Die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Akkus ist steigend. Blickt man zurück in die 90er Jahre, so waren damals Camcorder die Geräte, für die ein Großteil der Lithium-Ionen-Akkus eingesetzt wurden. Ein Jahrzehnt später wurden diese dann von Laptops und anschließend Smartphones abgelöst. Bis 2010 – dann kamen die Elektrofahrzeuge ins Spiel.

gettyimages

BMW sichert sich Rohstoffversorgung für zukünftige E-Mobilitätsflotte

Der Münchner Großkonzern und deutsche Pionier der E-Mobilität in Serienfertigung BMW, einigt sich mit der chinesischen Firma Ganfeng Lithium auf zukünftige Rohstoff Lieferungen in einem Gesamtwert von 540 Millionen Euro bis zum Jahr 2024.
Jay Cole - InsideEVs

Erste eigene Zellfertigung in der Tesla Gigafactory 4?

Vor ungefähr einem Monat hatte Elon Musk (Tesla-CEO) den Bau einer vierten „Gigafactory“ (Produktionsstätte) in Brandenburg, östlich von Berlin, angekündigt. Neuesten Erkenntnissen und Spekulationen zu Folge sollen dort auch die ersten eigenen Batteriezellenfertigung entstehen.

Batteriespeicherpreise fallen auf 156 USD je kWh

Eine vorgestellte Analyse von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) hat einen derzeitigen Batteriespeicherpreis von 156 $/kWh ergeben. Dies bedeutet eine Reduktion der Kosten um 87% zu den 2010 errechneten 1100 $/kWh. Zurückzuführen ist die Kostenreduktion vor allem auf das gestiegene Auftragsvolumen, den erhöhten Absatz von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) und die Verbreitung von verbesserten Kathodenmaterialien, die höhere Energiedichten ermöglichen.
CATL

„Schwedenstudie II“ zeigt eine verbesserte ökologische Bilanz bei der Batteriezellfertigung

Im Jahr 2017 sorgte die „Schwedenstudie“ des Umweltforschungsinstituts IVL für große Aufregung und bestärkte Kritiker von Elektroautos an ihrer Meinung festzuhalten. Analysen hatten ergeben, dass für die Batterieherstellung ca. 150 – 200 kg CO2 pro kWh Batteriekapazität entstehen. Ohne zum Beispiel die CO2 Entstehung bei der Produktion von Kraftstoff (Benzin, Diesel) zu berücksichtigen, wurde aus diesen Daten geschlussfolgert, dass Elektrofahrzeuge erst nach über 125.000 km umweltfreundlicher sind, als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Startschuss zur Forschungsfabrik Batteriezelle

Der Startschuss ist gefallen. Am gestrigen Mittwoch, den 27.11.2019, fand das Projekt-Kick-Off für die Batterieforschungsfabrik „Forschungsfertigung Batteriezelle“ der Fraunhofer Gesellschaft statt. Die Fraunhofer „Forschungsfertigung Batteriezelle“ soll als nationales Entwicklungszentrum einen wesentlichen Beitrag leisten, um die bestehenden technologischen Lücken der Zellherstellung für Batterien und Akkus am Produktionsstandort Deutschland weiter zu schließen.

Tesla plant seine Gigafactory Nr. 4 in Grünheide (nahe Berlin)

Nachdem der exzentrische US-kanadische Unternehmer und Tesla CEO Elon Musk unlängst Pläne in Bezug einer geplanten Kolonisierung des Mars vorgestellt hatte, wartete Musk diese Woche mit einem weiteren sehr irdischen Paukenschlag auf. Tesla fertigt seine Batterien und Fahrzeuge neben den USA und China zukünftig auch und vorrausichtlich schon ab 2021 in Grünheide nahe Berlin. Dies verkündete Musk dienstagabends bei der Verleihung des Auto-Preises „Goldenes Lenkrad“ in Berlin und beendete hiermit eine lange Zeit der Spekulation über den Standort der Gigafactory Nr. 4.

Innovative Materialien für die deutsche Forschungsfabrik Batterie kommen aus Dresden

Die deutsche Batterieentwicklung hat ein weiteres Zuhause in Dresden gefunden. Für das vom BMBF geförderte deutschlandweite Konzept „Forschungsfabrik Batterie“ arbeiten seit diesem Monat verschiedene Institute des Dresdner „ExcellBattMat“-Zentrums am Projekt „KaSiLi“ (Strukturmechanische Kathodenadaption für Silizium- und Lithiumwerkstoffe). „Forschungsfabrik Batterie“ gehört zu einer Reihe von Konzepten mit dem langfristigen Ziel einer Batterie-Großproduktion in Deutschland, um die Abhängigkeit der deutschen Industrie von asiatischen und US-amerikanischen Batterie-Zellherstellern zu verringern.
Foto von Mike von Pexels

Lithium-Ionen-Batterien für Eilige: Strom tanken in 10 Minuten!

Die gegenwärtig größte Hürde für den Absatz von Elektroautos ist deren geringe Reichweite und die damit verbundene Notwendigkeit, bei längeren Fahrten die Batterien an den eher spärlich vorhandenen Ladesäulen häufig wieder aufzuladen. Außerdem dauert die Wiederaufladung derzeit mindestens eine halbe Stunde, was den Fahrtverlauf zusätzlich verlängert. Innovative Lösungen werden derzeit entwickelt.
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Höhere Kapazität und Sicherheit durch anodenlosen Zellaufbau

Die Anwendbarkeit aktueller Lithium-Ionen-Batterien in der Elektromobilität krankt derzeit hauptsächlich an der relativ geringen spezifischen Kapazität des Anodenmaterials Graphit, wodurch nur geringe Reichweiten mit einem Elektrofahrzeug erzielt werden. Deshalb wurde die Forschung und Entwicklung der letzten Jahre auf die Untersuchung von Ersatzmaterialien wie z.B. Lithium-Silizium-Legierungen fokussiert.
geralt / 20537 images / Pixabay License

Super-Batterie aus Großbritannien

An die 2.500 Kilometer Reichweite, keine Ladezeit und recyclebar – die Aluminium-Luft Batterie, eine Erfindung aus Großbritannien, soll über diese Eigenschaften verfügen und wird nun als nächste industrielle Revolution angepriesen.
Stadtverwaltung Erfurt/Vitalik Gürtler

CATL startet mit Batteriezellen-Fabrik in Erfurt

CATL setzt den ersten Spatenstich für eine Batteriezellen-Fabrik außerhalb Chinas in Thüringen. Bis 2022 soll eine Produktionskapazität von 14 GWh entstehen.
Pressefoto KomVar Copyright Manz

Flexible Batteriezell-Forschungsfertigung startet in Tübingen

Custom Cells errichtet mit Partnern eine Demonstrator-Zellfertigungslinie für qualitativ hochwertige Lithium-Ionen-Batteriezellen. Hier soll an der Flexibilität der Batterieproduktion hinsichtlich der Anforderungen von speziellen Batterien geforscht werden.
Markus Breig/KIT

Elektrolyte mit verbesserten Eigenschaften für Calciumbatterien entwickelt

KIT und Helmholtz-Institut Ulm (HIU) haben erstmals Elektrolyte mit brauchbaren Eigenschaften bei Raumtemperatur für Calciumbatterien entwickelt.

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BMW sichert sich Rohstoffversorgung für zukünftige E-Mobilitätsflotte

Der Münchner Großkonzern und deutsche Pionier der E-Mobilität in Serienfertigung BMW, einigt sich mit der chinesischen Firma Ganfeng Lithium auf zukünftige Rohstoff Lieferungen in einem Gesamtwert von 540 Millionen Euro bis zum Jahr 2024.

Batteriespeicherpreise fallen auf 156 USD je kWh

Eine vorgestellte Analyse von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) hat einen derzeitigen Batteriespeicherpreis von 156 $/kWh ergeben. Dies bedeutet eine Reduktion der Kosten um 87% zu den 2010 errechneten 1100 $/kWh. Zurückzuführen ist die Kostenreduktion vor allem auf das gestiegene Auftragsvolumen, den erhöhten Absatz von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) und die Verbreitung von verbesserten Kathodenmaterialien, die höhere Energiedichten ermöglichen.
CATL

„Schwedenstudie II“ zeigt eine verbesserte ökologische Bilanz bei der Batteriezellfertigung

Im Jahr 2017 sorgte die „Schwedenstudie“ des Umweltforschungsinstituts IVL für große Aufregung und bestärkte Kritiker von Elektroautos an ihrer Meinung festzuhalten. Analysen hatten ergeben, dass für die Batterieherstellung ca. 150 – 200 kg CO2 pro kWh Batteriekapazität entstehen. Ohne zum Beispiel die CO2 Entstehung bei der Produktion von Kraftstoff (Benzin, Diesel) zu berücksichtigen, wurde aus diesen Daten geschlussfolgert, dass Elektrofahrzeuge erst nach über 125.000 km umweltfreundlicher sind, als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Startschuss zur Forschungsfabrik Batteriezelle

Der Startschuss ist gefallen. Am gestrigen Mittwoch, den 27.11.2019, fand das Projekt-Kick-Off für die Batterieforschungsfabrik „Forschungsfertigung Batteriezelle“ der Fraunhofer Gesellschaft statt. Die Fraunhofer „Forschungsfertigung Batteriezelle“ soll als nationales Entwicklungszentrum einen wesentlichen Beitrag leisten, um die bestehenden technologischen Lücken der Zellherstellung für Batterien und Akkus am Produktionsstandort Deutschland weiter zu schließen.

Tesla plant seine Gigafactory Nr. 4 in Grünheide (nahe Berlin)

Nachdem der exzentrische US-kanadische Unternehmer und Tesla CEO Elon Musk unlängst Pläne in Bezug einer geplanten Kolonisierung des Mars vorgestellt hatte, wartete Musk diese Woche mit einem weiteren sehr irdischen Paukenschlag auf. Tesla fertigt seine Batterien und Fahrzeuge neben den USA und China zukünftig auch und vorrausichtlich schon ab 2021 in Grünheide nahe Berlin. Dies verkündete Musk dienstagabends bei der Verleihung des Auto-Preises „Goldenes Lenkrad“ in Berlin und beendete hiermit eine lange Zeit der Spekulation über den Standort der Gigafactory Nr. 4.

Innovative Materialien für die deutsche Forschungsfabrik Batterie kommen aus Dresden

Die deutsche Batterieentwicklung hat ein weiteres Zuhause in Dresden gefunden. Für das vom BMBF geförderte deutschlandweite Konzept „Forschungsfabrik Batterie“ arbeiten seit diesem Monat verschiedene Institute des Dresdner „ExcellBattMat“-Zentrums am Projekt „KaSiLi“ (Strukturmechanische Kathodenadaption für Silizium- und Lithiumwerkstoffe). „Forschungsfabrik Batterie“ gehört zu einer Reihe von Konzepten mit dem langfristigen Ziel einer Batterie-Großproduktion in Deutschland, um die Abhängigkeit der deutschen Industrie von asiatischen und US-amerikanischen Batterie-Zellherstellern zu verringern.
Photo by João Silas on Unsplash

Ein Blick in die Historie der Lithium-Ionen-Batterie

Die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Akkus ist steigend. Blickt man zurück in die 90er Jahre, so waren damals Camcorder die Geräte, für die ein Großteil der Lithium-Ionen-Akkus eingesetzt wurden. Ein Jahrzehnt später wurden diese dann von Laptops und anschließend Smartphones abgelöst. Bis 2010 – dann kamen die Elektrofahrzeuge ins Spiel.
geralt / 20537 images / Pixabay License

Super-Batterie aus Großbritannien

An die 2.500 Kilometer Reichweite, keine Ladezeit und recyclebar – die Aluminium-Luft Batterie, eine Erfindung aus Großbritannien, soll über diese Eigenschaften verfügen und wird nun als nächste industrielle Revolution angepriesen.
Stadtverwaltung Erfurt/Vitalik Gürtler

CATL startet mit Batteriezellen-Fabrik in Erfurt

CATL setzt den ersten Spatenstich für eine Batteriezellen-Fabrik außerhalb Chinas in Thüringen. Bis 2022 soll eine Produktionskapazität von 14 GWh entstehen.
Pressefoto KomVar Copyright Manz

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Elektrolyte mit verbesserten Eigenschaften für Calciumbatterien entwickelt

KIT und Helmholtz-Institut Ulm (HIU) haben erstmals Elektrolyte mit brauchbaren Eigenschaften bei Raumtemperatur für Calciumbatterien entwickelt.
Airbus S.A.S.

Airbus forscht in China an Batterien für die Luftfahrt

Ein neues Airbus-Labor forscht in Shenzhen an der Weiterentwicklung der Batterietechnologie für elektrische Luftfahrzeuge. Forschungsschwerpunkte sind besonders die Herausforderungen bei der Sicherheit und der Leistung der Batterien.
Leclanché

Leclanché wird bevorzugter Batterielieferant für Bombardier Transportation

Absichtserklärung zwischen Leclanché und Bombardier Transportation für mehr Elektrifizierung im Transportsektor beschlossen. Nicht elektrifizierte Streckenabschnitte des Schienennetzes sollen mit Batterien unterstützt werden.