Battery-News

Autorenname: Cornelius Karow

IBPC 2026 verlängert Call for Abstracts bis 10. Juli

Die 9. International Battery Production Conference (IBPC) hat die Frist für die Einreichung von Abstracts verlängert. Beiträge können bis zum 10. Juli 2026 über die offizielle Einreichungsseite eingereicht werden. Die Konferenz findet am 4. und 5. November 2026 im Steigenberger Parkhotel in Braunschweig statt. Im Mittelpunkt stehen technische und wissenschaftliche Fragen der Batterieproduktion. Fachbeiträge zur Batterieproduktion gesucht Der Call for Abstracts richtet sich an Fachleute aus Forschung und Industrie, die aktuelle Arbeiten zur Batterieproduktion vorstellen möchten. Laut Veranstalter umfasst das Themenspektrum Batteriesysteme der nächsten Generation, nachhaltige Produktionsverfahren, Prozessoptimierung in der Lithium-Ionen-Batteriefertigung, Recycling sowie Modellierung und KI-gestützte Produktionsansätze. IBPC findet 2026 erneut in Braunschweig statt Die IBPC wird von der Innovationsgesellschaft Technische Universität Braunschweig mbH gemeinsam mit Partnern aus dem BLB+-Netzwerk, der TU Braunschweig und dem Fraunhofer IST organisiert. Zudem erfolgt die Veranstaltung in Kooperation mit dem VDMA Battery Production. Die Konferenz ist als internationale Plattform für den Austausch zur Batterieproduktion konzipiert. Sie bringt Akteure aus Wissenschaft, Industrie und anwendungsnaher Forschung zusammen. Weitere Informationen stellt der Veranstalter auf der offiziellen Website der International Battery Production Conference bereit.

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Ford-CATL-Batterieprojekt in Michigan startet Produktion

Das gemeinsam von Ford und CATL aufgebaute Batteriewerk in den USA ist laut Angaben von CATL-Vizepräsident Meng Xiangfeng im Juni fertiggestellt worden und hat die Produktion aufgenommen. Dabei handelt es sich nicht um ein Joint Venture, sondern um ein Lizenz- und Dienstleistungsmodell. Ford besitzt das Werk und CATL liefert die Technologie für Lithium-Eisenphosphat-Zellen sowie Unterstützung beim Aufbau und Betrieb. Ursprünglich hatte Ford im Februar 2023 angekündigt, 3,5 Milliarden US-Dollar in das Werk im US-Bundesstaat Michigan zu investieren. Die geplante Jahreskapazität lag damals bei 35 Gigawattstunden. Damit sollten Batterien für rund 400.000 Elektrofahrzeuge entstehen. Nach politischem Druck wurde das Projekt jedoch vorübergehend gestoppt. Im November 2023 nahm Ford die Planung wieder auf, reduzierte jedoch die Investition und die Kapazität auf 2 Milliarden US-Dollar bzw. 20 Gigawattstunden. Teil der Kapazität soll Energiespeicher bedienen Laut Caixin blieb das LFP-Projekt mit CATL im Kern bestehen. Ein Teil der Kapazität soll jedoch nach der aktuellen Planung auf Energiespeicherprodukte entfallen.  Mitte Juni teilte Ford mit, dass die vollständige Prozess-Erprobung der ersten prismatischen LFP-Zellen im Werk abgeschlossen wurde. Die Zellen werden derzeit nach CATL-Spezifikationen validiert. Die ersten Batterien für Fahrzeuge sollen noch dieses Jahr geliefert werden. Sie sind für den Einsatz in preisgünstigen und mittelgroßen elektrischen Pick-up-Modellen von Ford geplant. Ford plant außerdem, ein bestehendes Werk für Traktionsbatterien auf Basis von CATL-Technologie für stationäre Speicher umzurüsten. Quelle:https://cnevpost.com/2026/06/30/ford-catl-backed-battery-plant-completed/

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Sicona erhält 45 Millionen Dollar für Anodenmaterial-Produktion in Wollongong

Die australische Batteriematerialfirma Sicona Battery Technologies hat eigenen Angaben zufolge eine Förderung über 45 Millionen Dollar von der Australian Renewable Energy Agency erhalten. Mit dem Geld will das australische Unternehmen seine erste Produktionsanlage im kommerziellen Maßstab für Silizium-Kohlenstoff-Anodenmaterial aufbauen und betreiben. Das Material wird unter der Bezeichnung SiCx vermarktet.  Die Produktion soll bis zu 230 Tonnen pro Jahr erreichen. Diese Menge ist vor allem für die Qualifizierung bei Kunden und erste kommerzielle Verkäufe vorgesehen. Sicona prüft derzeit gemeinsam mit BlueScope Steel Limited, ob das Werk auf dem Port-Kembla-Areal von BlueScope errichtet werden kann. Dazu haben beide Unternehmen eine Exklusivitätsvereinbarung geschlossen. Silizium-Kohlenstoff statt reiner Graphit-Anoden Laut Sicona soll SiCx die Energiedichte von Lithium-Ionen-Batterien um mehr als 20 Prozent erhöhen. Zudem nennt das Unternehmen Ladegeschwindigkeiten, die mehr als 40 Prozent über denen konventioneller Graphitanoden liegen sollen. Die Technologie sei mit bestehenden Produktionslinien für Lithium-Ionen-Batterien kompatibel. Das Unternehmen verweist auf unabhängige Tests und Bewertungen durch globale Batteriehersteller und Fahrzeugunternehmen. Schritt vom Labor in die Lieferkette Sicona sieht Anwendungen nicht nur in Elektrofahrzeugen. Genannt werden auch KI-Rechenzentren, Elektrowerkzeuge, Verteidigung, Robotik und Drohnen. Die Anlage in Wollongong soll dabei helfen, den Prozess im kommerziellen Maßstab zu validieren. Das Projekt folgt auf eine im Mai 2025 geschlossene Lizenz- und Strategiepartnerschaft mit Himadri in Indien inklusive einer Folgeinvestition von 17,5 Millionen australischen Dollar. Parallel dazu plant Sicona eine Anlage mit einer Jahreskapazität von 6.500 Tonnen. Langfristig strebt das Unternehmen eine Ausweitung auf 26.500 Tonnen an. Quelle:https://www.prnewswire.com/news-releases/sicona-lands-45m-arena-grant-to-open-battery-materials-production-facility-in-wollongong-302812932.html

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OCSiAl liefert Nanoröhren für PowerCo-Zellplattform in Salzgitter

Der luxemburgische Nanoröhren-Experte OCSiAl hat mit der Batteriesparte des Volkswagen-Konzerns, PowerCo, eine Liefervereinbarung unterschrieben. Im Rahmen dieser Kooperation wird OCSiAl PowerCo mit einwandigen Kohlenstoff-Nanoröhren für die Unified-Cell-Batterieplattform beliefern. Die Materialien sind für die Anlage in Salzgitter vorgesehen. Laut Unternehmensangaben sollen sie dort in Graphitanoden eingesetzt werden. OCSiAl beschreibt die Nanoröhren als leitfähige Additive. Sie sollen die elektrische Leitfähigkeit von Graphitanoden erhöhen und die Wärmeableitung verbessern. Das Unternehmen leitet daraus Vorteile bei Ladeleistung, Entladeleistung, Sicherheit und Lebensdauer der Batteriezellen ab.  Lieferung aus europäischer Produktion Die Lieferung soll aus dem OCSiAl-Werk in Serbien erfolgen. Damit würde ein Teil der Beschaffung kritischer Batteriematerialien innerhalb Europas erfolgen. Laut OCSiAl hat der Standort sämtliche Qualitäts- und Zuverlässigkeitsanforderungen erfüllt und wurde von PowerCo auditiert. Auch andere Batteriehersteller aus Europa und Asien sollen Audits durchgeführt haben. OCSiAl vermarktet seine einwandigen Kohlenstoff-Nanoröhren unter der Marke TUBALL. Nach Unternehmensangaben beliefert der Hersteller die Mehrheit der europäischen Produzenten von Batterien für Elektrofahrzeuge. Die Materialien kommen demnach in den Kathoden- und Anodensystemen von Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz. OCSiAl verweist zudem auf rund eine Million Elektrofahrzeuge, deren Batterien bereits Nanoröhren des Unternehmens enthalten. Im November 2025 kündigte OCSiAl außerdem den Bau eines Werks für Graphen-Nanoröhren in Luxemburg an. Die Investition soll 300 Millionen US-Dollar betragen. Quelle:https://ocsial.com/de/news/ocsial-to-supply-single-wall-carbon-nanotubes-to-powercos-salzgitter-facility/

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Battery Production Days 2026: Bewerbungen für Start-up Challenge starten

Die Battery Production Days 2026 rücken Start-ups aus der Batterieproduktion stärker in den Fokus. Für die BPD Start-up Challenge können sich junge Unternehmen vom 1. Juli bis zum 31. August bewerben. Die zweite Ausgabe der Battery Production Days findet am 20. und 21. Oktober 2026 in Aachen statt. Bewerbungsphase startet Anfang Juli Die Challenge richtet sich an Start-ups, die Technologien und Lösungen für die künftige Batteriefertigung entwickeln. Die Bewerbung erfolgt über ein Online-Formular, zusätzlich ist ein Pitch Deck einzureichen. Die eingegangenen Bewerbungen werden von einer Jury aus Industrie und angewandter Forschung geprüft. Finalisten präsentieren sich in Aachen Die ausgewählten Finalisten präsentieren ihre Lösungen bei den Battery Production Days 2026 in Form von Live-Pitches auf der Bühne sowie mit einer möglichen Präsenz im Ausstellungsbereich. Damit erhalten die Start-ups Zugang zu einem Fachpublikum aus den Bereichen Batterieindustrie, Produktion und angewandte Forschung. Die Battery Production Days finden im Manfred-Weck-Haus in Aachen statt. Geplant sind 250 Teilnehmende, sechs Sessions und mehr als 15 Stunden Networking. Die Veranstaltung richtet sich unter anderem an Führungskräfte, Produktionsverantwortliche, Ingenieurinnen und Ingenieure, Forschende sowie Start-ups und Unternehmen aus der Batteriewertschöpfungskette. Tickets für die Konferenz sind bereits über die Registrierungsseite verfügbar. Weitere Informationen zur Bewerbung stehen auf der Seite der BPD Start-up Challenge.

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CATL sieht Natrium-Ionen-Akkus vor Festkörperbatterien

Der chinesische Batteriehersteller CATL rechnet in diesem Jahr mit ersten größeren Stückzahlen bei Natrium-Ionen-Batterien in Elektroautos. Nach Angaben von Produktionschef Ni Jun sollen 2026 etwa 10.000 bis 20.000 Fahrzeuge mit dieser Zellchemie ausgerüstet werden. Parallel dazu dämpft CATL-Chef Robin Zeng die Erwartungen an Festkörperbatterien. Eine breite Massenproduktion sei nach seiner Darstellung noch nicht absehbar. Natrium-Ionen-Batterien kommen in erste Fahrzeuge CATL arbeitet seit 2016 an Natrium-Ionen-Batterien. Bis Ende 2025 sollen laut Unternehmensangaben fast 10 Milliarden Yuan (knapp 1,5 Mrd US-Dollar) in die Entwicklung geflossen sein. Im April 2025 führte CATL dafür die Marke Naxtra ein. Die Zellen sollen eine Energiedichte von bis zu 175 Wh/kg erreichen. Das entspricht nach Unternehmensdarstellung etwa dem Niveau gängiger LFP-Batterien. Ein gemeinsam mit Changan Automobile vorgestelltes Serienfahrzeug soll Mitte 2026 auf den Markt kommen. Die Reichweite gibt CATL mit bis zu 400 Kilometern an. Bei reiferer Lieferkette hält das Unternehmen später 500 bis 600 Kilometer für möglich. Als Vorteile nennt CATL vor allem Kostenpotenzial und Verhalten bei Kälte. Selbst bei minus 40 Grad soll die Kapazitätserhaltung noch über 90 Prozent liegen. Auch im stationären Speicherbereich baut CATL das Thema aus. Das System Tener Sodium soll ab September in China ausgeliefert werden. Globale Lieferungen sind für Juni 2027 geplant. Festkörpertechnik bleibt vorerst Entwicklungsfeld Deutlich vorsichtiger äußert sich CATL zur Festkörperbatterie. Zeng ordnete den Stand der Technik auf einer Skala von eins bis neun bei Stufe vier ein. Stufe neun stehe für Massenproduktion. Entscheidend seien nicht nur technische Fortschritte, sondern auch Zuverlässigkeit, Sicherheit, Lieferfähigkeit und kommerzielle Akzeptanz. CATL strebt laut früheren Angaben bis 2027 Stufe sieben bis acht an. Das würde kleine Serien ermöglichen. Hohe Kosten und offene Produktionsfragen bleiben aber Hürden. Zeng hatte bereits erklärt, dass Millionenstückzahlen vor 2030 unwahrscheinlich seien. Quellen:https://cnevpost.com/2026/06/24/catl-expects-10000-evs-sodium-batteries-2026/https://cnevpost.com/2026/06/24/catl-chairman-long-road-solid-state-battery-mass-production/

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Lyten bietet offenbar 60 Millionen Euro für Northvolt-Gelände bei Heide

Das US-Unternehmen Lyten will offenbar 60 Millionen Euro für das Gelände des insolventen Batterieherstellers Northvolt bei Heide im Kreis Dithmarschen zahlen. Das berichten der Spiegel und die Nachrichtenagentur dpa. Eine offizielle Bestätigung liegt bislang nicht vor. Nach den Berichten soll es eine Einigung mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau, der Bundesregierung und der Landesregierung Schleswig-Holstein geben. Das Wirtschaftsministerium in Kiel äußert sich derzeit zurückhaltend. Ein Sprecher teilte mit, die Landesregierung sei weiter in Gesprächen mit Lyten. In der kommenden Woche sollen sich das Kabinett und zwei Landtagsausschüsse mit dem Vorgang befassen. Bis dahin will die Landesregierung keine weiteren Angaben machen. Der mögliche Kaufpreis ist politisch relevant, weil Bund und Land nach der Insolvenz der Northvolt-Muttergesellschaft für eine Wandelanleihe haften mussten. Diese hatte ein Volumen von 600 Millionen Euro und war je zur Hälfte durch den Bund und Schleswig-Holstein abgesichert. Standortpläne bleiben kleiner als bei Northvolt Northvolt hatte ursprünglich angekündigt, bei Heide eine Batteriefabrik zu errichten. Dabei war von rund 3.000 Arbeitsplätzen die Rede. Nach der Insolvenz der Muttergesellschaft entstand für Schleswig-Holstein ein geschätzter Schaden von etwa 200 Millionen Euro. Lyten meldete im Sommer 2025 Interesse an dem Standort an. Nach bisherigen Angaben plant das Unternehmen dort eine Batteriezellenfabrik, einen Batteriespeicher und ein Datencenter. Die erwartete Zahl der Arbeitsplätze liegt bei 1.000 und damit deutlich unter den früheren Northvolt-Plänen. Im Zuge der geplanten Übernahme konnten Bund und Land bereits 153 Millionen Euro sichern. Ein Verkauf des Grundstücks könnte zusätzlich einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag für Bund und Land bringen. Quelle:https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/batteriefabrik-lyten-will-offenbar-60-millionen-euro-zahlen,lyten-140.html

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CATL bringt Natrium-Speicher „Tener Sodium” auf den Markt.

Auf seiner Energiespeicher-Veranstaltung 2026 hat CATL das System „Tener Sodium” vorgestellt. Der Batteriehersteller bezeichnet es als die weltweit erste im praktischen Einsatz validierte Natrium-Batterielösung für stationäre Energiespeicher. Die Serienproduktion sei laut CATL vorbereitet. Die ersten Lieferungen in China sollen im September beginnen. Bis Ende 2026 erwartet das Unternehmen Lieferungen von 1 GWh. Globale kommerzielle Lieferungen sind ab Juni des folgenden Jahres geplant. „Tener Sodium” ist für Speicheranwendungen von einer bis acht Stunden ausgelegt. CATL nennt eine Nennkapazität von mehr als 30 MWh. Der Aufbau ist vollständig modular. Ein einzelnes Modul wiegt 42 Tonnen. Laut dem Unternehmen lässt sich das System an unterschiedliche Projektanforderungen anpassen. Zudem soll es in den Abmessungen mit Lithium-Batteriesystemen kompatibel sein und einen Wechsel zwischen beiden Technologien ermöglichen. Natrium-Batterie mit Fokus auf Effizienz, Lebensdauer und Verfügbarkeit CATL gibt die Lebensdauer mit 15.000 Zyklen bei 25 °C und einem State of Health von bis zu 70 Prozent an. Das entspräche einer Nutzungsdauer von 25 bis 30 Jahren. Bei 45 °C sollen mehr als 10.000 Zyklen möglich sein. Bei minus 20 °C soll das System mehr als 92 Prozent seiner Kapazität behalten. Für die Betriebssicherheit nennt CATL eine Selbstheilungsfunktion auf Millisekunden-Ebene. Fehler sollen innerhalb von 200 Millisekunden erkannt und isoliert werden. Nicht betroffene Bereiche sollen binnen 150 Millisekunden wieder arbeiten. CATL behauptet außerdem, das System könne Feuer und Explosionen unter Extrembedingungen unterdrücken. Quelle:https://cnevpost.com/2026/06/22/catl-unveils-tener-sodium/

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QuantumScape und Honda vereinbaren Forschung zu Festkörperbatterien

Der US-amerikanische Batterieentwickler QuantumScape hat eine gemeinsame Forschungsvereinbarung mit Honda R&D, einer Tochtergesellschaft von Honda Motor, bekannt gegeben. Ziel ist die Weiterentwicklung der Batterietechnologie von QuantumScape sowie der zugehörigen Herstellungsprozesse. Die auf mehrere Jahre angelegte Vereinbarung betrifft die sogenannte QS-Batterieplattform. Im Mittelpunkt steht die Festkörper-Lithium-Metall-Batterietechnologie von QuantumScape. Das Unternehmen sieht darin eine mögliche Grundlage für Energiespeicher mit höherer Energiedichte, schnellerem Laden und verbesserter Sicherheit. Honda prüfte die Technologie zuvor Der neuen Vereinbarung ging eine Technologieevaluierung durch Honda voraus. Dabei soll Honda die Plattform von QuantumScape technisch untersucht und mit Wettbewerbsansätzen anhand standardisierter Tests verglichen haben. Laut QuantumScape sieht Honda Potenzial für die Technologie in verschiedenen Anwendungen, darunter im Automobilbereich. Quelle:https://ir.quantumscape.com/news-releases/news-release-details/quantumscape-announces-agreement-honda-solid-state-battery

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Automatisierte Batterielogistik für die Batterieproduktion von morgen

Mit dem Ausbau der europäischen Batterieproduktion wachsen auch die Anforderungen an die Logistik. Batteriemodule und fertige Hochvolt-Batterien müssen sicher transportiert, zwischengelagert und termingerecht verladen werden. Besonders an den Schnittstellen zwischen Produktion, Lager und Transport können Engpässe entstehen. Schiene als Teil der Batterielogistik Für viele Batteriehersteller gewinnt der Schienentransport an Bedeutung. Große Materialmengen lassen sich effizient transportieren, gleichzeitig steigen jedoch die Anforderungen an die Be- und Entladung der Waggons. Das Unternehmen ALZTEC setzt hierfür auf automatisierte Systeme. Die Lösung übernimmt sowohl die Entladung angelieferter Batteriemodule als auch die Verladung fertiger Batteriesysteme. Nach Angaben des Unternehmens erfolgt der gesamte Prozess automatisiert und ohne manuelle Eingriffe direkt am Gleisanschluss. Materialfluss als Gesamtsystem betrachten Entscheidend für kurze Umschlagzeiten ist nicht allein die Verladung. Auch vorgelagerte Lager- und Fördersysteme müssen aufeinander abgestimmt sein. ALZTEC kombiniert hierfür Fördertechnik, Schwerlast-Hochregallager und automatische Waggon-Verladung zu einem integrierten Gesamtsystem. Ziel ist es, Materialbewegungen entlang der gesamten Prozesskette zu koordinieren und Wartezeiten an den Schnittstellen zu reduzieren. Zu den erwarteten Vorteilen zählen laut Unternehmen ein höherer Durchsatz, geringere Wartezeiten sowie eine Reduzierung des innerbetrieblichen Staplerverkehrs. Durch den automatisierten Materialfluss sollen zudem Risiken reduziert werden, die bei manuellen Transportprozessen von schweren Batteriesystemen entstehen können. Video: Automatisierte Bahnverladung im Einsatz Wie die Lösung in der Praxis arbeitet, zeigt ALZTEC in einem Video aus dem laufenden Betrieb. Dort ist zu sehen, wie mehrere Tonnen schwere Batteriestapel automatisiert zwischen Bahnwaggon und Lager bewegt werden. Das Video finden Sie hier:
 https://alztec.com/videos/batterielogistik/

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