Battery-News

Autorenname: Cornelius Karow

Tesla erhöht Batteriezell-Ziel in Grünheide auf 18 Gigawattstunden

Tesla plant, die Batteriezellproduktion am Standort Grünheide bei Berlin deutlich auszubauen. Laut Unternehmensangaben sollen zusätzlich rund 250 Millionen US-Dollar investiert werden, um die jährliche Zellkapazität auf 18 Gigawattstunden zu erhöhen. Damit mehr als verdoppelt Tesla das bisherige Ziel von 8 Gigawattstunden, das erst Ende 2025 vorgestellt worden war. Im Rahmen der damaligen Ankündigung hatte Tesla bereits Investitionen von nahezu einer Milliarde Euro für das Werk in Aussicht gestellt. Laut dem Unternehmen wird der Ausbau auch den Personalbedarf erhöhen. Allein in der Batteriezellproduktion rechnet Tesla mit mehr als 1.500 Beschäftigten. Derzeit beschäftigt der Konzern rund 11.000 Mitarbeiter in Grünheide. Das Werk ist Teslas einzige Gigafactory in Europa. Die Batteriezellfertigung in Grünheide bleibt dennoch klar unter den ursprünglichen Plänen von Elon Musk. 2020 hatte Tesla angekündigt, in Berlin die weltweit größte Batteriezellenfabrik mit einer Jahreskapazität von zunächst 100 Gigawattstunden aufzubauen. Eine spätere Erweiterung auf bis zu 250 Gigawattstunden war ebenfalls vorgesehen. Diese Pläne stoppte das Unternehmen jedoch im Jahr 2022, nachdem Förderprogramme in den USA attraktiver geworden waren. Stärkere Integration geplant Tesla verbindet den Ausbau der Zellfertigung mit einer stärkeren vertikalen Integration am Standort. Laut dem Unternehmen sollen ab 2027 Batteriezellen und Fahrzeuge vollständig in Grünheide produziert werden. Tesla argumentiert, dies erhöhe die Stabilität der Lieferketten in Europa. Gleichzeitig verweist das Unternehmen jedoch auf die schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen für die Zellproduktion in Europa. Demnach sei die Herstellung von Batteriezellen im internationalen Wettbewerb mit China und den USA derzeit kaum wirtschaftlich. Quellen:https://www.reuters.com/business/autos-transportation/tesla-invest-250-million-battery-plant-outside-berlin-2026-05-12/https://eletric-vehicles.com/tesla/tesla-more-than-doubles-berlin-battery-cell-output-target-to-18-gwh

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FastBat PEM

FastBat: PEM der RWTH Aachen und Partner starten Batterieforschungscluster mit 50m Euro Förderung

Der Lehrstuhl PEM der RWTH Aachen hat heute gemeinsam mit Forschungs- und Industriepartnern das Forschungscluster „Fast Battery Customization“ (FastBat) in Aachen gestartet. Ziel des Projekts ist der Aufbau einer regionalen Wertschöpfungskette für Batterie- und Recyclingtechnologien im Rheinischen Revier sowie die beschleunigte Entwicklung neuer Batteriesysteme. Nach Angaben der Beteiligten stellt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt dafür über einen Zeitraum von drei Jahren insgesamt 50 Millionen Euro bereit. Das Cluster ist Teil der Strukturförderung für ehemalige Kohleregionen. Ziel ist es, Forschungsergebnisse schneller in industrielle Anwendungen zu überführen und neue wirtschaftliche Perspektiven in der Region zu schaffen. Im Fokus stehen verkürzte Entwicklungszyklen, flexible Produktionsverfahren sowie Batteriesysteme für Spezialanwendungen, beispielsweise in der Landwirtschaft oder Luftfahrt. Das Forschungscluster fügt sich zugleich unmittelbar in die Hightech Agenda Deutschland der Bundesregierung ein, die den Ausbau der Batterietechnologie in Europa als strategisches Ziel definiert hat. Ziel von FastBat ist der Aufbau einer eigenständigen, wettbewerbsfähigen Wertschöpfungskette für Batterie- und Batterierecycling-Technologien im Rheinischen Revier sowie die beschleunigte Überführung von Innovationen in industrielle Anwendungen. Darüber hinaus soll das Cluster die technologische Souveränität Europas im Bereich Batterietechnologie stärken und Abhängigkeiten entlang globaler Lieferketten reduzieren. Der Fokus auf lokale Wertschöpfung, Recycling und skalierbare Produktionsverfahren adressiert dabei zentrale industrie- und energiepolitische Herausforderungen Europas. Gäste aus Forschung, Industrie und Politik v.l. Prof. Dr. Achim Kampker, Dr. Henrik Born, Parlamentarischer Staatssekretär Matthias Hauer, Ministerin Ina Brandes, Bürgermeister Dr. Ralf Otten, Dekan Prof. Dr. Wolfgang Schröder Beim offiziellen Projektstart in Aachen waren neben zahlreichen Industrie- und Forschungspartnern auch NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes, der Parlamentarische Staatssekretär Matthias Hauer beim Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie der Aachener Bürgermeister Dr. Ralf Otten anwesend. Gemeinsam betonten die Beteiligten die zentrale Rolle der Batterie als Schlüsseltechnologie für die Digitalisierung und Elektrifizierung zahlreicher Industrien. Darüber hinaus wurde hervorgehoben, wie wichtig es sei, technologische Exzellenz und Innovationen schneller in die industrielle Serienanwendung zu überführen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts langfristig zu sichern. „Derzeitige Entwicklungszyklen sind zu langwierig“, sagt Achim Kampker, Leiter des PEM Lehrstuhls an der RWTH bei der Eröffnung. „Die Batterieforschung fokussiert sich bislang überwiegend auf Produkt- und Prozessinnovationen mit niedrigen Technologiereifegraden, anstatt die Time-to-Market zu verkürzen und die Flexibilität von Produktionssystemen zu erhöhen.“ Beides sei jedoch essenziell, da zunehmend Anwendungen mit hoher Variantenvielfalt und sehr spezifischen Anforderungen elektrifiziert würden – darunter die Landwirtschaft, Luftfahrt, der Bergbau sowie Verteidigungsanwendungen. Im Rahmen einer Führung über die Marktstände der einzelnen Forschungscenter erhielten die Gäste zudem detaillierte Einblicke in die geplanten Vorhaben, Forschungsansätze und Ziele des Clusters. Dabei wurden unter anderem neue Konzepte für Batterieentwicklung und -produktion, Recycling, Digitalisierung sowie industrielle Skalierung vorgestellt. Forschung zu Produktion, Recycling und Batteriemanagement Marktstand Center V: “Implementation” FastBat ist in fünf Forschungsbereiche gegliedert. Diese beschäftigen sich unter anderem mit datenbasierten Simulationen, künstlicher Intelligenz und neuen Testverfahren, um Entwicklungszeiten zu verkürzen. Weitere Schwerpunkte sind Festkörper- und Natrium-Ionen-Batterien, energieeffiziente Produktionsprozesse sowie Recyclingverfahren für Batteriematerialien. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Transfer der Forschungsergebnisse in industrielle Anwendungen. Dazu gehören Qualifizierungsangebote, Reallabore und Programme für Start-ups.Zum Partnernetzwerk zählen mehrere RWTH-Lehrstühle, die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB, die Universität Münster sowie Unternehmen wie unter anderem PEM Motion, Accure und Cellovate. Quellen:PEM der RWTH Aachen

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Porsche plant Stilllegung der Batterietochter Cellforce

Im Rahmen ihrer strategischen Neuausrichtung plant die Porsche AG die Schließung mehrerer Tochtergesellschaften. Davon ist auch die Cellforce Group GmbH in Kirchentellinsfurt betroffen. Laut Unternehmensangaben fehlt für die Batterietochter im Rahmen der künftigen Ausrichtung von Porsche eine „ausreichend tragfähige Perspektive“. Die Geschäftsleitung soll nun Gespräche mit dem Betriebsrat über die Schließung aufnehmen. Rund 50 Beschäftigte sind betroffen. Porsche begründet die Entscheidung mit einer stärkeren Konzentration auf das Kerngeschäft. Vorstand und Aufsichtsrat hätten dazu weitreichende Maßnahmen beschlossen. Insgesamt sollen mehr als 500 Arbeitsplätze bei verschiedenen Tochterunternehmen wegfallen. Zuvor hatte Porsche bereits den Verkauf seiner Anteile an Bugatti Rimac und der Rimac Group angekündigt. Cellforce verliert strategische Bedeutung Die Cellforce Group galt als Baustein für Porsches Aktivitäten im Bereich Hochleistungsbatterien. Nun erklärt der Konzern jedoch, dass die Tochter im Rahmen einer „technologieoffenen“ Antriebsstrategie keine ausreichende Zukunftsperspektive mehr habe. Für den Standort Kirchentellinsfurt bedeutet das voraussichtlich das Ende der bisherigen Aktivitäten. Auch E-Bike- und Softwaretochter betroffen Neben der Cellforce Group sollen auch die Porsche eBike Performance GmbH und die Cetitec GmbH nicht weitergeführt werden. Die E-Bike-Tochter war für die Entwicklung und Vermarktung von Antriebssystemen zuständig. Die Cetitec GmbH entwickelte Software für die Datenkommunikation innerhalb des Volkswagen-Konzerns. Quelle:https://newsroom.porsche.com/de/2026/unternehmen/porsche-fokussierung-kerngeschaeft-42439.html

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CATL erweitert Produktion von Natrium-Ionen-Batterien um 40 GWh

Der chinesische Batteriehersteller CATL plant eine deutliche Ausweitung seiner Produktionskapazitäten für Natrium-Ionen-Batterien. Laut einem veröffentlichten Dokument der Umweltbehörden in Ningde in der chinesischen Provinz Fujian soll die jährliche Produktionskapazität um 40 GWh steigen. Dafür will der Batteriehersteller rund 5 Milliarden Yuan (umgerechnet etwa 735 Millionen US-Dollar) investieren. Das Projekt wird über die CATL-Tochter Fuding Shidai umgesetzt und soll unabhängig von bestehenden Werken betrieben werden. Die Bauzeit ist mit 24 Monaten angesetzt. Geplant sind neue Anlagen für Batteriezellen, Elektroden, Kapazitätstests und Module sowie zusätzliche Infrastruktur. Nach Abschluss der sechsten Ausbauphase soll die gesamte geplante Kapazität des Standorts Fuding Shidai bei 149 GWh liegen. Großauftrag beschleunigt Ausbau der Natrium-Technologie Der Ausbau folgt auf einen Großauftrag im Bereich stationärer Energiespeicher. Ende April vereinbarte CATL eine strategische Kooperation mit dem chinesischen Energiespeicheranbieter HyperStrong. Bestandteil ist ein Liefervertrag über 60 GWh Natrium-Ionen-Batterien für Energiespeicher über einen Zeitraum von drei Jahren. Laut CATL ist dies der bislang größte Auftrag für Natrium-Batterien weltweit. CATL investiert bereits seit mehreren Jahren in die Entwicklung von Natrium-Ionen-Batterien. Offiziellen Angaben zufolge summierten sich die Forschungs- und Entwicklungsausgaben bis Ende 2025 auf nahezu 10 Milliarden Yuan. Quelle:https://cnevpost.com/2026/05/09/catl-plans-40-gwh-sodium-battery-capacity-expansion/

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Siemens erhält Auftrag für Lithiumprojekt Lionheart

Die Siemens AG hat mit dem australisch-deutschen Unternehmen Vulcan Energy eine Rahmenvereinbarung über rund 40 Millionen Euro geschlossen. Gegenstand der Vereinbarung ist die Lieferung von Engineering-, Automatisierungs-, Telekommunikations- und Gebäudetechniksystemen für das Projekt „Lionheart” von Vulcan Energy im Oberrheingraben. Lionheart umfasst den Aufbau einer integrierten Lithium- und Energieproduktion aus geothermischer Sole. Geplant ist eine jährliche Kapazität von 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat. Zusätzlich sollen erneuerbare Energie und Wärme für lokale Verbraucher bereitgestellt werden. Die Laufzeit des Projekts wird mit rund 30 Jahren angegeben. Rolle von Siemens Siemens wird im Vorhaben die Funktion des Hauptautomatisierungspartners übernehmen. Dazu gehören das Bereitstellen von Steuerungssystemen, industriellen Netzwerken und einer Cybersecurity-Infrastruktur. Auch Gebäudeautomation und sicherheitstechnische Systeme sind Teil des Auftrags. Die Umsetzung betrifft neben der Lithiumextraktionsanlage in Landau auch die Weiterverarbeitung in Frankfurt-Höchst sowie mehrere Förderstandorte. Die Vereinbarung basiert auf einem Rahmenmodell. Einzelne Leistungen sollen über separate Bestellungen konkretisiert werden. Vulcan verpflichtet sich dabei zu einem Mindestauftragswert von 40 Millionen Euro. Zudem beteiligt sich Siemens Financial Services mit 67 Millionen Euro an der Gesamtfinanzierung von 2,2 Milliarden Euro. Die Vereinbarung folgt auf eine bereits im Jahr 2025 geschlossene Absichtserklärung zwischen beiden Unternehmen. Diese sieht Siemens bis Ende 2035 als bevorzugten Lieferanten vor. Quelle:https://api.investi.com.au/api/announcements/vul/66938359-f91.pdf

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Redwood Materials streicht Stellen und richtet Fokus auf Energiespeicher

Der US-amerikanische Batterierecycler Redwood Materials hat rund 135 Stellen gestrichen, was etwa zehn Prozent der Belegschaft entspricht. Laut Unternehmensangaben dient dieser Schritt einer Neuausrichtung auf das wachsende Geschäft mit Energiespeichern. Bereits vor fünf Monaten hatte das Unternehmen fünf Prozent der Stellen abgebaut, kurz nach einer Finanzierungsrunde über 425 Millionen US-Dollar. Die Entscheidung fällt in einer angespannten Phase der Branche. So hat der Recycler Ascend Elements kürzlich Gläubigerschutz beantragt. Zudem haben mehrere Batteriehersteller umstrukturiert oder den Markt verlassen. Als Grund gilt die verlangsamte Entwicklung der Elektromobilität in den USA. Unternehmenschef JB Straubel stellt die Lage intern jedoch als stabil dar. Laut Unternehmensangaben nähert sich das Materialgeschäft der Profitabilität. Die Kürzungen begründet das Management damit, dass Teile der Organisation schneller gewachsen seien als notwendig. Betroffen sind mehrere Abteilungen, darunter Technik und Betrieb. Das Ziel besteht darin, Projekte künftig mit kleineren, stärker fokussierten Teams umzusetzen. Neue Partnerschaften im Energiesegment Redwood Materials setzt zunehmend auf Kooperationen im Energiesektor. So hat das Unternehmen Vereinbarungen mit Crusoe AI sowie mit dem Elektroautohersteller Rivian bekanntgegeben. Dabei geht es um die Bereitstellung recycelter Batterien zur Energieversorgung von Anlagen. Redwood Materials betont, im US-Markt für Batterierecycling weiterhin eine führende Rolle einzunehmen. Zugleich wird der Ausbau eines integrierten Geschäftsmodells aus Materialaufbereitung und Energiespeicherung angestrebt. Quelle:https://techcrunch.com/2026/04/21/redwood-materials-lays-off-10-in-restructuring-to-chase-energy-storage-business/

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CATL erhält Großauftrag für Natrium-Ionen-Batterien

Der chinesische Batteriehersteller CATL hat eine umfangreiche Vereinbarung zur Lieferung von Natrium-Ionen-Batterien unterzeichnet. Partner ist der chinesische Energiespeicheranbieter HyperStrong. Laut Unternehmensmitteilung umfasst der Vertrag ein Volumen von 60 Gigawattstunden über einen Zeitraum von drei Jahren. Es handelt sich demnach um den bislang größten Auftrag für Natrium-Ionen-Batterien überhaupt. Großauftrag als Signal für Marktentwicklung Mit der Vereinbarung positioniert sich CATL im wachsenden Markt für stationäre Energiespeicher. Das Unternehmen erklärt, die technischen Herausforderungen entlang der gesamten Produktionskette überwunden zu haben. Damit seien nun großskalige Lieferungen möglich. Seit 2016 hat CATL eigenen Angaben zufolge rund 10 Milliarden Yuan (knapp 1,5 Milliarden USD) in die Entwicklung der Natrium-Ionen-Technologie investiert. Das Ziel besteht darin, diese Technologie als Alternative zu Lithium-Ionen-Batterien zu etablieren, insbesondere für Anwendungen mit längerer Speicherdauer. Die aktuelle Generation der Zellen nutzt ein Plattformdesign mit identischen Abmessungen wie Lithium-Ionen-Zellen. Dies soll die Anpassungskosten reduzieren. Langfristig erwartet CATL, dass Natrium-Ionen-Batterien einen Marktanteil von 30 bis 40 Prozent erreichen könnten. Quelle:https://cnevpost.com/2026/04/27/catl-secures-worlds-largest-sodium-ion-battery-order/

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Mangrove eröfffnet Lithiumraffinerie in Kanada

Der kanadische Technologiebetrieb Mangrove Lithium hat am Unternehmenssitz in Delta, British Columbia, eine Lithiumraffinerie in Betrieb genommen. Laut Unternehmensangaben ist dies die erste kommerzielle Anlage in Nordamerika, die ein elektrochemisches Raffinationsverfahren nutzt. Die Kapazität der Anlage liegt bei rund 1.000 Tonnen Lithium pro Jahr, was rechnerisch Material für etwa 25.000 Elektrofahrzeuge liefern soll. Neue Raffinerie soll Importabhängigkeit senken Die Raffinerie nutzt eine eigene elektrochemische Technologie, um Lithium aus verschiedenen Rohstoffen in batterietaugliche Produkte umzuwandeln. Mangrove gibt an, dass dieses Verfahren wirtschaftlicher und flexibler sei als etablierte chemische Methoden. Mit der Anlage möchte das Unternehmen auch die Abhängigkeit von Lithiumimporten senken. Derzeit findet der Großteil der weltweiten Lithiumverarbeitung außerhalb Nordamerikas statt. Parallel kündigte Mangrove Lithium ein weiteres Projekt im Osten Kanadas an. Dort soll eine Anlage entstehen, die Spodumen verarbeitet und Lithium weiterveredelt. Laut Unternehmensangaben könnte diese Anlage Material für bis zu 500.000 Elektrofahrzeuge jährlich bereitstellen. Voraussetzung hierfür ist unter anderem eine staatliche Förderung von bis zu 21,88 Millionen kanadischen Dollar durch Natural Resources Canada, die bislang jedoch nur vorläufig zugesagt wurde. Quelle:https://www.mangrovelithium.com/mangrove-lithium-opens-north-americas-first-commercial-electrochemical-lithium-refining-facility/

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Batterie-Aktivmaterialien in Europa

Die Battery-News präsentieren eine Übersicht zu geplanten und bereits umgesetzten Projekten im Bereich der Aktivmaterialien von Lithium-Ionen-Batterien in Europa. Die Karte wurde im Zuge des „Battery Atlas 2026“ veröffentlicht und steht in hoher Auflösung zum kostenfreien Download bereit. Sollte ein Unternehmen fehlen oder es generelle Anmerkungen geben, nimmt die Redaktion der Battery-News entsprechende Hinweise gern entgegen.

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Samsung SDI liefert erstmals Batterien an Mercedes-Benz

Der südkoreanische Batteriehersteller Samsung SDI hat einen mehrjährigen Liefervertrag mit Mercedes-Benz geschlossen. Demnach sollen Batterien für Elektrofahrzeuge der kommenden Generation geliefert werden. Laut Unternehmensangaben ist dies die erste entsprechende Vereinbarung zwischen beiden Unternehmen. Details zu Stückzahlen oder finanziellen Volumina wurden nicht genannt. Fokus auf Hoch-Nickel-Batterien Die Vereinbarung umfasst Hochleistungsbatterien auf Nickel-Cobalt-Mangan-Basis mit hohem Nickelanteil. Mercedes-Benz plant eigenen Angaben zufolge, sie in künftigen kompakten und mittelgroßen Elektro-SUVs sowie Coupé-Modellen einzusetzen.  Über die Liefervereinbarung hinaus wollen beide Unternehmen ihre Kooperation ausweiten. Geplant ist eine gemeinsame Entwicklung neuer Batterietechnologien. Konkrete Projekte oder technische Ansätze wurden nicht benannt. Samsung SDI erachtet den Auftrag als Schritt zur Stärkung seiner Marktposition im globalen Wettbewerb um Elektrofahrzeugbatterien. Quelle:https://www.samsungsdi.com/sdi-now/sdi-news/4842.html?pageIndex=1&pagesize=15&idx=4842

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