Battery-News

Autorenname: Cornelius Karow

LG Energy Solution und Energix wollen Speichergeschäft ausbauen

LG Energy Solution und das Energieunternehmen Energix wollen mögliche Batteriespeicherprojekte in Europa und den USA gemeinsam vorantreiben. Eine unverbindliche Absichtserklärung sieht vor, Lieferungen mit insgesamt rund 2 Gigawattstunden Speicherkapazität innerhalb der nächsten 24 Monate zu prüfen. Darüber hinaus sprechen die Unternehmen über eine Ausweitung auf etwa 4,5 GWh. Verbindliche Lieferzusagen ergeben sich aus der Vereinbarung bislang nicht. Wie LG Energy Solution mitteilt, entfallen zunächst 1,5 GWh auf Europa und 0,5 GWh auf die USA. Bei einer Erweiterung wären insgesamt 3 GWh für Europa und 1,5 GWh für Nordamerika vorgesehen. Die Versorgung soll über die europäischen und US-amerikanischen Standorte von LG Energy Solution erfolgen. Batteriespeicher für die Projektpipeline von Energix Die Zusammenarbeit soll Speicherlösungen von LG Energy Solution mit der Projektentwicklung von Energix verbinden. Energix entwickelt, besitzt und betreibt Anlagen für erneuerbare Energien sowie Energiespeicher. Langfristig strebt das Unternehmen ein weltweites Portfolio von mehr als 8 GW an. Beide Partner wollen regelmäßig weitere Vorhaben aus der Projektpipeline prüfen. Vorprojekte in Polen und Litauen LG Energy Solution lieferte bereits Batterielösungen für das Energix-Projekt Nowe Czarnowo in Polen. Zudem laufen Gespräche über eine Zusammenarbeit beim Hybridprojekt Jonava in Litauen. Dort sind rund 320 MWh Speicherkapazität vorgesehen. Der kommerzielle Betrieb wird für 2027 angestrebt. Quelle:https://news.lgensol.com/company-news/press-releases/5499/

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Samsung SDI liefert weitere NCA-Batteriespeicher in den USA

Samsung SDI hat einen weiteren Liefervertrag mit dem US-Speicherentwickler und Stromproduzenten Alpha Omega Power (AOP) geschlossen. Die Vereinbarung umfasst Batteriespeicher mit einer Kapazität von einer Gigawattstunde. Zusammen mit einem Vertrag von Ende 2025 steigt das vereinbarte Volumen auf 1,5 GWh. Finanzielle Details nennt Samsung SDI nicht. AOP will die Batteriespeicher für große Stromprojekte in den USA einsetzen. Der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen. Batteriespeicher aus US-Produktion Für den neuen Auftrag liefert Samsung SDI das integrierte Speichersystem Samsung Battery Box (SBB) 1.7. Sämtliche Zellen und Module sollen im Werk von StarPlus Energy in Kokomo im US-Bundesstaat Indiana gefertigt werden. Die Auslieferung ist laut Samsung SDI bis Ende 2026 geplant. Das System verwendet prismatische Batteriezellen mit nickelreicher Nickel-Kobalt-Aluminium-Chemie. Nach Herstellerangaben liegt die Energiedichte um 17 Prozent über der des Vorgängers SBB 1.5. Samsung SDI gibt an, das System für 25 Jahre kontinuierlichen Betrieb ausgelegt zu haben. Algorithmen auf Basis künstlicher Intelligenz sollen Auffälligkeiten früh erkennen und die Batterielebensdauer prognostizieren. Für den Brandschutz setzt Samsung SDI zudem auf eine Technik, die Löschmittel direkt in einzelne Batteriemodule einbringt. Quelle:https://www.samsungsdi.com/sdi-now/sdi-news/5062.html

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Fraunhofer ISE testet siliziumreiche Batteriezellen über 1000 Vollzyklen

Das Fraunhofer ISE hat selbst gefertigte Batteriezellen mit siliziumreichen Anoden über mehr als 1000 Vollzyklen getestet. Danach besaßen sie laut Institut noch über 83 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität. Entscheidend war dabei ein äußerer Anpressdruck von 1000 Kilopascal. Die Forschungszellen erreichen eine Energiedichte von 280 Wattstunden pro Kilogramm. Für ein industriell optimiertes Zellformat erwartet das Institut etwa 330 Wattstunden pro Kilogramm. Siliziumreiche Anoden versprechen höhere Energiedichten für Lithium-Ionen-Batterien. Das macht sie für Elektromobilität, Luft- und Raumfahrt sowie stationäre Speicher interessant. Ihre begrenzte Lebensdauer erschwert bislang jedoch den industriellen Einsatz. Anpressdruck beeinflusst die Lebensdauer Im Projekt StrOboBatt verglichen die Forschenden zwei axiale Anpressdrücke: 300 und 1000 Kilopascal. Die Zellen wurden jeweils innerhalb einer Stunde geladen beziehungsweise entladen. Bei 1000 Kilopascal blieb nach mehr als 1000 Vollzyklen die genannte Restkapazität erhalten. Unter dem geringeren Druck nahm die nutzbare Kapazität stärker ab. Äußerer Druck kann den elektrischen Kontakt verbessern und das Ablösen von Elektrodenmaterialien verringern. Zudem wuchs der Abstand zwischen der Restkapazität bei niedriger Entladerate und der im regulären Betrieb verfügbaren Kapazität mit steigender Zyklenanzahl. Für mögliche Anwendungen muss deshalb auch die Leistungsfähigkeit unter entsprechenden Betriebsbedingungen bewertet werden. Industrienahes Zellformat mit Silizium-Kohlenstoff-Anode Die getesteten Pouchzellen besitzen 40 Lagen und eine Kapazität von 25 Amperestunden. Sie kombinieren eine Silizium-Kohlenstoff/Graphit-Anode mit einer nickelreichen Nickel-Mangan-Cobalt-Oxid-Kathode. Der Silizium-Kohlenstoff-Komposit stellt 51 Prozent des Anodenaktivmaterials. Gefertigt wurden die Zellen auf einer halbautomatischen Linie am Fraunhofer ISE. Sie dienen als Referenz für die Untersuchung neuer Materialien, Zellkonzepte und Betriebsbedingungen. Quelle:https://www.ise.fraunhofer.de/en/press-media/news/2026/fraunhofer-ise-successfully-tests-high-energy-battery-cells-with-silicon-rich-anodes-over-1000-cycles.html

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QuantumScape plant 100-MWh-Linie für Feststoffbatterien

Der US-amerikanische Batterieentwickler QuantumScape plant eine Produktionslinie für Feststoffbatterien mit einer Kapazität von 100 Megawattstunden. Die Zellen sollen unter anderem KI-Rechenzentren sowie Anwendungen in der Luftfahrt, Raumfahrt und im Verteidigungsbereich bedienen. Der Produktionsstart ist für das Jahr 2028 vorgesehen. Die Anlagen zur Zellmontage soll die deutsche Mühlbauer Group liefern. Die neue Linie soll auf den Fertigungsverfahren und Erfahrungen der bestehenden Pilotanlage Eagle Line aufbauen. Mühlbauer hat deren Prozesse in San Jose untersucht und Anpassungen für größere Produktionsmengen ausgearbeitet. Laut QuantumScape laufen bereits Entwicklungsarbeiten an Prozessen und Anlagen für einen höheren Durchsatz. Eagle Line liefert Erfahrungen aus der Pilotproduktion QuantumScape hat die hochautomatisierte Eagle Line am 4. Februar 2026 in San Jose eingeweiht. Sie umfasst den “Cobra-Prozess” zur Herstellung des unternehmenseigenen Separators. Nach Unternehmensangaben produziert die Pilotanlage inzwischen Zellen und liefert Kundenmuster. Zudem dient sie Tests, der Erprobung der Produktintegration und der Weiterentwicklung von Fertigungsverfahren. Für Lizenzpartner ist sie als Vorlage für künftige Fabriken im Gigawattstundenmaßstab vorgesehen. QuantumScapes Lithium-Metall-Technologie soll eine höhere Energiedichte, schnelleres Laden und mehr Sicherheit ermöglichen. Für den auf der Eagle Line gefertigten Zelltyp QSE-5 nennt das Unternehmen 844 Wh/l beziehungsweise 301 Wh/kg. Diese Werte wurden an früheren B-Mustern bei 25 Grad Celsius und einer fünfstündigen Entladung ermittelt. Quellen:https://ir.quantumscape.com/news-releases/news-release-details/quantumscape-announces-plans-100-mwh-solid-state-batteryhttps://www.quantumscape.com/quantumscape-inaugurates-eagle-line-for-solid-state-battery-pilot-production/https://www.quantumscape.com/battery-technology/#qse-5

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GM schließt Batteriemontage-Werk bei Detroit

General Motors schließt sein Batteriemontagewerk Brownstown im Raum Detroit. Die Produktion soll laut dem Unternehmen an andere GM-Standorte in der Nähe wechseln. Nach Informationen von Automotive News ist die Stilllegung bis zum kommenden Sommer geplant. Dann läuft der Mietvertrag aus. Das 2009 eröffnete Werk produzierte Hochvoltbatterien für den Cadillac Celestiq und die Chevrolet Corvette E-Ray. Außerdem entstanden dort Antriebseinheiten für die elektrifizierte Corvette. Weniger Beschäftigte und neue Prioritäten bei GM Von einst rund 300 Beschäftigten sind am Standort weniger als zwölf geblieben. GM hatte die Produktion zurückgefahren, weil die Nachfrage hinter den Erwartungen lag. Die betroffenen Mitarbeiter wurden bereits in diesem Jahr informiert. Sie erhielten Angebote für Arbeitsplätze an anderen Standorten in der Umgebung. Die Schließung gehört zu einer größeren Neuausrichtung. GM baut weiterhin Elektroautos, räumt Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor aber wieder mehr Gewicht ein. Der Wechsel der Antriebsstrategie geht mit milliardenschweren Verlusten einher. Auch bei Batterieprojekten zieht sich der Konzern zurück. In diesem Jahr überließ GM seinem bisherigen Partner Samsung SDI ein gemeinsames Werkprojekt in Indiana. Schon 2024 war das Unternehmen aus einem Batterieprojekt in Lansing ausgestiegen. Dort übernahm LG Energy Solution. Quelle:https://insideevs.com/news/812603/gm-brownstown-ev-battery-plant-closure/

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GSA eröffnet Labor für Batterierecycling in der Schweiz

Das japanische Chemie- und GreenTech-Unternehmen Green Science Alliance (GSA) hat am 19. Oktober 2026 ein Labor für Batterierecycling im schweizerischen Biel eröffnet. Gemeinsam mit dem Swiss Battery Technology Center (SBTC) will es dort Kathodenmaterialien aus gebrauchten Lithium-Ionen-Batterien für neue Batterien aufbereiten. Das Labor befindet sich im Switzerland Innovation Park Biel/Bienne (SIPBB) im Kanton Bern. Kathodenmaterial direkt wiederverwenden Im Mittelpunkt steht die sogenannte Schwarzmasse. Dieses dunkle Pulver entsteht bei der mechanischen Verarbeitung gebrauchter Lithium-Ionen-Batterien und enthält wertvolle Elektrodenmaterialien. Herkömmliche Recyclingverfahren lösen die Schwarzmasse mit Säuren oder Basen auf, um einzelne Metalle zurückzugewinnen. Vor deren Wiederverwendung sind weitere Verarbeitungsschritte erforderlich. GSA will die aktiven Kathodenmaterialien dagegen direkt regenerieren, ohne sie vollständig in ihre Bestandteile zu zerlegen. Dadurch könnten Verarbeitungsschritte entfallen und der Ressourcenbedarf sinken. Nach Unternehmensangaben erreichten Batterien mit regeneriertem Kathodenmaterial in ersten Versuchen mehr als 90 Prozent der anfänglichen Kapazität vergleichbarer Batterien mit kommerziellen Materialien. Die Entwicklung umfasst sowohl Nickel-Mangan-Kobalt-Batterien als auch Lithium-Eisenphosphat-Batterien. Industrielle Eignung wird noch untersucht Die Partner wollen regenerierte Materialien untersuchen, Elektroden und Zellen fertigen und anschließend deren Leistung prüfen. Außerdem sollen das industrielle Potenzial und die Skalierbarkeit des Verfahrens untersucht werden.GSA plant, die Technologie mithilfe des SIPBB-Netzwerks in Europa zu vermarkten und weitere gemeinsame Forschungsprojekte aufzubauen. Quelle:https://ggba.swiss/en/japanese-greentech-company-gsa-opens-a-battery-recycling-lab-in-biel-bienne/

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Saft startet Festkörperbatterie-Fertigung in Bordeaux

Der französische Batteriehersteller Saft, eine Tochter von TotalEnergies, eröffnet neue Produktionslinien für Festkörperbatterien am Standort Bordeaux. Die TotalEnergies-Tochter will damit die Elektrifizierung der Luft- und Raumfahrt unterstützen. Als erster französischer Hersteller könne Saft Festkörperbatterien sowohl mit Sulfid- als auch mit Polymerelektrolyten für den Betrieb bei Raumtemperatur entwickeln und produzieren. Die neuen Anlagen sollen mehrjährige Forschungsarbeiten in industrielle Fertigung überführen. Angaben zur Produktionskapazität oder zu weiteren Zeitplänen macht das Unternehmen allerdings nicht. Höhere Energiedichte und weniger Emissionen Festkörperbatterien ersetzen den flüssigen Elektrolyten herkömmlicher Lithium-Ionen-Batterien durch ein festes Material. Saft zufolge erhöht das die Sicherheit der Zellen. Zugleich soll die Energiedichte um bis zu 50 Prozent höher liegen als bei klassischen Lithium-Ionen-Batterien. Für die Herstellung setzt Saft auf ein Verfahren mit trockener Elektrodenfertigung. Nach Unternehmensangaben kann es die CO₂-Emissionen dieses Produktionsschritts um bis zu 40 Prozent senken. Wie die Bilanz der gesamten Batterieproduktion ausfällt, lässt sich daraus jedoch nicht ableiten. Erste Zellen für die Erprobung in der Luftfahrt In der Luftfahrt hat Saft bereits halbfeste Batteriezellen zur Bewertung künftiger elektrischer und hybrider Flugzeugkonzepte geliefert. Für Luft- und Raumfahrt sind laut Saft vor allem Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Energiedichte relevant. Das Unternehmen berichtet zudem von Interesse aus der Raumfahrtindustrie. Quelle:https://saft.com/en/media-resources/press-release/saft-launches-production-frances-first-solid-state-batteries

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JRES und ACC prüfen Elektrodenfertigung in Frankreich

Der südkoreanische Batterie-Auftragsfertiger JR Energy Solution (JRES) und der europäische Batteriezellhersteller Automotive Cells Company (ACC) prüfen eine Zusammenarbeit bei der Elektrodenfertigung in Europa. Dabei könnte JRES für künftige Kundenaufträge die Fertigungskapazitäten von ACC im französischen Nersac nutzen.  Nersac als möglicher Fertigungsstandort Nach Angaben der Unternehmen richtet sich das Vorhaben an Batteriekunden, die Fertigungskapazitäten näher an ihren westlichen Standorten suchen. JRES will bewerten, wie Nersac das eigene Produktions- und Liefernetz ergänzen könnte. Daraus könnten sich Aufträge für Kunden aus Europa, Korea und Nordamerika ergeben. Nersac verbindet als Pilot- und Industriezentrum die Produkt- und Prozessentwicklung mit der Fertigung im industriellen Maßstab. Laut ACC hat der Standort bereits Elektroden nach den Qualitätsanforderungen der Automobilindustrie hergestellt. Die mögliche Zusammenarbeit soll die bestehenden Entwicklungs-, Test- und Industrieaktivitäten ergänzen und verfügbare Kapazitäten nutzen. Umsetzung bleibt an Bedingungen geknüpft Ob daraus eine gemeinsame Fertigung entsteht, hängt zunächst von erfolgreichen technischen Prüfungen und der Qualifizierung nach Qualitätsanforderungen ab. Anschließend müssten beide Unternehmen verbindliche Verträge aushandeln. Hinzu kommen gegebenenfalls interne Freigaben und behördliche Genehmigungen. Die Absichtserklärung eröffnet außerdem Gespräche über eine breitere Zusammenarbeit in der Batterieproduktion. Quelle:https://www.acc-emotion.com/node/3975

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BMW startet Gen-6-Batterieproduktion in China

BMW hat am 15. Oktober die Serienproduktion seiner Gen-6-Hochvoltbatterien in Shenyang gestartet. Die Batterien sollen zunächst die Neue-Klasse-Modelle iX3 und i3 für den chinesischen Markt versorgen. Die ersten Auslieferungen des chinesischen iX3 mit langem Radstand sind für November vorgesehen. Shenyang wird dritter Standort für Gen-6-Batterien Das Batterieprojekt in der Provinz Liaoning umfasst Investitionen von zehn Milliarden Yuan (etwa 1,5 Milliarden US-Dollar). Der Bau begann im Mai 2023. Nach Debrecen in Ungarn und Ilbach-Straßkirchen in Deutschland ist Shenyang der dritte Standort im weltweiten Gen-6-Batterienetzwerk.  Die Technik kombiniert große zylindrische Zellen, eine 800-Volt-Architektur und die elektrische Antriebstechnik der sechsten Generation. Laut BMW werden mit dem Produktionsstart alle drei Kernkomponenten dieses Antriebssystems in China gefertigt. Bereits Ende September begann in Shenyang die Erprobungsproduktion des Energy Master. Die Einheit steuert die Gen-6-Batterien zentral. Hardware und Software stammen nach Unternehmensangaben aus eigener Entwicklung. Neue Klasse in China: Batterien für iX3 und i3 Der ausschließlich für China vorgesehene iX3 mit langem Radstand ist seit dem 21. August vorbestellbar. Seine Auslieferung soll im November beginnen. Auch die Limousine i3 50L wurde als Langversion für den chinesischen Markt entwickelt. Begleitend zum Produktionsstart meldete BMW für den i3 50L eine Fahrt über 1.213 Kilometer ohne Nachladen. Das Testfahrzeug hatte eine Batterie mit 113,4 kWh und erreichte das Ziel mit einem Prozent Restladung. Quellen:https://www.press.bmwgroup.com/deutschland/article/detail/T0461769DE/bmw-group-startet-serienproduktion-von-gen6-hochvoltbatterien-in-shenyanghttps://cnevpost.com/2026/10/15/bmw-starts-gen-6-battery-production-china/

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ProLogium und Rimac zeigen Batteriekonzept: Fahrzeugtests ab 2028

ProLogium und Rimac Technology haben nach eigenen Angaben ein Konzeptmodell für eine neue Elektroauto-Batterie fertiggestellt. Es soll auf dem Pariser Autosalon 2026 gezeigt werden. Ein funktionsfähiges Gesamtpaket ist für die zweite Jahreshälfte 2027 vorgesehen, Fahrzeug- und Straßentests sollen in der zweiten Jahreshälfte 2028 folgen. Die Zusammenarbeit beruht auf einer Absichtserklärung vom September 2025. ProLogium bringt seine Zelltechnologie ein, Rimac entwickelt die Integration in das Batteriesystem. Cell-to-Pack: Integration muss sich bewähren Im Mittelpunkt steht eine Cell-to-Pack-Architektur mit Pouch-Zellen. Rimac entwickelt dafür nach eigenen Angaben eine skalierbare Integrationstechnologie für Feststoffzellen. Untersucht werden unter anderem das Wärmemanagement, der Umgang mit Zellschwellungen und die Einbindung der Zellen. Laut Rimac werden verschiedene Ansätze parallel geprüft. Einige zielen auf höhere Energiedichte und geringeres Gewicht, andere auf Leistung. Rimac will zudem die Konstruktion vereinfachen und Funktionen zusammenführen, wobei auch Kosten berücksichtigt werden sollen. Das Unternehmen erwartet nach erfolgreicher Prüfung im Fahrzeug Gewichtseinsparungen und Vorteile bei Effizienz und Reichweite. Nach dem aktuellen Entwicklungsplan soll ein funktionsfähiges Batteriesegment auf der CES 2027 präsentiert werden. Danach folgen das vollständige Batteriepaket und die Erprobung im Fahrzeug in der zweiten Hälfte von 2028. Quelle:

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