Beiträge

Nach aktuellen Informationen der Berliner Zeitung darf Tesla wohl mit den Vorbereitungen für die geplante Batteriezellfertigung in Grünheide nahe Berlin starten. Tesla sei dabei, auf einen Antrag hin, ein vorläufiger Maßnahmenbeginn für vorbereitende Arbeiten gestattet worden, wie eine Sprecherin des BMWi mitgeteilt habe. Das finanzielle Risiko für die vorgezogenen Arbeiten würde jedoch bei Tesla liegen.

Der chinesische Batteriehersteller SVOLT, der seit Ende letzten Jahres auch eine Batteriezellfertigung in Deutschland angekündigt hat, will ab sofort seine ersten komplett kobaltfreien Lithium-Ionen-Batteriezellen in den Handel bringen. Die entsprechenden NMX-Zellen sollen in zwei Größen auf den Markt kommen und eine Leistung von 115Ah bei 245 Wh/kg und 226Ah bei 240 Wh/kg enthalten.

Auf dem vergangenen Battery-Day im September 2020 hatte Tesla CEO, Elon Musk, angekündigt, dass bekannte Rundzellformat auf einen neuen Standard der 4680-Zelle anzupassen. Dieses neue Format solle, nach der Aussage von Musk, sowohl die Produktion als auch die Leistung im Fahrzeug effizienter machen. Auf Basis der neuen Zellen sollen Batteriepacks zudem eine Millionen Meilen im Fahrzeugbetrieb nutzbar bleiben.

Britishvolt hat auf seiner Webseite die Zusammenarbeit mit Siemens UK angekündigt. Für das Vorhaben eine britische Batteriefabrik zu bauen soll die Technologie von Siemens genutzt werden. Teil der Partnerschaft sollen vor allem Produkte der Automatisierung und Elektrifizierung von Prozessen im Verbund mit der Technologie eines digitalen Zwillings der entstehenden Fabrik sein.

Nach einer Quelle der Nachrichtenagentur Reuters plant LG Chem wohl die eigenen Produktionskapazitäten in China mehr als zu verdoppeln. Durch die Erhöhung der Produktionsmenge soll vor allem der ständig wachsende Bedarf von Tesla gedeckt werden. LG Chem Zellen aus China, oder auch Korea, sollen auch nach Grünheide geliefert werden.

Ein neuer Name erscheint auf der deutschen Batteriezellproduzentenkarte. Mit SVOLT plant neben CATL und Farasis ein weiterer chinesischer Batteriezellhersteller ein Werk in Deutschland. 24 GWh Batteriespeicherkapazität pro Jahr sollen in der finalen Ausbaustufe im saarländischem Überherrn produziert werden und die Produktion bereits 2023 starten. Neben Batteriezellen will SVOLT auch Batteriemodule und -packs vor Ort produzieren.

Die ehemals zu Nissan und heute zur chinesischen Envision Group gehörende Unternehmung AESC prüft mit der Unterstützung der britischen Regierung einen neuen Batteriestandort im Vereinigten Königreich. Dazu soll eine komplett neue Gigafactory die bereits mit 1,9 GWh pro Jahr vorhandenen Kapazitäten von AESC am bisher einzigen britischen Batteriestandort in Sunderland erweitern.

Nach Informationen von teslamag.de spielt der deutsche Maschinenbauer Saueressig eine entscheidende Rolle bei Teslas Plänen zur eigenen Batteriezellproduktion des neuen 4680-Zellformats. Insbesondere bei der aktuell entstehenden Batteriezellproduktionsanlage in Fremont in Kalifornien waren wohl seit September schon Experten des deutschen Maschinenbauers vor Ort aktiv.

Nach Angaben von Reuters meldete Panasonic am Donnerstag, dass es an der Entwicklung einer neuen Batteriezelle für Tesla arbeite. Die neuen Zellen sollen auf dem von Tesla beim Battery-Day vorgestellten neuen Zellformat basieren. Panasonic will durch die Anstrengungen die jahrzehntelange Partnerschaft mit Tesla pflegen, in welcher Panasonic zuletzt Anteile an LG Chem und CATL, als Tesla Zell-Zulieferer, verloren hat.

Mit einer optimierten Batteriezelltechnik möchte SK Innovation in das Jahr 2021 starten. Insbesondere sollen die Batterien für schnelle Ladevorgänge optimiert sein und so, im Batteriesystemen verbaut, Reichweiten von 800 – 1200 km mit nur zwei 10-minütigen Schnellladestopps (ausreichend für 150 – 200 km neue Reichweite) ermöglichen. Die neuen Zellen sollen trotz Schnellladungen auf über 1000 Zyklen ausgelegt sein.

Das Schweizer Rohstoffunternehmen Blackstone hat bekannt gegeben, dass sein Tochterunternehmen Blackstone Technology künftig in Döbeln, im Freistaat Sachsen, Batteriezellen produzieren wird. Am 1. November wird das Unternehmen die Arbeit am neuen Standort auf 6000 m² Produktions-, Lager- und Bürofläche aufnehmen. 200 Mio. € will Blackstone in Batterie-Forschungs- und -Produktionsanlage in Deutschland investieren.

Der chinesische Batteriehersteller Farasis und das türkische Konsortium TOGG, dass in naher Zukunft elektrische Fahrzeuge produzieren möchte, haben sich auf einen Batteriedeal geeinigt. Künftig soll das erste vollständig im Inland der Türkei produzierte Auto, elektrisch und mit Zellen von Farasis entstehen.

In einer gestern vorgestellten Pressemittelung stellt das Batterieunternehmen Microvast eine neuartige Pouch-Batteriezelle vor, die sich durch besonderes schnelle Ladezeiten auszeichnen soll. Die neue Batteriezelle bewirbt das Unternehmen vor allem in Bezug auf eine ideale Einsatzfähigkeit im Heavy-Duty EV Markt.

Die weltweit erste „intelligente“ Batterie für Elektrofahrzeuge wurde vom europäischen Hersteller von EV-Batterien, InoBat Auto, in einer Ankündigung von CEO, Marian Bocek, vorgestellt. Die neue Zelle kombiniert künstlicher Intelligenz (KI) und Hochdurchsatztechnologie (HTP).

Nachdem der deutsche Batteriehersteller AKASOL schon im August bekannt gegeben hatte, beim Ausbau der Produktionskapazitäten in den USA, mit dem ebenfalls deutschen Maschinenbauer Manz zusammen arbeiten zu wollen, erhält selbiger nun einen weiteren Auftrag in ähnlicher Größe. Denn Manz wird auch die Batterieproduktion vom slowakischen Forschungs- und Produktionsunternehmen InoBat ausrüsten.