Battery-News

Autorenname: Gift Orwa

EDENenergy baut Gewerbespeicher aus gebrauchten E-Scooter-Akkus

Das Freiburger Start-up EDENenergy baut stationäre Batteriespeicher für Unternehmen aus gebrauchten E-Scooter-Akkus. Laut dem Fraunhofer ISE, aus dem das Unternehmen ausgegründet wurde, ging der erste 70-kWh-Speicher Mitte Oktober an einen Kunden. Er kombiniert 112 gebrauchte E-Scooter-Akkus. Den Kunden nannte das Unternehmen nicht. Module werden im laufenden Betrieb getauscht Die Akkus werden nicht zerlegt. Stattdessen verbindet eine selbst entwickelte Leistungselektronik unterschiedliche Batterien und kommuniziert mit den verschiedenen Modulen. Einzelne Module lassen sich im laufenden Betrieb austauschen und werden aus der Ferne überwacht. Durch den Tausch soll der Speicher laut Unternehmen auch nach zehn Jahren noch 70 kWh bereitstellen. Akkus am Ende ihrer Lebensdauer gehen ins Recycling. EDENenergy war für die gebrauchten Akkus von einem Gesundheitszustand von 80 % ausgegangen. Nach Unternehmensangaben lag die Restkapazität teils deutlich über 90 %. Wie die Kapazität gemessen wurde, ist nicht bekannt. Jeder Akkutyp erfordert Anpassungen Stecker, Batteriemanagement und Kommunikation müssen für jeden neuen Akkutyp angepasst werden. Um genügend baugleiche Akkus zu erhalten, bezieht EDENenergy sie zunächst von Flottenbetreibern. Langfristig fordert das Unternehmen standardisierte Kommunikationsprotokolle und Regeln für den stationären Einsatz mobiler Batterien. Die Gründer arbeiteten zuvor in der Abteilung Leistungselektronik des Fraunhofer ISE. EDENenergy plant Speicher mit bis zu 300 kWh und richtet sich zunächst an mittelständische Unternehmen mit Photovoltaikanlage. Ein Landesprogramm kann Pilotkunden die Hälfte der Speicherkosten fördern. Quellen:https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2026/start-up-edenenergy-gebrauchte-escooter-akkus-werden-industriespeicher.htmlhttps://www.solarserver.de/2026/11/02/startup-edenenergy-alte-e-scooter-akkus-fuer-neue-industriespeicher

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CATL entwickelt Batterie für Blue Vectors eVTOL Skyla V30

CATL wird eine maßgeschneiderte Luftfahrtbatterie für die Skyla V30 entwickeln, ein elektrisches Senkrechtstart-Fluggerät (eVTOL) des chinesischen Herstellers Blue Vector. Laut CATL haben die Unternehmen am 2. November strategische und produktbezogene Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet. Blue Vector hat CATL zum exklusiven Batteriepartner für das Fluggerät ernannt. Vertragswert, Batteriespezifikationen und einen Lieferzeitplan nannten beide Unternehmen nicht. Sechssitziger Kipprotor für Flüge zwischen Städten Die Skyla V30 ist ein vollelektrischer, sechssitziger Kipprotor der Zwei-Tonnen-Klasse. Blue Vector mit Sitz in Hangzhou entwickelt sie für Passagierflüge zwischen Städten. Laut den Unternehmen soll die Batterie die Anforderungen des Fluggeräts an Reichweite und Sicherheit erfüllen. Die Kooperation umfasst zudem Forschung, Standards und den operativen Einsatz. Das Fluggerät befindet sich noch in der Entwicklung. Der erste Technologiedemonstrator in Originalgröße wurde am 31. August 2026 in Harbin vorgestellt. Als Nächstes folgen Systemintegration, Bodentests und Transitionsflugtests. Bis Ende September meldete Blue Vector Vorbestellungen für mehr als 100 Fluggeräte. Zum Stand der Zulassung machte das Unternehmen keine Angaben. CATL baut Luftfahrtaktivitäten aus Mit der Vereinbarung baut CATL seine Präsenz im eVTOL-Bereich aus. Im August 2024 hatte CATL eine Beteiligung am Shanghaier Hersteller Autoflight vereinbart, um gemeinsam eVTOL-Batterien zu entwickeln. Im November 2025 stellte Autoflight einen gemeinsam mit CATL entwickelten schwimmenden Vertiport vor. Er kombiniert eine Start- und Landeplattform mit Energiespeicher und Ladeinfrastruktur. Quellen:https://cnevpost.com/2026/11/02/catl-evtol-partnership-blue-vector/https://autonews.gasgoo.com/articles/news/2117519965581893633

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Sunwoda lässt polymerbasierte Feststoffzelle mit 400 Wh/kg von Autobauern testen

Der chinesische Batteriehersteller Sunwoda lässt seine polymerbasierte Feststoffzelle von Autoherstellern prüfen. Laut der Tochter Sunwoda Electric Vehicle Battery (SEVB) hat die Zelle die Design- und Prozessverifizierung abgeschlossen. Das Unternehmen teilte dies am 30. Oktober über die Investorenplattform der Börse Shenzhen mit. Namen der Autobauer und Mustermengen nannte es nicht. Polymer-Elektrolyt statt Sulfid Die 20-Ah-Zelle namens Xin Bixiao soll eine Energiedichte von 400 Wh/kg erreichen. Sunwoda gibt mehr als 1.200 Zyklen bei einem äußeren Druck von unter einem Megapascal an. Die Zelle kombiniert eine 12 Mikrometer dünne Polymer-Komposit-Membran mit einer Siliziumanode. Zudem soll sie einen Hot-Box-Test bei 200 °C bestanden haben. Temperatur und Laderate der Zyklentests hat Sunwoda nicht genannt. Ergebnisse auf Zellebene sagen zudem wenig über das Verhalten einer kompletten Fahrzeugbatterie aus. Einige sulfidbasierte Feststoffdesigns benötigen dauerhaften äußeren Druck, damit ihre Komponenten in Kontakt bleiben. CATL setzt auf Sulfid-Chemie und hat sein Ziel einer Kleinserienfertigung ab 2027 kürzlich bekräftigt. Serienfertigung für 2026 bislang offen SEVB hat eine Feststoff-Pilotlinie mit einer jährlichen Auslegungskapazität von 0,2 GWh aufgebaut. Sunwoda hatte die Xin-Bixiao-Zelle im Oktober 2025 vorgestellt. Damals plante das Unternehmen für 2026 eine Serienfertigung mit einer Jahreskapazität von 1 GWh. Das aktuelle Update erwähnt einen solchen Produktionsstart nicht. Die Roadmap nennt nun eine sulfidbasierte Batterie für 2027 und eine Zelle mit mehr als 500 Wh/kg bis 2030. Quellen:https://carnewschina.com/2026/11/02/solid-state-battery-race-sunwoda-tests-polymer-cells-with-automakers-as-catl-targets-2027/https://autotechinsight.spglobal.com/news/5284714/sunwoda-unveils-polymer-based-solid-state-battery-cell-with-400-wh-kg-energy-density

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GAC-Batterietochter Inpow startet Packfertigung in Thailand

Inpow Battery, die Batterietochter des chinesischen Autobauers GAC, hat die Produktion in einem Werk in Thailand aufgenommen. Am 29. Oktober lief am Standort in der Provinz Chonburi das erste Batteriepack vom Band. Es ist das erste Werk von Inpow außerhalb Chinas und GACs erste eigene Batteriepack-Fertigung im Ausland. Batteriepacks für GAC-Fahrzeuge in Südostasien Laut Inpow soll das Werk die Auslieferung von GAC-Elektroautos in Thailand und weiteren ASEAN-Märkten unterstützen. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen bislang mehr als 300.000 Batteriepacks ausgeliefert. Sie kommen unter anderem im Aion i60, Aion N60 und Aion UT zum Einsatz. Am thailändischen Standort werden Batteriepacks gefertigt. Ob dort auch Zellen produziert werden sollen, hat Inpow nicht mitgeteilt. Angaben zu Kapazität, Investitionssumme und Herkunft der Zellen fehlen ebenfalls. Insgesamt beläuft sich die Investition in Inpow auf 10,9 Milliarden Yuan (rund 1,62 Milliarden US-Dollar). Zudem will Inpow mit dem staatlichen thailändischen Energieversorger EGAT bei Elektrofahrzeugen, Energiespeichern und Energietechnik zusammenarbeiten. Laut Inpow strebt Thailand an, dass emissionsfreie Fahrzeuge bis 2030 30 % der Fahrzeugproduktion ausmachen. Batteriewerk folgt auf Fahrzeugwerk GAC Aion hatte im Juli 2024 in der Provinz Rayong sein erstes Fahrzeugwerk außerhalb Chinas eröffnet. Die Anfangskapazität liegt bei 50.000 Elektroautos pro Jahr, eine zweite Ausbaustufe soll sie verdoppeln. Im Jahr 2023 hatte GAC noch erklärt, in naher Zukunft keine Batterien in Thailand fertigen zu wollen. Quellen:https://cnevpost.com/2026/10/30/gac-inpow-starts-production-thailand-plant/https://asianews.network/chinas-ev-behemoth-announces-plan-to-build-factory-in-thailand/

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SVOLT startet Serienproduktion von 100-kWh-Batterien mit Halbfeststoffelektrolyt

Der chinesische Batteriehersteller SVOLT Energy Technology hat die Serienproduktion seiner Batterien mit Halbfeststoffelektrolyt aufgenommen. Das Unternehmen gab bekannt, dass die erste Charge von 100-kWh-Batteriepacks im Werk in Changzhou in der chinesischen Provinz Jiangsu vom Band gelaufen ist. Dies stellt einen Fortschritt bei der industriellen Fertigung von Batterien mit Halbfeststoffelektrolyt dar. Dragon Armor: Schnellladen mit 6C und Lebensdauer von 3.000 Ladezyklen Die Batterie mit dem Namen Dragon Armor verwendet Zellen mit einem Halbfeststoffelektrolyten. Laut SVOLT unterstützt das Batteriepack eine Laderate von 6C und arbeitet mit Spannungen von bis zu 900 Volt. Darüber hinaus verfügt das Batteriepack über eine Flüssigkeitskühlung an der Ober- und Unterseite. Nach Angaben von SVOLT kann das Ladesystem innerhalb von zwölf Minuten genügend Energie für eine Reichweite von etwa 500 Kilometern bereitstellen. Der Hersteller gibt außerdem eine Lebensdauer von mehr als 3.000 Ladezyklen an. SVOLT hat jedoch weder die Prüfbedingungen für diese Angaben noch die Größe der ersten Produktionscharge veröffentlicht. Batterien mit Halbfeststoffelektrolyt kombinieren feste und flüssige Bestandteile im Elektrolyten. Diese Technologie unterscheidet sich von herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien, die flüssige Elektrolyte verwenden, sowie von Festkörperbatterien, deren Elektrolyte vollständig fest sind. Der Vorsitzende Yang Hongxin gab den Produktionsbeginn in einem Video bekannt, das auf der chinesischen Social-Media-Plattform Weibo veröffentlicht wurde. Er erklärte, dass mehrere Kunden Interesse an dem 100-kWh-Batteriepack zeigen. Konkrete Namen nannte er jedoch nicht. Zuvor hatte das Unternehmen bereits Pläne zur Produktion von Batterien mit Halbfeststoffelektrolyt vorgestellt. Der Beginn der Serienproduktion war ursprünglich für 2027 vorgesehen. Die jüngste Ankündigung deutet darauf hin, dass die Produktion früher als geplant angelaufen ist. Quelle: https://carnewschina.com/2026/10/26/gwms-svolt-began-mass-production-of-100-kwh-semi-solid-batteries/

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