Mangrove eröfffnet Lithiumraffinerie in Kanada

Der kanadische Technologiebetrieb Mangrove Lithium hat am Unternehmenssitz in Delta, British Columbia, eine Lithiumraffinerie in Betrieb genommen. Laut Unternehmensangaben ist dies die erste kommerzielle Anlage in Nordamerika, die ein elektrochemisches Raffinationsverfahren nutzt. Die Kapazität der Anlage liegt bei rund 1.000 Tonnen Lithium pro Jahr, was rechnerisch Material für etwa 25.000 Elektrofahrzeuge liefern soll.

Neue Raffinerie soll Importabhängigkeit senken

Die Raffinerie nutzt eine eigene elektrochemische Technologie, um Lithium aus verschiedenen Rohstoffen in batterietaugliche Produkte umzuwandeln. Mangrove gibt an, dass dieses Verfahren wirtschaftlicher und flexibler sei als etablierte chemische Methoden. Mit der Anlage möchte das Unternehmen auch die Abhängigkeit von Lithiumimporten senken. Derzeit findet der Großteil der weltweiten Lithiumverarbeitung außerhalb Nordamerikas statt.

Parallel kündigte Mangrove Lithium ein weiteres Projekt im Osten Kanadas an. Dort soll eine Anlage entstehen, die Spodumen verarbeitet und Lithium weiterveredelt. Laut Unternehmensangaben könnte diese Anlage Material für bis zu 500.000 Elektrofahrzeuge jährlich bereitstellen. Voraussetzung hierfür ist unter anderem eine staatliche Förderung von bis zu 21,88 Millionen kanadischen Dollar durch Natural Resources Canada, die bislang jedoch nur vorläufig zugesagt wurde.

Quelle:
https://www.mangrovelithium.com/mangrove-lithium-opens-north-americas-first-commercial-electrochemical-lithium-refining-facility/

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