Battery-News

Batterieentwicklung

Eve Energy stellt Festkörperbatterien vor

Der chinesische Batteriehersteller Eve Energy hat zwei neue Festkörperbatterien vorgestellt. Die Modelle Longquan No. 3 und Longquan No. 4 wurden demnach erstmals am 17. März am Standort Chengdu produziert. Die Markteinführung sei ein weiterer Schritt in Richtung Kommerzialisierung dieser Technologie. Die Produktionsmuster sind jedoch vorerst auf die Validierung von Produktionsprozessen beschränkt. Die beiden Zellmodelle sind für verschiedene Anwendungsfälle ausgelegt. Dabei ist Longquan No. 4 ist für den Einsatz in Elektrofahrzeugen vorgesehen. Sie besitzt eine Kapazität von 60 Ah und kann unter einem Druck von 5 MPa betrieben werden. Konkrete Leistungsdaten der Zelle wurden nicht genannt. Die Longquan No. 3 ist für den Bereich der Unterhaltungselektronik vorgesehen. Sie arbeitet bei einem Stapeldruck von unter 2 MPa.  Eve betont, dass Festkörperbatterien stabile Grenzflächen zwischen den festen Materialien erfordern. Der hierfür notwendige Druck gelte als eine zentrale technische Hürde der Technologie. Eine Reduzierung dieses Druckerfordernisses könnte die Integration in Fahrzeuge erleichtern. Das Unternehmen behauptet, mit den neuen Zellen Fortschritte in diesem Bereich erzielt zu haben. Seit 2022 betreibt Eve Energy seinen Standort in Chengdu. Zunächst entstand dort eine konventionelle Batterielinie mit einer Kapazität von 9 GWh. Parallel dazu wurde eine Fertigungsbasis für Festkörperbatterien aufgebaut. Laut dem Unternehmen wurden dort bis 2025 Produktionsprozesse für Zellen mit einer Kapazität zwischen 10 und 60 Ah etabliert Quelle: https://cnevpost.com/2026/03/19/eve-energy-rolls-out-2-new-all-solid-state-batteries

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PEM forscht an Echtzeit-Vermessung von Slurry im Mischprozess

Der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen forscht gemeinsam mit dem Industriepartner SURAGUS im Verbundprojekt „MixItUp“ an der Echtzeit-Vermessung von Slurry im Mischprozess. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und ist auf drei Jahre angelegt. Ziel ist die Entwicklung einer In-situ-Messmethode zur Charakterisierung von Slurrys in der Batterieproduktion. Bisherige Verfahren zur elektrischen Charakterisierung von Slurrys erfordern zeitaufwendige Labormessungen und erlauben keine Echtzeit-Prozesskontrolle. Das Projekt zielt auf ein Inline-Messverfahren ab, das direkt während des Mischprozesses eingesetzt werden kann. Kern der Entwicklung ist ein induktives Sensorsystem mit FPGA-basierter Echtzeit-Signalverarbeitung. Mithilfe eines Wirbelstromsensors sollen die elektrische Leitfähigkeit, die Homogenität und die Partikelverteilung erfasst werden. Das Sensorsystem misst die elektrischen Eigenschaften der Suspension kontaktlos während des Mischens. Die Messwerte werden mit den Prozessparametern in einer Datenbank abgeglichen. So sollen eine kontinuierliche Überwachung, eine frühzeitige Fehlererkennung und eine angepasste Prozesssteuerung ermöglicht werden. Die Methode wird zunächst im Teststand validiert und anschließend auf eine Pilotlinie übertragen. Am Ende des Projekts soll ein industrietaugliches Messsystem vorliegen, das in mindestens zwei Anwendungen demonstriert wird. Vorgesehen sind der Einsatz beim Mischen von Elektrodenpasten für Batteriezellen sowie bei einer weiteren Funktionspaste, etwa aus der Brennstoffzellenproduktion. Quelle:https://www.pem.rwth-aachen.de/go/id/brlnoj#aaaaaaaaabrlnth

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Gotion und BASF kooperieren bei Festkörperbatterien

Der chinesische Batteriehersteller Gotion High-tech und der deutsche Chemiekonzern BASF haben eine strategische Zusammenarbeit zur Entwicklung von Festkörperbatterien vereinbart. Das entsprechende Memorandum wurde in Hefei, dem Hauptsitz von Gotion, unterzeichnet. Laut Unternehmensangaben soll die Kooperation die gemeinsame Forschung und Entwicklung von Hochleistungsmaterialien für die nächste Generation von Festkörperbatterien umfassen. Im Fokus stehen dabei mehrere Kernmaterialien sowie technische Hürden bei der Kommerzialisierung. Genauere Details zur konkreten Ausgestaltung der Zusammenarbeit nannte Gotion nicht. Die Partnerschaft baut auf einer seit 13 Jahren bestehenden Zusammenarbeit der beiden Unternehmen auf. Gotion betreibt bereits eine Pilotproduktionslinie mit einer Kapazität von 0,2 GWh für die konzerneigene „Gemstone“-Festkörperbatterie. Die Ausbeute liege demnach bei über 90 Prozent, die Energiedichte bei 300 Wattstunden pro Kilogramm. Für 2027 sind eine Kleinserienfertigung sowie Integrationstests in Fahrzeugen vorgesehen. Die Massenproduktion erwartet das Unternehmen für das Jahr 2030. Quelle:https://cnevpost.com/2026/02/10/gotion-basf-partner-solid-state-battery-tech/

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