Battery-News

Batteriekomponente

Gotion plant Batterieprojekt in Valladolid mit rund 950 Millionen Euro

Der chinesische Batteriehersteller Gotion plant in Valladolid ein Industrieprojekt für die Herstellung von Batteriematerialien und deren Recycling. Laut der spanischen Regierung beläuft sich das Investitionsvolumen auf mehr als 940 Millionen Euro. Vorgesehen sind eine Anlage für Kathodenmaterialien und eine Anlage zum Recycling von Batterien. Staatliche Förderung stützt Ansiedlung Das Projekt wurde in Valladolid von Spaniens Industrie- und Tourismusminister Jordi Hereu sowie Verkehrsminister Óscar Puente vorgestellt. Es soll über das Förderprogramm PERTE VEC mit 138 Millionen Euro öffentlichen Mitteln unterstützt werden. Die Gelder stammen aus einem staatlichen Programm für Elektrofahrzeuge und vernetzte Mobilität. Baubeginn soll 2027 erfolgen Der Industriekomplex soll auf einem zwölf Hektar großen Gelände nahe Valladolid entstehen. Der Bau soll 2027 beginnen. Zunächst ist eine Recyclinganlage geplant, die bis zu 200.000 Tonnen Batteriematerial pro Jahr verarbeiten kann. In einer zweiten Phase soll eine Anlage für Kathodenmaterialien folgen. Auch hier wird eine Jahreskapazität von 200.000 Tonnen genannt. Einen Zeitplan zur Fertigstellung dieser Bauphasen teilt das Unternehmen nicht mit. Quellen:https://www.electrive.com/2026/07/03/gotion-to-build-battery-facilities-in-spain-next-year/https://www.mintur.gob.es/es-es/GabinetePrensa/NotasPrensa/2026/Paginas/20260701-presentacion-proyecto-gotion-valladolid.aspx

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CATL nimmt Lithium-Mine in Jiangxi wieder in Betrieb

Der chinesische Batteriehersteller CATL hat die Jianxiawo-Lithium-Mine in Yichun in der Provinz Jiangxi wieder in Betrieb genommen. Damit kommt zusätzliche Kapazität in einen Markt, der bereits seit längerer Zeit von einem Überangebot geprägt ist. Laut chinesischer Medienberichte erhielt das Unternehmen am 29. Juni die erforderliche Sicherheitsgenehmigung. Am Abend desselben Tages soll die Produktion wieder angelaufen sein. Die Mine zählt zu den größten einzelnen Lepidolith-Vorkommen weltweit. Ihre jährliche Kapazität liegt bei rund 100.000 Tonnen Lithiumcarbonat. Vor der Stilllegung deckte Jianxiawo etwa 8 bis 10 Prozent der chinesischen Lithiumcarbonat-Produktion ab. Neustart verzögerte sich mehrmals CATL hatte die Produktion am 10. August 2025 ausgesetzt, da eine zentrale Bergbaulizenz am Vortag abgelaufen war. Das Unternehmen erklärte damals, die Verlängerung der Genehmigung voranzutreiben. Zugleich hieß es, die Auswirkungen auf das Gesamtgeschäft seien gering. Der Neustart verzögerte sich jedoch mehrfach. Eine für das chinesische Neujahrsfest im Februar erwartete Wiederaufnahme blieb aus. Nach Einschätzung des Mysteel-Analysten Li Pan könnte die Mine im zweiten Halbjahr mehr als 45.000 Tonnen zusätzliche Lithiumcarbonat-Kapazität beisteuern, sofern der reguläre Betrieb ab Juli aufgenommen wird. Quelle:https://cnevpost.com/2026/07/01/catl-restarts-jiangxi-lithium-mine/

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Sicona erhält 45 Millionen Dollar für Anodenmaterial-Produktion in Wollongong

Die australische Batteriematerialfirma Sicona Battery Technologies hat eigenen Angaben zufolge eine Förderung über 45 Millionen Dollar von der Australian Renewable Energy Agency erhalten. Mit dem Geld will das australische Unternehmen seine erste Produktionsanlage im kommerziellen Maßstab für Silizium-Kohlenstoff-Anodenmaterial aufbauen und betreiben. Das Material wird unter der Bezeichnung SiCx vermarktet.  Die Produktion soll bis zu 230 Tonnen pro Jahr erreichen. Diese Menge ist vor allem für die Qualifizierung bei Kunden und erste kommerzielle Verkäufe vorgesehen. Sicona prüft derzeit gemeinsam mit BlueScope Steel Limited, ob das Werk auf dem Port-Kembla-Areal von BlueScope errichtet werden kann. Dazu haben beide Unternehmen eine Exklusivitätsvereinbarung geschlossen. Silizium-Kohlenstoff statt reiner Graphit-Anoden Laut Sicona soll SiCx die Energiedichte von Lithium-Ionen-Batterien um mehr als 20 Prozent erhöhen. Zudem nennt das Unternehmen Ladegeschwindigkeiten, die mehr als 40 Prozent über denen konventioneller Graphitanoden liegen sollen. Die Technologie sei mit bestehenden Produktionslinien für Lithium-Ionen-Batterien kompatibel. Das Unternehmen verweist auf unabhängige Tests und Bewertungen durch globale Batteriehersteller und Fahrzeugunternehmen. Schritt vom Labor in die Lieferkette Sicona sieht Anwendungen nicht nur in Elektrofahrzeugen. Genannt werden auch KI-Rechenzentren, Elektrowerkzeuge, Verteidigung, Robotik und Drohnen. Die Anlage in Wollongong soll dabei helfen, den Prozess im kommerziellen Maßstab zu validieren. Das Projekt folgt auf eine im Mai 2025 geschlossene Lizenz- und Strategiepartnerschaft mit Himadri in Indien inklusive einer Folgeinvestition von 17,5 Millionen australischen Dollar. Parallel dazu plant Sicona eine Anlage mit einer Jahreskapazität von 6.500 Tonnen. Langfristig strebt das Unternehmen eine Ausweitung auf 26.500 Tonnen an. Quelle:https://www.prnewswire.com/news-releases/sicona-lands-45m-arena-grant-to-open-battery-materials-production-facility-in-wollongong-302812932.html

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Tesla hält vorerst an Graphit-Vertrag mit Syrah fest

Tesla hat seine Absicht zurückgezogen, den Liefervertrag mit dem australischen Unternehmen Syrah Resources zu beenden. Hintergrund war ein angeblicher Qualitätsmangel bei Proben von aktivem Anodenmaterial aus der Anlage Vidalia im US-Bundesstaat Louisiana. Nach Angaben von Syrah akzeptiert Tesla nun, dass das Unternehmen konforme Proben produziert und ausreichende Fortschritte bei der Behebung des beanstandeten Mangels erzielt hat. Damit ist der konkrete Kündigungsvorbehalt aus der Mitteilung vom Juli 2025 zunächst vom Tisch. Endgültige Freigabe bleibt offen Der Vertrag aus dem Jahr 2021 sah vor, dass Syrah Tesla über vier Jahre hinweg 8.000 Tonnen Graphit-Anodenmaterial aus Vidalia liefern sollte. Die Anlage hat laut Syrah eine Kapazität von 11.250 Tonnen aktivem Anodenmaterial pro Jahr und ist der einzige vertikal integrierte, großskalige Produzent von Anodenmaterialien außerhalb Chinas. Trotz der Entspannung ist die Vereinbarung nicht endgültig abgesichert. Syrah weist selbst darauf hin, dass Tesla weiterhin das bestehende Recht behält, den Vertrag zu kündigen, falls das Material aus Vidalia die finale Qualifikation nicht erreicht. Das Unternehmen befindet sich eigenen Angaben zufolge in fortgeschrittenen Phasen der Qualifikationstests mit Tesla. Quellen:https://www.reuters.com/business/autos-transportation/tesla-withdraws-termination-notice-graphite-supply-deal-with-australias-syrah-2026-05-31/https://www.syrahresources.com.au/investors/asx-announcements

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Hunan Yuneng erhält Baugenehmigung für Kathodenproduktion in Mérida

Der chinesische Batteriematerialproduzent kann mit dem Bau der geplanten Kathodenfabrik Cato II im spanischen Mérida beginnen. Die endgültige Baugenehmigung wurde durch den Stadtrat erteilt. Anschließend wurde laut der Stadt auch die Übergabe des Grundstücks unterzeichnet. Das Werk soll im Industriepark Expacio Mérida entstehen. Vorgesehen ist eine Fläche von 54.800 Quadratmetern. Die Stadt nennt für das Vorhaben eine mögliche Gesamtinvestition von 600 bis 800 Millionen Euro in den kommenden Jahren. Die geplante Kapazität liegt demnach bei bis zu 300.000 Tonnen Kathodenmaterial pro Jahr. Das Projekt könnte nach Angaben der Stadt rund 500 direkte Arbeitsplätze schaffen. Während der Bauphase werden in Spitzenzeiten bis zu 200 Stellen erwartet. Das Unternehmen selbst kündigte das Spanien-Projekt im April 2024 erstmals mit einer Jahreskapazität von 50.000 Tonnen an. Die Planung sah die Produktion von LFP-Kathodenmaterial vor. Die Investition wurde damals mit 982 Millionen Yuan (etwa 125 Millionen Euro) beziffert. Der Bau sollte nach Erhalt der erforderlichen Genehmigungen rund 15 Monate dauern. Quellen:https://merida.es/el-ayuntamiento-concede-la-licencia-definitiva-para-el-mega-proyecto-de-la-fabrica-de-catodos/https://static.cninfo.com.cn/finalpage/2024-04-20/1219702297.PDF

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Siemens erhält Auftrag für Lithiumprojekt Lionheart

Die Siemens AG hat mit dem australisch-deutschen Unternehmen Vulcan Energy eine Rahmenvereinbarung über rund 40 Millionen Euro geschlossen. Gegenstand der Vereinbarung ist die Lieferung von Engineering-, Automatisierungs-, Telekommunikations- und Gebäudetechniksystemen für das Projekt „Lionheart” von Vulcan Energy im Oberrheingraben. Lionheart umfasst den Aufbau einer integrierten Lithium- und Energieproduktion aus geothermischer Sole. Geplant ist eine jährliche Kapazität von 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat. Zusätzlich sollen erneuerbare Energie und Wärme für lokale Verbraucher bereitgestellt werden. Die Laufzeit des Projekts wird mit rund 30 Jahren angegeben. Rolle von Siemens Siemens wird im Vorhaben die Funktion des Hauptautomatisierungspartners übernehmen. Dazu gehören das Bereitstellen von Steuerungssystemen, industriellen Netzwerken und einer Cybersecurity-Infrastruktur. Auch Gebäudeautomation und sicherheitstechnische Systeme sind Teil des Auftrags. Die Umsetzung betrifft neben der Lithiumextraktionsanlage in Landau auch die Weiterverarbeitung in Frankfurt-Höchst sowie mehrere Förderstandorte. Die Vereinbarung basiert auf einem Rahmenmodell. Einzelne Leistungen sollen über separate Bestellungen konkretisiert werden. Vulcan verpflichtet sich dabei zu einem Mindestauftragswert von 40 Millionen Euro. Zudem beteiligt sich Siemens Financial Services mit 67 Millionen Euro an der Gesamtfinanzierung von 2,2 Milliarden Euro. Die Vereinbarung folgt auf eine bereits im Jahr 2025 geschlossene Absichtserklärung zwischen beiden Unternehmen. Diese sieht Siemens bis Ende 2035 als bevorzugten Lieferanten vor. Quelle:https://api.investi.com.au/api/announcements/vul/66938359-f91.pdf

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Mangrove eröfffnet Lithiumraffinerie in Kanada

Der kanadische Technologiebetrieb Mangrove Lithium hat am Unternehmenssitz in Delta, British Columbia, eine Lithiumraffinerie in Betrieb genommen. Laut Unternehmensangaben ist dies die erste kommerzielle Anlage in Nordamerika, die ein elektrochemisches Raffinationsverfahren nutzt. Die Kapazität der Anlage liegt bei rund 1.000 Tonnen Lithium pro Jahr, was rechnerisch Material für etwa 25.000 Elektrofahrzeuge liefern soll. Neue Raffinerie soll Importabhängigkeit senken Die Raffinerie nutzt eine eigene elektrochemische Technologie, um Lithium aus verschiedenen Rohstoffen in batterietaugliche Produkte umzuwandeln. Mangrove gibt an, dass dieses Verfahren wirtschaftlicher und flexibler sei als etablierte chemische Methoden. Mit der Anlage möchte das Unternehmen auch die Abhängigkeit von Lithiumimporten senken. Derzeit findet der Großteil der weltweiten Lithiumverarbeitung außerhalb Nordamerikas statt. Parallel kündigte Mangrove Lithium ein weiteres Projekt im Osten Kanadas an. Dort soll eine Anlage entstehen, die Spodumen verarbeitet und Lithium weiterveredelt. Laut Unternehmensangaben könnte diese Anlage Material für bis zu 500.000 Elektrofahrzeuge jährlich bereitstellen. Voraussetzung hierfür ist unter anderem eine staatliche Förderung von bis zu 21,88 Millionen kanadischen Dollar durch Natural Resources Canada, die bislang jedoch nur vorläufig zugesagt wurde. Quelle:https://www.mangrovelithium.com/mangrove-lithium-opens-north-americas-first-commercial-electrochemical-lithium-refining-facility/

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“Global Battery Materials” liefert erste Graphitproben

Das kanadische Unternehmen Global Battery Materials Corp. hat erstmals Graphitproben aus der Kearney-Mine in Ontario an Kunden in den USA geliefert. Parallel dazu hat das Unternehmen ein neues Graphitlabor in Québec eröffnet.  Die Proben stammen aus der wieder in Betrieb genommenen Kearney-Mine, einer früher bereits produzierenden Graphitquelle. Sie werden derzeit von potenziellen Abnehmern in den USA qualifiziert. Das Labor in Québec ist darauf ausgelegt, natürlichen Graphit aufzubereiten und zu analysieren. Dabei sollen Reinheitsgrade von bis zu 97 Prozent Kohlenstoff erreicht werden. Die Verarbeitung erfolgt im Labormaßstab und orientiert sich an industriellen Prozessen. Zudem werden komplette Prozesssimulationen durchgeführt.  In Südkorea betreibt das Unternehmen bereits eine Pilot- und Forschungsanlage zur Herstellung von Anodenmaterialien. Damit kann das Unternehmen nach eigenen Angaben eine durchgängige Lieferkette außerhalb Chinas anbieten. Quelle:https://www.prnewswire.com/news-releases/global-battery-materials-ships-first-graphite-samples-to-us-customer-opens-new-graphite-lab-in-quebec-302725090.html

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POSCO Future M und Molten planen Entwicklung von Anodenmaterial aus Methan

Der südkoreanische Batteriematerialhersteller POSCO Future M hat eine Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Unternehmen Molten vereinbart. Ziel ist die Entwicklung von natürlichem Graphit-Anodenmaterial auf Basis von Methangas. Im Rahmen der Kooperation stellt Molten das Graphit durch Methanpyrolyse her. Dieses Material soll anschließend von POSCO Future M weiterverarbeitet werden. Die Weiterverarbeitung erfolgt über die Tochtergesellschaft FutureGraph, bevor das Endprodukt in einem Werk in Sejong entsteht. Damit wird ein Ansatz verfolgt, der nicht auf konventionell abgebautem Graphit basiert. Molten gibt an, als einziges Unternehmen Graphit durch Methanpyrolyse herstellen zu können. Alternative Rohstoffbasis für Anodenmaterial Nach Unternehmensangaben enthält aus Methan gewonnenes Graphit weniger metallische Verunreinigungen als abgebautes Material. Dies könnte den Aufwand für Reinigungsschritte reduzieren. Daraus ergeben sich laut Unternehmensangaben potenzielle Kostenvorteile in der Produktion von Anodenmaterialien. Ein weiterer Aspekt ist die Entstehung von Wasserstoff als Nebenprodukt der Methanpyrolyse. Innerhalb der POSCO-Gruppe wird geprüft, diesen Wasserstoff weiterzuverwenden. Mögliche Anwendungen sind die Energieerzeugung sowie wasserstoffbasierte Stahlherstellungsverfahren. Konkrete Zeitpläne, etwa für Pilotprojekte oder eine industrielle Umsetzung, werden im Zusammenhang mit der Vereinbarung nicht genannt. Quelle:https://www.poscofuturem.com/en/pr/view.do?num=1004

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Samsung SDI sichert LFP-Kathodenmaterial für ESS-Produktion

Samsung SDI hat eine Liefervereinbarung mit dem südkoreanischen Materialhersteller L&F abgeschlossen. Ziel ist der Bezug von Kathodenmaterialien für Lithium-Eisenphosphat-Batterien über einen Zeitraum von drei Jahren, beginnend im kommenden Jahr. Das Volumen des Vertrags liegt Unternehmensangaben zufolge bei rund 1,6 Billionen KRW (etwa 1,07 Milliarden US-Dollar). Eine Verlängerungsoption um weitere drei Jahre ist Bestandteil der Vereinbarung. Die Materialien sollen für Energiespeichersysteme verwendet werden. Die Produktion ist im US-Bundesstaat Indiana vorgesehen, wo Samsung SDI gemeinsam mit Stellantis das Joint Venture StarPlus Energy betreibt. Dort werden bereits bestehende Fertigungslinien teilweise von Elektrofahrzeugbatterien auf ESS-Anwendungen umgestellt. Ab dem vierten Quartal dieses Jahres ist eine parallele Massenproduktion von LFP- und NCA-Batterien geplant. Diversifizierung der Lieferkette im Fokus Die Vereinbarung steht im Kontext einer strategischen Neuausrichtung der Lieferketten. Die Batterieindustrie war bislang stark von chinesischen Lieferanten für LFP-Kathodenmaterial abhängig. Gleichzeitig verschärfen die USA die regulatorischen Vorgaben für Produkte mit China-Bezug, unter anderem durch Regelungen zu sogenannten „Prohibited Foreign Entities“. Samsung SDI verfolgt eigenen Angaben zufolge das Ziel, diese Abhängigkeiten zu reduzieren. Die Zusammenarbeit mit einem inländischen Partner wird als Schritt zur Stabilisierung der Materialversorgung dargestellt. L&F hatte bereits im August des vergangenen Jahres Investitionen in die LFP-Kathodenproduktion angekündigt und baut derzeit Kapazitäten von 60.000 Tonnen pro Jahr auf. Parallel dazu erweitert Samsung SDI seine Aktivitäten im nordamerikanischen Markt für Energiespeicher. Ende des vergangenen Jahres wurde ein Liefervertrag über etwa 2 Billionen KRW mit einem US-Energieunternehmen geschlossen. Mitte März folgte ein weiterer Auftrag im Wert von rund 1,5 Billionen KRW. Quelle:https://www.samsungsdi.com/sdi-now/sdi-news/4822.html?pageIndex=1&pagesize=15&idx=4822

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