Battery-News

Batterierecycling

Glencore schließt Übernahme von Li-Cycle-Assets ab

Die Glencore Canada Corporation hat den Erwerb wesentlicher Teile der Li-Cycle Holdings Corp. abgeschlossen. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines Kreditgebots und der Übernahme bestimmter Verbindlichkeiten. Grundlage ist ein im Mai 2025 unterzeichneter Kaufvertrag. Laut Unternehmensangaben umfasst der Kauf die sogenannten Spoke-Anlagen in Arizona, Alabama, New York, Ontario und Deutschland. An diesen Standorten werden Altbatterien mechanisch aufbereitet, indem sie zerlegt und zu Black Mass verarbeitet werden. Ebenfalls Teil der Übernahme ist das sich noch im Bau befindliche Hub-Projekt in Rochester, New York. Dort soll Black Mass aus verschiedenen Spokes chemisch verarbeitet werden, um die enthaltenen Metalle in hoher Reinheit zurückzugewinnen. Neben den physischen Anlagen hat Glencore auch das geistige Eigentum von Li-Cycle übernommen. Die Übernahme wurde vom Ontario Superior Court of Justice genehmigt und im Rahmen eines Insolvenzverfahrens nach Chapter 15 von einem US-Bundesgericht anerkannt. Damit endet der zuvor gerichtlich beaufsichtigte Verkaufs- und Investorenprozess für Li-Cycle. Quelle:https://www.newswire.ca/news-releases/early-warning-press-release-in-respect-of-li-cycle-holdings-corp–843793040.html

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Princeton NuEnergy eröffnet Batterie-Recyclinganlage in South Carolina

Der US-amerikanische Batterierecycler Princeton NuEnergy (PNE) hat den kommerziellen Betrieb seiner Recyclinganlage für Lithium-Ionen-Batterien in Chester, South Carolina, aufgenommen. Die Anlage produziert jährlich 5.000 Tonnen „Advanced Black Mass” aus Produktionsabfällen. Dafür werden firmeneigene Recyclingverfahren eingesetzt, die laut Unternehmensangaben zu einer Rückgewinnungsrate von über 97 Prozent führen. Die aufbereiteten Materialien dienen als Ausgangsstoffe für neue Batteriezellen mit NCM- und LFP-Kathodenchemie. Eine Erweiterung der Jahreskapazität auf 15.000 Tonnen ist bereits für das Jahr 2026 geplant. Langfristig strebt das Unternehmen eine Skalierung auf bis zu 50.000 Tonnen an, abhängig von der Marktentwicklung. PNE wurde an der Princeton University gegründet und verfolgt ein direktes Recyclingkonzept auf Basis eines patentierten Niedertemperaturverfahrens. Das Unternehmen gibt an, durch diese Technologie sowohl die Kosten als auch den ökologischen Fußabdruck gegenüber herkömmlichen Methoden deutlich zu senken. PNE wird unter anderem durch staatliche Zuschüsse und Investitionen von Unternehmen wie Honda, Samsung, Shell Ventures und dem US-Energieministerium finanziert. Neben dem Standort in Chester betreibt PNE eine Pilotanlage in Texas sowie ein Testzentrum in New Jersey. Quelle:https://www.prnewswire.com/news-releases/the-us-battery-circular-economy-advances-with-pnes-south-carolina-flagship-recycling-facility-302522842.html

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„tozero“ errichtet Demonstrationsanlage für Batterierecycling in Gendorf

Der Münchner Batterierecycler „tozero“ hat einen Mietvertrag für eine bestehende Industriehalle im Chemiepark Gendorf im oberbayerischen Burgkirchen unterzeichnet. Dort will das im Jahr 2022 gegründete Start-up noch im Laufe des Jahres eine Demonstrationsanlage für das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien in Betrieb nehmen. Die Anlage soll als technologische Grundlage für einen kommerziellen Betrieb ab 2026 dienen. Laut Unternehmensangaben ermöglicht das eigene chemische Verfahren eine höhere Rückgewinnung kritischer Rohstoffe wie Lithium und Graphit als dies bei konventionellen Prozessen der Fall ist. Während herkömmliche Verfahren meist nur Metalle wie Kupfer oder Aluminium extrahieren, gibt tozero an, auch über 80 Prozent des Lithiums zurückzugewinnen. Zudem wird Graphit vollständig recycelt und in die Lieferkette zurückgeführt. Der Fokus der Verarbeitung liegt auf der sogenannten „Black Mass“, also dem zerkleinerten Batterieinneren. Die mechanische Zerlegung zu „Black Mass“ wird an externe Dienstleister ausgelagert. Mit dem Bau der Demonstrationsanlage in Gendorf verfolgt tozero eine Strategie zur schrittweisen Skalierung seines Verfahrens. Der Standort bietet laut Unternehmen eine bestehende Infrastruktur, die eine schnelle Umsetzung ohne grundlegende bauliche Maßnahmen ermöglichen soll. Die ersten Investitionen bewegen sich im unteren einstelligen Millionenbereich und werden durch EU-Mittel aus dem EIC-Accelerator-Programm mitfinanziert. Quelle:https://www.tozero.solutions/news/demonstration-plant-in-gendorf

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