Battery-News

Autorenname: Chris Lienemann

Prof. Heiner Heimes Kommentar (September): Der Batteriewettbewerb wird in der Fabrik entschieden

Feststoffzellen gehen in die Fertigung, CATL startet den Ramp-up in Europa und China reagiert bereits auf Überkapazitäten. Die wichtigsten Batteriemeldungen des Septembers zeigen: Nicht angekündigte Gigawattstunden entscheiden über die Wettbewerbsfähigkeit, sondern die Fähigkeit, neue Zelltechnologien zuverlässig und wirtschaftlich zu produzieren. Eine Fabrik zu bauen ist das eine. Sie mit hoher Qualität, niedrigen Ausschussraten und stabilen Prozessen hochzufahren, ist etwas völlig anderes. Drei Entwicklungen aus dem September verdeutlichen besonders gut, worauf es in den kommenden Jahren ankommen wird. Feststoffbatterien: Entscheidend ist nicht der Laborrekord, sondern die Produktion ProLogium startet Serienfertigung von Feststoffbatterie mit 381 Wh/kg ProLogium hat Anfang September nach eigenen Angaben mit der Serienproduktion seiner Festkörperbatterie der Generation 3.5 in Taiwan begonnen. Die großformatige Zelle erreicht laut Unternehmen 381 Wh/kg beziehungsweise 903 Wh/l. Besonders interessant finde ich jedoch einen anderen Punkt: ProLogium versucht, seine nächste Zellgeneration so auszulegen, dass große Teile der bestehenden Produktionsinfrastruktur weiter genutzt werden können. Nach Unternehmensangaben müssten lediglich rund zehn Prozent der Anlagen angepasst werden. Daran zeigt sich, wann aus einer vielversprechenden Zelltechnologie eine industriell relevante Innovation wird. Wir sehen seit Jahren sehr gute Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung bei Feststoffbatterien. Hohe Energiedichten oder neue Materialkombinationen allein reichen aber nicht aus. Entscheidend ist, ob sich eine Technologie reproduzierbar, mit ausreichendem Durchsatz und bei wettbewerbsfähigen Kosten fertigen lässt. Die Produktionstechnik darf deshalb nicht erst am Ende der Entwicklung betrachtet werden. Sie muss von Beginn an Teil des Zellkonzepts sein. Wenn eine neue Zellgeneration auf bestehenden oder nur moderat angepassten Produktionsprozessen hergestellt werden kann, reduziert das Investitionsrisiken und kann den Hochlauf erheblich beschleunigen. Hier liegt eine große Chance für den europäischen Maschinen- und Anlagenbau. Neue Zelltechnologien bedeuten nicht zwangsläufig, dass sämtliches bestehendes Produktionswissen obsolet wird. Viele Erfahrungen aus der heutigen Lithium-Ionen-Fertigung – etwa bei Beschichtung, Handling, Automatisierung, Qualitätssicherung oder Prozessintegration – bleiben wertvoll. Die eigentliche Frage bei Feststoffbatterien lautet deshalb nicht mehr nur: Funktioniert die Zelle? Sie lautet zunehmend: Können wir sie in Millionenstückzahlen stabil und wirtschaftlich produzieren? CATL in Debrecen: Jetzt beginnt der schwierige Teil CATL startet Testproduktion von Batteriezellen in Debrecen CATL hat in seinem Werk im ungarischen Debrecen mit der Testproduktion von Batteriezellen begonnen. Zunächst gehen zwei Linien in den Probebetrieb. Perspektivisch ist der Standort auf eine Jahreskapazität von 100 GWh ausgelegt und soll damit zum größten CATL-Produktionsstandort außerhalb Chinas werden. 100 GWh sind eine beeindruckende Zahl. Trotzdem beginnt für mich mit der Testproduktion erst der wirklich entscheidende Teil des Projekts. Eine Zellfabrik ist nicht erfolgreich, weil die Gebäude fertiggestellt und die Anlagen installiert sind. Erst im Ramp-up zeigt sich, ob Produktionsprozesse tatsächlich robust funktionieren. Anlagen müssen miteinander verkettet, Prozessfenster stabilisiert und Qualitätsparameter abgesichert werden. Gleichzeitig müssen Ausschuss und Stillstände Schritt für Schritt reduziert werden. Gerade in der Batteriezellfertigung ist dieser Hochlauf besonders anspruchsvoll. Kleine Abweichungen in frühen Prozessschritten können sich erst deutlich später in der Zelle bemerkbar machen. Wer die Zusammenhänge zwischen Material, Prozessparametern, Anlagenzustand und späterer Zellperformance nicht beherrscht, bezahlt dafür mit Ausschuss und niedriger Produktivität. Der industrielle Erfahrungsvorsprung etablierter Zellhersteller ist deshalb ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Debrecen zeigt zugleich das europäische Dilemma sehr deutlich. Einerseits entsteht in Europa reale Zellproduktionskapazität in erheblichem Maßstab. Das ist grundsätzlich positiv für die europäische Batterie-Wertschöpfungskette. Andererseits stammt ein wesentlicher Teil des technologischen und produktionstechnischen Know-hows von einem chinesischen Marktführer. Für mich bedeutet industrielle Souveränität deshalb mehr als Produktionskapazität innerhalb europäischer Grenzen. Wir müssen auch die Kompetenzen beherrschen, die hinter dieser Produktion stehen: Materialien, Produktionstechnologien, Anlagenbau, Digitalisierung, Qualitätssicherung und Prozessentwicklung. Wenn Europa langfristig im Batteriemarkt relevant bleiben möchte, muss es genau diese Fähigkeiten weiter aufbauen. Chinas Überkapazitäten erhöhen den Druck auf Europa China reagiert auf Überkapazitäten bei Batteriespeichern Während wir in Europa darüber diskutieren, wie neue Zellfertigungen aufgebaut und hochgefahren werden können, beschäftigt sich China teilweise bereits mit dem gegenteiligen Problem. Im September wurde bekannt, dass neue Produktionsprojekte im Bereich Batteriespeicher stärker überprüft beziehungsweise vorübergehend gebremst werden sollen. Hintergrund sind wachsende Überkapazitäten und erheblicher Preisdruck. Überkapazitäten bedeuten nicht einfach nur, dass in China zu viele Fabriken gebaut wurden. Sie bedeuten auch, dass Unternehmen mit enormer Produktionserfahrung und teilweise bereits abgeschriebenen Anlagen in einen noch härteren Preiswettbewerb gehen. Für neue europäische Zellhersteller ist das eine enorme Herausforderung. Sie müssen gleichzeitig eine neue Produktion hochfahren, Ausschuss reduzieren, ihre Lieferketten stabilisieren und mit Unternehmen konkurrieren, die genau diesen Lernprozess schon durchlaufen haben. Es wäre deshalb ein Fehler, aus chinesischen Überkapazitäten zu schließen, Europa müsse nun weniger in eigene Batteriekompetenz investieren. Das Gegenteil ist richtig. Wir können diesen Wettbewerb nicht allein über Produktionsvolumen führen. Europa muss seine Stärken dort ausspielen, wo wir technologisch und industriell differenzieren können: durch innovative Produktionsverfahren, leistungsfähige Anlagen, Automatisierung, Digitalisierung, Qualitätssicherung und eine enge Zusammenarbeit zwischen Zellherstellern, Maschinenbau, Materialproduzenten und Forschung. Der europäische Maschinen- und Anlagenbau spielt dabei eine zentrale Rolle. Wenn die Zellproduktion langfristig überwiegend mit außereuropäischer Produktionstechnologie aufgebaut wird, verlieren wir nicht nur Wertschöpfung im Anlagenbau. Wir verlieren auch einen wichtigen Teil des Wissens darüber, wie Batteriezellen industriell hergestellt und weiterentwickelt werden. Fazit: Europa braucht industrielle Kompetenz Bei Feststoffbatterien rückt die Frage der Industrialisierung in den Vordergrund. In europäischen Gigafactories beginnt der entscheidende Ramp-up. Gleichzeitig erhöht der massive Kapazitätsaufbau in China den Kostendruck auf neue Marktteilnehmer. Deshalb sollten wir aufhören, Batterieindustrie hauptsächlich in angekündigten Gigawattstunden zu messen. Entscheidend ist, ob wir Zelltechnologien zuverlässig in industrielle Produktion überführen können – mit hoher Qualität, hohem Yield, leistungsfähiger Produktionstechnik und kurzen Lernzyklen. Europa muss nicht bei jeder Zellchemie oder jeder Kapazitätsankündigung an der Spitze stehen. Aber wir müssen die industrielle Kompetenz zur Herstellung von Batteriezellen beherrschen und weiterentwickeln. Denn der eigentliche Wettbewerb der kommenden Jahre wird nicht auf PowerPoint-Folien und auch nicht mit Ankündigungen entschieden. Er wird in der Produktion entschieden. Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Heiner Hans Heimes Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Heiner Hans Heimes studierte sowohl Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Fertigungstechnik als auch Wirtschaftswissenschaften an der RWTH Aachen. Von 2010 bis 2014 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH, bevor er im Jahr 2014 seine Promotion absolvierte. Anschließend verantwortete er die Gruppe „Batterieproduktion“ am neu gegründeten Lehrstuhl PEM der RWTH Aachen, an dem er von 2015 bis 2019 Oberingenieur war und als solcher das Elektromobilitätslabor (eLab) der

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VDMA Jahrestagung Batterieproduktion 2026 steht bevor

Der VDMA Batterieproduktion richtet seine diesjährige Jahrestagung am 22. und 23. September 2026 am Fraunhofer IKTS in Dresden aus. Gastgeber sind das Fraunhofer-Institut, Europas größtes Forschungsinstitut für Hochleistungskeramik, und die ULT AG, Anbieter von Lufttechnik-Systemen für saubere Produktionsumgebungen. Im Mittelpunkt stehen Technologie- und Marktthemen rund um die Batterieproduktion sowie der persönliche Austausch innerhalb der Branche. Programm Eröffnet wird die Veranstaltung von Prof. Alexander Michaelis (Institutsleiter Fraunhofer IKTS), Stephan Eirich (Vorstandsvorsitzender VDMA Batterieproduktion und President der Eirich Group) sowie Dr. Sarah Michaelis (Leiterin VDMA Batterieproduktion). Den inhaltlichen Auftakt machen Dr. Mareike Partsch (Fraunhofer IKTS) und Dr. Stefan Jakschik (CEO der ULT AG) mit ihrem Vortrag „Learning by Doing – Europe’s Way to Battery Production“. Anschließend beleuchtet Dr. Janka Oertel vom European Council on Foreign Relations (ECFR) Chinas Industriepolitik zwischen Exportkontrollen, Subventionen und Überkapazitäten als Stresstest für Europas Batterie-Resilienz. Am zweiten Tag stellt Dr. Franz Geyer die BMW-Perspektive auf das Batterierecycling als Schlüsselfaktor für Europa vor, bevor Dr. Linus Fröbose (CTO von Skeleton Technologies) über die Skalierung von Hochleistungsspeichern für KI-Rechenzentren und Netzpufferung in Deutschland spricht. Interaktives Konzept Neu ist in diesem Jahr das interaktive Konzept: Statt klassischer Führungen laden sieben Technologie-Marktstände auf dem Fraunhofer BatteryCampus Dresden zum Austausch ein. Die Themen reichen von Schneidtechnik über Trockenraum-Konzepte, Trockenbeschichtung und Dünnschichttechnologien bis zu Recycling, neuen Zelltechnologien sowie Robotik und Automatisierung. Beteiligt sind neben den Fraunhofer-Instituten unter anderem Dürr, Eirich, GROB-WERKE, KUKA, Dienes, Brückner Maschinenbau und MANUGY. Zwei Diskussions-Marktplätze widmen sich zudem der Zukunft der europäischen Batteriefertigung zwischen globalem Wettbewerb und Souveränität, unter anderem mit dem Branchenverband RECHARGE. Preise Die Teilnahme kostet 320 Euro zzgl. MwSt. für Mitglieder von VDMA und FVA sowie Forschungsinstitute, Nichtmitglieder zahlen 420 Euro zzgl. MwSt. Anmeldungen sind noch bis zum 23. August 2026 über den VDMA möglich. Die Anmeldung für die VDMA Jahrestagung Batterieproduktion 2026 ist ab sofort über den Link möglich!

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Übersicht zu Komponenten von Lithium-Ionen-Batterien auf Zellebene in Europa

Battery-News präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen eine aktualisierte Karte der Hersteller passiver Batteriezellkomponenten in Europa (Stand: Februar 2026). Erstellt wurde die Übersicht von Benedikt Späth und Prof. Dr. Heiner Heimes (PEM, RWTH Aachen). Über 50 Unternehmen in Europa Die Karte umfasst 58 Unternehmen: 53 mit ausgewiesenen Standorten in 14 Ländern sowie fünf europaweit aufgestellte Anbieter. Deutschland dominiert die Landschaft mit 27 Standorten und damit fast der Hälfte aller Einträge; weitere Cluster liegen in Österreich, Frankreich, Großbritannien und Ungarn. Zu den passiven Zellkomponenten zählen unter anderem Zellgehäuse, Aluminium- und Kupferfolien, Separatormaterialien, Dichtungen, Kleb- und Isolationsmaterialien sowie funktionale Beschichtungen – also jene Bestandteile einer Lithium-Ionen-Zelle, die nicht an der elektrochemischen Reaktion beteiligt sind. Die Karte steht in hoher Auflösung kostenfrei zum Download bereit. Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit – Hinweise und Ergänzungen nimmt die Redaktion gern über das Kontaktformular entgegen.

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Samsung SDI GM

Samsung SDI übernimmt GM-Anteil am Batterie-Joint-Venture in Indiana

Samsung SDI übernimmt den 49,99-Prozent-Anteil von General Motors an dem gemeinsamen Batterie-Joint-Venture „SynergyCells“ und wird damit Alleineigentümer des im Bau befindlichen Zellwerks in New Carlisle im US-Bundesstaat Indiana. Das teilte der südkoreanische Batteriehersteller am Dienstag mit und bestätigte damit einen zuvor erschienenen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Als Grund für die Neuordnung nennt Samsung SDI die veränderten Marktbedingungen seit Gründung des Joint Ventures, insbesondere das langsamer als erwartet wachsende Geschäft mit Elektrofahrzeugen in den USA. Partnerschaft seit 2024 GM und Samsung SDI hatten ihre Partnerschaft im April 2023 angekündigt und das Joint Venture mit einem Investitionsvolumen von 3,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 finalisiert. Auf dem rund 275 Hektar großen Gelände sollten ab 2027 prismatische Zellen mit nickelreicher NCA-Chemie unter Samsungs Marke PRiMX gefertigt werden. Geplant waren zunächst 27 GWh Jahreskapazität mit Ausbaupotenzial auf 36 GWh sowie mehr als 1.600 Arbeitsplätze. Probleme in der E-Auto-Nachfrage Zuletzt war das Projekt jedoch ins Stocken geraten: Angesichts der schwächelnden E-Auto-Nachfrage hatten beide Partner den Bau Anfang des Jahres pausiert. Die Gebäudehülle ist fertiggestellt, Produktionsanlagen wurden bislang nicht installiert. Nach Angaben von Bloomberg hat GM bisher rund 300 Millionen US-Dollar in die Entwicklung des Standorts investiert. Samsung SDI will das Werk alleine fertigstellen Samsung SDI will das Werk nun in Eigenregie fertigstellen und zunächst Batterien für stationäre Energiespeichersysteme (ESS) produzieren, um vom schnell wachsenden US-Speichermarkt zu profitieren. Es ist der erste vollständig eigene Produktionsstandort des Unternehmens in Nordamerika. Die strategische Partnerschaft mit GM soll unterdessen fortgesetzt werden, unter anderem bei der Entwicklung prismatischer Zellen der nächsten Generation. GM zieht sich aus der Batteriezelle zurück Für GM ist der Verkauf der jüngste Schritt eines schrittweisen Rückzugs aus eigenen Zellfertigungskapazitäten: Bereits 2025 hatte der Autobauer seinen Anteil am nahezu fertiggestellten Ultium-Zellwerk in Lansing (Michigan) an LG Energy Solution abgegeben. Zwei Ultium-Cells-Werke betreibt GM weiterhin gemeinsam mit LG Energy Solution; dort ist zuletzt auch die Produktion von LFP-Zellen angelaufen. QuellenReuters

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Smarter E Europe: Film zeigt Lösungen für erneuerbare Energieversorgung 24/7

Begleitend zur Sonderschau „Renewables 24/7 – Secure Energy for a Changing World“ auf der Fachmesse The smarter E Europe (zusammen mit der ees Europe) wurde ein neuer Film veröffentlicht, der Ansätze für eine sichere und kontinuierliche Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien präsentiert. Der Film zeigt Praxisprojekte aus den Bereichen Wohnen, Gewerbe, Industrie und Mobilität und veranschaulicht diese durch Realaufnahmen sowie 3D-Animationen. Im Mittelpunkt stehen Technologien und Konzepte, die eine zuverlässige Energieversorgung mit erneuerbaren Energien ermöglichen. Die Vorführungen finden vom 23. bis 25. Juni mehrfach täglich auf der Sonderschau in München statt. Trailer:

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Morrow

Norwegischer Batteriehersteller Morrow leitet Insolvenzverfahren ein

Der Vorstand von Morrow Batteries ASA hat beschlossen, Insolvenz anzumelden. Gleiches gilt für die Tochtergesellschaften Morrow Technologies AS und Morrow Industrialization Center AS. Das Unternehmen konnte nach eigenen Angaben keinen zusätzlichen Zeitraum sichern, um laufende Gespräche mit potenziellen Investoren und Finanzierungspartnern abzuschließen. Werk in Arendal Morrow wurde 2020 gegründet und eröffnete 2024 in Arendal Norwegens erste Batteriezellfabrik. Die Anlage war auf LFP-Zellen ausgelegt und hatte eine geplante Jahreskapazität von rund 1 GWh. Reuters berichtete damals von weiteren Ausbauplänen mit drei zusätzlichen Fabriken bis 2029, jeweils mit 14 GWh Jahreskapazität. Finanzierung Das Unternehmen hatte 2024 ein Darlehen von Innovation Norway über 1,5 Milliarden norwegische Kronen erhalten. Laut norwegischen Medien sind rund 210 Beschäftigte von der Insolvenz betroffen. Herausforderndes Marktumfeld Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem schwierige Marktbedingungen, Herausforderungen bei der Finanzierung sowie die angespannte Situation in der europäischen Batterieindustrie. Morrow Batteries arbeitete zuletzt am Aufbau einer Batteriezellproduktion in Norwegen. Quelle:Morrow

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CAT Powerunit

Caterpillar präsentiert batterieelektrische Power Unit für Industrieanwendungen

Der US-Konzern Caterpillar hat auf der IFAT 2026 erstmals eine batterieelektrische Power Unit vorgestellt. Das System richtet sich an industrielle Anwendungen und Off-Highway-Maschinen und ist Teil der Elektrifizierungsstrategie des Unternehmens. Modulares Antriebssystem Die Power Unit kombiniert Batterie, Leistungselektronik und Steuerung in einem integrierten System. Ziel ist es, Herstellern eine flexible Plattform für die Elektrifizierung von Maschinen bereitzustellen. Mit der Entwicklung batterieelektrischer Lösungen adressiert Caterpillar die steigende Nachfrage nach emissionsfreien Antriebssystemen in Bereichen wie Bau, Recycling und kommunale Anwendungen. QuelleCAT

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CMBlu

CMblu überschreitet Unicorn-Schwelle mit 50 Mio. Euro Series C

Das deutsche Batterieunternehmen CMblu Energy hat eine Series-C-Finanzierung über 50 Millionen Euro abgeschlossen. Mit dem initialen Closing erreicht das Unternehmen eine Bewertung von über 1 Milliarde Euro und zählt damit zu den Unicorns im Energiespeichermarkt. Parallel positioniert sich das Unternehmen gezielt für Anwendungen im Bereich Rechenzentren und KI-Infrastruktur. Fokus auf organische Batterietechnologie CMblu entwickelt organische Flow-Batterien, die ohne Lithium, Kobalt oder Nickel auskommen und auf eine langfristig stabile Energieversorgung ausgelegt sind. Ziel ist es, sogenannte Baseload-Infrastruktur bereitzustellen, um den steigenden Energiebedarf von Rechenzentren und datenintensiven Anwendungen zu unterstützen. Quelle:CMBlu

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Lyten plant Batteriefertigung am ehemaligen Northvolt-Standort Heide ab 2028

Das US-Unternehmen Lyten plant, die Batteriezellproduktion am ehemaligen Northvolt-Standort in Heide (Schleswig-Holstein) zu übernehmen und bis 2028 in Betrieb zu nehmen. Damit erhält das zuvor gestoppte Projekt eine neue industrielle Perspektive. Lyten setzt auf Lithium-Schwefel-Batterien, die ohne Nickel, Kobalt und Mangan auskommen sollen. Standort und Skalierung Der Standort Heide gilt als strategisch wichtig für den Aufbau einer europäischen Batteriewertschöpfung. Lyten plant, die bestehende Infrastruktur und Genehmigungen zu nutzen, um den Hochlauf der Produktion zu beschleunigen. Quelle:NDR

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