Battery-News

Batterieentwicklung

OPmobility und ProLogium prüfen Festkörperbatterien für E-Auto-Packs

OPmobility und ProLogium haben eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit bei Festkörperbatterien unterzeichnet. Ziel ist es, Festkörperzellen von ProLogium in Batteriemodule und -pakete für Elektrofahrzeuge zu integrieren. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer standardisierten Batteriemodullösung. Diese soll künftig von Automobilherstellern auf verschiedenen E-Auto-Plattformen eingesetzt werden können. ProLogium soll Festkörperzellen liefern, die OPmobility elektrisch testet. OPmobility übernimmt nach den vorliegenden Angaben die Auslegung, Entwicklung und Fertigung der daraus abgeleiteten Batteriemodule. Technische Validierung gesamter Batteriearchitekturen Festkörperbatterien gelten in der Branche als mögliche Schlüsseltechnologie für kommende Elektrofahrzeuge. Im Raum stehen Vorteile bei Reichweite, Ladeeffizienz und Sicherheit. Ob diese Eigenschaften im Fahrzeug tatsächlich erreicht werden, hängt jedoch nicht allein von der Zelle ab. Entscheidend ist auch, wie sie auf Modul- und Packebene integriert wird. Genau dort setzt die Kooperation an. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen prüfen, wie sich die Vorteile einzelner Zellen in konkrete Batteriearchitekturen übertragen lassen. Damit sollen Automobilhersteller belastbarere Daten zur Leistung solcher Systeme erhalten. Zugleich soll die Entwicklung integrierter Lösungen beschleunigt werden. Laut den Angaben der Unternehmen soll die Absichtserklärung gemeinsame Test- und Engineering-Standards festlegen. Der Prozess beginnt mit Leistungstests und der Entwicklung von Batteriemodulen. Anschließend soll daraus ein Weg zur Fahrzeugintegration abgeleitet werden. Quelle:https://prologium.com/prologium-and-opmobility-sign-mou-to-develop-next-generation-solid-state-battery-modules-for-mobility/https://autonews.gasgoo.com/articles/ev/opmobility-and-prologium-sign-mou-to-co-develop-next-gen-solid-state-battery-packs-2065725750249103361

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GM prüft Verzicht auf LFP-Batterien für künftige Elektroautos

General Motors könnte seine Batteriepläne ändern. Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervor. Der US-Autobauer erwägt laut Angaben seines Batteriechefs Kurt Kelty, keine LFP-Zellen in das eigene EV-Portfolio aufzunehmen. Bisher hatte GM angekündigt, Lithium-Eisenphosphat-Batterien für spätere Elektroauto-Modelle zu entwickeln. Die Produktion sollte Ende 2027 in einem gemeinsam betriebenen Werk in Tennessee starten. Stattdessen richtet GM den Fokus stärker auf Lithium-Mangan-reiche Batterien, kurz LMR. Das Unternehmen sieht in dieser Zellchemie offenbar die wichtigere Technologie für größere Stückzahlen. Laut GM sollen LMR-Zellen in den USA etwa so viel kosten wie LFP-Zellen, aber bei gleichem Gewicht und Volumen mehr Energie speichern können. Das Werk in Tennessee soll zwar in diesem Monat mit der Produktion von LFP-Zellen beginnen. Diese sind jedoch für stationäre Energiespeicher vorgesehen und nicht für Elektroautos. Strategie weicht vom Markttrend ab Ein Verzicht auf LFP-Zellen in Elektroautos würde von der Strategie vieler Wettbewerber abweichen. Mehrere Hersteller nutzen LFP-Zellen, um die Kosten zu senken und günstigere Elektrofahrzeuge anzubieten. Dazu zählen Tesla, Rivian und Ford. Chinesische Hersteller hatten die Technologie bereits früh in großem Umfang eingesetzt. LFP-Batterien gelten als günstiger, robuster und sicherer als viele nickelreiche Zellchemien. Ihre geringere Energiedichte kann jedoch zu kürzeren Reichweiten führen. GM nutzt in mehr als einem Dutzend US-Elektromodellen bisher leistungsstärkere, nickelreiche Batterien. Der neue Chevrolet Bolt soll dagegen LFP-Zellen des chinesischen Unternehmens CATL verwenden. Quelle:https://www.reuters.com/business/autos-transportation/gm-may-ditch-lfp-batteries-future-evs-2026-06-10/

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WLF Energy stellt Plattform für saubere Energie vor

Auf der Battery Show Europe in Stuttgart hat WLF Energy seinen öffentlichen Marktauftritt vollzogen. Das Unternehmen plant den Aufbau einer vertikal integrierten Plattform für saubere Energie. Diese soll die Bereiche Erzeugung, Speicherung, Energiemanagement, digitale Optimierung und Energiehandel in einem System bündeln. Das Ziel ist es, sauberen Strom in Europa perspektivisch für weniger als 0,10 Euro pro Kilowattstunde anzubieten.  Im Zentrum der Strategie steht die Batterietechnik. Durch vertikale Integration möchte WLF Energy die Systemkomplexität von Batteriespeichern reduzieren, Ineffizienzen in der Wertschöpfungskette beseitigen und so drastisch niedrigere Energiekosten für Verbraucher ermöglichen. Die Plattform soll sowohl für Versorgerprojekte als auch für Industrie-, Gewerbe- und Wohnanwendungen nutzbar sein. Zukäufe und Partnerschaften sollen Kompetenzen bündeln Ein bedeutender Schritt stellt die Übernahme der Cellovate GmbH sowie des BMS-Geschäftsbereichs von PEM Motion dar. PEM Motion will sich künftig stärker auf Batterietests, Compliance, Batterieanalyse, Engineering-Dienstleistungen sowie Training und Operations konzentrieren. WLF Energy übernimmt damit Know-how im Bereich Batteriemanagementsysteme. Zudem hat WLF Energy eine strategische Partnerschaft mit Farasis Energy angekündigt.  Die Speicherplattform, die den technischen Kern der Unternehmensstrategie von WLF bilden soll, ist auf Sicherheit, Lebensdauer und Gesamtbetriebskosten ausgerichtet, wie das Unternehmen mitteilte. Konkret werden Batterien mit mehr als 25.000 Zyklen, Entladeraten bis 50C, KI-gestützte Zustandsüberwachung und vorausschauende Wartung genannt. Erste Einspeisung für 2027 erwartet Kommerziell verweist WLF Energy auf Projektpipelines im Bereich der erneuerbaren Energien in den nordischen Ländern, auf Batteriespeicherprojekte und auf eine Absichtserklärung als Batteriepack-Lieferant für ein US-Unternehmen, das Elektromotorräder herstellt. Erste Einspeisungen ins Netz werden für das erste Quartal 2027 erwartet. Quellen:https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/wlf-energy-startet-europas-schneller-113000987.htmlhttps://www.pem-motion.com/de/post/wlf-energy-integrates-pem-motions-bms-business-unit-into-european-clean-energy-value-chain-platform

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Peak Energy und General Motors entwickeln Natrium-Ionen-Zellen für Netzspeicher

Peak Energy und General Motors wollen gemeinsam Natrium-Ionen-Batteriezellen für stationäre Netzspeicher entwickeln. Grundlage hierfür ist eine strategische Partnerschaft, die laut den Unternehmen auch eine Investition von GM Ventures in Peak Energy umfasst. Das Ziel besteht darin, die Zellen in großskaligen Energiespeichersystemen einzusetzen. Die Technologie soll frühestens 2028 für die Massenproduktion bereitstehen. GM soll die Natrium-Ionen-Zelle in seinen Batterielaboren in Michigan entwickeln. Zugleich behält der Konzern exklusive Fertigungsrechte. Peak Energy will die Zellen anschließend in eigene Energiespeichersysteme integrieren. Passiv gekühlte Speicher als Kostenargument Peak Energy setzt nach eigenen Angaben auf passiv gekühlte Speichersysteme. Sie sollen ohne energieintensive aktive Kühlung auskommen, wie sie bei vielen Lithium-Eisenphosphat-Systemen üblich ist. Das Unternehmen behauptet, seine Natrium-Ionen-Systeme könnten die Speicherkosten gegenüber konventionellen Systemen um 20 Prozent senken. GM sucht zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten für Batterieinvestitionen Für GM erfolgt der Schritt in einer Phase schwächerer Elektroauto-Verkäufe in den USA. Laut NYT haben GM und andere Hersteller ihre Produktion von Elektroautos zurückgefahren. Grund dafür sind unter anderem weggefallene Steueranreize und hohe Verluste aus bisherigen Investitionen in Elektroautos. Stationäre Speicher könnten den Autobauern dabei helfen, ihre bestehende Batteriekompetenz breiter zu nutzen. Tesla verkauft solche Systeme bereits seit 2015 und auch Ford plant große Batteriespeicher. Quellen:https://www.nytimes.com/2026/06/09/business/energy-environment/general-motors-storage-batteries-electric-vehicles.htmlhttps://peakenergy.com/news/latest/gm-partnership

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Nissan, Oxford und Gelion arbeiten an Festkörperbatterien mit Schwefelkathode

Das Nissan Technical Centre Europe, die University of Oxford und Gelion sind in ein dreijähriges Entwicklungsprojekt für Festkörperbatterien auf Lithium-Schwefel-Basis gestartet. Das Vorhaben trägt den Namen „CoRe-SoLiS” und soll eine kostengünstigere und robustere Batteriechemie für Elektrofahrzeuge untersuchen. Die Gesamtkosten liegen den Angaben der Beteiligten zufolge bei 3,4 Millionen Pfund. Davon stammen 2,4 Millionen Pfund aus Fördermitteln aus dem UK Battery Innovation Programme. Gelions britische Tochtergesellschaft erhält demnach 1,6 Millionen Pfund. Schwefel statt Nickel und Kobalt Im Zentrum steht Gelions Nano-Encapsulated Sulfur, kurz NES. Das Material soll als Kathodenbestandteil in künftige Festkörperbatterien integriert werden. Damit verfolgt Gelion den Ansatz, Nickel und Kobalt in heutigen Lithium-Ionen-Kathoden durch Schwefel zu ersetzen. Schwefel gilt im Projektkontext als günstiger und weit verbreiteter Rohstoff. Gelion gibt zudem an, dass NES in bestehende Fertigungslinien eingebracht werden könne. Das Projekt ist auf automobile Anwendungen ausgerichtet. Geplant ist ein Batteriepack mit hoher Leistung, schneller Lade- und Entladefähigkeit, hoher Energiedichte und langer Lebensdauer. Nissan bringt Anforderungen an Leistung, Sicherheit und Herstellbarkeit ein. Die University of Oxford steuert Anodenmaterialien und Zellkompetenz bei. Nissan verknüpft das Vorhaben mit seiner Elektrifizierungsstrategie in Europa und dem Standort Sunderland. Für Gelion sollen die Projektergebnisse eine spätere Skalierung, Fertigung und Kommerzialisierung unterstützen. Quelle:https://gelion.com/news/nissan-collaboration/

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Matthews Engineering nimmt Entwicklungszentrum in Vreden vollständig in Betrieb

Matthews Engineering hat sein neues Entwicklungszentrum in Vreden vollständig in Betrieb genommen. Laut Unternehmensangaben ist dort nun auch die Demonstrations- und Testlinie „MEODEO” verfügbar. Damit könne das Zentrum nun Prozesse für Batterien und Energiespeicher vom Labor bis zur industriellen Fertigung abbilden. Das im Mai 2025 eröffnete Zentrum umfasst 1.000 Quadratmeter. Es ist auf die Bereiche Entwicklung, Tests und Prozessoptimierung im Bereich Energiespeicher ausgelegt. Laut Unternehmensangaben soll die Anlage die Lücke zwischen Laborvalidierung, Pilotversuchen und industrieller Fertigung verkleinern. MEODEO als 1:1-Testlinie Matthews beschreibt die MEODEO-Anlage als vollmaßstäbliche Demonstrations- und Testlinie für die Entwicklung und Herstellung trockener Batterieelektroden. Kunden sollen dort Prozessdaten gewinnen, die auf die eigenen Produktionslinien übertragbar sind. Die Anlage ist laut Unternehmensangaben für Gigafactory-Umgebungen kommerziell verfügbar. Sie kann unter anderem hinsichtlich Walzenanzahl, Walzenhärte, Betriebsgeschwindigkeit und Wickelkonzept angepasst werden. Die Multi-Roll-Kalandrierung verarbeitet Elektrodenbreiten von bis zu 850 Millimetern. Matthews nennt eine mögliche Betriebsgeschwindigkeit von bis zu 150 Metern pro Minute.  Testumgebung für mehrere Prozessschritte Das Entwicklungszentrum kombiniert laut Unternehmensangaben Labor-, Pilot- und Produktionsanlagen. Neben trockenen Elektroden nennt Matthews auch Separatorfolien, Bipolarplatten-Prägung und Membranbeschichtung als Anwendungsfelder. Trockenräume mit weniger als einem Prozent relativer Luftfeuchte und Reinraumbedingungen sollen Tests feuchtigkeitsempfindlicher Materialien ermöglichen. Das Zentrum sei zudem in ein größeres Entwicklungsnetzwerk eingebunden. Dazu gehören Kapazitäten für Beschichtungen und Separatorfolien. Quelle:https://matthews-engineering.com/de/einblicke/presse-mitteilungen/development-center-vreden-meodeo/

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CATL nimmt Testzentrum für Energiespeicher in Betrieb

Der chinesische Batteriehersteller CATL hat in Xiamen ein neues Test- und Validierungszentrum für Energiespeicher in Betrieb genommen. Die Anlage umfasst nach Unternehmensangaben zehn Hektar und kostete rund drei Milliarden Yuan, umgerechnet etwa 440 Millionen US-Dollar. CATL bezeichnet die Einrichtung als die größte Testplattform dieser Art. In dem Zentrum sollen stationäre Batteriespeicher vor der Auslieferung unter realitätsnahen Bedingungen getestet werden. Damit reagiert CATL auf ein bekanntes Problem der Branche: Viele Speicherprojekte erreichen im Betrieb offenbar nicht die erwartete Leistung. Laut Unternehmensangaben arbeitet fast jede fünfte große Speicheranlage weltweit unter Plan. Zudem hätten 46,5 Prozent der Systeme Netzanschlussverzögerungen von mehr als zwei Monaten. Fokus auf Netzanschluss, Sicherheit und extreme Bedingungen Kern der Anlage sind fünf Labore. In diesen werden unter anderem das Netzanschlussverhalten, die Hochvolt-Sicherheit, thermische Risiken, die Umweltbeständigkeit und die elektromagnetische Verträglichkeit geprüft. CATL nennt einen 35-kV-/100-MVA-Netzsimulator, Prüfungen bis 500 kV und eine Brandtesthalle mit 20-MW-Kalorimeter als zentrale Ausstattungsmerkmale. Auch vollständige 40-Fuß-Container sollen unter Hochleistungsbetrieb getestet werden können. Der Schritt passt zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Nach Angaben von Reuters erwartet CATL, dass Energiespeicher bis 2030 die Hälfte des weltweiten Umsatzes ausmachen werden. Derzeit liege der Anteil bei etwa 25 Prozent, vor fünf Jahren waren es lediglich zwei Prozent. Batterien für Elektrofahrzeuge bleiben mit rund drei Vierteln der Verkäufe aktuell noch das Hauptgeschäft. Quellen:https://www.catl.com/en/news/6815.htmlhttps://www.reuters.com/business/energy/chinese-battery-maker-catl-expects-energy-storage-make-up-half-global-sales-by-2026-06-04/

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Basquevolt stellt Lithium-Metall-Batteriezelle vor

Der spanische Batterieentwickler Basquevolt hat mit der BQV400L seine erste standardisierte Batteriezelle präsentiert. Laut Unternehmensangaben erreicht die Zelle eine gravimetrische Energiedichte von 402 Wh/kg und eine Kapazität von 27 Ah. Die Zelle nutzt eine NMC-Lithium-Metall-Chemie und soll eine Pulsleistung von 8,9 C ermöglichen. Sie werde in Spanien produziert, wobei rund 75 Prozent der Komponenten aus Europa stammen. Polymer-Elektrolyt als technischer Kern Laut Basquevolt nutzt die BQV400L erstmals in einem standardisierten Zellprodukt den proprietären Polymer-Elektrolyten des Unternehmens. Die Technologie soll für industrielle Anwendungen in Bereichen wie dem Automobilbau, der Luftfahrt und der stationären Energiespeicherung geeignet sein. Basquevolt präsentiert die Zelle als sogenannte Drop-in-Lösung, die mit bestehender Gigafactory-Infrastruktur kompatibel ist. Größere zusätzliche Investitionen in die Fertigung seien demnach nicht erforderlich. Die Markteinführung folgt auf eine Vereinbarung mit Ampere, der Elektrofahrzeug- und Softwareeinheit der Renault Group. Gemeinsam wollen beide Unternehmen Lithium-Metall-Batterien für künftige Elektrofahrzeuge entwickeln und unter realen automobilen Bedingungen validieren. Basquevolt betrachtet die BQV400L als Zwischenschritt auf dem Weg zur Industrialisierung seiner Festkörperbatterietechnologie. Quelle:https://basquevolt.com/en/news/news/BASQUEVOLT_Launches_BQV400L

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Ganfeng Lithium startet Kleinserie mit Festkörperbatterien

Der chinesische Lithium-Produzent Ganfeng Lithium hat eigenen Angaben zufolge eine Kleinserienproduktion von Festkörperbatterien mit einer Energiedichte von 500 Wh/kg begonnen. Grundlage hierfür sind Protokolle eines Investorengesprächs, die das chinesische Unternehmen am Mittwoch veröffentlicht hat. Die Zelle habe eine Kapazität von 10 Ah und soll laut Ganfeng als erstes Festkörperprodukt dieser Größe die Marke von 500 Wh/kg erzielen. 400-Wh/kg-Zelle soll Validierung abgeschlossen haben Parallel dazu meldet Ganfeng Fortschritte bei einer Festkörperzelle mit 400 Wh/kg. Deren Lebensdauer habe in Tests mehr als 1.100 Ladezyklen überschritten. Zudem sei die technische Validierung abgeschlossen. Das Unternehmen sieht darin Potenzial für Anwendungen im größeren Maßstab. Der chinesische Lithiumkonzern verfolgt bei Festkörperbatterien zwei Entwicklungswege. Neben Lithium-Metall-Anoden arbeitet Ganfeng auch an Silizium-Kohlenstoff-Anoden. Das Ziel besteht darin, Hürden bei der Industrialisierung zu überwinden und die Massenproduktion von Batterien mit hoher spezifischer Energie zu beschleunigen. Auch bei den siliziumbasierten Anoden mache man Fortschritte. Ganfeng nennt dafür ein Produktfeld von 320 bis 480 Wh/kg. Eine 320-Wh/kg-Zelle habe bereits mehr als 1.000 Zyklen erreicht. Die 480-Wh/kg-Technologie sieht das Unternehmen eigenen Angaben zufolge auf Branchen-Spitzenniveau. Als Zielmärkte nennt Ganfeng hochwertige Elektrofahrzeuge, Anwendungen der sogenannten Low-Altitude Economy, Robotik und Unterhaltungselektronik. Die Hochenergiebatterien seien bereits im AE200-100 von Aerofugia Technology, der eVTOL-Sparte von Geely, eingesetzt worden. Quellen:https://cnevpost.com/2026/05/21/ganfeng-starts-small-scale-production-500-wh-kg-solid-state-batteries/https://static.cninfo.com.cn/finalpage/2026-05-20/1225321744.PDF

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BYD und Corvus Energy vereinbaren Kooperation für maritime LFP-Batteriesysteme

BYD Energy Storage und das norwegische Unternehmen Corvus Energy haben eine strategische Kooperationsvereinbarung geschlossen. Ziel ist die Entwicklung und breitere Einführung von Lithium-Eisenphosphat-Batteriesystemen für maritime Anwendungen. Die Vereinbarung wurde während der 18. China International Battery Fair in Shenzhen unterzeichnet. Laut den Unternehmen sollen Forschung und Entwicklung, Zertifizierung und Markteinführung gemeinsamer Batteriesysteme vorangetrieben werden. Der Fokus liegt auf Hochleistungs-LFP-Systemen für den Einsatz auf Schiffen. Dabei wollen die Partner BYDs Zelltechnologie mit Corvus Energys Erfahrung bei maritimen Energiespeichersystemen verbinden. Laut Corvus Energy folgt die neue Vereinbarung auf eine Absichtserklärung vom Dezember 2025, die einen langfristigen Rahmen für die Zusammenarbeit bei maritimen Batterietechnologien schuf. Die nun unterzeichnete Vereinbarung formalisiert die nächste Phase der Kooperation. Corvus Energy hat seinen Hauptsitz in Bergen, Norwegen. Das 2009 in Kanada gegründete Unternehmen entwickelt Energiespeichersysteme für maritime, Offshore- und Hafenanwendungen. Nach eigenen Angaben wurden bereits mehr als 1.350 Projekte in verschiedenen maritimen Segmenten umgesetzt. Zudem sollen mehr als 50 Prozent der Schiffe mit emissionsfreier Technologie Systeme von Corvus Energy nutzen. Quelle:https://corvusenergy.com/news/corvus-energy-and-byd-energy-storag-strengthen-partnership-with-strategic-cooperation-agreement-to-advance-next-generation-maritime-battery-technology

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