Battery-News

Batterieentwicklung

FFB Fab in Münster feiert Richtfest

Mit dem Richtfest am 13. Juli 2026 hat die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) den nächsten Bauabschnitt der FFB Fab erreicht. Damit nimmt der zweite Teil des Batterieforschungsstandorts in Münster sichtbar Gestalt an. Auf dem rund 39.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen mehr als 20.000 Quadratmeter Produktionsfläche. Dort sind Anlagen vorgesehen, die die Batteriezellproduktion bis zum Gigawatt-Maßstab abbilden sollen. Das Projekt wechselt damit von der bisherigen Pilotfertigung zur Forschung unter deutlich größeren Produktionsbedingungen. PreFab bereits seit 2024 in Betrieb Der erste Bauabschnitt, die FFB PreFab, ist seit Anfang 2024 in Betrieb. Nach Angaben der Einrichtung sind dort inzwischen mehr als 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tätig. Die digitalisierte Forschungsfabrik bildet den Produktionsprozess vom Wareneingang bis zur formierten Batteriezelle ab. Möglich sind Laborproben, erste Muster und Kleinserien auf einer Pilotlinie. Die neue FFB Fab soll diese Infrastruktur ergänzen. Unternehmen und Forschungseinrichtungen sollen dort seriennahe Prozesse, Zellkonzepte und Anlagentechnik unter größeren Produktionsbedingungen erproben können. Rund eine Milliarde Euro für den Gesamtstandort Bund und Nordrhein-Westfalen stellen für das Gesamtvorhaben zusammen rund eine Milliarde Euro bereit. Der Bund fördert Forschungsanlagen und Projekte mit bis zu 750 Millionen Euro. Das Land investiert rund 320 Millionen Euro in Grundstücke und Neubauten. Fraunhofer führt das Projekt gemeinsam mit der Universität Münster, der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich durch. Auf dem insgesamt rund 56.000 Quadratmeter großen Gelände sollen Labor-, Pilot- und großskalige Produktionsforschung miteinander verbunden werden. Vorgesehen ist die Arbeit an Rundzellen, prismatischen Zellen und Pouchzellen. Quelle:https://www.ffb.fraunhofer.de/de/news/Pressemitteilungen/Startschuss_fuer_die_FFB_Fab.html

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Dongfeng plant 50.000 Elektroautos mit Feststoffbatterien bis 2027

Der chinesische Automobilhersteller Dongfeng Motor will bis 2027 insgesamt 50.000 Fahrzeuge mit selbst entwickelten Feststoffbatterien ausliefern. Zuvor sollen bis Ende 2026 rund 100 Demonstrationsfahrzeuge entstehen. Damit nennt der Konzern konkrete Zwischenziele, datiert die eigentliche Serienreife aber klar in die Zukunft. Laut Zhang Wei, dem Verantwortlichen für Batterien am Dongfeng-Forschungsinstitut, ist eine kleinskalierte Massenproduktion erst um 2030 vorgesehen. Eine Großserienproduktion und flächendeckende Adaption erwartet das Unternehmen demnach erst ab 2035. Die für 2027 genannten 50.000 Fahrzeuge dürften daher vor allem der Erprobung und frühen Industrialisierung dienen. Feststoffbatterie aus eigener Entwicklung Im Mittelpunkt für die Demonstrationsfahrzeuge steht eine Feststoffbatterie mit einer Energiedichte von 350 Wh/kg. Dongfeng hat damit eigenen Angaben zufolge im Januar 2026 Wintertests in Fahrzeugen abgeschlossen. Der Einsatz in ersten Fahrzeugen ist für das vierte Quartal geplant.  Das Unternehmen erklärt zudem, die Batterie bereits stabil in Chargen fertigen zu können. Elektroden, Festelektrolyt und die Integration des vollständigen Batteriepakets seien demnach intern entwickelt worden. Dongfeng gibt an, dass die Batterie eine Reichweite von mehr als 1.000 Kilometern ermöglichen soll. Seit Juni 2025 betreibt das Unternehmen ein Feststoffbatterie-Labor sowie eine Pilotanlage mit einer Kapazität von 0,2 GWh. Quelle:https://cnevpost.com/2026/07/08/dongfeng-50000-solid-state-battery-cars-2027/

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Nio plant Batterieforschungszentrum in Shanghai

Der chinesische Elektroautohersteller Nio will in der zweiten Jahreshälfte mit dem Bau einer neuen Forschungs- und Entwicklungsbasis für Batterien in Shanghai beginnen. Das Projekt ist im Stadtbezirk Jiading angesiedelt und soll sich auf Batterietechnologien der nächsten Generation konzentrieren. Diese Informationen stammen aus einem Beitrag des WeChat-Kanals der Bezirksregierung von Jiading. Demnach soll die Anlage nach Fertigstellung 31 Testlabore für Lithiumbatterien, eine Pilotlinie für Lithium-Ionen-Zellen sowie eine Linie für Batteriepacks umfassen. Nio ist seit mehr als zehn Jahren in Jiading vertreten und betreibt dort auch seine globale Entwicklungszentrale für Serienfahrzeuge. Das Unternehmen hat im Bezirk bereits mehrere Testzentren mit insgesamt mehr als 60.000 Quadratmetern Fläche errichtet. Fokus auf Batterietechnik und Solid-State-Ansätze Im März unterzeichneten die Verwaltung von Anting in Jiading und Nio eine Kooperationsvereinbarung für das Batterieprojekt. Etwa zur gleichen Zeit wurde die Nio Battery Technology (Shanghai) Co. registriert. Das Unternehmen gehört vollständig zu Nio und verfügt über ein registriertes Kapital von 100 Millionen Yuan (knapp 15 Millionen USD).  Laut einem Bericht der „China Times” soll die neue Gesellschaft unter anderem an Festkörperbatterien arbeiten. Eine Nio-Quelle ging damals davon aus, dass diese Technologie nach 2027 in größerem Umfang eingesetzt werden könnte. Nio prüft demnach mehrere technische Ansätze, darunter oxidische und sulfidische Systeme. Quelle:https://cnevpost.com/2026/07/07/nio-to-start-construction-shanghai-battery-facility-h2/

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CATL sieht Natrium-Ionen-Akkus vor Festkörperbatterien

Der chinesische Batteriehersteller CATL rechnet in diesem Jahr mit ersten größeren Stückzahlen bei Natrium-Ionen-Batterien in Elektroautos. Nach Angaben von Produktionschef Ni Jun sollen 2026 etwa 10.000 bis 20.000 Fahrzeuge mit dieser Zellchemie ausgerüstet werden. Parallel dazu dämpft CATL-Chef Robin Zeng die Erwartungen an Festkörperbatterien. Eine breite Massenproduktion sei nach seiner Darstellung noch nicht absehbar. Natrium-Ionen-Batterien kommen in erste Fahrzeuge CATL arbeitet seit 2016 an Natrium-Ionen-Batterien. Bis Ende 2025 sollen laut Unternehmensangaben fast 10 Milliarden Yuan (knapp 1,5 Mrd US-Dollar) in die Entwicklung geflossen sein. Im April 2025 führte CATL dafür die Marke Naxtra ein. Die Zellen sollen eine Energiedichte von bis zu 175 Wh/kg erreichen. Das entspricht nach Unternehmensdarstellung etwa dem Niveau gängiger LFP-Batterien. Ein gemeinsam mit Changan Automobile vorgestelltes Serienfahrzeug soll Mitte 2026 auf den Markt kommen. Die Reichweite gibt CATL mit bis zu 400 Kilometern an. Bei reiferer Lieferkette hält das Unternehmen später 500 bis 600 Kilometer für möglich. Als Vorteile nennt CATL vor allem Kostenpotenzial und Verhalten bei Kälte. Selbst bei minus 40 Grad soll die Kapazitätserhaltung noch über 90 Prozent liegen. Auch im stationären Speicherbereich baut CATL das Thema aus. Das System Tener Sodium soll ab September in China ausgeliefert werden. Globale Lieferungen sind für Juni 2027 geplant. Festkörpertechnik bleibt vorerst Entwicklungsfeld Deutlich vorsichtiger äußert sich CATL zur Festkörperbatterie. Zeng ordnete den Stand der Technik auf einer Skala von eins bis neun bei Stufe vier ein. Stufe neun stehe für Massenproduktion. Entscheidend seien nicht nur technische Fortschritte, sondern auch Zuverlässigkeit, Sicherheit, Lieferfähigkeit und kommerzielle Akzeptanz. CATL strebt laut früheren Angaben bis 2027 Stufe sieben bis acht an. Das würde kleine Serien ermöglichen. Hohe Kosten und offene Produktionsfragen bleiben aber Hürden. Zeng hatte bereits erklärt, dass Millionenstückzahlen vor 2030 unwahrscheinlich seien. Quellen:https://cnevpost.com/2026/06/24/catl-expects-10000-evs-sodium-batteries-2026/https://cnevpost.com/2026/06/24/catl-chairman-long-road-solid-state-battery-mass-production/

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QuantumScape und Honda vereinbaren Forschung zu Festkörperbatterien

Der US-amerikanische Batterieentwickler QuantumScape hat eine gemeinsame Forschungsvereinbarung mit Honda R&D, einer Tochtergesellschaft von Honda Motor, bekannt gegeben. Ziel ist die Weiterentwicklung der Batterietechnologie von QuantumScape sowie der zugehörigen Herstellungsprozesse. Die auf mehrere Jahre angelegte Vereinbarung betrifft die sogenannte QS-Batterieplattform. Im Mittelpunkt steht die Festkörper-Lithium-Metall-Batterietechnologie von QuantumScape. Das Unternehmen sieht darin eine mögliche Grundlage für Energiespeicher mit höherer Energiedichte, schnellerem Laden und verbesserter Sicherheit. Honda prüfte die Technologie zuvor Der neuen Vereinbarung ging eine Technologieevaluierung durch Honda voraus. Dabei soll Honda die Plattform von QuantumScape technisch untersucht und mit Wettbewerbsansätzen anhand standardisierter Tests verglichen haben. Laut QuantumScape sieht Honda Potenzial für die Technologie in verschiedenen Anwendungen, darunter im Automobilbereich. Quelle:https://ir.quantumscape.com/news-releases/news-release-details/quantumscape-announces-agreement-honda-solid-state-battery

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OPmobility und ProLogium prüfen Festkörperbatterien für E-Auto-Packs

OPmobility und ProLogium haben eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit bei Festkörperbatterien unterzeichnet. Ziel ist es, Festkörperzellen von ProLogium in Batteriemodule und -pakete für Elektrofahrzeuge zu integrieren. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer standardisierten Batteriemodullösung. Diese soll künftig von Automobilherstellern auf verschiedenen E-Auto-Plattformen eingesetzt werden können. ProLogium soll Festkörperzellen liefern, die OPmobility elektrisch testet. OPmobility übernimmt nach den vorliegenden Angaben die Auslegung, Entwicklung und Fertigung der daraus abgeleiteten Batteriemodule. Technische Validierung gesamter Batteriearchitekturen Festkörperbatterien gelten in der Branche als mögliche Schlüsseltechnologie für kommende Elektrofahrzeuge. Im Raum stehen Vorteile bei Reichweite, Ladeeffizienz und Sicherheit. Ob diese Eigenschaften im Fahrzeug tatsächlich erreicht werden, hängt jedoch nicht allein von der Zelle ab. Entscheidend ist auch, wie sie auf Modul- und Packebene integriert wird. Genau dort setzt die Kooperation an. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen prüfen, wie sich die Vorteile einzelner Zellen in konkrete Batteriearchitekturen übertragen lassen. Damit sollen Automobilhersteller belastbarere Daten zur Leistung solcher Systeme erhalten. Zugleich soll die Entwicklung integrierter Lösungen beschleunigt werden. Laut den Angaben der Unternehmen soll die Absichtserklärung gemeinsame Test- und Engineering-Standards festlegen. Der Prozess beginnt mit Leistungstests und der Entwicklung von Batteriemodulen. Anschließend soll daraus ein Weg zur Fahrzeugintegration abgeleitet werden. Quelle:https://prologium.com/prologium-and-opmobility-sign-mou-to-develop-next-generation-solid-state-battery-modules-for-mobility/https://autonews.gasgoo.com/articles/ev/opmobility-and-prologium-sign-mou-to-co-develop-next-gen-solid-state-battery-packs-2065725750249103361

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GM prüft Verzicht auf LFP-Batterien für künftige Elektroautos

General Motors könnte seine Batteriepläne ändern. Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervor. Der US-Autobauer erwägt laut Angaben seines Batteriechefs Kurt Kelty, keine LFP-Zellen in das eigene EV-Portfolio aufzunehmen. Bisher hatte GM angekündigt, Lithium-Eisenphosphat-Batterien für spätere Elektroauto-Modelle zu entwickeln. Die Produktion sollte Ende 2027 in einem gemeinsam betriebenen Werk in Tennessee starten. Stattdessen richtet GM den Fokus stärker auf Lithium-Mangan-reiche Batterien, kurz LMR. Das Unternehmen sieht in dieser Zellchemie offenbar die wichtigere Technologie für größere Stückzahlen. Laut GM sollen LMR-Zellen in den USA etwa so viel kosten wie LFP-Zellen, aber bei gleichem Gewicht und Volumen mehr Energie speichern können. Das Werk in Tennessee soll zwar in diesem Monat mit der Produktion von LFP-Zellen beginnen. Diese sind jedoch für stationäre Energiespeicher vorgesehen und nicht für Elektroautos. Strategie weicht vom Markttrend ab Ein Verzicht auf LFP-Zellen in Elektroautos würde von der Strategie vieler Wettbewerber abweichen. Mehrere Hersteller nutzen LFP-Zellen, um die Kosten zu senken und günstigere Elektrofahrzeuge anzubieten. Dazu zählen Tesla, Rivian und Ford. Chinesische Hersteller hatten die Technologie bereits früh in großem Umfang eingesetzt. LFP-Batterien gelten als günstiger, robuster und sicherer als viele nickelreiche Zellchemien. Ihre geringere Energiedichte kann jedoch zu kürzeren Reichweiten führen. GM nutzt in mehr als einem Dutzend US-Elektromodellen bisher leistungsstärkere, nickelreiche Batterien. Der neue Chevrolet Bolt soll dagegen LFP-Zellen des chinesischen Unternehmens CATL verwenden. Quelle:https://www.reuters.com/business/autos-transportation/gm-may-ditch-lfp-batteries-future-evs-2026-06-10/

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WLF Energy stellt Plattform für saubere Energie vor

Auf der Battery Show Europe in Stuttgart hat WLF Energy seinen öffentlichen Marktauftritt vollzogen. Das Unternehmen plant den Aufbau einer vertikal integrierten Plattform für saubere Energie. Diese soll die Bereiche Erzeugung, Speicherung, Energiemanagement, digitale Optimierung und Energiehandel in einem System bündeln. Das Ziel ist es, sauberen Strom in Europa perspektivisch für weniger als 0,10 Euro pro Kilowattstunde anzubieten.  Im Zentrum der Strategie steht die Batterietechnik. Durch vertikale Integration möchte WLF Energy die Systemkomplexität von Batteriespeichern reduzieren, Ineffizienzen in der Wertschöpfungskette beseitigen und so drastisch niedrigere Energiekosten für Verbraucher ermöglichen. Die Plattform soll sowohl für Versorgerprojekte als auch für Industrie-, Gewerbe- und Wohnanwendungen nutzbar sein. Zukäufe und Partnerschaften sollen Kompetenzen bündeln Ein bedeutender Schritt stellt die Übernahme der Cellovate GmbH sowie des BMS-Geschäftsbereichs von PEM Motion dar. PEM Motion will sich künftig stärker auf Batterietests, Compliance, Batterieanalyse, Engineering-Dienstleistungen sowie Training und Operations konzentrieren. WLF Energy übernimmt damit Know-how im Bereich Batteriemanagementsysteme. Zudem hat WLF Energy eine strategische Partnerschaft mit Farasis Energy angekündigt.  Die Speicherplattform, die den technischen Kern der Unternehmensstrategie von WLF bilden soll, ist auf Sicherheit, Lebensdauer und Gesamtbetriebskosten ausgerichtet, wie das Unternehmen mitteilte. Konkret werden Batterien mit mehr als 25.000 Zyklen, Entladeraten bis 50C, KI-gestützte Zustandsüberwachung und vorausschauende Wartung genannt. Erste Einspeisung für 2027 erwartet Kommerziell verweist WLF Energy auf Projektpipelines im Bereich der erneuerbaren Energien in den nordischen Ländern, auf Batteriespeicherprojekte und auf eine Absichtserklärung als Batteriepack-Lieferant für ein US-Unternehmen, das Elektromotorräder herstellt. Erste Einspeisungen ins Netz werden für das erste Quartal 2027 erwartet. Quellen:https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/wlf-energy-startet-europas-schneller-113000987.htmlhttps://www.pem-motion.com/de/post/wlf-energy-integrates-pem-motions-bms-business-unit-into-european-clean-energy-value-chain-platform

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Peak Energy und General Motors entwickeln Natrium-Ionen-Zellen für Netzspeicher

Peak Energy und General Motors wollen gemeinsam Natrium-Ionen-Batteriezellen für stationäre Netzspeicher entwickeln. Grundlage hierfür ist eine strategische Partnerschaft, die laut den Unternehmen auch eine Investition von GM Ventures in Peak Energy umfasst. Das Ziel besteht darin, die Zellen in großskaligen Energiespeichersystemen einzusetzen. Die Technologie soll frühestens 2028 für die Massenproduktion bereitstehen. GM soll die Natrium-Ionen-Zelle in seinen Batterielaboren in Michigan entwickeln. Zugleich behält der Konzern exklusive Fertigungsrechte. Peak Energy will die Zellen anschließend in eigene Energiespeichersysteme integrieren. Passiv gekühlte Speicher als Kostenargument Peak Energy setzt nach eigenen Angaben auf passiv gekühlte Speichersysteme. Sie sollen ohne energieintensive aktive Kühlung auskommen, wie sie bei vielen Lithium-Eisenphosphat-Systemen üblich ist. Das Unternehmen behauptet, seine Natrium-Ionen-Systeme könnten die Speicherkosten gegenüber konventionellen Systemen um 20 Prozent senken. GM sucht zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten für Batterieinvestitionen Für GM erfolgt der Schritt in einer Phase schwächerer Elektroauto-Verkäufe in den USA. Laut NYT haben GM und andere Hersteller ihre Produktion von Elektroautos zurückgefahren. Grund dafür sind unter anderem weggefallene Steueranreize und hohe Verluste aus bisherigen Investitionen in Elektroautos. Stationäre Speicher könnten den Autobauern dabei helfen, ihre bestehende Batteriekompetenz breiter zu nutzen. Tesla verkauft solche Systeme bereits seit 2015 und auch Ford plant große Batteriespeicher. Quellen:https://www.nytimes.com/2026/06/09/business/energy-environment/general-motors-storage-batteries-electric-vehicles.htmlhttps://peakenergy.com/news/latest/gm-partnership

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Nissan, Oxford und Gelion arbeiten an Festkörperbatterien mit Schwefelkathode

Das Nissan Technical Centre Europe, die University of Oxford und Gelion sind in ein dreijähriges Entwicklungsprojekt für Festkörperbatterien auf Lithium-Schwefel-Basis gestartet. Das Vorhaben trägt den Namen „CoRe-SoLiS” und soll eine kostengünstigere und robustere Batteriechemie für Elektrofahrzeuge untersuchen. Die Gesamtkosten liegen den Angaben der Beteiligten zufolge bei 3,4 Millionen Pfund. Davon stammen 2,4 Millionen Pfund aus Fördermitteln aus dem UK Battery Innovation Programme. Gelions britische Tochtergesellschaft erhält demnach 1,6 Millionen Pfund. Schwefel statt Nickel und Kobalt Im Zentrum steht Gelions Nano-Encapsulated Sulfur, kurz NES. Das Material soll als Kathodenbestandteil in künftige Festkörperbatterien integriert werden. Damit verfolgt Gelion den Ansatz, Nickel und Kobalt in heutigen Lithium-Ionen-Kathoden durch Schwefel zu ersetzen. Schwefel gilt im Projektkontext als günstiger und weit verbreiteter Rohstoff. Gelion gibt zudem an, dass NES in bestehende Fertigungslinien eingebracht werden könne. Das Projekt ist auf automobile Anwendungen ausgerichtet. Geplant ist ein Batteriepack mit hoher Leistung, schneller Lade- und Entladefähigkeit, hoher Energiedichte und langer Lebensdauer. Nissan bringt Anforderungen an Leistung, Sicherheit und Herstellbarkeit ein. Die University of Oxford steuert Anodenmaterialien und Zellkompetenz bei. Nissan verknüpft das Vorhaben mit seiner Elektrifizierungsstrategie in Europa und dem Standort Sunderland. Für Gelion sollen die Projektergebnisse eine spätere Skalierung, Fertigung und Kommerzialisierung unterstützen. Quelle:https://gelion.com/news/nissan-collaboration/

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