Battery-News

Autorenname: Cornelius Karow

Factorial und SK On prüfen Zusammenarbeit bei der Fertigung von Feststoffbatterien

Der US-amerikanische Batterieentwickler Factorial Energy und der südkoreanische Batteriehersteller SK On wollen künftig im Bereich der Feststoffbatterien zusammenarbeiten. Ziel ist es, zu untersuchen, ob und wie sich die bestehenden Produktionsanlagen von SK On für die Herstellung von Feststoffbatterien nutzen lassen. Die konkreten Bedingungen sollen erst in späteren Verträgen festgelegt werden. Im Mittelpunkt steht die technische Bewertung der Feststoffbatterietechnologie FEST von Factorial.  Bestehende Produktionskapazitäten im Fokus Die Unternehmen wollen nach eigenen Angaben untersuchen, welche Anforderungen sich für die Fertigung ergeben und ob vorhandene Lithium-Ionen-Produktionslinien dafür geeignet sind. Das Unternehmen möchte einen kapitalarmen Ansatz verfolgen, der auf die Nutzung bestehender Produktionsanlagen setzt, anstatt neue Fabriken aufzubauen. SK On verfügt weltweit über eine jährliche Produktionskapazität von mehr als 200 GWh, davon rund 100 GWh in den USA. Zu den US-Standorten gehören Produktionskapazitäten in Commerce im Bundesstaat Georgia sowie Anlagen in Tennessee. Prüfung der industriellen Umsetzbarkeit Die Kooperation konzentriert sich zunächst auf die technische Machbarkeit und die Anforderungen an die Fertigung. Ob daraus eine industrielle Produktion entsteht, bleibt offen. Nach Angaben von Factorial ist dies die erste auf die Fertigung ausgerichtete Partnerschaft des Unternehmens mit einem globalen Batteriehersteller. Die Unternehmen wollen zudem Möglichkeiten für den Einsatz von Feststoffbatterien in Mobilitätsanwendungen und weiteren leistungsintensiven Märkten prüfen. Quelle:https://factorialenergy.com/press-releases/factorial-and-sk-on-sign-mou-to-explore-solid-state-battery-manufacturing/

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Hongqi meldet Fortschritte bei Ultra-Schnellladebatterie

Die chinesische Automarke Hongqi hat nach eigenen Angaben eine neu entwickelte Batterie getestet, die sich besonders schnell laden lässt. Dem Unternehmen zufolge erreicht der Akku bei einer Umgebungstemperatur von 25 Grad Celsius einen Ladezustand von 10 auf 70 Prozent in 3 Minuten und 41 Sekunden. Von 10 auf 97 Prozent sollen 8 Minuten und 3 Sekunden vergehen. Einen Zeitplan für die Serienfertigung oder Angaben zum ersten Fahrzeugmodell mit der neuen Batterie machte Hongqi jedoch nicht.  Eigene Zelltechnik und Thermomanagement Nach Angaben von Hongqi entstand die Batterie gemeinsam mit China Automotive New Energy Battery Technology (CNET) und wurde überwiegend in Eigenentwicklung konzipiert. Das Unternehmen führt die hohen Ladeleistungen auf eine neu entwickelte Anode zurück, die eine maximale Laderate von 12C ermöglichen soll. Zudem habe Hongqi einen eigenen Elektrolyten entwickelt, der den Transport von Lithium-Ionen erleichtern soll. Weiterhin verweist das Unternehmen auf eine modifizierte Zellkonstruktion. Durch eine Kombination aus Beschichtung und Materialanpassungen sei der Innenwiderstand der Zellen im Vergleich zu ähnlichen Batteriezellen um 15 Prozent reduziert worden. Dadurch sollen sich Ladeeffizienz und Reaktionsgeschwindigkeit verbessern. Sicherheitsfunktionen sollen Schnellladen absichern Für die Temperaturregelung setzt Hongqi nach eigenen Angaben auf ein intelligentes Flüssigkeitskühlsystem. Während des Schnellladens soll die Temperaturdifferenz innerhalb des Batteriepakets unter drei Grad Celsius bleiben. Zusätzlich soll eine adaptive Schnellladestrategie die Zelltemperatur und die Ladeleistung kontinuierlich überwachen. Bereits Ende vergangenen Jahres hatte die Marke zudem einen Prototyp mit einer Festkörperbatterie vorgestellt. Quelle:https://cnevpost.com/2026/07/28/faw-hongqi-battery-charges-10-70-3-mins-41-secs/

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BMW startet Serienfertigung von iX5-Batterien in Woodruff im Dezember

BMW will im Dezember 2026 im neuen Werk Woodruff im US-Bundesstaat South Carolina mit der Serienproduktion der Hochvoltbatterien für den vollelektrischen BMW iX5 beginnen. Nach Angaben des Unternehmens laufen dort bereits Test- und Vorserienbatterien vom Band. Die Batterien werden anschließend an das nahegelegene Fahrzeugwerk Spartanburg geliefert, wo der iX5 gefertigt wird. Das Werk ist Teil der globalen Produktionsstrategie „Local for Local“, bei der Batterien in der Nähe der jeweiligen Fahrzeugwerke montiert werden. Neben Woodruff entstehen beziehungsweise bestehen entsprechende Standorte in Deutschland, China, Mexiko und Ungarn. KI und digitale Planung sollen Batteriemontage verbessern Laut BMW setzt das Werk Woodruff auf KI-gestützte Produktionsprozesse, digitale Zwillinge und Virtual-Reality-Anwendungen. Mehr als 300 Beschäftigte und 250 Roboter sollen an der Montage der Hochvoltbatterien arbeiten. Das Unternehmen gibt an, dass sämtliche Fertigungsschritte kontinuierlich überwacht und in Echtzeit dokumentiert werden. KI-Assistenten sollen die dabei entstehenden Daten auswerten und die Produktion unterstützen. Gen6-Batterie mit 800-Volt-Technik für den BMW iX5 Die Batterien basieren auf der sechsten Generation der BMW-Hochvoltbatterie. Dabei werden zylindrische Rundzellen nach dem sogenannten Cell-to-Pack-Prinzip direkt in die Batterie integriert. Der batterieelektrische BMW iX5 erhält die sechste Generation der BMW-eDrive-Technologie mit 800-Volt-Architektur. Die Hochvoltbatterie verfügt laut Unternehmensangaben über einen nutzbaren Energiegehalt von 144 kWh in den USA beziehungsweise 141 kWh in Europa und ist damit die bislang größte Batterie eines vollelektrischen BMW-Modells. Quelle:https://www.press.bmwgroup.com/deutschland/article/detail/T0459239DE/erste-einblicke-in-die-produktion:-bmw-group-werk-woodruff-montiert-die-hochvoltbatterien-fuer-den-neuen-bmw-ix5

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Gotion verhandelt laut Branchenmedium über Einstieg bei PowerCo-Werk in Sagunto

Der chinesische Batteriehersteller Gotion führt laut dem spanischen Fachmedium La Tribuna de Automoción fortgeschrittene Verhandlungen mit Volkswagen über eine Beteiligung am Batteriezellwerk der Konzerntochter PowerCo im spanischen Sagunto. Dem Bericht zufolge wird ein Modell geprüft, bei dem Gotion die Mehrheit an einem Gemeinschaftsunternehmen für den Standort übernehmen könnte, während PowerCo beteiligt bliebe. PowerCo wollte den Bericht gegenüber Reuters nicht kommentieren und erklärte lediglich, regelmäßig strategische Möglichkeiten sowie Kooperationen mit Partnern zu prüfen. Zugleich betonte ein Sprecher, dass keine Pläne bestünden, die Kontrolle über den Standort abzugeben. Gotion äußerte sich zunächst nicht. Branchenbericht nennt mögliche Mehrheitsbeteiligung Nach Angaben von La Tribuna de Automoción laufen die Gespräche bereits seit mehreren Monaten. Das Fachmedium beruft sich auf Branchenquellen, denen zufolge Gotion-Chef Li Zhen den Standort besucht und sich mit Vertretern von PowerCo ausgetauscht habe. Dem Bericht zufolge wurden dabei sowohl technische als auch wirtschaftliche Aspekte einer möglichen Beteiligung bewertet. Die Verhandlungen beziehen sich laut dem Fachmedium ausschließlich auf das Werk in Sagunto und nicht auf die gesamte Batteriesparte PowerCo.  Batteriewerk ist Teil von Volkswagens Europa-Strategie Das Werk in Sagunto zählt zu den zentralen Projekten von PowerCo. Volkswagen hatte 2023 den Baubeginn der Batteriezellfabrik bekanntgegeben. Nach Angaben des Unternehmens ist zunächst eine Produktionskapazität von 40 Gigawattstunden pro Jahr geplant, die später auf bis zu 60 Gigawattstunden erweitert werden könnte. Die dort produzierten Batteriezellen sind unter anderem für die spanischen Fahrzeugwerke des Konzerns vorgesehen. Nach derzeitigem Stand ist der Produktionsstart für Ende 2026 vorgesehen. Derzeit laufen die Inbetriebnahme der Fertigungsanlagen sowie der Einbau der Rein- und Trockenräume. Quellen:https://www.reuters.com/world/china/volkswagen-takeover-talks-with-chinese-partner-spanish-battery-plant-trade-2026-07-27/https://www.latribunadeautomocion.es/2026/07/gotion-negociaciones-powerco-sagunto/https://www.volkswagen-group.com/en/press-releases/gigafactory-valencia-powerco-gives-starting-signal-for-construction-of-second-cell-factory-17033https://www.eldiario.es/comunitat-valenciana/economia/powerco-reajusta-inicio-produccion-gigafactoria-sagunto-finales-ano_1_13380485.html

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ACCUREC erweitert Standort in Krefeld mit Investition von 5,5 Millionen Euro

Die ACCUREC Recycling GmbH hat den offiziellen Start für den finalen Ausbau ihres Standorts in Krefeld bekannt gegeben. Mit einem symbolischen Spatenstich begann nach Unternehmensangaben die letzte Ausbaustufe an der Bataverstraße. Das Unternehmen investiert dafür 5,5 Millionen Euro. Die Erweiterung soll die Betriebsfläche am Standort verdoppeln und zusätzliche Kapazitäten für das Batterierecycling schaffen.   ACCUREC reagiert mit dem Ausbau nach eigenen Angaben auf einen steigenden Bedarf an Recyclingkapazitäten im Zuge der Elektromobilität und des wachsenden Einsatzes von Energiespeichern. Ziel sei es, die Rückgewinnung von Rohstoffen aus Altbatterien auszubauen und die vorhandenen Recyclingprozesse weiterzuentwickeln.   Ausbau knüpft an frühere Erweiterungen an Der Standort Krefeld wurde in den vergangenen Jahren schrittweise erweitert. ACCUREC verlegte 2016 seinen Hauptsitz dorthin und nahm ein Werk für das Recycling von Lithium-Batterien in Betrieb. Ab 2020 folgte eine größere Erweiterung mit zusätzlichen Gebäuden sowie Anlagen für die Sortierung, Demontage und Aufbereitung von Altbatterien. Später ergänzte das Unternehmen den Standort um eine Anlage zur Lithium-Rückgewinnung. Mit der nun begonnenen Ausbaustufe soll diese Entwicklung abgeschlossen werden. Das Unternehmen bezeichnet den aktuellen Bauabschnitt als finalen Ausbau des Standorts. Quelle:https://accurec.de/startschuss-fuer-den-finalen-ausbau

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Sila sichert 300 Millionen US-Dollar für Silizium-Anodenproduktion

Der US-Batterietechnologieanbieter Sila hat nach eigenen Angaben 300 Millionen US-Dollar in einer privaten Finanzierungsrunde eingeworben. Das Kapital soll den Ausbau der Produktion von Silizium-Kohlenstoff-Anoden am Standort Moses Lake im US-Bundesstaat Washington beschleunigen und die geplante zweite Ausbaustufe der Anlage unterstützen. Angeführt wurde die Finanzierungsrunde von Atreides Management und Sutter Hill Ventures. Weitere bestehende und neue Investoren beteiligten sich ebenfalls. Ausbau der Fertigung in Washington Die Produktionsanlage in Moses Lake nahm laut Unternehmensangaben im Herbst 2025 den Betrieb auf und befindet sich derzeit im Hochlauf. In der ersten Ausbaustufe ist eine Produktionskapazität von zwei Gigawattstunden vorgesehen. Innerhalb der kommenden fünf Jahre soll die Kapazität auf bis zu 250 Gigawattstunden steigen. Sollte dieses Ziel erreicht werden, wäre die Anlage nach Angaben des Unternehmens die weltweit größte Produktionsstätte für Anodenmaterial. Silizium-Anoden als Alternative zu Graphit Sila entwickelt Silizium-Kohlenstoff-Anoden unter dem Namen “Titan Silicon”. Nach Unternehmensangaben erreicht das Material im Vergleich zu herkömmlichen Graphit-Anoden eine um 20 bis 40 Prozent höhere Energiedichte. Dadurch könnten Batterien kleiner und leichter ausfallen oder bei gleicher Baugröße mehr Energie speichern. Außerdem stellt Sila schnellere Ladezeiten in Aussicht. Silizium gilt grundsätzlich als leistungsfähigeres Anodenmaterial als Graphit. Allerdings dehnt sich das Material beim Laden und Entladen deutlich aus und zieht sich wieder zusammen. Diese Volumenänderungen können die Alterung der Batterie beschleunigen. Deshalb setzen heutige Lithium-Ionen-Batterien in der Regel nur begrenzte Mengen Silizium ein, die mit Graphit kombiniert werden. Quellen:https://www.businesswire.com/news/home/20260721561478/en/Sila-Secures-$300-Million-in-Private-Funding-to-Ramp-Gigascale-Anode-Manufacturing-and-Strengthen-Americas-Technology-Sovereigntyhttps://insideevs.com/news/802397/sila-silicon-anode-lithium-ion/

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CATL und Solarpro planen 2-GWh-Projekt für Natrium-Ionen-Speicher in Osteuropa

CATL und das osteuropäische Unternehmen Solarpro haben eine strategische Vereinbarung über die Lieferung von Natrium-Ionen-Energiespeichersystemen mit einer Gesamtkapazität von 2 GWh geschlossen. Nach Angaben der Unternehmen sollen die Systeme in Projekten in Mittel- und Osteuropa eingesetzt werden. Ziel ist es, das erste groß angelegte Natrium-Ionen-Speicherprojekt der Region umzusetzen und die Technologie unter den dortigen Netz- und Klimabedingungen zu erproben. Die Vereinbarung baut auf einer bestehenden Zusammenarbeit auf. Bereits im Mai 2026 nahmen CATL und Solarpro ein Batteriespeicherprojekt mit einer Kapazität von 602 MWh in Bulgarien in Betrieb. Dieses soll die Speicherkapazität des Landes um zehn Prozent erhöht haben. Fokus auf Einsatz unter schwierigen Klimabedingungen Laut CATL sollen die Natrium-Ionen-Speicher insbesondere für Regionen mit niedrigen Temperaturen geeignet sein. Das Unternehmen verweist zudem auf eine hohe Zyklenfestigkeit als weiteren Vorteil der Technologie. Gemeinsam mit Solarpro will CATL Speicherlösungen entwickeln, die auf die Anforderungen der Stromnetze sowie die klimatischen Bedingungen in Mittel- und Osteuropa zugeschnitten sind. Solarpro übernimmt dabei nach Angaben der Unternehmen die Projektentwicklung, Systemintegration sowie den langfristigen Betrieb und die Wartung der Anlagen. CATL erhofft sich durch die Zusammenarbeit Erkenntnisse über regionale Marktanforderungen und mögliche weitere Einsatzfelder für Natrium-Ionen-Batterien. Mit der Vereinbarung setzt CATL den Ausbau seiner Natrium-Ionen-Technologie in Europa fort. Es handelt sich um den zweiten Auftrag für diese Speichertechnologie in Europa innerhalb kurzer Zeit. Quellen:https://www.catl.com/en/news/6916.htmlhttps://cnevpost.com/2026/07/21/catl-sodium-battery-storage-deal-solarpro/

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cylib übernimmt Batterie-Recyclingstandort in Bayern

Das Aachener Batterierecycling-Unternehmen cylib hat eine Anlage zur Entladung, Demontage und mechanischen Aufbereitung von Elektroauto-Batterien in Wernberg-Köblitz übernommen. Nach Unternehmensangaben kann der Standort künftig bis zu 10.000 Tonnen Altbatterien pro Jahr verarbeiten. Die Übernahme erfolgte im Rahmen eines Insolvenzverfahrens und umfasst die Prozesslinie sowie Gebäude und Grundstück. Der Betrieb soll im vierten Quartal 2026 starten, sofern die erforderliche Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz vorliegt. Anlage ergänzt Standort in Dormagen Mit der Übernahme erweitert cylib nach eigenen Angaben seine Wertschöpfungskette im Batterierecycling. Die in Bayern erzeugte sogenannte Black Mass soll künftig an den derzeit entstehenden hydrometallurgischen Standort in Dormagen geliefert werden. Dort sollen daraus Rohstoffe wie Lithium, Graphit, Nickel, Kobalt und Mangan zurückgewonnen werden. Laut Angaben des Unternehmens bildet der Standort in Wernberg-Köblitz den ersten Baustein eines Netzes zur Sammlung und mechanischen Vorbehandlung ausgedienter Traktionsbatterien. Die Anlage liegt im Umfeld wichtiger Automobil- und Batterieproduktionsstandorte in Süddeutschland und Mitteleuropa. Damit will sich das Unternehmen den Zugang zu größeren Mengen ausgedienter Batterien sichern. Eine volle Auslastung der Anlage wird nach Unternehmensangaben bis Ende 2027 erwartet. Quelle:https://www.cylib.de/post/cylib-brings-its-end-to-end-battery-recycling-vision-to-industrial-scale-closing-the-gap-between-end-of-life-batteries-and-critical-material-recovery

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Voltavision stellt kompakten Prüfstand für Batteriezelltests vor

Voltavision hat einen neuen Prüfstand für Zelltests vorgestellt. Nach Angaben des Unternehmens soll das System eine hohe Testkapazität mit einer kompakten Bauweise und einem energieeffizienten Betrieb verbinden. Der Prüfstand richtet sich an Anwendungen in der Batterieentwicklung, Validierung und industriellen Zellprüfung. Das System verfügt über zwei unabhängig nutzbare Prüfräume in einer zweistöckigen Bauweise. Beide Prüfräume lassen sich separat temperieren und decken laut Unternehmen einen Temperaturbereich von -30 bis +90 Grad Celsius ab. Die kompakte Konstruktion soll insbesondere Laboren mit begrenzten Platzverhältnissen eine höhere Testdichte ermöglichen. Zentrale Kälteversorgung statt einzelner Kältekompressoren Ein wesentliches Merkmal des neuen Prüfstands ist nach Angaben von Voltavision die Anbindung an eine zentrale Kälteversorgung. Dadurch entfällt eine separate Kälteeinheit für jeden Prüfraum. Das Unternehmen gibt an, dass sich so natürliche Kältemittel wie CO₂ einsetzen lassen. Zudem sollen Energieverbrauch und Geräuschentwicklung im Betrieb sinken. Mit dem neuen Prüfstand erweitert Voltavision nach eigenen Angaben sein Portfolio an Testsystemen für Batteriezellen. Das Unternehmen erklärt zudem, dass die Entwicklung der Lösung vollständig im eigenen Haus erfolgt sei und sie für Prüflabore, Entwicklungsabteilungen sowie industrielle Anwender vorgesehen ist. Quelle:https://www.konstant.de/pressefach/voltavision/pruefstand-zelltests/

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China beendet Steuerprivileg für Lithium-Ionen-Batterien

China führt ab September 2026 eine Verbrauchssteuer auf Lithium-Ionen-Batterien ein und beendet damit eine seit 2015 geltende Steuerbefreiung. Nach Angaben des chinesischen Finanzministeriums werden Lithium-Ionen-Batterien zunächst mit zwei Prozent besteuert. Ab September 2027 steigt der Satz auf vier Prozent. Gleichzeitig bleiben Natrium-Ionen-Batterien, Feststoffbatterien und Brennstoffzellen bis Ende 2028 von der Verbrauchssteuer befreit.  Steuerliche Vorteile verlagern sich auf neue Batterietechnologien Von der neuen Verbrauchssteuer betroffen sind neben Lithium-Ionen-Batterien auch Lithium-Primärbatterien, quecksilberfreie Primärbatterien, Nickel-Metallhydrid-Batterien und Vanadium-Redox-Flow-Batterien. Während diese Produkte künftig schrittweise besteuert werden, gelten für Natrium-Ionen-Batterien und Feststoffbatterien zwischen September 2026 und Ende 2028 Steuerbefreiungen. Damit endet für Lithium-Ionen-Batterien eine elfjährige Ausnahmeregelung. Die künftig vorgesehene Steuer von vier Prozent entspricht dem Satz, der bereits seit 2015 für andere Batteriekategorien galt. Nach Angaben der chinesischen Behörden müssen Batterien die jeweiligen nationalen Standards erfüllen. Unternehmen müssen außerdem Prüfberichte vorlegen, um Steuervergünstigungen erstmals in Anspruch nehmen zu können. Anpassung der Industriepolitik China begründet die Änderungen laut staatlicher Nachrichtenagentur Xinhua mit dem Ziel, die Industrie weiterzuentwickeln und den Umweltschutz zu fördern. Reuters verweist zudem darauf, dass die chinesische Regierung seit Längerem versucht, Überkapazitäten unter anderem in der Batterieindustrie einzudämmen. Die Steueranpassung folgt außerdem auf weitere Änderungen bei Fördermaßnahmen für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben und deutet auf eine schrittweise Verringerung staatlicher Steuervergünstigungen im Batteriesektor hin. Quellen:https://www.reuters.com/legal/transactional/china-levy-consumption-tax-on-lithium-ion-batteries-solar-cells-2026-07-17/https://cnevpost.com/2026/07/17/china-to-impose-consumption-tax-lithium-batteries/

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