Lithium-Ionen-Batterien in Nordamerika. Am Standort Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina hat das Unternehmen eine neue Beschichtungsanlage für nassprozessierte Hipore-Separatoren eröffnet. Die kommerzielle Produktion soll in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2026 beginnen. Die Anlage ergänzt das bestehende Celgard-Werk in Charlotte. Dort produziert Asahi Kasei seit 1986 Separatoren im Trockenverfahren. Mit der neuen Linie will das Unternehmen künftig auch nassprozessierte Separatoren in Nordamerika beschichten und bereitstellen. Die Investitionsentscheidung fiel bereits 2023. Asahi Kasei baut regionale Lieferstruktur auf Die Beschichtungslinie verarbeitet Separatoren der Marke Hipore. Sie bildet laut Unternehmensplanung einen ersten Baustein für eine regionale Lieferstruktur bei nassprozessierten Separatoren. Asahi Kasei begründet den Ausbau mit einer erwarteten steigenden Batterienachfrage in Nordamerika. Neben Elektrofahrzeugen sollen stationäre Energiespeichersysteme zusätzliche Nachfrage erzeugen. Parallel baut Asahi Kasei eine weitere Produktionsanlage in Kanada. Zusammen sollen beide Standorte den nordamerikanischen Markt versorgen. Für die Anlage in Charlotte besteht zudem eine Vereinbarung über Kapazitätsrechte mit Toyota Tsusho Corporation. Quelle:https://www.asahi-kasei.com/news/2026/e280826

Asahi Kasei erweitert Separator-Produktion in North Carolina Weiterlesen »

Anthro Energy baut Elektrolyt-Fabrik in Kentucky

Anthro Energy hat mit dem Bau einer Produktionsanlage für Batterieelektrolyte in Louisville im US-Bundesstaat Kentucky begonnen. Nach Angaben des Unternehmens soll dort ab Ende 2027 ein neuartiger Polymerelektrolyt in industriellem Maßstab hergestellt werden. Anthro bezeichnet das Werk als erste US-eigene und in den USA betriebene Produktionsstätte dieser Art. Die geplante Jahreskapazität liegt laut Anthro bei rund 12.000 Tonnen Elektrolyt. Diese Menge soll für Lithium-Ionen-Batterien mit einer Gesamtkapazität von bis zu 25 GWh ausreichen. Vorgesehen sind Anwendungen unter anderem in Energiespeichern, Elektronik, Mobilität, Robotik und Verteidigung. Staatliche Förderung unterstützt Aufbau der Produktion Das Projekt wird mit Mitteln der US-Regierung unterstützt. Anthro erhielt 24,9 Millionen US-Dollar im Rahmen des Infrastructure Investment and Jobs Act. Hinzu kommen nach Unternehmensangaben Steuergutschriften von 18,4 Millionen Dollar aus dem 48C-Programm des Inflation Reduction Act. Polymerelektrolyt soll Flüssigelektrolyte ersetzen Technische Grundlage der Produktion ist die von Anthro entwickelte Proteus-Plattform. Dabei kommen Phasenwechsel-Polymerelektrolyte anstelle konventioneller flüssiger Elektrolyte zum Einsatz. Das Unternehmen schreibt der Technik eine höhere Sicherheit, Energiedichte und konstruktive Flexibilität zu. Anthro gibt an, dass die Elektrolyte mit bestehender Infrastruktur zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien kompatibel seien. Quelle:https://www.prweb.com/releases/anthro-energy-breaks-ground-on-americas-first-us-owned-advanced-electrolyte-manufacturing-facility-in-kentucky-302854915.html

Anthro Energy baut Elektrolyt-Fabrik in Kentucky Weiterlesen »

EcoPro BM rüstet Werk in Ungarn für NCM-Kathodenmaterial um

EcoPro BM will sein Werk im ungarischen Debrecen für die Produktion weiterer Kathodenmaterialien umrüsten. Neben Nickel-Kobalt-Aluminium (NCA) soll die Anlage künftig auch Nickel-Kobalt-Mangan (NCM) verarbeiten. Damit richtet der südkoreanische Hersteller die Produktion stärker auf den europäischen Markt für Elektroautos aus. Für den Umbau veranschlagt EcoPro BM rund 40 Milliarden Won, umgerechnet etwa 29 Millionen US-Dollar. Die Auslieferung erster NCM-Materialien an europäische Kunden soll im vierten Quartal 2027 beginnen. Nach Unternehmensangaben ist unter anderem die Belieferung eines deutschen Premium-Automobilherstellers vorgesehen. Werk in Debrecen soll NCA und NCM produzieren Das Werk in Debrecen nahm im ersten Halbjahr den kommerziellen Betrieb auf. Die Produktion läuft seit Juni in größerem Umfang. Im September soll die zweite Linie starten. Für dieses Jahr strebt EcoPro BM rund 10.000 Tonnen Produktion an. Im kommenden Jahr sollen es 30.000 Tonnen werden. Sobald alle drei Produktionslinien mit voller Kapazität laufen, soll die Jahreskapazität des Werks bei 54.000 Tonnen Kathodenmaterial liegen. Nach Angaben von EcoPro BM reicht diese Menge für Batterien von rund 600.000 Elektroautos.  Bislang sind die Linien für NCA-Materialien ausgelegt. EcoPro BM bestellt nun zusätzliche Ausrüstung und bereitet den Umbau auf eine kombinierte NCA-NCM-Produktion vor. Der Standort ist Teil eines größeren Produktionskomplexes der EcoPro-Gruppe. Dort betreibt EcoPro Innovation außerdem eine Anlage zur Lithiumverarbeitung. Ihre Kapazität liegt bei jährlich 8.000 Tonnen Lithiumhydroxid. EcoPro AP produziert am Standort Industriegase. Quelle:https://www.koreatimes.co.kr/business/companies/20260824/ecopro-bm-begins-overhaul-of-hungary-plant-to-target-european-ev-market

EcoPro BM rüstet Werk in Ungarn für NCM-Kathodenmaterial um Weiterlesen »

ZNL und HPB planen Separator-Lieferungen für Festkörperbatterien ab 2028

Der norwegische Batteriematerialentwickler ZNL Energy und High Performance Battery Technology (HPB) aus Bonn wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen. Die Unternehmen haben dazu eine Absichtserklärung unterzeichnet. ZNL soll bevorzugter Lieferant von Separatoren für die geplante Zellproduktion von HPB werden. Vorgesehen ist der Einsatz des Separatormaterials ZNL-NPx. Lieferungen sollen nach derzeitiger Planung 2028 beginnen. Voraussetzung sind eine erfolgreiche Produktqualifizierung und ein verbindlicher Liefervertrag.  Dünnerer Separator soll Energiedichte erhöhen HPB verwendet einen eigenen anorganischen Festelektrolyten. Dieser wird zunächst mit festen und flüssigen Ausgangsstoffen in die Zelle eingebracht und härtet anschließend aus. Der nicht poröse und laut ZNL flammhemmende ZNL-NPx-Separator soll während der zunächst flüssigen Phase Kurzschlüsse zwischen den Elektroden verhindern.  Gleichzeitig ist das Material nach Unternehmensangaben deutlich dünner als der bisher verwendete Glasfaser-Separator. Dadurch soll innerhalb eines unveränderten Zellvolumens Platz für zusätzliche Elektrodenpaare entstehen. HPB und ZNL erwarten davon eine höhere Kapazität sowie Vorteile bei der Serienfertigung. Tests erreichen mehr als 4.500 Ladezyklen ZNL und HPB testen die Kombination ihrer Technologien nach eigenen Angaben seit 2024. Dabei hätten Zellen bei Raumtemperatur bereits mehr als 4.500 Lade- und Entladezyklen erreicht. Getestet wurde mit Lade- und Entladeraten von jeweils 1C. Zudem berichten die Unternehmen von Verbesserungen bei Fertigbarkeit und Energiedichte gegenüber zuvor eingesetzten Separatorlösungen. HPB plant eine industrielle Skalierung seiner Festkörperbatterien und strebt langfristig eine jährliche Produktionskapazität im Multi-GWh-Bereich an. Quelle:https://www.highperformancebattery.ch/de/pressestimmen/pm-26-08-10.php

ZNL und HPB planen Separator-Lieferungen für Festkörperbatterien ab 2028 Weiterlesen »

Schaeffler und CATL vertiefen Zusammenarbeit bei BMS

Schaeffler und CATL wollen ihre Zusammenarbeit bei Komponenten für Elektrofahrzeuge ausbauen. Beide Unternehmen haben dazu eine Absichtserklärung unterzeichnet. Geplant sind gemeinsame Batteriemanagementsysteme sowie sogenannte X-in-1-Integrated-PowerBox-Lösungen. Der Schwerpunkt liegt zunächst auf dem europäischen Markt. Die Vereinbarung baut laut Schaeffler und CATL auf einem bereits gewonnenen Kundenprojekt auf. Welche Fahrzeughersteller beteiligt sind, nennen die Unternehmen nicht.  Batteriemanagementsysteme für europäische Hersteller Bei den Batteriemanagementsystemen wollen beide Partner ihre jeweiligen Entwicklungs- und Produktionskompetenzen kombinieren. Schaeffler soll unter anderem Hardware, Software, Systemintegration, funktionale Sicherheit sowie Test und Validierung abdecken. Hinzu kommt die Möglichkeit einer Serienproduktion in Europa. CATL bringt nach Unternehmensangaben Kenntnisse bei Batteriezellen, Batteriesystemen und der Fertigung großer Stückzahlen ein. Die geplanten Systeme sollen insbesondere Anforderungen europäischer Automobilhersteller berücksichtigen. Daneben arbeiten die Unternehmen an X-in-1-Integrated-PowerBox-Lösungen. Dabei sollen Hochvoltelektronik und elektromechanische Systeme stärker in einer Einheit zusammengeführt werden. Welche Funktionen konkret integriert werden, geht aus den Angaben nicht hervor.  Schaeffler und CATL wollen außerdem den Einsatz von Cloud Computing und Künstlicher Intelligenz im Batteriemanagement untersuchen. Quelle:https://www.schaeffler.de/de/news_medien/pressemitteilungen/pressemitteilungen_detail.jsp?id=88211776

Schaeffler und CATL vertiefen Zusammenarbeit bei BMS Weiterlesen »

Forge Nano baut Batteriefertigung in North Carolina aus

Forge Nano erweitert seine Batteriezellfertigung in Morrisville im US-Bundesstaat North Carolina. Der Standort soll von derzeit knapp 10.000 auf knapp etwa 29.000 Quadratmeter wachsen. Nach Angaben des Unternehmens ist bei voller Auslastung eine jährliche Produktionskapazität von bis zu 3 GWh vorgesehen. Der Produktionsstart ist für 2028 geplant. Das Projekt wird mit bis zu 100 Millionen US-Dollar durch das US-Energieministerium unterstützt. Der Ausbau zielt insbesondere auf Batteriezellen für Verteidigung, Luft- und Raumfahrt sowie industrielle Anwendungen. Die Fertigungsanlagen für die erweiterte Batteriefertigung sollen innerhalb der kommenden zwei Jahre geliefert werden. Der Zeitplan fällt mit neuen Beschaffungsanforderungen des National Defense Authorization Act zusammen. Diese sollen ab 2028 für Batterien im Verteidigungsbereich gelten. Forge Nano positioniert den Standort deshalb als inländische Bezugsquelle für Lithium-Ionen-Zellen. Samsung SDI beteiligt sich an Forge Nano Beim Aufbau der Produktion arbeitet Forge Nano mit Samsung SDI zusammen. Der Batteriehersteller soll Fertigungs- und Betriebserfahrung für die Serienproduktion einbringen. In Morrisville sollen künftig sowohl Zellen von Forge Nano als auch Batteriezellen von Samsung SDI gefertigt werden. Samsung SDI hat außerdem eine bedingte Vereinbarung zur Abnahme von Batteriezellen ab 2028 geschlossen. Im Juli investierte das Unternehmen insgesamt 20 Millionen US-Dollar in Forge Nano. Davon entfielen jeweils 10 Millionen Dollar auf eine Series-D-Finanzierung und eine PIPE-Finanzierung im Zusammenhang mit dem geplanten Börsengang. Beide Unternehmen arbeiten zudem an einer möglichen Integration der Atomic-Armor-Beschichtungstechnologie von Forge Nano in künftige Samsung-SDI-Batterien. Quelle:https://ir.forgenano.com/news/news-details/2026/Forge-Nano-Breaks-Ground-on-Americas-Battery-Gigafactory-to-Strengthen-U-S–Defense-Supply-Chains/default.aspx

Forge Nano baut Batteriefertigung in North Carolina aus Weiterlesen »

LG Energy Solution startet Batterieproduktion im neuen Werk in Lansing

LG Energy Solution hat die Produktion in seinem neuen Batteriewerk in Lansing im US-Bundesstaat Michigan aufgenommen. Die Anlage soll bei voller Auslastung eine jährliche Fertigungskapazität von mehr als 35 GWh erreichen. Produziert werden Batteriezellen für stationäre Energiespeicher und Elektrofahrzeuge. Seit 2022 hat LG Energy Solution nach eigenen Angaben mehr als zwei Milliarden US-Dollar in den Standort investiert. Derzeit beschäftigt das Werk rund 900 Mitarbeiter. Bei voller Auslastung sollen es bis zu 1.700 sein. LFP-Zellen für stationäre Energiespeicher In Lansing fertigt LG Energy Solution großformatige Lithium-Eisenphosphat-Zellen. Die US-Sparte LG Energy Solution Vertech integriert diese Zellen in komplette Energiespeichersysteme. Vorgesehen sind Anwendungen bei Energieversorgern, in Stromnetzen sowie in Industrie und Gewerbe. Zu den geplanten Abnehmern zählt DTE Energy aus Detroit. LG Energy Solution plant bis Ende 2026 eine LFP-Produktionskapazität von insgesamt mehr als 50 GWh in Nordamerika. Dafür nennt das Unternehmen fünf Produktionsstandorte in den USA und Kanada. Rund 80 Prozent der weltweiten ESS-Kapazität von LG Energy Solution sollen dann in Nordamerika liegen. NMC-Batteriezellen für Toyota Neben LFP-Zellen produziert das Werk Nickel-Mangan-Kobalt-Zellen mit höherer Energiedichte. Diese NMC-Zellen sind für Toyota bestimmt. Sie sollen unter anderem im batterieelektrischen Toyota Highlander des Modelljahres 2027 eingesetzt werden. Quelle:https://news.lgensol.com/company-news/press-releases/5163/

LG Energy Solution startet Batterieproduktion im neuen Werk in Lansing Weiterlesen »

CATL erklärt Kerngeschäft für CO₂-neutral

CATL hat nach eigenen Angaben Ende 2025 CO₂-Neutralität in seinem Kerngeschäft erreicht. Bis 2035 will der chinesische Batteriehersteller auch seine Wertschöpfungskette klimaneutral stellen. Das Unternehmen bezeichnet sich als weltweit einzigen Batteriehersteller mit CO₂-neutralem Kerngeschäft bei Produktionsmengen im TWh-Maßstab. 20 Batteriewerke als CO₂-neutral zertifiziert Bis Ende 2025 erhielten laut CATL 20 Batteriewerke eine Zertifizierung nach ISO 14068-1. Der Strom für das Kerngeschäft stammte demnach vollständig aus CO₂-neutralen Quellen. Seit 2023 habe CATL mehr als 18 Milliarden kWh CO₂-neutralen Strom eingesetzt. Der spezifische Energieverbrauch der Batteriewerke sei gegenüber 2022 um 28 Prozent gesunken. Die CO₂-Intensität habe sich innerhalb von zwei Jahren um rund 77 Prozent verringert. CATL beziffert die kumuliert vermiedenen Emissionen auf mehr als zehn Millionen Tonnen CO₂-Äquivalent. Lieferkette rückt in den Fokus Nach Berechnungen von CATL entstehen mehr als 80 Prozent der Lebenszyklus-Emissionen seiner Produkte in der Lieferkette. Deren Emissionen seien mehr als fünfmal so hoch wie jene des Kerngeschäfts. Zur Erfassung nutzt CATL eine Plattform auf Basis seines Carbon Chain Management System. Sie deckt Schritte von der Rohstoffgewinnung bis zur Komponentenfertigung ab. Nach Unternehmensangaben liegen Daten von mehr als 100 wichtigen Tier-1-Lieferanten vor. Künftig sollen CO₂-Fußabdruck, Anteil erneuerbarer Energien und spezifischer Energieverbrauch stärker in die Lieferantenbewertung einfließen. An einer ersten Initiative zur Emissionssenkung beteiligen sich 30 Kernlieferanten. Quelle:https://cnevpost.com/2026/08/17/catl-core-operations-carbon-neutral-supply-chain-next/

CATL erklärt Kerngeschäft für CO₂-neutral Weiterlesen »

POSCO Future M steigt mit Großauftrag in den LFP-Markt ein

POSCO Future M will ab 2027 große Mengen LFP-Kathodenmaterial an einen ungenannten südkoreanischen Batteriehersteller liefern. Vereinbart sind mehr als 190.000 Tonnen über sechs Jahre bis 2032. Die endgültigen Vertragsbedingungen sollen im dritten Quartal festgelegt werden. Mit der Vereinbarung steigt das Unternehmen in das Geschäft mit Kathodenmaterial für Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) ein. Hintergrund ist laut POSCO Future M vor allem die wachsende Nachfrage nach stationären Energiespeichersystemen (ESS) in Nordamerika. LFP-Produktion in Pohang soll noch 2026 beginnen Für den kurzfristigen Produktionsstart hat POSCO Future M Teile bestehender Fertigungslinien im Werk Pohang umgerüstet. Dort wurden bislang Kathodenmaterialien mit hohem Nickelanteil hergestellt. Die umgebauten Anlagen sollen künftig LFP-Kathodenmaterial produzieren. Derzeit läuft nach Unternehmensangaben die Zertifizierung von Prototypen bei Kunden. Die Serienbelieferung soll bis Ende 2026 beginnen.  LFP-Batterien weisen gegenüber NCM- und NCA-Zellen eine geringere Leistungsabgabe auf. Dafür sind sie kostengünstiger und auf eine längere Lebensdauer ausgelegt. Einsatzfelder sieht POSCO Future M insbesondere bei stationären Speichern und günstigeren Elektrofahrzeugen. Bei der Produktion will das Unternehmen unter anderem Eisenoxid aus Nebenprodukten der Stahlherstellung einsetzen. Lithium soll auch aus Salzseen in Argentinien stammen.  Zusätzliche LFP-Kapazitäten ab 2027 geplant Weitere Kapazitäten entstehen ebenfalls in Pohang. CNP New Material Technology, ein Gemeinschaftsunternehmen von POSCO Future M und FINO-CNGR, begann im Mai mit dem Bau einer LFP-Kathodenmaterialfabrik. Dort ist die Serienproduktion für 2027 vorgesehen. Schrittweise soll die Kapazität auf maximal 50.000 Tonnen steigen. Quelle:https://www.poscofuturem.com/en/pr/view.do?num=1039

POSCO Future M steigt mit Großauftrag in den LFP-Markt ein Weiterlesen »

Nach oben scrollen