Battery-News

Batterieentwicklung

PEM forscht an Echtzeit-Vermessung von Slurry im Mischprozess

Der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen forscht gemeinsam mit dem Industriepartner SURAGUS im Verbundprojekt „MixItUp“ an der Echtzeit-Vermessung von Slurry im Mischprozess. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und ist auf drei Jahre angelegt. Ziel ist die Entwicklung einer In-situ-Messmethode zur Charakterisierung von Slurrys in der Batterieproduktion. Bisherige Verfahren zur elektrischen Charakterisierung von Slurrys erfordern zeitaufwendige Labormessungen und erlauben keine Echtzeit-Prozesskontrolle. Das Projekt zielt auf ein Inline-Messverfahren ab, das direkt während des Mischprozesses eingesetzt werden kann. Kern der Entwicklung ist ein induktives Sensorsystem mit FPGA-basierter Echtzeit-Signalverarbeitung. Mithilfe eines Wirbelstromsensors sollen die elektrische Leitfähigkeit, die Homogenität und die Partikelverteilung erfasst werden. Das Sensorsystem misst die elektrischen Eigenschaften der Suspension kontaktlos während des Mischens. Die Messwerte werden mit den Prozessparametern in einer Datenbank abgeglichen. So sollen eine kontinuierliche Überwachung, eine frühzeitige Fehlererkennung und eine angepasste Prozesssteuerung ermöglicht werden. Die Methode wird zunächst im Teststand validiert und anschließend auf eine Pilotlinie übertragen. Am Ende des Projekts soll ein industrietaugliches Messsystem vorliegen, das in mindestens zwei Anwendungen demonstriert wird. Vorgesehen sind der Einsatz beim Mischen von Elektrodenpasten für Batteriezellen sowie bei einer weiteren Funktionspaste, etwa aus der Brennstoffzellenproduktion. Quelle:https://www.pem.rwth-aachen.de/go/id/brlnoj#aaaaaaaaabrlnth

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Gotion und BASF kooperieren bei Festkörperbatterien

Der chinesische Batteriehersteller Gotion High-tech und der deutsche Chemiekonzern BASF haben eine strategische Zusammenarbeit zur Entwicklung von Festkörperbatterien vereinbart. Das entsprechende Memorandum wurde in Hefei, dem Hauptsitz von Gotion, unterzeichnet. Laut Unternehmensangaben soll die Kooperation die gemeinsame Forschung und Entwicklung von Hochleistungsmaterialien für die nächste Generation von Festkörperbatterien umfassen. Im Fokus stehen dabei mehrere Kernmaterialien sowie technische Hürden bei der Kommerzialisierung. Genauere Details zur konkreten Ausgestaltung der Zusammenarbeit nannte Gotion nicht. Die Partnerschaft baut auf einer seit 13 Jahren bestehenden Zusammenarbeit der beiden Unternehmen auf. Gotion betreibt bereits eine Pilotproduktionslinie mit einer Kapazität von 0,2 GWh für die konzerneigene „Gemstone“-Festkörperbatterie. Die Ausbeute liege demnach bei über 90 Prozent, die Energiedichte bei 300 Wattstunden pro Kilogramm. Für 2027 sind eine Kleinserienfertigung sowie Integrationstests in Fahrzeugen vorgesehen. Die Massenproduktion erwartet das Unternehmen für das Jahr 2030. Quelle:https://cnevpost.com/2026/02/10/gotion-basf-partner-solid-state-battery-tech/

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