Battery-News

Batterieentwicklung

CMBlu

CMblu überschreitet Unicorn-Schwelle mit 50 Mio. Euro Series C

Das deutsche Batterieunternehmen CMblu Energy hat eine Series-C-Finanzierung über 50 Millionen Euro abgeschlossen. Mit dem initialen Closing erreicht das Unternehmen eine Bewertung von über 1 Milliarde Euro und zählt damit zu den Unicorns im Energiespeichermarkt. Parallel positioniert sich das Unternehmen gezielt für Anwendungen im Bereich Rechenzentren und KI-Infrastruktur. Fokus auf organische Batterietechnologie CMblu entwickelt organische Flow-Batterien, die ohne Lithium, Kobalt oder Nickel auskommen und auf eine langfristig stabile Energieversorgung ausgelegt sind. Ziel ist es, sogenannte Baseload-Infrastruktur bereitzustellen, um den steigenden Energiebedarf von Rechenzentren und datenintensiven Anwendungen zu unterstützen. Quelle:CMBlu

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Batterielagerung im Fokus: Warum der Betriebszustand über das Risiko entscheidet

Lithium-Ionen-Batterien sind aus modernen Industriebetrieben nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig stellen sie die Intralogistik vor wachsende Sicherheitsanforderungen. Entscheidend ist dabei: Das Gefahrenpotenzial ist nicht konstant, sondern hängt stark vom jeweiligen Zustand der Batterie ab. Der Betriebszustand der Zellen bestimmt maßgeblich, wie hoch das Risiko für thermische Instabilitäten im Lager einzuschätzen ist. Ein fundiertes Verständnis der internen Prozesse ist die Grundlage für jedes belastbare Brandschutzkonzept. Der Aufbau von Lithium-Ionen-Zellen zeigt, warum: Die hohe Energiedichte bringt im Fehlerfall erhebliche Risiken mit sich. Insbesondere die Trennung von Anode und Kathode durch den Separator ist ein kritischer Punkt – wird diese Barriere beschädigt, kann es zu internen Kurzschlüssen kommen. Der Ladezustand als zentraler Risikofaktor Dabei gilt der Ladezustand (engl.: State of Charge, SOC) als einer der wichtigsten Parameter für die Sicherheit gelagerter Batterien. Je höher der Energiegehalt in der Zelle, desto intensiver verläuft eine mögliche Reaktion im Schadensfall. In der Praxis hat sich daher eine Lagerung bei einem mittleren Ladezustand von etwa 30 bis 50 Prozent etabliert. In diesem Bereich ist die Reaktivität deutlich reduziert. Eine voll geladene Batterie hingegen birgt das höchste Risiko für einen Thermal Runaway: Die chemische Spannung ist maximal, sodass ein interner Kurzschluss zu einer abrupten Energiefreisetzung führen kann. „In der Praxis sehen wir immer wieder, dass nicht die Batterie an sich das Risiko darstellt, sondern ihr Zustand zum Zeitpunkt der Einlagerung“, sagt Paul Fricke von Protecto. „Hohe Ladezustände oder bereits vorgeschädigte Zellen erhöhen die Wahrscheinlichkeit kritischer Ereignisse deutlich.“ Um diese Risiken besser zu kontrollieren, setzen viele Betriebe inzwischen auf automatisierte Monitoringsysteme, die den Ladezustand während der Lagerung kontinuierlich überwachen. Alterung, Vorschäden und Dendriten: Wie Zellen instabil werden Neben dem aktuellen Ladezustand spielt der allgemeine Gesundheitszustand (engl.: State of Health, SOH) eine zentrale Rolle. Mit zunehmender Alterung steigt die Wahrscheinlichkeit für interne Defekte. Ein wesentlicher Mechanismus dabei ist die sogenannte Dendritenbildung: Dabei wachsen feine, nadelartige Lithiumstrukturen an den Elektroden. Diese können im Laufe der Zeit den Separator durchdringen und interne Kurzschlüsse auslösen – ein schleichender Prozess, der die Sicherheit der Zelle deutlich beeinträchtigen kann. Zusätzlich wirken weitere Faktoren auf die Zellintegrität: Besonders kritisch ist die Lagerung von Batterien, die bereits Auffälligkeiten zeigen. Ein aufgeblähtes Gehäuse oder ungewöhnliche Wärmeentwicklung sind klare Warnsignale. Solche Einheiten sollten umgehend separiert und in geeigneten Brandschutzcontainern isoliert werden, um eine Brandausbreitung zu verhindern. Umgebungseinflüsse im Lagerbetrieb Auch die Umgebungsbedingungen haben einen direkten Einfluss auf das Risikoprofil. Hohe Temperaturen beschleunigen Alterungsprozesse und senken die Schwelle für thermische Reaktionen. Ein professionelles Lagermanagement stellt daher sicher, dass Batterien in klimatisierten Bereichen ohne direkte Sonneneinstrahlung gelagert werden. Ziel ist es, externe Stressfaktoren konsequent zu minimieren. Monitoring und präventive Analytik als Schlüssel Kontinuierliches Monitoring ist ein zentraler Baustein moderner Sicherheitskonzepte. Die Überwachung von Zellspannung und Temperatur ermöglicht es, kritische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Telemetriedaten werden dabei in Echtzeit ausgewertet, um Trends – etwa eine schleichende Erwärmung – früh zu identifizieren. So lassen sich potenzielle Risiken adressieren, bevor es zu einem offenen Schadensereignis kommt. Der Ernstfall braucht Qualifikation und klare Abläufe Technische Systeme allein reichen jedoch nicht aus. Entscheidend ist auch der sichere Umgang durch geschultes Personal. Klare Prozesse und definierte Handlungsanweisungen sorgen dafür, dass im Ernstfall schnell und richtig reagiert wird. Mit Blick auf die steigenden Produktionskapazitäten in Europa gewinnt eine standardisierte Qualifizierung zunehmend an Bedeutung – nicht zuletzt für die industrielle Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. Betriebszustand als zentrale Stellgröße Die Lagerung von Lithium-Ionen-Batterien erfordert eine differenzierte Betrachtung. Der Betriebszustand – geprägt durch Ladezustand, Alter und physische Integrität – ist die zentrale Stellgröße für das Risiko. Unternehmen, die diese Faktoren systematisch überwachen und in ihre Sicherheitskonzepte integrieren, können das Risiko für kritische Zwischenfälle im Lager deutlich reduzieren.

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CATL stellt neues Batterie-Lineup vor

Auf einem Technik-Event in Peking hat der chinesische Batteriehersteller CATL mehrere neue Batteriesysteme und Infrastrukturkonzepte vorgestellt. Das Unternehmen verfolgt eine Strategie, die auf die parallele Nutzung verschiedener Batteriechemien setzt, anstatt sich auf eine einzelne Technologie zu konzentrieren. Laut Unternehmensangaben ist dies notwendig, um die unterschiedlichen Anforderungen von Elektrofahrzeugen und Energiesystemen abzudecken. Mehrere Batteriechemien im Fokus CATL sieht Lithium-Eisenphosphat bei der Energiedichte als weitgehend ausgereizt. Diese Chemie wird daher stärker auf schnelles Laden ausgelegt. Nickel-Mangan-Kobalt-Systeme seien wegen ihrer hohen Energiedichte weiterhin relevant. Ergänzend positioniert das Unternehmen Natrium-Ionen-Batterien für Anwendungen bei niedrigen Temperaturen und für die stationäre Speicherung. Die neueste, dritte Generation der Shenxing-Batterie basiert auf LFP-Chemie und legt den Fokus auf Schnellladen. Laut CATL erreicht sie Ladeleistungen von bis zu 15C, mit 10C als Dauerwert. Ein Ladehub von 10 auf 80 Prozent soll in 3 Minuten und 44 Sekunden erfolgen. Nach 1.000 Vollzyklen liegt die Restkapazität über 90 Prozent, so das Unternehmen.  Die dritte Generation der Qilin-Batterie nutzt Nickel-Mangan-Kobalt-Chemie. Die Energiedichte wird mit 280 Wh/kg angegeben. Die maximale Leistung beträgt 3 MW, bei einem Gewicht des Batteriepacks von 625 kg. Im Vergleich zu equivalenten LFP-Systemen nennt CATL eine Gewichtsreduktion von 255 kg und ein um 112 Liter geringeres Volumen. Die neue Qilin Condensed Battery basiert ebenfalls auf NMC-Chemie mit nickelreicher Kathode und Silizium-Kohlenstoff-Anode. Sie erreicht 350 Wh/kg bzw. 760 Wh/l. Das Gehäuse besteht aus einer Titanlegierung und ist laut CATL dünner und leichter. Die Technologie soll Reichweiten von bis zu 1.500 km ermöglichen. Die zweite Generation der Freevoy-Hybridbatterie für Plug-in-Hybridmodelle kombiniert LFP- und NCM-Chemie in einer Mischstruktur. Dadurch sollen Reichweiten von bis zu 600 Kilometern im rein elektrischen Betrieb möglich sein. Natrium-Ionen bald im großen Maßstab Mit der Naxtra-Batterie treibt CATL die Entwicklung der Natrium-Ionen-Technologie voran. Diese Chemie verzichtet auf Lithium und soll Vorteile bei niedrigen Temperaturen bieten. Das Unternehmen gibt an, mehrere Produktionsprobleme gelöst zu haben, darunter Probleme mit der Feuchtigkeitskontrolle, Gasbildung und Materialhaftung. Eine Serienproduktion im GWh-Maßstab ist für Ende 2026 vorgesehen. Quelle:https://www.prnewswire.com/news-releases/catl-unveils-six-major-innovations-multi-chemistry-systems-to-redefine-new-energy-mobility-experience-302749135.html

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MEET Battery Research Center will mit modularer Fertigung Batterieentwicklung beschleunigen

Am MEET Battery Research Center der Universität Münster ist das Forschungsprojekt „REFlexBatt 2.0” gestartet. Ziel ist der Aufbau einer modularen Pilotlinie für die automatisierte Produktion von Batteriezellen. Das auf drei Jahre angelegte Vorhaben wird mit rund fünf Millionen Euro durch die EU und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Als Industriepartner ist die deutsche Safion GmbH beteiligt. Die geplante Anlage soll unterschiedliche Zellchemien und Designs bereits in frühen Entwicklungsphasen produzieren können. Hintergrund ist die zunehmende Diversifizierung bei Batteriematerialien, etwa durch Systeme auf Basis von Natrium oder Kalium. Diese stellen veränderte Anforderungen an Produktionsprozesse. Fokus auf flexible Prozesse und Rückverfolgbarkeit Kern des Projekts ist eine Pilotlinie mit austauschbaren Kontaktkomponenten. Dadurch lassen sich Prozessschritte beim Wechsel der Technologie schnell anpassen. Das modulare Konzept soll zudem Kreuzkontaminationen vermeiden. Das Forschungszentrum erwartet dadurch kürzere Innovationszyklen und eine schnellere Überführung neuer Zelltechnologien in die Anwendung. Die einzelnen Prozessschritte könnten so schneller in industrielle Maßstäbe überführt werden. Parallel dazu wird ein Track-and-Trace-System aufgebaut. Jede Elektrode erhält eine eindeutige Kennzeichnung, die sie während des gesamten Produktionsprozesses begleitet. Dies umfasst die Fertigung, die Zellassemblierung und die Leistungstests. In Kombination mit Prozessdaten und Analytik soll so der Einfluss einzelner Parameter präziser bestimmt werden. Quelle:https://www.uni-muenster.de/MEET/en/presse/news/Start_Project_Reflexbatt.shtml

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Berlin Battery Lab bündelt Batterieforschung in der Hauptstadt

Mit dem Berlin Battery Lab (BBL) haben die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) eine gemeinsame Forschungsplattform ins Leben gerufen. Ziel ist die Entwicklung und Erprobung neuer Batterietechnologien, insbesondere auf Basis von Natrium. Laut Angaben der beteiligten Einrichtungen sollen dort Materialien entwickelt, Zellchemien untersucht und Prototypen gefertigt werden. Das Labor bündelt unterschiedliche Kompetenzen an einem Standort. Während die BAM an Sicherheitsfragen und Energiematerialien arbeitet, forscht die HU an Natrium-Ionen-Batterien und das HZB bringt Erfahrung mit Lithium-Schwefel-Systemen ein. Zudem stellt das HZB mit BESSY II eine Röntgenquelle zur Analyse batteriechemischer Prozesse bereit. Fokus auf Natrium-Batterien und Technologietransfer Im Zentrum der Aktivitäten stehen Natrium-Ionen-Batterien als mögliche Alternative zu etablierten Technologien. Diese gelten als potenziell ressourcenschonender. Die Arbeiten im Labor sollen den Übergang von der Forschung in die Anwendung beschleunigen. Die Infrastruktur steht auch externen Partnern aus Wissenschaft und Industrie offen. Insbesondere technologieorientierte Unternehmen und Start-ups sollen Zugang zu Entwicklungs- und Testmöglichkeiten erhalten. Das Land Berlin unterstützt das Projekt finanziell. Für den Zeitraum von 2026 bis 2028 sind zusätzliche Mittel in Höhe von rund 2,4 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung vorgesehen. Quelle:https://www.bam.de/Content/DE/Pressemitteilungen/2026/Energie/2026-03-19-eroeffnung-berlin-battery-lab.html

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POSCO Future M startet Kooperation für Lithium-Metall-Batterien

Die südkoreanischen Unternehmen POSCO Future M, Kumho Petrochemical und BEI haben eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Entwicklung einer neuen Batterietechnologie unterzeichnet. Im Fokus steht dabei der Ansatz einer anodenfreien Lithium-Metall-Batterie. Laut den beteiligten Unternehmen soll diese Technologie höhere Energiedichten und schnellere Ladezeiten ermöglichen. Verzicht auf Anodenmaterial zur Erhöhung der Energiedichte Die geplante Batterie verzichtet auf ein klassisches Anodenmaterial. Der dadurch gewonnene Raum wird für eine höhere Energiedichte genutzt, die um 30 bis 50 Prozent höher sein soll als bei konventionellen Lithium-Ionen-Batterien. Beim Laden lagern sich Lithium-Ionen direkt auf einer metallischen Stromableiterfolie ab. Dieser Prozess soll die Ladegeschwindigkeit auf mehr als das Doppelte erhöhen. Als mögliche Einsatzfelder werden Drohnen, Anwendungen im Bereich Luftmobilität, Elektrofahrzeuge und Robotik genannt. Die Technologie soll zudem mit bestehender Produktionsausrüstung kompatibel sein. Das würde laut Unternehmensangaben Investitionskosten und Prozesskomplexität reduzieren. Aufgabenverteilung innerhalb der Kooperation POSCO Future M bringt eigenen Angaben zufolge seine Technologie für Kathodenmaterial ein. Kumho Petrochemical soll leitfähige Carbon-Nanoröhren liefern, welche die elektrische Leitfähigkeit und Lebensdauer verbessern sollen. BEI übernimmt die Umsetzung in fertige Batteriezellen und stellt Produktionskapazitäten bereit. Die Unternehmen planen eine Weiterentwicklung bis hin zur möglichen Kommerzialisierung. Konkrete Zeitpläne wurden nicht genannt. Quelle:https://www.poscofuturem.com/en/pr/view.do?num=1005

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BAIC meldet Fortschritte bei Natrium-Ionen-Batterien

Der chinesische Automobilkonzern BAIC hat Fortschritte bei der Entwicklung von Natrium-Ionen-Batterien gemeldet. Ein Prototyp habe die Entwicklungsphase abgeschlossen, so das Unternehmen. Damit erweitert BAIC seine sogenannte Aurora-Batterieplattform, die nun Lithium-Ionen-, Festkörper- und Natrium-Ionen-Technologien umfasst. Die vorgestellte Batterie basiert auf einem prismatischen Zellformat. Laut BAIC liegt die Energiedichte einer einzelnen Zelle bei über 170 Wh/kg. Zudem soll die Batterie eine Schnellladefähigkeit von 4C bieten. Das Unternehmen hebt außerdem die Leistungsfähigkeit unter extremen Temperaturen hervor. Demnach arbeitet die Batterie in einem Bereich von -40 bis 60 °C stabil und erreicht bei -20 °C noch über 92 Prozent ihrer Energieabgabe. BAIC betont, dass die Batterie bei Belastungstests wie Überladung, Hitzeeinwirkung und mechanischer Beanspruchung weder Feuer fing noch explodierte. Das Unternehmen sieht darin eine Übererfüllung aktueller chinesischer Sicherheitsstandards. Unabhängige Prüfungen oder detaillierte Testbedingungen werden nicht genannt. Laut BAIC gelten die Entwicklungsarbeiten am Prototypen als abgeschlossen. Zudem sei ein Produktionsprozess für die prismatischen Zellen definiert worden. Das Unternehmen hat eigenen Angaben zufolge rund 20 Patente angemeldet, unter anderem für Materialien, Elektrolyte und Systemintegration. Quelle:https://cnevpost.com/2026/03/20/baic-unveils-sodium-ion-battery-breakthrough/

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Eve Energy stellt Festkörperbatterien vor

Der chinesische Batteriehersteller Eve Energy hat zwei neue Festkörperbatterien vorgestellt. Die Modelle Longquan No. 3 und Longquan No. 4 wurden demnach erstmals am 17. März am Standort Chengdu produziert. Die Markteinführung sei ein weiterer Schritt in Richtung Kommerzialisierung dieser Technologie. Die Produktionsmuster sind jedoch vorerst auf die Validierung von Produktionsprozessen beschränkt. Die beiden Zellmodelle sind für verschiedene Anwendungsfälle ausgelegt. Dabei ist Longquan No. 4 ist für den Einsatz in Elektrofahrzeugen vorgesehen. Sie besitzt eine Kapazität von 60 Ah und kann unter einem Druck von 5 MPa betrieben werden. Konkrete Leistungsdaten der Zelle wurden nicht genannt. Die Longquan No. 3 ist für den Bereich der Unterhaltungselektronik vorgesehen. Sie arbeitet bei einem Stapeldruck von unter 2 MPa.  Eve betont, dass Festkörperbatterien stabile Grenzflächen zwischen den festen Materialien erfordern. Der hierfür notwendige Druck gelte als eine zentrale technische Hürde der Technologie. Eine Reduzierung dieses Druckerfordernisses könnte die Integration in Fahrzeuge erleichtern. Das Unternehmen behauptet, mit den neuen Zellen Fortschritte in diesem Bereich erzielt zu haben. Seit 2022 betreibt Eve Energy seinen Standort in Chengdu. Zunächst entstand dort eine konventionelle Batterielinie mit einer Kapazität von 9 GWh. Parallel dazu wurde eine Fertigungsbasis für Festkörperbatterien aufgebaut. Laut dem Unternehmen wurden dort bis 2025 Produktionsprozesse für Zellen mit einer Kapazität zwischen 10 und 60 Ah etabliert Quelle: https://cnevpost.com/2026/03/19/eve-energy-rolls-out-2-new-all-solid-state-batteries

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