Battery-News

Autorenname: Cornelius Karow

Li Auto baut Beteiligung an Batteriehersteller Sunwoda EVB aus

Li Auto baut seinen Einfluss beim chinesischen Batteriehersteller Sunwoda EVB deutlich aus. Der Autobauer investiert 2,65 Milliarden Yuan, umgerechnet rund 390 Millionen US-Dollar, in neue Anteile der Batteriesparte von Sunwoda. Nach Abschluss der Transaktion hält Li Auto direkt 8,79 Prozent und wird zweitgrößter Anteilseigner. Über zwei verbundene Gesellschaften steigt der indirekt gehaltene Anteil auf insgesamt 11,17 Prozent.  Li Auto vertieft bestehende Zusammenarbeit Die Beteiligung baut auf einer bestehenden Kooperation auf. Bereits 2022 investierte eine Li-Auto-Einheit 400 Millionen Yuan in Sunwoda EVB. Durch spätere Finanzierungsrunden wurde der damalige Anteil von rund 3,2 Prozent verwässert. 2025 gründeten beide Unternehmen zudem ein Batterie-Joint-Venture mit jeweils 50 Prozent Beteiligung. Es produziert vor allem Batterien, die von Li Auto entwickelt werden. Batteriestrategie bleibt auf mehrere Lieferanten verteilt Li Auto betrachtet die neue Beteiligung laut eigenen Angaben nicht ausschließlich als Finanzinvestition. Geplant ist eine längerfristige Zusammenarbeit bei Batterietechnik, Fertigungsqualität und Industrialisierung. Li Auto soll dabei unter anderem Produktanforderungen und technische Ziele definieren. Sunwoda EVB übernimmt Engineering-, Produktions- und Lieferkettenaufgaben. Parallel entwickelt Li Auto eigene Batterietechnik. Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 sollen selbst entwickelte Batterien in weiteren Modellen eingesetzt werden. Dennoch setzt der Hersteller weiterhin auf mehrere Lieferanten und unterhält auch eine langfristige Kooperation mit CATL. Quelle:https://cnevpost.com/2026/09/04/li-auto-to-invest-sunwoda-evb/

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Ungarn verschärft Umweltstrafen für Batteriehersteller

Ungarn will die möglichen Umweltstrafen für große Industrieunternehmen deutlich erhöhen. Die Obergrenze soll künftig bei fünf Milliarden Forint (rund 16 Millionen US-Dollar) liegen. Die Regelung betrifft unter anderem Hersteller von Batterien. Gleichzeitig soll eine neue Umweltbehörde Produktion, Recycling und Stilllegung von Batteriewerken strenger kontrollieren. Ministerpräsident Peter Magyar kündigte zudem ein neues Sanktionsmodell für wiederholte Verstöße an. Verletzt ein Großunternehmen innerhalb von fünf Jahren dreimal Umweltvorschriften, soll eine umsatzabhängige Mindeststrafe greifen. Sie soll mindestens 0,5 Prozent des jährlichen Nettoumsatzes betragen. Samsung-Werk in Göd als Beispiel für Umweltverstöße Magyar verwies dabei exemplarisch auf das Batteriewerk von Samsung SDI in Göd im Norden Ungarns. Die Anlage wurde zwischen 2022 und 2023 mehrfach wegen Überschreitungen von Emissionsgrenzwerten mit Geldstrafen belegt. Nach Berechnungen des Ministerpräsidenten würde die geplante umsatzabhängige Mindeststrafe bei diesem Werk etwa fünf Milliarden Forint erreichen. Samsung hatte vor der Wahl erklärt, sein ungarisches Werk halte Umwelt- und Sicherheitsvorschriften ein. Die Umweltgenehmigung der Fabrik war zeitweise ausgesetzt. Auch beim chinesischen Batteriekomponentenhersteller Semcorp griffen Behörden ein. Im Juni wurde dessen Produktionsgenehmigung ausgesetzt. Zuvor hatten Behörden eine großflächige Aluminiumverunreinigung in Wasserproben aus Überwachungsbrunnen rund um das Werk festgestellt. Semcorp erklärte, den Vorgang zu untersuchen. Quelle:https://www.reuters.com/sustainability/climate-energy/hungary-create-watchdog-oversee-ev-battery-plants-boost-fines-polluters-2026-09-03/

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ProLogium startet Serienfertigung von Feststoffbatterie mit 381 Wh/kg

ProLogium hat nach eigenen Angaben die Serienproduktion seiner Festkörperbatterie der Generation 3.5 in Taiwan aufgenommen. Die großformatige Lithium-Keramik-Batterie-Zelle mit 185,4 Ah erreicht laut einer TÜV-Prüfung eine gravimetrische Energiedichte von 381 Wh/kg. Die volumetrische Energiedichte liegt bei 903 Wh/l. Produktionsplattform besteht seit mehr als zehn Jahren Die technische Grundlage bildet ProLogiums Logithium-Zellarchitektur. Sie kombiniert einen keramischen Separator mit einer Randstruktur zur zusätzlichen Trennung, Abdichtung und Isolation der Elektroden. ProLogium entwickelte die Architektur 2012 und begann 2013 mit der kommerziellen Produktion. Seitdem hat das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 2,4 Millionen Zellen ausgeliefert. 2017 folgte eine kontinuierliche Roll-to-Roll-Fertigung. Seit 2024 betreibt ProLogium eine Fertigungsplattform für großformatige Zellen im Giga-Maßstab. Generation 4 soll bestehende Anlagen weitgehend nutzen Parallel arbeitet ProLogium an Generation 4. Diese soll einen vollständig anorganischen Elektrolyten verwenden, während Zellarchitektur und wesentliche Fertigungsprozesse erhalten bleiben. Nach Unternehmensplanung müssten dafür etwa zehn Prozent der bestehenden Produktionsanlagen verändert werden. Als Zielmärkte nennt das Unternehmen Elektrofahrzeuge, Rechenzentren sowie maritime und aeronautische Anwendungen. Neben Taiwan plant ProLogium Produktionskapazitäten in Frankreich und perspektivisch Nordamerika. Für die weitere Industrialisierung werden neben Energiedichte und Klassifizierung insbesondere Produktionsausbeute, Kosten, Lebensdauer und reproduzierbare Leistungsdaten großer Stückzahlen relevant sein. Quelle:https://www.globenewswire.com/news-release/2026/09/02/3354848/0/en/prologium-begins-mass-production-of-high-energy-density-all-solid-state-battery-reaching-381-wh-kg-and-903-wh-l.html

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LG Energy Solution sichert Lithiumcarbonat aus US-Produktion

LG Energy Solution hat einen langfristigen Abnahmevertrag für Lithiumcarbonat aus den USA geschlossen. Lieferant ist Smackover Lithium, ein Gemeinschaftsprojekt von Standard Lithium und Equinor. Vorgesehen sind jährlich 8.000 Tonnen Lithiumcarbonat in Batteriequalität. Der Vertrag läuft über zehn Jahre. Das Material soll aus dem South West Arkansas Project im US-Bundesstaat Arkansas stammen. Damit will LG Energy Solution seine Versorgung mit einem wichtigen Ausgangsstoff für Kathoden stärker innerhalb der USA abdecken. Hintergrund ist unter anderem der wachsende nordamerikanische Markt für stationäre Energiespeicher. Dafür benötigt LG Energy Solution Rohstoffe für Batterien mit LFP-Chemie. Das Unternehmen betreibt sieben Produktionsstandorte in den USA. An den meisten besteht laut Unternehmensangaben bereits Kapazität zur Herstellung von LFP-Batterien. Direkte Lithiumextraktion soll Lieferkette ergänzen Smackover Lithium plant, das Lithiumcarbonat mittels direkter Lithiumextraktion und anschließender Aufbereitung herzustellen. Das sogenannte DLE-Verfahren soll nach Darstellung der beteiligten Unternehmen eine nachhaltigere Rohstoffgewinnung ermöglichen. Quelle:https://news.lgensol.com/company-news/press-releases/5189/

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CATL Debrecen: Behörde stoppt Arbeiten nach Nickelbefund

Die ungarische Behörde hat die Arbeiten in drei Bereichen des CATL-Werks in Debrecen vorläufig untersagt. Zuvor hatte der Arbeitgeber bei neun Beschäftigten eine erhöhte Nickelbelastung festgestellt. Zudem wurde eine Nutzungsgenehmigung für die zweite Bauphase des Zellfertigungsgebäudes verweigert. Das Werk befindet sich noch im Bau und produziert nach Angaben des ungarischen Ministeriums für Regional- und Stadtentwicklung bislang keine Batteriezellen. Zuständig für die Kontrollen ist die Regierungsbehörde des Komitats Hajdú-Bihar. Kontrolle stellt Mängel bei Schutzausrüstung fest Auslöser der Arbeitsschutzprüfung war die vom Arbeitgeber gemeldete erhöhte Nickelbelastung bei neun Beschäftigten. Bei einer anschließenden Kontrolle vor Ort stellte die Behörde Mängel bei der Bereitstellung von Schutzausrüstung fest. Daraufhin untersagte sie die Arbeiten in drei Produktionsbereichen. Betroffen sind Anlagen zum Laserschneiden von Kathoden- und Anodenfolien sowie zum Wickeln dieser Folien. Auch im Bereich zur Trocknung der Zellen darf vorerst nicht gearbeitet werden. Das Verbot gilt laut Ministerium, bis die festgestellten Verstöße beseitigt sind.  Genehmigung für zweite Bauphase verweigert Parallel dazu prüfte die Behörde die Nutzungsgenehmigungen für das Zellfertigungsgebäude. Für die erste Bauphase wurde die Genehmigung am 25. August 2026 erteilt. Zuvor hatte der Investor verlangte Unterlagen nachgereicht. Anders fiel die Entscheidung für die zweite Bauphase aus. Diesen Antrag lehnte die Behörde bereits am 19. August ab. Als Grund nennt das Ministerium eine fehlerhafte Darstellung des errichteten Gebäudes im Lageplan. Quelle:https://kormanyhivatalok.hu/hirek/vizsgalat-es-elutasitott-engedely-catl-nel

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SK On vereinbart LFP-Zelllieferungen für US-Energiespeicher

SK On will zwischen 2027 und 2031 LFP-Batteriezellen für stationäre Energiespeicher an NeoVolta Power liefern. Beide Unternehmen haben dafür einen langfristigen Liefervertrag über insgesamt 9 GWh geschlossen. Die Zellen sollen in einem US-Werk von SK On produziert werden.  Zusätzlich haben die Unternehmen eine weitergehende Zusammenarbeit vereinbart. Diese sieht weitere 9 GWh an LFP-Zellen vor. NeoVolta Power soll daraus Energiespeicher-Packs fertigen, die anschließend SK On abnimmt. Zusammen ergibt sich damit ein geplantes Kooperationsvolumen von 18 GWh. Finanzielle Details der Vereinbarungen wurden nicht genannt.  LFP-Pouchzellen für BESS-Anwendungen SK On soll Hauptlieferant der LFP-Pouchzellen für entsprechende Batteriespeichersysteme von NeoVolta Power werden. Der erste Liefervertrag läuft von 2027 bis 2031. Die zusätzliche Vereinbarung umfasst denselben Zeitraum. Dabei übernimmt NeoVolta Power die Fertigung der Speicher-Packs. Das Unternehmen betreibt dafür eine Produktionsstätte in Pendergrass im US-Bundesstaat Georgia. Sie ist für die Fertigung von Batteriespeichersystemen in größeren Stückzahlen ausgelegt. SK On erweitert Geschäft über Elektroauto-Batterien hinaus Für SK On bedeutet die Vereinbarung eine Ausweitung des Geschäfts mit stationären Batteriespeichern in den USA. Das Unternehmen konzentrierte sich bislang insbesondere auf nickelreiche Batterien für Elektrofahrzeuge. Parallel soll das Geschäft mit LFP-Zellen für Battery Energy Storage Systems, kurz BESS, ausgebaut werden. Quelle:https://askinno.com/global/archives/156861

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Lyten verhandelt über Übernahme von Morrow Batteries

Der US-Batteriehersteller Lyten ist bevorzugter Bieter für das Geschäft des insolventen norwegischen Batterieunternehmens Morrow Batteries. Die Insolvenzverwaltungen und der Gläubiger Innovation Norway unterzeichneten dazu am 21. August 2026 eine Absichtserklärung mit Lyten. Das Bezirksgericht Agder hatte am 6. Mai 2026 Insolvenzverfahren über die drei Morrow-Gesellschaften eröffnet. Betroffen sind Morrow Batteries ASA, Morrow Technologies AS und Morrow Industrialization Center AS. Die geplante Transaktion sieht einen Verkauf der Vermögenswerte bei Fortführung des Geschäftsbetriebs vor. Ein Abschluss steht allerdings noch aus.  Verkauf soll Geschäftsbetrieb von Morrow Batteries erhalten Dem Abkommen ging ein Bieterverfahren mit mehreren Interessenten voraus. Nach Verhandlungen mit mehreren Bietern fiel die vorläufige Entscheidung auf Lyten. Ausschlaggebend waren nach Angaben von Innovation Norway unter anderem die erwartete finanzielle Rückgewinnung und die Umsetzbarkeit des Angebots. Endgültige Transaktionsdokumente müssen noch vereinbart werden. Lyten prüft Industriezentrum in Arendal Lyten untersucht derzeit, wie die Anlagen in Arendal künftig genutzt werden könnten. Das Unternehmen erwägt dort einen sogenannten Industrial Hub. Dieser könnte Batterieproduktion sowie weitere Aktivitäten entlang der Energiespeicher-Wertschöpfungskette umfassen. Zusätzlich nennt Lyten mögliche Anwendungen für Rechenzentren, Mobilität und Verteidigung. Quelle:https://svw.no/lyten-selected-as-preferred-bidder-for-morrow-batteries-business/

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Asahi Kasei erweitert Separator-Produktion in North Carolina

Asahi Kasei erweitert seine Fertigung von Separatoren für Lithium-Ionen-Batterien in Nordamerika. Am Standort Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina hat das Unternehmen eine neue Beschichtungsanlage für nassprozessierte Hipore-Separatoren eröffnet. Die kommerzielle Produktion soll in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2026 beginnen. Die Anlage ergänzt das bestehende Celgard-Werk in Charlotte. Dort produziert Asahi Kasei seit 1986 Separatoren im Trockenverfahren. Mit der neuen Linie will das Unternehmen künftig auch nassprozessierte Separatoren in Nordamerika beschichten und bereitstellen. Die Investitionsentscheidung fiel bereits 2023. Asahi Kasei baut regionale Lieferstruktur auf Die Beschichtungslinie verarbeitet Separatoren der Marke Hipore. Sie bildet laut Unternehmensplanung einen ersten Baustein für eine regionale Lieferstruktur bei nassprozessierten Separatoren. Asahi Kasei begründet den Ausbau mit einer erwarteten steigenden Batterienachfrage in Nordamerika. Neben Elektrofahrzeugen sollen stationäre Energiespeichersysteme zusätzliche Nachfrage erzeugen. Parallel baut Asahi Kasei eine weitere Produktionsanlage in Kanada. Zusammen sollen beide Standorte den nordamerikanischen Markt versorgen. Für die Anlage in Charlotte besteht zudem eine Vereinbarung über Kapazitätsrechte mit Toyota Tsusho Corporation. Quelle:https://www.asahi-kasei.com/news/2026/e280826

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Anthro Energy baut Elektrolyt-Fabrik in Kentucky

Anthro Energy hat mit dem Bau einer Produktionsanlage für Batterieelektrolyte in Louisville im US-Bundesstaat Kentucky begonnen. Nach Angaben des Unternehmens soll dort ab Ende 2027 ein neuartiger Polymerelektrolyt in industriellem Maßstab hergestellt werden. Anthro bezeichnet das Werk als erste US-eigene und in den USA betriebene Produktionsstätte dieser Art. Die geplante Jahreskapazität liegt laut Anthro bei rund 12.000 Tonnen Elektrolyt. Diese Menge soll für Lithium-Ionen-Batterien mit einer Gesamtkapazität von bis zu 25 GWh ausreichen. Vorgesehen sind Anwendungen unter anderem in Energiespeichern, Elektronik, Mobilität, Robotik und Verteidigung. Staatliche Förderung unterstützt Aufbau der Produktion Das Projekt wird mit Mitteln der US-Regierung unterstützt. Anthro erhielt 24,9 Millionen US-Dollar im Rahmen des Infrastructure Investment and Jobs Act. Hinzu kommen nach Unternehmensangaben Steuergutschriften von 18,4 Millionen Dollar aus dem 48C-Programm des Inflation Reduction Act. Polymerelektrolyt soll Flüssigelektrolyte ersetzen Technische Grundlage der Produktion ist die von Anthro entwickelte Proteus-Plattform. Dabei kommen Phasenwechsel-Polymerelektrolyte anstelle konventioneller flüssiger Elektrolyte zum Einsatz. Das Unternehmen schreibt der Technik eine höhere Sicherheit, Energiedichte und konstruktive Flexibilität zu. Anthro gibt an, dass die Elektrolyte mit bestehender Infrastruktur zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien kompatibel seien. Quelle:https://www.prweb.com/releases/anthro-energy-breaks-ground-on-americas-first-us-owned-advanced-electrolyte-manufacturing-facility-in-kentucky-302854915.html

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EcoPro BM rüstet Werk in Ungarn für NCM-Kathodenmaterial um

EcoPro BM will sein Werk im ungarischen Debrecen für die Produktion weiterer Kathodenmaterialien umrüsten. Neben Nickel-Kobalt-Aluminium (NCA) soll die Anlage künftig auch Nickel-Kobalt-Mangan (NCM) verarbeiten. Damit richtet der südkoreanische Hersteller die Produktion stärker auf den europäischen Markt für Elektroautos aus. Für den Umbau veranschlagt EcoPro BM rund 40 Milliarden Won, umgerechnet etwa 29 Millionen US-Dollar. Die Auslieferung erster NCM-Materialien an europäische Kunden soll im vierten Quartal 2027 beginnen. Nach Unternehmensangaben ist unter anderem die Belieferung eines deutschen Premium-Automobilherstellers vorgesehen. Werk in Debrecen soll NCA und NCM produzieren Das Werk in Debrecen nahm im ersten Halbjahr den kommerziellen Betrieb auf. Die Produktion läuft seit Juni in größerem Umfang. Im September soll die zweite Linie starten. Für dieses Jahr strebt EcoPro BM rund 10.000 Tonnen Produktion an. Im kommenden Jahr sollen es 30.000 Tonnen werden. Sobald alle drei Produktionslinien mit voller Kapazität laufen, soll die Jahreskapazität des Werks bei 54.000 Tonnen Kathodenmaterial liegen. Nach Angaben von EcoPro BM reicht diese Menge für Batterien von rund 600.000 Elektroautos.  Bislang sind die Linien für NCA-Materialien ausgelegt. EcoPro BM bestellt nun zusätzliche Ausrüstung und bereitet den Umbau auf eine kombinierte NCA-NCM-Produktion vor. Der Standort ist Teil eines größeren Produktionskomplexes der EcoPro-Gruppe. Dort betreibt EcoPro Innovation außerdem eine Anlage zur Lithiumverarbeitung. Ihre Kapazität liegt bei jährlich 8.000 Tonnen Lithiumhydroxid. EcoPro AP produziert am Standort Industriegase. Quelle:https://www.koreatimes.co.kr/business/companies/20260824/ecopro-bm-begins-overhaul-of-hungary-plant-to-target-european-ev-market

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