Battery-News

Autorenname: Cornelius Karow

Eramet eröffnet Lithiumförderanlage in Argentinien

Das französische Bergbauunternehmen Eramet hat seine Lithiumcarbonat-Produktionsanlage Centenario im Südwesten Argentiniens eröffnet. Die Anlage wird von Eramine betrieben, einem Joint Venture, an dem Eramet mit 50,1 Prozent und der Partner Tsingshan mit 49,9 Prozent beteiligt sind. In der Anlage soll Lithium aus Salzsole gewonnen und zu Lithiumcarbonat in Batteriequalität weiterverarbeitet werden. Der Produktionsstart ist für November 2024 geplant, mit einer Hochlaufphase bis Mitte 2025. Bei voller Kapazität soll die Anlage 24.000 Tonnen Lithiumcarbonat pro Jahr produzieren, was dem Bedarf von rund 600.000 Elektrofahrzeugen pro Jahr entspricht. Das Unternehmen beziffert die Gesamtinvestition auf rund 870 Millionen US-Dollar. Hohe Effizienz durch Direktextraktion In der Centenario-Anlage kommt eine proprietäre Technologie zur Lithium-Direktextraktion (DLE) zum Einsatz. In einer Pilotanlage am Standort Centenario hat Eramet diese Technologie fünf Jahre lang unter realen Bedingungen getestet. Dabei wurde eine Rückgewinnungsrate von rund 90 % des in der Sole enthaltenen Lithiums erreicht. Mit einer herkömmlichen natürlichen Verdampfungsmethode würde man dagegen nur eine Rückgewinnungsrate von 40 bis 50 Prozent erreichen, so das Unternehmen. Darüber hinaus verkürzt die DLE-Technologie die Produktionszeiten von 12 bis 18 Monaten auf eine Woche. Mögliche zukünftige Expansion Im November 2023 hat der Vorstand von Eramet eine bedingte Genehmigung für die Investitionsentscheidung für eine zweite Anlage in Centenario erteilt. Diese Erweiterung soll zusätzliche 30.000 Tonnen Lithiumcarbonat pro Jahr produzieren. Voraussetzung für diese Genehmigung ist die Erteilung von Baugenehmigungen sowie die Umsetzung eines neuen Investitionssteuersystems auf Bundesebene, das die Wirtschaftlichkeit und Finanzierung der Phase 2 verbessern würde. Quelle:https://www.eramet.com/en/news/2024/07/eramet-inaugurates-its-direct-lithium-extraction-plant-in-argentina-becoming-the-first-european-company-to-produce-battery-grade-lithium-carbonate-at-industrial-scale/

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Altilium und Connected Energy wollen Lebensdauer von EV-Batterien verlängern

Das britische Batterierecyclingunternehmen Altilium und Connected Energy, ein Entwickler von Energiespeichersystemen mit Second-Life-Batterien, haben eine strategische Partnerschaft angekündigt. Ziel ist es, die Lebensdauer von Batterien für Elektrofahrzeuge zu verlängern und nachhaltige Geschäftsmodelle für Recycling und Wiederverwendung zu entwickeln. Genauere Informationen über die Zusammenarbeit – wie zum Beispiel einen Zeitplan – geben die Unternehmen nicht bekannt. Recycling erst nach Second-Life-Nutzung Connected Energy entwickelt Energiespeichersysteme auf Basis von Second-Life-Batterien aus Elektrofahrzeugen. Durch die Wiederverwendung von EV-Batterien in stationären Systemen will das Unternehmen die Lebensdauer der Batterien um bis zu zehn Jahre verlängern. Nach dieser zweiten Lebensphase können die Batterien recycelt werden, um wichtige Mineralien zurückzugewinnen.  Altilium konzentriert sich auf genau dieses Recycling und die Herstellung von Kathodenaktivmaterialien für den direkten Einsatz in neuen Batterien. In einem eigenen Recyclingprozess gewinnt das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 95 Prozent der Batteriemetalle einschließlich Lithium zurück. Diese können direkt zur Herstellung neuer Batterien verwendet werden. Das Unternehmen plant derzeit seine erste Recycling-Raffinerie im industriellen Maßstab in Teesside, Großbritannien. Diese Anlage soll in der Lage sein, Altbatterien von 150.000 Elektrofahrzeugen pro Jahr zu recyceln und 30.000 Tonnen CAM zu produzieren. Quelle:https://altilium.tech/2024/07/08/altilium-and-connected-energy-collaborate-to-extend-the-lifecycle-of-ev-batteries/

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