Battery-News

Batteriekomponente

“Global Battery Materials” liefert erste Graphitproben

Das kanadische Unternehmen Global Battery Materials Corp. hat erstmals Graphitproben aus der Kearney-Mine in Ontario an Kunden in den USA geliefert. Parallel dazu hat das Unternehmen ein neues Graphitlabor in Québec eröffnet.  Die Proben stammen aus der wieder in Betrieb genommenen Kearney-Mine, einer früher bereits produzierenden Graphitquelle. Sie werden derzeit von potenziellen Abnehmern in den USA qualifiziert. Das Labor in Québec ist darauf ausgelegt, natürlichen Graphit aufzubereiten und zu analysieren. Dabei sollen Reinheitsgrade von bis zu 97 Prozent Kohlenstoff erreicht werden. Die Verarbeitung erfolgt im Labormaßstab und orientiert sich an industriellen Prozessen. Zudem werden komplette Prozesssimulationen durchgeführt.  In Südkorea betreibt das Unternehmen bereits eine Pilot- und Forschungsanlage zur Herstellung von Anodenmaterialien. Damit kann das Unternehmen nach eigenen Angaben eine durchgängige Lieferkette außerhalb Chinas anbieten. Quelle:https://www.prnewswire.com/news-releases/global-battery-materials-ships-first-graphite-samples-to-us-customer-opens-new-graphite-lab-in-quebec-302725090.html

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POSCO Future M und Molten planen Entwicklung von Anodenmaterial aus Methan

Der südkoreanische Batteriematerialhersteller POSCO Future M hat eine Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Unternehmen Molten vereinbart. Ziel ist die Entwicklung von natürlichem Graphit-Anodenmaterial auf Basis von Methangas. Im Rahmen der Kooperation stellt Molten das Graphit durch Methanpyrolyse her. Dieses Material soll anschließend von POSCO Future M weiterverarbeitet werden. Die Weiterverarbeitung erfolgt über die Tochtergesellschaft FutureGraph, bevor das Endprodukt in einem Werk in Sejong entsteht. Damit wird ein Ansatz verfolgt, der nicht auf konventionell abgebautem Graphit basiert. Molten gibt an, als einziges Unternehmen Graphit durch Methanpyrolyse herstellen zu können. Alternative Rohstoffbasis für Anodenmaterial Nach Unternehmensangaben enthält aus Methan gewonnenes Graphit weniger metallische Verunreinigungen als abgebautes Material. Dies könnte den Aufwand für Reinigungsschritte reduzieren. Daraus ergeben sich laut Unternehmensangaben potenzielle Kostenvorteile in der Produktion von Anodenmaterialien. Ein weiterer Aspekt ist die Entstehung von Wasserstoff als Nebenprodukt der Methanpyrolyse. Innerhalb der POSCO-Gruppe wird geprüft, diesen Wasserstoff weiterzuverwenden. Mögliche Anwendungen sind die Energieerzeugung sowie wasserstoffbasierte Stahlherstellungsverfahren. Konkrete Zeitpläne, etwa für Pilotprojekte oder eine industrielle Umsetzung, werden im Zusammenhang mit der Vereinbarung nicht genannt. Quelle:https://www.poscofuturem.com/en/pr/view.do?num=1004

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Samsung SDI sichert LFP-Kathodenmaterial für ESS-Produktion

Samsung SDI hat eine Liefervereinbarung mit dem südkoreanischen Materialhersteller L&F abgeschlossen. Ziel ist der Bezug von Kathodenmaterialien für Lithium-Eisenphosphat-Batterien über einen Zeitraum von drei Jahren, beginnend im kommenden Jahr. Das Volumen des Vertrags liegt Unternehmensangaben zufolge bei rund 1,6 Billionen KRW (etwa 1,07 Milliarden US-Dollar). Eine Verlängerungsoption um weitere drei Jahre ist Bestandteil der Vereinbarung. Die Materialien sollen für Energiespeichersysteme verwendet werden. Die Produktion ist im US-Bundesstaat Indiana vorgesehen, wo Samsung SDI gemeinsam mit Stellantis das Joint Venture StarPlus Energy betreibt. Dort werden bereits bestehende Fertigungslinien teilweise von Elektrofahrzeugbatterien auf ESS-Anwendungen umgestellt. Ab dem vierten Quartal dieses Jahres ist eine parallele Massenproduktion von LFP- und NCA-Batterien geplant. Diversifizierung der Lieferkette im Fokus Die Vereinbarung steht im Kontext einer strategischen Neuausrichtung der Lieferketten. Die Batterieindustrie war bislang stark von chinesischen Lieferanten für LFP-Kathodenmaterial abhängig. Gleichzeitig verschärfen die USA die regulatorischen Vorgaben für Produkte mit China-Bezug, unter anderem durch Regelungen zu sogenannten „Prohibited Foreign Entities“. Samsung SDI verfolgt eigenen Angaben zufolge das Ziel, diese Abhängigkeiten zu reduzieren. Die Zusammenarbeit mit einem inländischen Partner wird als Schritt zur Stabilisierung der Materialversorgung dargestellt. L&F hatte bereits im August des vergangenen Jahres Investitionen in die LFP-Kathodenproduktion angekündigt und baut derzeit Kapazitäten von 60.000 Tonnen pro Jahr auf. Parallel dazu erweitert Samsung SDI seine Aktivitäten im nordamerikanischen Markt für Energiespeicher. Ende des vergangenen Jahres wurde ein Liefervertrag über etwa 2 Billionen KRW mit einem US-Energieunternehmen geschlossen. Mitte März folgte ein weiterer Auftrag im Wert von rund 1,5 Billionen KRW. Quelle:https://www.samsungsdi.com/sdi-now/sdi-news/4822.html?pageIndex=1&pagesize=15&idx=4822

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Rio Tinto übernimmt Mehrheitsanteil an Nemaska Lithium

Der internationale Bergbaukonzern Rio Tinto hat die Mehrheit an Nemaska Lithium in der kanadischen Provinz Québec übernommen. Nach Kapitalbeteiligungen seit März 2025 hält das Unternehmen nun 53,9 Prozent der Anteile. Die Regierung der Provinz Québec hält über ihre Beteiligungsgesellschaft Investissement Québec 46,1 Prozent. Mit der Mehrheitsbeteiligung übernimmt Rio Tinto die direkte operative Führung. Das Unternehmen will eigene Prozesse und Standards in den Bereichen Entwicklung, Betrieb und Vertrieb einbringen. Ziel ist der Aufbau eines integrierten Lithiumgeschäfts in Québec. Die Mehrheitsübernahme folgt auf die Arcadium-Übernahme im März 2025, durch die Rio Tinto zunächst 50 Prozent an Nemaska Lithium erworben hat. Nemaska Lithium betreibt das Lithiumhydroxid-Werk in Bécancour sowie die Spodumen-Mine Whabouchi in der Region Eeyou Istchee James Bay. Ende 2025 waren die Bauarbeiten am Standort Bécancour zu 60 Prozent abgeschlossen. Laut Angaben des Unternehmens Rio Tinto wurden die Ingenieurarbeiten abgeschlossen. Die Inbetriebnahme des Werks ist für 2026 vorgesehen. Die erste Produktion wird für das Jahr 2028 erwartet. Rio Tinto bewertet derzeit die künftige Versorgung des Werks mit Spodumen. Hierzu werden die Whabouchi-Mine sowie die unternehmenseigene Galaxy-Mine untersucht. Die Prüfung soll im ersten Halbjahr 2026 abgeschlossen werden. Die Regierung von Québec plant, über Eigenkapital weitere Investitionen von bis zu 200 Millionen US-Dollar zu tätigen. Rio Tinto wiederum will im Jahr 2026 mehr als 300 Millionen US-Dollar in den Ausbau seines Lithiumgeschäfts in Québec investieren. Quelle:https://www.riotinto.com/en/news/releases/2026/rio-tinto-assumes-majority-interest-and-management-responsibilities-at-nemaska-lithium

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Albemarle setzt Lithiumhydroxid-Anlage in Australien außer Betrieb

Der US-amerikanische Chemiekonzern Albemarle hat angekündigt, seine Lithiumhydroxid-Anlage in Kemerton, Westaustralien, vorläufig stillzulegen. Betroffen ist die verbleibende Produktionslinie Train 1, die mit sofortiger Wirkung in den Status „Care and Maintenance” überführt wird. Bereits im Jahr 2024 hatte das Unternehmen die Produktionslinie Train 2 außer Betrieb genommen und die Ausbaupläne für die Linien 3 und 4 gestoppt. Die Anlage verarbeitet Spodumen aus der Mine Greenbushes. An diesem Projekt hält Albemarle über ein australisches Joint Venture eine Beteiligung sowie die Hälfte der Abnahmerechte. Als Gründe für die Stilllegung nennt Albemarle anhaltende Marktvolatilität und Kostendruck. Das Unternehmen verweist darauf, dass die jüngsten Preissteigerungen bei Lithium nicht ausreichen, um die wirtschaftlichen Herausforderungen der Hartgesteinsverarbeitung im Westen zu kompensieren. Mit der Maßnahme soll die finanzielle Flexibilität des Unternehmens erhöht werden. Die prognostizierten Absatzmengen für das Jahr 2026 bleiben hingegen unverändert. Albemarle will die Nachfrage nach Lithiumhydroxid über andere Produktionsstandorte bedienen. Laut Mitteilung bleiben auch die Bergbauaktivitäten in Australien unverändert. Dazu zählen Beteiligungen an den Minen Greenbushes und Wodgina sowie Explorationsprojekte in Westaustralien. Quelle:https://www.prnewswire.com/news-releases/albemarle-announces-plans-to-idle-its-kemerton-lithium-hydroxide-processing-plant-302685521.html

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