Battery-News

Autorenname: Maximilian Terren

Studie attestiert Europa beste Chancen

Das Fraunhofer ISI hat in einer aktuellen Studie die Perspektiven für das Batterie-Recycling bewertet. Die von der IMPULS-Stiftung des VDMA beauftragte Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass sich vor allem für den europäischen Markt große Chancen ergeben. Die Grundlage dafür bildeten die zahlreichen Pilotanlagen in Europa.

Rio Tinto steigt bei InoBat ein

Der Lithium-Produzent Rio Tinto hat in das slowakische Batterie-Unternehmen InoBat investiert. Wie hoch die Beteiligung ist, gab der britisch-australische Bergbau-Konzern indes nicht bekannt. Die Summe soll unter anderem dem Ausbau des Batterie-Ökosystems in Europa und der Fertigstellung eines F&E-Zentrums in der Slowakei dienen.

Politik fordert Garantie auf Akkus

In den zentralen Märkten EU, USA und China könnten die Hersteller von Elektrofahrzeugen bald zu einer Batteriemindesthaltbarkeit verpflichtet werden. Das ist das Ergebnis einer prinzipiellen Einigung der Länder im Weltforum für die Harmonisierung von Fahrzeugvorschriften der UN-Wirtschaftskommission für Europa.

Northvolt präsentiert recycelte Zelle

Northvolt hat seine erste Batteriezelle aus 100 Prozent recyceltem Nickel, Mangan und Kobalt produziert. Im nächsten Schritt will das schwedische Unternehmen mit Sitz in Stockholm seine eigenen Recycling-Anlagen ausbauen. Eigenen Angaben zufolge hat Northvolt sich das Ziel gesetzt, jährlich 125.000 Tonnen Batteriematerial wiederzuverwerten.

Rohstoffe: Johnson Matthey steigt aus

Niedrige Rendite, wachsende Konkurrenz: Der britische Chemiekonzern Johnson Matthey hat bekanntgegeben, sich aus dem Geschäft mit Batterierohstoffen zurückzuziehen. In den vergangenen Jahren hatte das Unternehmen sich im Bereich der Batteriekathoden-Materialien einen Namen gemacht – etwa mit Chemien auf Basis hoher Nickelgehalte.

Mischen von Elektroden-Slurries – geschüttelt, nicht gerührt

Schon bis 2030 könnten neue Batterietechnologien in mehr als der Hälfte aller Neufahrzeuge zu finden sein. Ein ehrgeiziges Ziel, wenn man bedenkt, dass der größte Teil der Produktionsinfrastruktur dafür erst noch geschaffen werden muss. Haben die klassischen und langwierigen Mischprozesse zur Herstellung von Elektroden-Slurries demnächst ausgedient? Ein Gastbeitrag des Maschinenbauers ystral.

Uni Bayreuth beteiligt sich an „FestBatt“

Die Universität Bayreuth ist mit einem laut eigenen Angaben aussichtsreichen neuen Beschichtungsverfahren in das vom Bund geförderte Kompetenzcluster „FestBatt“ eingestiegen. Die Technologie soll bei der Erforschung einer optimierten Herstellung feiner keramischer Schichten zur Anwendung in der Festkörperbatterie helfen.

Maschinenbauer erwarten Wachstum

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) sagt für das laufende Jahr ein Umsatzwachstum von mehr als 17 Prozent für deutsche Produzenten von Maschinen, Anlagen und Komponenten im Bereich der Batterieherstellung voraus. Für 2022 erwartet der VDMA gar einen Anstieg von 25 Prozent.

QuantumScape erweitert Campus

Die QuantumScape Corporation hat einen QS-Campus angekündigt, der in naher Zukunft als Zentrum ihrer Produktionsaktivitäten dienen soll. Der Campus sei ein wichtiger Baustein für das weitere Unternehmenswachstum und die beschleunigte Kommerzialisierung der Lithium-Metall-Batterietechnologie.

Droht Europa eine „Batterie-Blase“?

In der jüngeren Vergangenheit sind immer mehr Automobilhersteller und Großkonzerne in das Batteriegeschäft eingestiegen. In zahlreichen Fällen fließen hohe Investitionen in die Errichtung eigener Produktionsstätten in Europa. Laut dem „Handelsblatt“ könnte die enorme Anzahl entstehender Fabriken künftig ein großes Überangebot erzeugen.

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