Battery-News

Autorenname: Chris Lienemann

VDMA Jahrestagung Batterieproduktion 2026 steht bevor

Der VDMA Batterieproduktion richtet seine diesjährige Jahrestagung am 22. und 23. September 2026 am Fraunhofer IKTS in Dresden aus. Gastgeber sind das Fraunhofer-Institut, Europas größtes Forschungsinstitut für Hochleistungskeramik, und die ULT AG, Anbieter von Lufttechnik-Systemen für saubere Produktionsumgebungen. Im Mittelpunkt stehen Technologie- und Marktthemen rund um die Batterieproduktion sowie der persönliche Austausch innerhalb der Branche. Programm Eröffnet wird die Veranstaltung von Prof. Alexander Michaelis (Institutsleiter Fraunhofer IKTS), Stephan Eirich (Vorstandsvorsitzender VDMA Batterieproduktion und President der Eirich Group) sowie Dr. Sarah Michaelis (Leiterin VDMA Batterieproduktion). Den inhaltlichen Auftakt machen Dr. Mareike Partsch (Fraunhofer IKTS) und Dr. Stefan Jakschik (CEO der ULT AG) mit ihrem Vortrag „Learning by Doing – Europe’s Way to Battery Production“. Anschließend beleuchtet Dr. Janka Oertel vom European Council on Foreign Relations (ECFR) Chinas Industriepolitik zwischen Exportkontrollen, Subventionen und Überkapazitäten als Stresstest für Europas Batterie-Resilienz. Am zweiten Tag stellt Dr. Franz Geyer die BMW-Perspektive auf das Batterierecycling als Schlüsselfaktor für Europa vor, bevor Dr. Linus Fröbose (CTO von Skeleton Technologies) über die Skalierung von Hochleistungsspeichern für KI-Rechenzentren und Netzpufferung in Deutschland spricht. Interaktives Konzept Neu ist in diesem Jahr das interaktive Konzept: Statt klassischer Führungen laden sieben Technologie-Marktstände auf dem Fraunhofer BatteryCampus Dresden zum Austausch ein. Die Themen reichen von Schneidtechnik über Trockenraum-Konzepte, Trockenbeschichtung und Dünnschichttechnologien bis zu Recycling, neuen Zelltechnologien sowie Robotik und Automatisierung. Beteiligt sind neben den Fraunhofer-Instituten unter anderem Dürr, Eirich, GROB-WERKE, KUKA, Dienes, Brückner Maschinenbau und MANUGY. Zwei Diskussions-Marktplätze widmen sich zudem der Zukunft der europäischen Batteriefertigung zwischen globalem Wettbewerb und Souveränität, unter anderem mit dem Branchenverband RECHARGE. Preise Die Teilnahme kostet 320 Euro zzgl. MwSt. für Mitglieder von VDMA und FVA sowie Forschungsinstitute, Nichtmitglieder zahlen 420 Euro zzgl. MwSt. Anmeldungen sind noch bis zum 23. August 2026 über den VDMA möglich. Die Anmeldung für die VDMA Jahrestagung Batterieproduktion 2026 ist ab sofort über den Link möglich!

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Übersicht zu Komponenten von Lithium-Ionen-Batterien auf Zellebene in Europa

Battery-News präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen eine aktualisierte Karte der Hersteller passiver Batteriezellkomponenten in Europa (Stand: Februar 2026). Erstellt wurde die Übersicht von Benedikt Späth und Prof. Dr. Heiner Heimes (PEM, RWTH Aachen). Über 50 Unternehmen in Europa Die Karte umfasst 58 Unternehmen: 53 mit ausgewiesenen Standorten in 14 Ländern sowie fünf europaweit aufgestellte Anbieter. Deutschland dominiert die Landschaft mit 27 Standorten und damit fast der Hälfte aller Einträge; weitere Cluster liegen in Österreich, Frankreich, Großbritannien und Ungarn. Zu den passiven Zellkomponenten zählen unter anderem Zellgehäuse, Aluminium- und Kupferfolien, Separatormaterialien, Dichtungen, Kleb- und Isolationsmaterialien sowie funktionale Beschichtungen – also jene Bestandteile einer Lithium-Ionen-Zelle, die nicht an der elektrochemischen Reaktion beteiligt sind. Die Karte steht in hoher Auflösung kostenfrei zum Download bereit. Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit – Hinweise und Ergänzungen nimmt die Redaktion gern über das Kontaktformular entgegen.

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Samsung SDI GM

Samsung SDI übernimmt GM-Anteil am Batterie-Joint-Venture in Indiana

Samsung SDI übernimmt den 49,99-Prozent-Anteil von General Motors an dem gemeinsamen Batterie-Joint-Venture „SynergyCells“ und wird damit Alleineigentümer des im Bau befindlichen Zellwerks in New Carlisle im US-Bundesstaat Indiana. Das teilte der südkoreanische Batteriehersteller am Dienstag mit und bestätigte damit einen zuvor erschienenen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Als Grund für die Neuordnung nennt Samsung SDI die veränderten Marktbedingungen seit Gründung des Joint Ventures, insbesondere das langsamer als erwartet wachsende Geschäft mit Elektrofahrzeugen in den USA. Partnerschaft seit 2024 GM und Samsung SDI hatten ihre Partnerschaft im April 2023 angekündigt und das Joint Venture mit einem Investitionsvolumen von 3,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 finalisiert. Auf dem rund 275 Hektar großen Gelände sollten ab 2027 prismatische Zellen mit nickelreicher NCA-Chemie unter Samsungs Marke PRiMX gefertigt werden. Geplant waren zunächst 27 GWh Jahreskapazität mit Ausbaupotenzial auf 36 GWh sowie mehr als 1.600 Arbeitsplätze. Probleme in der E-Auto-Nachfrage Zuletzt war das Projekt jedoch ins Stocken geraten: Angesichts der schwächelnden E-Auto-Nachfrage hatten beide Partner den Bau Anfang des Jahres pausiert. Die Gebäudehülle ist fertiggestellt, Produktionsanlagen wurden bislang nicht installiert. Nach Angaben von Bloomberg hat GM bisher rund 300 Millionen US-Dollar in die Entwicklung des Standorts investiert. Samsung SDI will das Werk alleine fertigstellen Samsung SDI will das Werk nun in Eigenregie fertigstellen und zunächst Batterien für stationäre Energiespeichersysteme (ESS) produzieren, um vom schnell wachsenden US-Speichermarkt zu profitieren. Es ist der erste vollständig eigene Produktionsstandort des Unternehmens in Nordamerika. Die strategische Partnerschaft mit GM soll unterdessen fortgesetzt werden, unter anderem bei der Entwicklung prismatischer Zellen der nächsten Generation. GM zieht sich aus der Batteriezelle zurück Für GM ist der Verkauf der jüngste Schritt eines schrittweisen Rückzugs aus eigenen Zellfertigungskapazitäten: Bereits 2025 hatte der Autobauer seinen Anteil am nahezu fertiggestellten Ultium-Zellwerk in Lansing (Michigan) an LG Energy Solution abgegeben. Zwei Ultium-Cells-Werke betreibt GM weiterhin gemeinsam mit LG Energy Solution; dort ist zuletzt auch die Produktion von LFP-Zellen angelaufen. QuellenReuters

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Smarter E Europe: Film zeigt Lösungen für erneuerbare Energieversorgung 24/7

Begleitend zur Sonderschau „Renewables 24/7 – Secure Energy for a Changing World“ auf der Fachmesse The smarter E Europe (zusammen mit der ees Europe) wurde ein neuer Film veröffentlicht, der Ansätze für eine sichere und kontinuierliche Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien präsentiert. Der Film zeigt Praxisprojekte aus den Bereichen Wohnen, Gewerbe, Industrie und Mobilität und veranschaulicht diese durch Realaufnahmen sowie 3D-Animationen. Im Mittelpunkt stehen Technologien und Konzepte, die eine zuverlässige Energieversorgung mit erneuerbaren Energien ermöglichen. Die Vorführungen finden vom 23. bis 25. Juni mehrfach täglich auf der Sonderschau in München statt. Trailer:

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Morrow

Norwegischer Batteriehersteller Morrow leitet Insolvenzverfahren ein

Der Vorstand von Morrow Batteries ASA hat beschlossen, Insolvenz anzumelden. Gleiches gilt für die Tochtergesellschaften Morrow Technologies AS und Morrow Industrialization Center AS. Das Unternehmen konnte nach eigenen Angaben keinen zusätzlichen Zeitraum sichern, um laufende Gespräche mit potenziellen Investoren und Finanzierungspartnern abzuschließen. Werk in Arendal Morrow wurde 2020 gegründet und eröffnete 2024 in Arendal Norwegens erste Batteriezellfabrik. Die Anlage war auf LFP-Zellen ausgelegt und hatte eine geplante Jahreskapazität von rund 1 GWh. Reuters berichtete damals von weiteren Ausbauplänen mit drei zusätzlichen Fabriken bis 2029, jeweils mit 14 GWh Jahreskapazität. Finanzierung Das Unternehmen hatte 2024 ein Darlehen von Innovation Norway über 1,5 Milliarden norwegische Kronen erhalten. Laut norwegischen Medien sind rund 210 Beschäftigte von der Insolvenz betroffen. Herausforderndes Marktumfeld Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem schwierige Marktbedingungen, Herausforderungen bei der Finanzierung sowie die angespannte Situation in der europäischen Batterieindustrie. Morrow Batteries arbeitete zuletzt am Aufbau einer Batteriezellproduktion in Norwegen. Quelle:Morrow

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CAT Powerunit

Caterpillar präsentiert batterieelektrische Power Unit für Industrieanwendungen

Der US-Konzern Caterpillar hat auf der IFAT 2026 erstmals eine batterieelektrische Power Unit vorgestellt. Das System richtet sich an industrielle Anwendungen und Off-Highway-Maschinen und ist Teil der Elektrifizierungsstrategie des Unternehmens. Modulares Antriebssystem Die Power Unit kombiniert Batterie, Leistungselektronik und Steuerung in einem integrierten System. Ziel ist es, Herstellern eine flexible Plattform für die Elektrifizierung von Maschinen bereitzustellen. Mit der Entwicklung batterieelektrischer Lösungen adressiert Caterpillar die steigende Nachfrage nach emissionsfreien Antriebssystemen in Bereichen wie Bau, Recycling und kommunale Anwendungen. QuelleCAT

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CMBlu

CMblu überschreitet Unicorn-Schwelle mit 50 Mio. Euro Series C

Das deutsche Batterieunternehmen CMblu Energy hat eine Series-C-Finanzierung über 50 Millionen Euro abgeschlossen. Mit dem initialen Closing erreicht das Unternehmen eine Bewertung von über 1 Milliarde Euro und zählt damit zu den Unicorns im Energiespeichermarkt. Parallel positioniert sich das Unternehmen gezielt für Anwendungen im Bereich Rechenzentren und KI-Infrastruktur. Fokus auf organische Batterietechnologie CMblu entwickelt organische Flow-Batterien, die ohne Lithium, Kobalt oder Nickel auskommen und auf eine langfristig stabile Energieversorgung ausgelegt sind. Ziel ist es, sogenannte Baseload-Infrastruktur bereitzustellen, um den steigenden Energiebedarf von Rechenzentren und datenintensiven Anwendungen zu unterstützen. Quelle:CMBlu

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Lyten plant Batteriefertigung am ehemaligen Northvolt-Standort Heide ab 2028

Das US-Unternehmen Lyten plant, die Batteriezellproduktion am ehemaligen Northvolt-Standort in Heide (Schleswig-Holstein) zu übernehmen und bis 2028 in Betrieb zu nehmen. Damit erhält das zuvor gestoppte Projekt eine neue industrielle Perspektive. Lyten setzt auf Lithium-Schwefel-Batterien, die ohne Nickel, Kobalt und Mangan auskommen sollen. Standort und Skalierung Der Standort Heide gilt als strategisch wichtig für den Aufbau einer europäischen Batteriewertschöpfung. Lyten plant, die bestehende Infrastruktur und Genehmigungen zu nutzen, um den Hochlauf der Produktion zu beschleunigen. Quelle:NDR

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