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Marelli erhält BMS-Großauftrag

Der japanische Automobilzulieferer Marelli hat einen Auftrag zur Lieferung seines Batteriemanagementsystems (BMS) erhalten. Einer offiziellen Mitteilung des Unternehmens zufolge soll das System soll in künftigen vollelektrischen Klein- und Mittelklassewagen eines global agierenden Automobilkonzerns verbaut werden.

Thüringen: CATL will Produktion erweitern

Der chinesische Batteriehersteller CATL plant die Installation von sechs Produktionslinien in seinem neuen Werk in Thüringen bis Ende 2023. Der Konzern hoffe, bis Juni die Zulassung für eine Erweiterung auf 24 Gigawattstunden zu erhalten. Die 1,8-Milliarden-Euro-Fabrik ist die erste des Unternehmens in Europa.

Leclanché erreicht Kobalt-Reduktion

Der Schweizer Batterieproduzent Leclanché hat neue G/NMCA-Zellen präsentiert. Die in einem wasserbasierten Verfahren mit reduziertem Kobalt-Anteil hergestellten Zellen sollen eine um 20 Prozent höhere Energiedichte als herkömmliche Lithium-Ionen-Zellen aufweisen und umweltfreundlicher in der Produktion sein.

Rock Tech startet Lithium-Konverter-Bau

Das deutsch-kanadische Unternehmen „Rock Tech Lithium“ hat eine Genehmigung für den vorzeitigen Baubeginn seines Lithium-Konverters im brandenburgischen Guben erhalten. Rock Tech plant, in den kommenden Wochen mit den ersten Arbeiten an dem rund 683 Millionen US-Dollar teuren Projekt auf dem eigenen Areal zu starten.

LG und Honda gründen Joint Venture

LG Energy und Honda Motor haben ein Joint Venture zur Produktion von Lithium-Ionen-Batterien geschlossen. Die hergestellten Zellen sollen ausschließlich für die von Honda produzierten Elektrofahrzeuge verwendet werden. Noch zu Beginn dieses Jahres soll dafür ein Batteriewerk errichtet werden. Der Produktionsstart ist für Ende 2025 angesetzt.

Norwegen: Elinor plant Gigafactory

Das von der Investment-Firma „Valinor“ gegründete Unternehmen „Elinor Batteries“ hat mit der Umsetzung seiner Gigafabrik-Pläne im mittelnorwegischen Orkland begonnen. Um finanzielle und technologische Risiken zu begrenzen, werde der Standort in Modulen entwickelt. Im zweiten Quartal 2026 soll die Produktion anlaufen.

Für BMW: Samsung erwägt Werk in Ungarn

Der südkoreanische Batteriehersteller Samsung SDI plant einem Pressebericht zufolge in Ungarn den Bau einer Gigafabrik für E-Fahrzeuge von BMW. Die Produktionsstätte könnte in der Nähe der bereits existierenden Werke in Ungarn entstehen. Es wird über eine Investitionssumme von umgerechnet etwa 750 Millionen Euro spekuliert.

Dürr beliefert CATL mit Anlagen

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbauer Dürr liefert künftig Produktionstechnologie an den Batteriehersteller CATL. Bei dem Auftrag gehe es um mehrere Anlagen zur Lösemittelrückgewinnung. Sie sollen in die Beschichtungslinien des ersten europäischen CATL-Werks integriert werden, das derzeit in Thüringen entsteht.

Lucid bezieht Zellen von Panasonic

Panasonic Energy und der US-E-Mobil-Bauer Lucid haben eine Vereinbarung zur Lieferung von Batterien geschlossen. Die Zellen sollen im „Lucid Air“ sowie im kommenden SUV-Modell „Gravity“ zum Einsatz kommen. Ihre Produktion erfolge in Japan und in der von Panasonic zuletzt angekündigten Zellfabrik in De Soto im US-Bundesstaat Kansas.

Hyundai und SK On entscheiden Standort

Hyundai und der Batterieentwickler und -produzent SK On haben einen gemeinsamen Standort für eine neue Fabrik zur Herstellung von Elektrofahrzeug-Batterien ausgewählt. Von Bartow County im US-Bundesstaat Georgia aus wollen die südkoreanischen Unternehmen künftig Hyundai-Automobilwerke in den USA beliefern.

Sunlight Group erwirbt „Triathlon“

Die „Sunlight Group Energy Storage Systems“ mit globalem Fokus auf Fahrzeugbatterien und Energiespeichersystemen hat 51 Prozent des Stammkapitals der deutschen Triathlon Holding GmbH erworben. Beide Unternehmen sollen fusionieren und ihre jeweiligen Aktivitäten danach unverändert fortsetzen.

Ultium Cells erhöht Gigafactory-Kapazität

Ultium Cells investiert weitere 275 Millionen US-Dollar in seine Gigafactory in Spring Hill. Damit soll das Produktionsvolumen des Werks in Tennessee von 35 auf 50 Gigawattstunden pro Jahr wachsen. Die neue Investition ergänze die vor 20 Monaten angekündigten Ausgaben von 2,3 Milliarden Dollar. Die Produktion soll Ende 2023 beginnen.