Die Elektromobilität auf dem Vormarsch. Nahezu täglich gibt es neue Ankündigungen rund um die Batterien und deren Lieferkette. Das wichtige System ist ein zentraler Erfolgsfaktor und gleichzeitig ein wichtiger Kostenfaktor. Eine gute Gelegenheit, ein weiteren Blick auf die Marktentwicklung für Lithium-Ionen-Batterien zu werfen.

Benedikt Hürter

LG Chem erwartet Rekordumsatz in 2020

Dank der Stärke bei europäischen Automobilherstellern und wegen der mit Tesla geschlossenen Zuliefererpartnerschaft, erwartet LG Chem dieses Jahr einen Rekordumsatz von 11 Milliarden Dollar. Darüber hinaus sieht das Unternehmen seine eigene Zukunft weiter rosig. Bis zum Jahr 2025 rechnet LG Chem mit mehr als einer Verdopplung des heutigen Umsatzes durch Batterieverkäufe.
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Daimler und CATL streben „gemeinsame Führung“ an

In einer aktuellen Pressemitteilung des Automobilkonzerns Daimler wurde am Mittwoch bekannt gegeben, dass die Daimler Tochter Mercedes-Benz und der chinesische Batteriezellhersteller CATL eine erweiterte Partnerschaft im Bereich der Batterietechnologie anstreben. Ziel sei es gemeinsam die „Industrialisierung von Lithium-Ionen-Batterien in Deutschland zu fördern“, zudem sollen alle kommenden Mercedes-Benz EQS Modelle mit CATL Batteriemodulen ausgerüstet werden.
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Universität Surrey forscht zu Batterie die CO2 speichert

Die britische Universität Surrey hat mit der Arbeit an einer neuen Lithium-Ionen-Batterietechnologie begonnen, die in der Lage sein soll CO2-Emissionen einzufangen. Hierzu sollen, im Rahmen eines nun startenden Projektes, modernste Batterien mit der elektrochemischen Li-CO2-Technologie erforscht werden. Wichtig sei insbesondere, dass die Forschungen eine effiziente Fixierung des CO2 zur Speicherung von Energie in einer Batterie schaffen.

Batteriezellfertigung in Europa (August 2020) Neu: Verkor

Zum August 2020 sind inzwischen 17 verschiedene Unternehmungen auf dem Markt der Batteriezellfertigung in Europa im Rahmen von GWh-Projekten aktiv. Ende Juli hinzugekommen ist das Unternehmen Verkor. Verkor, dass seine Batteriezellen unter anderem für Elektroautos herstellen möchte, plant seine Fertigung aller Voraussicht nach in Frankreich. Ab dem Jahr 2023 will Verkor im Volumen von 16 GWh pro Jahr Batteriezellen herstellen und liegt damit genau mit der ersten Ausbaustufe der Batteriewerke von PSA in Kaiserslautern und Dury, welche jedoch schon ab 2022 produzieren wollen, gleich auf.
Foto: Maximilian Geilen

BMW stellt Parsdorf Batterieforschungswerk offiziell vor

In einer aktuellen Pressemitteilung erläutert BMW die Bedeutung von Wertstoffkreisläufen und Nachhaltigkeit im Bereich der eigenen Batterieentwicklungen. Um die dafür nötigen Erkenntnisse zur Lithium-Ionen-Batterie in Tiefe zu gewinnen, hat BMW nun die Bestrebungen zu einem Pilotwerk zur Fertigung von Batteriezellen in Parsdorf bei München bekräftigt.
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Tesla offen für Batteriezulieferer Tätigkeit

Tesla CEO Elon Musk hat am Dienstag bekanntgeben, dass Tesla in Zukunft die Möglichkeit bieten möchte sowohl die eigene Software als auch Hardware unter Partnerverträgen an andere Automobilhersteller zu verkaufen. Auch von oder für Tesla erzeugte Batterien sollen künftig für ausgesuchte Partner zur Verfügung stehen.
Tesla

Tesla doch mit eigener Zellproduktion in Berlin

Viel hin und her gab es bei den Aussagen bezüglich einer Tesla eigenen Produktion von Batteriezellen in Berlin. Immer wieder gab es widersprüchliche Aussagen und Berichte darüber ob Tesla Batterien in Deutschland fertigen will oder aber diese aus dem europäischen Umfeld (z.B. LG Chem, Polen oder perspektivisch CATL, Thüringen) zuliefern lässt. Nun scheint es eine verlässliche Aussage aus dem brandenburgischen Wirtschaftsministerium zu geben: „Tesla hat die Planung für eine Produktion von Batteriezellen in Grünheide begonnen.“
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Tesla drängt Minenbetreiber zu höherer Leistung

Elon Musk, CEO von Tesla, verlangt von den weltweiten Nickelminenbetreibern, dass diese mehr und nachhaltigeres Nickel, als wesentlichen Grundstoff für die in Tesla Fahrzeugen verbauten Batteriezellen produzieren. Für das Unternehmen, welches es schafft nachhaltiges Nickel in großen Mengen an Tesla und dessen Batteriepartner zu liefern, stellt Musk dazu einen „gigantischen“ Vertrag in Aussicht.
PEM der RWTH Aachen

„FormEL“ für bessere Batterieproduktions-prozesse

In dem neuen Projekt „FormEL“ forscht das PEM der RWTH Aachen University zusammen mit Partnern an der Kostensenkung und der Qualitätssteigerung der Lithium-Ionen-Batteriezellen induziert durch die Zellfinalisierung. Ziel ist eine funktionsintegrierte Optimierung des Batterieproduktionsprozesses durch Ermittlung der Prozess-Qualitäts-Beziehungen.
© Gorodenkoff-adobestock.com - #217273740

Battery-News.de Medizintechnik-Reihe: Medizinprodukte als Herausforderung für die Batterieentwicklung

Ein wichtiges Themenfeld, das ganz entscheidend auf leistungsstarke und zuverlässige Batterietechnik angewiesen ist, ist die Medizintechnik. Amerikanische und europäische Unternehmen investieren nach Angaben von Statista rund 16 Milliarden USD in den stetig wachsenden Sektor. Zunehmend mehr Funktionen des Körpers werden durch Gerätschaften unterstützt oder ersetzt.
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Zukunft der Batterie - Die Lithium-Schwefel-Batterie

Vorteil der Lithium-Schwefel-Batterie ist die, im Vergleich zur heutigen Lithium-Ionen-Batterie, deutlich höhere gravimetrische Energiedichte von rund 2600 Wh/kg oder anders, bei gleicher Leistung sind Li-S-Batterien deutlich leichter. Neben kaum Wartungsaufwand sind bei der Lithium-Schwefel-Batterie die Kosten für die Grundrohstoffe erheblich reduziert, vor allem weil die Möglichkeit besteht auf die Elemente Kobalt und Nickel zu verzichten.
Dr. Philipp Wunderlich

Zukunft der Batterie - Die Lithium-Sauerstoff-Batterie

Die Li-O2-Batterie basiert auf der Verwendung von elementarem Lithium statt Graphit als Anode und Sauerstoff statt Lithiummetalloxiden als Kathode. Durch die kontrollierte elektrochemische Reaktion von Li mit O2 lassen sich um ein vielfaches höhere gravimetrische Energiedichten erzielen als in einer Lithium-Ionen-Batterie. Ohne Übergangsmetalle in der Kathode besteht die Möglichkeit günstigere und nachhaltigere Batterien herstellen.
Photo by Louis Reed

Zukunft der Batterie - Die Bio-Batterie

Die Bio-Batterie ist die Vision der vollkommen nachhaltigen und damit maximal Ressourcen schonenden Energiespeicherung für mobile und stationäre Anwendungsfälle. Um das zu erreichen sollen nach und nach die kritischen und oftmals unter schwierigen Bedingungen abgebauten Grundbestandteile der heutigen Batteriezellen, wie Lithium und Kobalt, durch einfach verfügbare Batteriekomponenten ersetzt werden.
PEM Motion GmbH

Zukunft der Batterie - Die Festkörperbatterie

Erste Festkörperbatterien sind seit Mitte des Jahres in den Mercedes Benz eCitaro Stadtbussen bestellbar. Die Batterietechnik kommt von dem zur französischen Bolloré Group gehörendendem Unternehmen Blue Solution und besteht aus einer LMP Festkörperbatterie. Diese ersten industrialisierten Festkörperbatterien können aktuell jedoch nur durch den Verzicht auf Kobalt und durch die höhere Sicherheit gegenüber einem Batteriebrand punkten.
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Hitachi und Hyperdrive fertigen Batteriezüge

Die Unternehmen Hitachi Rail und Hyperdrive Innovation wollen gemeinschaftlich ein Batteriepack für den Einsatz in Verkehrszügen fertigen und diese im Nordosten von Großbritannien auf die Schiene bringen.

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Benedikt Hürter

LG Chem erwartet Rekordumsatz in 2020

Dank der Stärke bei europäischen Automobilherstellern und wegen der mit Tesla geschlossenen Zuliefererpartnerschaft, erwartet LG Chem dieses Jahr einen Rekordumsatz von 11 Milliarden Dollar. Darüber hinaus sieht das Unternehmen seine eigene Zukunft weiter rosig. Bis zum Jahr 2025 rechnet LG Chem mit mehr als einer Verdopplung des heutigen Umsatzes durch Batterieverkäufe.
Benedikt Hürter

Was kostet eine Lithium-Ionen-Batteriezelle?

Die Elektromobilität auf dem Vormarsch. Nahezu täglich gibt es neue Ankündigungen rund um die Batterien und deren Lieferkette. Das wichtige System ist ein zentraler Erfolgsfaktor und gleichzeitig ein wichtiger Kostenfaktor. Eine gute Gelegenheit, ein weiteren Blick auf die Marktentwicklung für Lithium-Ionen-Batterien zu werfen.
pixabay.com

Daimler und CATL streben „gemeinsame Führung“ an

In einer aktuellen Pressemitteilung des Automobilkonzerns Daimler wurde am Mittwoch bekannt gegeben, dass die Daimler Tochter Mercedes-Benz und der chinesische Batteriezellhersteller CATL eine erweiterte Partnerschaft im Bereich der Batterietechnologie anstreben. Ziel sei es gemeinsam die „Industrialisierung von Lithium-Ionen-Batterien in Deutschland zu fördern“, zudem sollen alle kommenden Mercedes-Benz EQS Modelle mit CATL Batteriemodulen ausgerüstet werden.
PEM Motion GmbH

Universität Surrey forscht zu Batterie die CO2 speichert

Die britische Universität Surrey hat mit der Arbeit an einer neuen Lithium-Ionen-Batterietechnologie begonnen, die in der Lage sein soll CO2-Emissionen einzufangen. Hierzu sollen, im Rahmen eines nun startenden Projektes, modernste Batterien mit der elektrochemischen Li-CO2-Technologie erforscht werden. Wichtig sei insbesondere, dass die Forschungen eine effiziente Fixierung des CO2 zur Speicherung von Energie in einer Batterie schaffen.

Batteriezellfertigung in Europa (August 2020) Neu: Verkor

Zum August 2020 sind inzwischen 17 verschiedene Unternehmungen auf dem Markt der Batteriezellfertigung in Europa im Rahmen von GWh-Projekten aktiv. Ende Juli hinzugekommen ist das Unternehmen Verkor. Verkor, dass seine Batteriezellen unter anderem für Elektroautos herstellen möchte, plant seine Fertigung aller Voraussicht nach in Frankreich. Ab dem Jahr 2023 will Verkor im Volumen von 16 GWh pro Jahr Batteriezellen herstellen und liegt damit genau mit der ersten Ausbaustufe der Batteriewerke von PSA in Kaiserslautern und Dury, welche jedoch schon ab 2022 produzieren wollen, gleich auf.
Foto: Maximilian Geilen

BMW stellt Parsdorf Batterieforschungswerk offiziell vor

In einer aktuellen Pressemitteilung erläutert BMW die Bedeutung von Wertstoffkreisläufen und Nachhaltigkeit im Bereich der eigenen Batterieentwicklungen. Um die dafür nötigen Erkenntnisse zur Lithium-Ionen-Batterie in Tiefe zu gewinnen, hat BMW nun die Bestrebungen zu einem Pilotwerk zur Fertigung von Batteriezellen in Parsdorf bei München bekräftigt.
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Tesla offen für Batteriezulieferer Tätigkeit

Tesla CEO Elon Musk hat am Dienstag bekanntgeben, dass Tesla in Zukunft die Möglichkeit bieten möchte sowohl die eigene Software als auch Hardware unter Partnerverträgen an andere Automobilhersteller zu verkaufen. Auch von oder für Tesla erzeugte Batterien sollen künftig für ausgesuchte Partner zur Verfügung stehen.
Tesla

Tesla doch mit eigener Zellproduktion in Berlin

Viel hin und her gab es bei den Aussagen bezüglich einer Tesla eigenen Produktion von Batteriezellen in Berlin. Immer wieder gab es widersprüchliche Aussagen und Berichte darüber ob Tesla Batterien in Deutschland fertigen will oder aber diese aus dem europäischen Umfeld (z.B. LG Chem, Polen oder perspektivisch CATL, Thüringen) zuliefern lässt. Nun scheint es eine verlässliche Aussage aus dem brandenburgischen Wirtschaftsministerium zu geben: „Tesla hat die Planung für eine Produktion von Batteriezellen in Grünheide begonnen.“
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Tesla drängt Minenbetreiber zu höherer Leistung

Elon Musk, CEO von Tesla, verlangt von den weltweiten Nickelminenbetreibern, dass diese mehr und nachhaltigeres Nickel, als wesentlichen Grundstoff für die in Tesla Fahrzeugen verbauten Batteriezellen produzieren. Für das Unternehmen, welches es schafft nachhaltiges Nickel in großen Mengen an Tesla und dessen Batteriepartner zu liefern, stellt Musk dazu einen „gigantischen“ Vertrag in Aussicht.
PEM der RWTH Aachen

„FormEL“ für bessere Batterieproduktions-prozesse

In dem neuen Projekt „FormEL“ forscht das PEM der RWTH Aachen University zusammen mit Partnern an der Kostensenkung und der Qualitätssteigerung der Lithium-Ionen-Batteriezellen induziert durch die Zellfinalisierung. Ziel ist eine funktionsintegrierte Optimierung des Batterieproduktionsprozesses durch Ermittlung der Prozess-Qualitäts-Beziehungen.
© Gorodenkoff-adobestock.com - #217273740

Battery-News.de Medizintechnik-Reihe: Medizinprodukte als Herausforderung für die Batterieentwicklung

Ein wichtiges Themenfeld, das ganz entscheidend auf leistungsstarke und zuverlässige Batterietechnik angewiesen ist, ist die Medizintechnik. Amerikanische und europäische Unternehmen investieren nach Angaben von Statista rund 16 Milliarden USD in den stetig wachsenden Sektor. Zunehmend mehr Funktionen des Körpers werden durch Gerätschaften unterstützt oder ersetzt.
pixabay.com

Zukunft der Batterie - Die Lithium-Schwefel-Batterie

Vorteil der Lithium-Schwefel-Batterie ist die, im Vergleich zur heutigen Lithium-Ionen-Batterie, deutlich höhere gravimetrische Energiedichte von rund 2600 Wh/kg oder anders, bei gleicher Leistung sind Li-S-Batterien deutlich leichter. Neben kaum Wartungsaufwand sind bei der Lithium-Schwefel-Batterie die Kosten für die Grundrohstoffe erheblich reduziert, vor allem weil die Möglichkeit besteht auf die Elemente Kobalt und Nickel zu verzichten.
Dr. Philipp Wunderlich

Zukunft der Batterie - Die Lithium-Sauerstoff-Batterie

Die Li-O2-Batterie basiert auf der Verwendung von elementarem Lithium statt Graphit als Anode und Sauerstoff statt Lithiummetalloxiden als Kathode. Durch die kontrollierte elektrochemische Reaktion von Li mit O2 lassen sich um ein vielfaches höhere gravimetrische Energiedichten erzielen als in einer Lithium-Ionen-Batterie. Ohne Übergangsmetalle in der Kathode besteht die Möglichkeit günstigere und nachhaltigere Batterien herstellen.
Photo by Louis Reed

Zukunft der Batterie - Die Bio-Batterie

Die Bio-Batterie ist die Vision der vollkommen nachhaltigen und damit maximal Ressourcen schonenden Energiespeicherung für mobile und stationäre Anwendungsfälle. Um das zu erreichen sollen nach und nach die kritischen und oftmals unter schwierigen Bedingungen abgebauten Grundbestandteile der heutigen Batteriezellen, wie Lithium und Kobalt, durch einfach verfügbare Batteriekomponenten ersetzt werden.
PEM Motion GmbH

Zukunft der Batterie - Die Festkörperbatterie

Erste Festkörperbatterien sind seit Mitte des Jahres in den Mercedes Benz eCitaro Stadtbussen bestellbar. Die Batterietechnik kommt von dem zur französischen Bolloré Group gehörendendem Unternehmen Blue Solution und besteht aus einer LMP Festkörperbatterie. Diese ersten industrialisierten Festkörperbatterien können aktuell jedoch nur durch den Verzicht auf Kobalt und durch die höhere Sicherheit gegenüber einem Batteriebrand punkten.