Battery-News

Autorenname: Cornelius Karow

LANXESS eröffnet neues Batterielabor für LFP-Materialien

LANXESS erweitert seine Entwicklungsaktivitäten für Lithium-Eisenphosphat-Batterien. Am Standort Krefeld-Uerdingen hat der Spezialchemiekonzern dafür ein neues Batterielabor in Betrieb genommen. Dort untersucht das Unternehmen Eisenoxide und Eisenphosphat als Ausgangsstoffe für LFP-Kathodenmaterialien. Im Labor lassen sich unterschiedliche Materialqualitäten direkt in Batteriezellen testen. Untersucht werden ihr Einfluss auf Zellleistung, Prozessierbarkeit und Eignung für konkrete Anwendungen. Damit will LANXESS Entwicklungsprozesse verkürzen und Materialeigenschaften früher unter Bedingungen des Zellaufbaus bewerten. LFP-Batterien gewinnen Marktanteile Hinter der Investition steht ein wachsender Markt für LFP-Batterien. Laut den von LANXESS genannten Marktdaten kommen sie in China bereits in mehr als drei Vierteln der Elektroautos zum Einsatz. Für Europa wird bis 2030 ein Marktanteil von 50 Prozent erwartet. Aktuell liege dieser bei rund zehn Prozent. Neben Elektrofahrzeugen gelten stationäre Energiespeicher, Rechenzentren und kritische Infrastrukturen als weitere Absatzfelder. LANXESS produziert nach eigenen Angaben seit rund 100 Jahren Eisenoxide und hat spezielle Qualitäten für die Herstellung von LFP-Kathodenmaterialien entwickelt. Das Unternehmen positioniert das Batterielabor innerhalb eines breiteren Angebots für die Batterieindustrie. Das neue Labor erweitert damit vor allem die Möglichkeiten zur Prüfung eigener Ausgangsmaterialien unter Bedingungen einer Batteriezelle. Quelle:https://lanxess.com/de-de/presse/presseinformationen/2026/09/neues-labor,-c-,-lanxess-st%C3%A4rkt-batteriekompetenz

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China reagiert auf Überkapazitäten bei Batteriespeichern

China hat die Genehmigung neuer Produktionsstätten für Batteriespeicher vorübergehend ausgesetzt. Das berichtet das chinesische Finanzmedium Cailianshe unter Berufung auf Branchenkreise. Betroffen sind demnach vor allem Projekte zur Fertigung von Batteriezellen. Hintergrund ist eine Überprüfung bestehender und geplanter Produktionskapazitäten. Die Behörden reagieren damit laut dem Bericht auf wachsende Risiken durch Überkapazitäten im chinesischen Energiespeichermarkt. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Batterien für Stromnetze und die Notstromversorgung. Baustart entscheidet über Batteriespeicher-Projekte Nach Angaben der von Cailianshe zitierten Quellen können Projekte ohne begonnenen Bau vorerst nicht weitergeführt werden. Bereits im Bau befindliche Produktionsanlagen sollen dagegen nicht betroffen sein. Die Regelung könnte später wieder angepasst werden. China ist der weltweit größte Hersteller von Batterien für Energiespeicher. Die heimische Branche ist in den vergangenen Jahren parallel zum Ausbau erneuerbarer Energien stark gewachsen. Auch führende chinesische Solarhersteller haben ihre Aktivitäten bei Batteriespeichern ausgeweitet. Hintergrund sind laut dem Bericht sinkende Gewinne und Überkapazitäten im Solarmarkt. Das schnelle Wachstum erhöht allerdings den Wettbewerbsdruck. Hersteller kämpfen mit sinkenden Preisen und zunehmenden Produktionskapazitäten.Quelle:https://www.reuters.com/business/energy/china-pauses-approvals-battery-storage-manufacturing-projects-cailianshe-reports-2026-09-07/

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LG Energy Solution testet stabilere LMR-Batterien für Elektroautos

LG Energy Solution und die Seoul National University haben untersucht, wie sich die Stabilität von Lithium-Mangan-reichen Batterien verbessern lässt. Im Mittelpunkt standen Gasbildung und Kapazitätsverlust bei großen Zellen für Elektrofahrzeuge. Eine optimierte LMR-Zelle der 40-Ah-Klasse behielt nach 883 Ladezyklen noch 92,2 Prozent ihrer ursprünglichen Energie. Die Ergebnisse wurden in Nature Communications veröffentlicht. Sauerstoffreaktionen beeinflussen die Zellstabilität LMR-Kathoden basieren vor allem auf Mangan und kommen ohne Kobalt aus. Ein Problem entsteht, wenn oxidierter Sauerstoff beim Entladen nicht vollständig in seinen Ausgangszustand zurückkehrt. Dadurch können strukturelle Schäden und Gas entstehen. Die Versuche zeigen einen Zusammenhang mit den Spannungsgrenzen. Eine Absenkung der oberen Ladespannung von 4,6 auf 4,3 Volt erhöhte die Reduktion oxidierten Sauerstoffs von 86 auf 97 Prozent. Bei einer Entladeschlussspannung von 2,0 statt 3,0 Volt kehrte der Sauerstoff nahezu vollständig in seinen Ausgangszustand zurück. Angepasster Spannungsbereich für 40-Ah-LMR-Zellen Auf Basis der Ergebnisse passten die Entwickler den Spannungsbereich und die Formierung von 40-Ah-Zellen an. Eine niedrigere Formierungstemperatur sollte zudem die Gasbildung begrenzen. Nach 883 Lade- und Entladezyklen verfügten die Zellen noch über 92,2 Prozent ihrer anfänglichen Energie. LG Energy Solution sieht darin eine Grundlage für größere LMR-Zellen in Elektroautos. Quelle:https://news.lgensol.com/company-news/press-releases/5222

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Li Auto baut Beteiligung an Batteriehersteller Sunwoda EVB aus

Li Auto baut seinen Einfluss beim chinesischen Batteriehersteller Sunwoda EVB deutlich aus. Der Autobauer investiert 2,65 Milliarden Yuan, umgerechnet rund 390 Millionen US-Dollar, in neue Anteile der Batteriesparte von Sunwoda. Nach Abschluss der Transaktion hält Li Auto direkt 8,79 Prozent und wird zweitgrößter Anteilseigner. Über zwei verbundene Gesellschaften steigt der indirekt gehaltene Anteil auf insgesamt 11,17 Prozent.  Li Auto vertieft bestehende Zusammenarbeit Die Beteiligung baut auf einer bestehenden Kooperation auf. Bereits 2022 investierte eine Li-Auto-Einheit 400 Millionen Yuan in Sunwoda EVB. Durch spätere Finanzierungsrunden wurde der damalige Anteil von rund 3,2 Prozent verwässert. 2025 gründeten beide Unternehmen zudem ein Batterie-Joint-Venture mit jeweils 50 Prozent Beteiligung. Es produziert vor allem Batterien, die von Li Auto entwickelt werden. Batteriestrategie bleibt auf mehrere Lieferanten verteilt Li Auto betrachtet die neue Beteiligung laut eigenen Angaben nicht ausschließlich als Finanzinvestition. Geplant ist eine längerfristige Zusammenarbeit bei Batterietechnik, Fertigungsqualität und Industrialisierung. Li Auto soll dabei unter anderem Produktanforderungen und technische Ziele definieren. Sunwoda EVB übernimmt Engineering-, Produktions- und Lieferkettenaufgaben. Parallel entwickelt Li Auto eigene Batterietechnik. Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 sollen selbst entwickelte Batterien in weiteren Modellen eingesetzt werden. Dennoch setzt der Hersteller weiterhin auf mehrere Lieferanten und unterhält auch eine langfristige Kooperation mit CATL. Quelle:https://cnevpost.com/2026/09/04/li-auto-to-invest-sunwoda-evb/

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Ungarn verschärft Umweltstrafen für Batteriehersteller

Ungarn will die möglichen Umweltstrafen für große Industrieunternehmen deutlich erhöhen. Die Obergrenze soll künftig bei fünf Milliarden Forint (rund 16 Millionen US-Dollar) liegen. Die Regelung betrifft unter anderem Hersteller von Batterien. Gleichzeitig soll eine neue Umweltbehörde Produktion, Recycling und Stilllegung von Batteriewerken strenger kontrollieren. Ministerpräsident Peter Magyar kündigte zudem ein neues Sanktionsmodell für wiederholte Verstöße an. Verletzt ein Großunternehmen innerhalb von fünf Jahren dreimal Umweltvorschriften, soll eine umsatzabhängige Mindeststrafe greifen. Sie soll mindestens 0,5 Prozent des jährlichen Nettoumsatzes betragen. Samsung-Werk in Göd als Beispiel für Umweltverstöße Magyar verwies dabei exemplarisch auf das Batteriewerk von Samsung SDI in Göd im Norden Ungarns. Die Anlage wurde zwischen 2022 und 2023 mehrfach wegen Überschreitungen von Emissionsgrenzwerten mit Geldstrafen belegt. Nach Berechnungen des Ministerpräsidenten würde die geplante umsatzabhängige Mindeststrafe bei diesem Werk etwa fünf Milliarden Forint erreichen. Samsung hatte vor der Wahl erklärt, sein ungarisches Werk halte Umwelt- und Sicherheitsvorschriften ein. Die Umweltgenehmigung der Fabrik war zeitweise ausgesetzt. Auch beim chinesischen Batteriekomponentenhersteller Semcorp griffen Behörden ein. Im Juni wurde dessen Produktionsgenehmigung ausgesetzt. Zuvor hatten Behörden eine großflächige Aluminiumverunreinigung in Wasserproben aus Überwachungsbrunnen rund um das Werk festgestellt. Semcorp erklärte, den Vorgang zu untersuchen. Quelle:https://www.reuters.com/sustainability/climate-energy/hungary-create-watchdog-oversee-ev-battery-plants-boost-fines-polluters-2026-09-03/

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ProLogium startet Serienfertigung von Feststoffbatterie mit 381 Wh/kg

ProLogium hat nach eigenen Angaben die Serienproduktion seiner Festkörperbatterie der Generation 3.5 in Taiwan aufgenommen. Die großformatige Lithium-Keramik-Batterie-Zelle mit 185,4 Ah erreicht laut einer TÜV-Prüfung eine gravimetrische Energiedichte von 381 Wh/kg. Die volumetrische Energiedichte liegt bei 903 Wh/l. Produktionsplattform besteht seit mehr als zehn Jahren Die technische Grundlage bildet ProLogiums Logithium-Zellarchitektur. Sie kombiniert einen keramischen Separator mit einer Randstruktur zur zusätzlichen Trennung, Abdichtung und Isolation der Elektroden. ProLogium entwickelte die Architektur 2012 und begann 2013 mit der kommerziellen Produktion. Seitdem hat das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 2,4 Millionen Zellen ausgeliefert. 2017 folgte eine kontinuierliche Roll-to-Roll-Fertigung. Seit 2024 betreibt ProLogium eine Fertigungsplattform für großformatige Zellen im Giga-Maßstab. Generation 4 soll bestehende Anlagen weitgehend nutzen Parallel arbeitet ProLogium an Generation 4. Diese soll einen vollständig anorganischen Elektrolyten verwenden, während Zellarchitektur und wesentliche Fertigungsprozesse erhalten bleiben. Nach Unternehmensplanung müssten dafür etwa zehn Prozent der bestehenden Produktionsanlagen verändert werden. Als Zielmärkte nennt das Unternehmen Elektrofahrzeuge, Rechenzentren sowie maritime und aeronautische Anwendungen. Neben Taiwan plant ProLogium Produktionskapazitäten in Frankreich und perspektivisch Nordamerika. Für die weitere Industrialisierung werden neben Energiedichte und Klassifizierung insbesondere Produktionsausbeute, Kosten, Lebensdauer und reproduzierbare Leistungsdaten großer Stückzahlen relevant sein. Quelle:https://www.globenewswire.com/news-release/2026/09/02/3354848/0/en/prologium-begins-mass-production-of-high-energy-density-all-solid-state-battery-reaching-381-wh-kg-and-903-wh-l.html

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LG Energy Solution sichert Lithiumcarbonat aus US-Produktion

LG Energy Solution hat einen langfristigen Abnahmevertrag für Lithiumcarbonat aus den USA geschlossen. Lieferant ist Smackover Lithium, ein Gemeinschaftsprojekt von Standard Lithium und Equinor. Vorgesehen sind jährlich 8.000 Tonnen Lithiumcarbonat in Batteriequalität. Der Vertrag läuft über zehn Jahre. Das Material soll aus dem South West Arkansas Project im US-Bundesstaat Arkansas stammen. Damit will LG Energy Solution seine Versorgung mit einem wichtigen Ausgangsstoff für Kathoden stärker innerhalb der USA abdecken. Hintergrund ist unter anderem der wachsende nordamerikanische Markt für stationäre Energiespeicher. Dafür benötigt LG Energy Solution Rohstoffe für Batterien mit LFP-Chemie. Das Unternehmen betreibt sieben Produktionsstandorte in den USA. An den meisten besteht laut Unternehmensangaben bereits Kapazität zur Herstellung von LFP-Batterien. Direkte Lithiumextraktion soll Lieferkette ergänzen Smackover Lithium plant, das Lithiumcarbonat mittels direkter Lithiumextraktion und anschließender Aufbereitung herzustellen. Das sogenannte DLE-Verfahren soll nach Darstellung der beteiligten Unternehmen eine nachhaltigere Rohstoffgewinnung ermöglichen. Quelle:https://news.lgensol.com/company-news/press-releases/5189/

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CATL Debrecen: Behörde stoppt Arbeiten nach Nickelbefund

Die ungarische Behörde hat die Arbeiten in drei Bereichen des CATL-Werks in Debrecen vorläufig untersagt. Zuvor hatte der Arbeitgeber bei neun Beschäftigten eine erhöhte Nickelbelastung festgestellt. Zudem wurde eine Nutzungsgenehmigung für die zweite Bauphase des Zellfertigungsgebäudes verweigert. Das Werk befindet sich noch im Bau und produziert nach Angaben des ungarischen Ministeriums für Regional- und Stadtentwicklung bislang keine Batteriezellen. Zuständig für die Kontrollen ist die Regierungsbehörde des Komitats Hajdú-Bihar. Kontrolle stellt Mängel bei Schutzausrüstung fest Auslöser der Arbeitsschutzprüfung war die vom Arbeitgeber gemeldete erhöhte Nickelbelastung bei neun Beschäftigten. Bei einer anschließenden Kontrolle vor Ort stellte die Behörde Mängel bei der Bereitstellung von Schutzausrüstung fest. Daraufhin untersagte sie die Arbeiten in drei Produktionsbereichen. Betroffen sind Anlagen zum Laserschneiden von Kathoden- und Anodenfolien sowie zum Wickeln dieser Folien. Auch im Bereich zur Trocknung der Zellen darf vorerst nicht gearbeitet werden. Das Verbot gilt laut Ministerium, bis die festgestellten Verstöße beseitigt sind.  Genehmigung für zweite Bauphase verweigert Parallel dazu prüfte die Behörde die Nutzungsgenehmigungen für das Zellfertigungsgebäude. Für die erste Bauphase wurde die Genehmigung am 25. August 2026 erteilt. Zuvor hatte der Investor verlangte Unterlagen nachgereicht. Anders fiel die Entscheidung für die zweite Bauphase aus. Diesen Antrag lehnte die Behörde bereits am 19. August ab. Als Grund nennt das Ministerium eine fehlerhafte Darstellung des errichteten Gebäudes im Lageplan. Quelle:https://kormanyhivatalok.hu/hirek/vizsgalat-es-elutasitott-engedely-catl-nel

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SK On vereinbart LFP-Zelllieferungen für US-Energiespeicher

SK On will zwischen 2027 und 2031 LFP-Batteriezellen für stationäre Energiespeicher an NeoVolta Power liefern. Beide Unternehmen haben dafür einen langfristigen Liefervertrag über insgesamt 9 GWh geschlossen. Die Zellen sollen in einem US-Werk von SK On produziert werden.  Zusätzlich haben die Unternehmen eine weitergehende Zusammenarbeit vereinbart. Diese sieht weitere 9 GWh an LFP-Zellen vor. NeoVolta Power soll daraus Energiespeicher-Packs fertigen, die anschließend SK On abnimmt. Zusammen ergibt sich damit ein geplantes Kooperationsvolumen von 18 GWh. Finanzielle Details der Vereinbarungen wurden nicht genannt.  LFP-Pouchzellen für BESS-Anwendungen SK On soll Hauptlieferant der LFP-Pouchzellen für entsprechende Batteriespeichersysteme von NeoVolta Power werden. Der erste Liefervertrag läuft von 2027 bis 2031. Die zusätzliche Vereinbarung umfasst denselben Zeitraum. Dabei übernimmt NeoVolta Power die Fertigung der Speicher-Packs. Das Unternehmen betreibt dafür eine Produktionsstätte in Pendergrass im US-Bundesstaat Georgia. Sie ist für die Fertigung von Batteriespeichersystemen in größeren Stückzahlen ausgelegt. SK On erweitert Geschäft über Elektroauto-Batterien hinaus Für SK On bedeutet die Vereinbarung eine Ausweitung des Geschäfts mit stationären Batteriespeichern in den USA. Das Unternehmen konzentrierte sich bislang insbesondere auf nickelreiche Batterien für Elektrofahrzeuge. Parallel soll das Geschäft mit LFP-Zellen für Battery Energy Storage Systems, kurz BESS, ausgebaut werden. Quelle:https://askinno.com/global/archives/156861

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Lyten verhandelt über Übernahme von Morrow Batteries

Der US-Batteriehersteller Lyten ist bevorzugter Bieter für das Geschäft des insolventen norwegischen Batterieunternehmens Morrow Batteries. Die Insolvenzverwaltungen und der Gläubiger Innovation Norway unterzeichneten dazu am 21. August 2026 eine Absichtserklärung mit Lyten. Das Bezirksgericht Agder hatte am 6. Mai 2026 Insolvenzverfahren über die drei Morrow-Gesellschaften eröffnet. Betroffen sind Morrow Batteries ASA, Morrow Technologies AS und Morrow Industrialization Center AS. Die geplante Transaktion sieht einen Verkauf der Vermögenswerte bei Fortführung des Geschäftsbetriebs vor. Ein Abschluss steht allerdings noch aus.  Verkauf soll Geschäftsbetrieb von Morrow Batteries erhalten Dem Abkommen ging ein Bieterverfahren mit mehreren Interessenten voraus. Nach Verhandlungen mit mehreren Bietern fiel die vorläufige Entscheidung auf Lyten. Ausschlaggebend waren nach Angaben von Innovation Norway unter anderem die erwartete finanzielle Rückgewinnung und die Umsetzbarkeit des Angebots. Endgültige Transaktionsdokumente müssen noch vereinbart werden. Lyten prüft Industriezentrum in Arendal Lyten untersucht derzeit, wie die Anlagen in Arendal künftig genutzt werden könnten. Das Unternehmen erwägt dort einen sogenannten Industrial Hub. Dieser könnte Batterieproduktion sowie weitere Aktivitäten entlang der Energiespeicher-Wertschöpfungskette umfassen. Zusätzlich nennt Lyten mögliche Anwendungen für Rechenzentren, Mobilität und Verteidigung. Quelle:https://svw.no/lyten-selected-as-preferred-bidder-for-morrow-batteries-business/

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