Battery-News

Autorenname: Cornelius Karow

Anthro Energy baut Elektrolyt-Fabrik in Kentucky

Anthro Energy hat mit dem Bau einer Produktionsanlage für Batterieelektrolyte in Louisville im US-Bundesstaat Kentucky begonnen. Nach Angaben des Unternehmens soll dort ab Ende 2027 ein neuartiger Polymerelektrolyt in industriellem Maßstab hergestellt werden. Anthro bezeichnet das Werk als erste US-eigene und in den USA betriebene Produktionsstätte dieser Art. Die geplante Jahreskapazität liegt laut Anthro bei rund 12.000 Tonnen Elektrolyt. Diese Menge soll für Lithium-Ionen-Batterien mit einer Gesamtkapazität von bis zu 25 GWh ausreichen. Vorgesehen sind Anwendungen unter anderem in Energiespeichern, Elektronik, Mobilität, Robotik und Verteidigung. Staatliche Förderung unterstützt Aufbau der Produktion Das Projekt wird mit Mitteln der US-Regierung unterstützt. Anthro erhielt 24,9 Millionen US-Dollar im Rahmen des Infrastructure Investment and Jobs Act. Hinzu kommen nach Unternehmensangaben Steuergutschriften von 18,4 Millionen Dollar aus dem 48C-Programm des Inflation Reduction Act. Polymerelektrolyt soll Flüssigelektrolyte ersetzen Technische Grundlage der Produktion ist die von Anthro entwickelte Proteus-Plattform. Dabei kommen Phasenwechsel-Polymerelektrolyte anstelle konventioneller flüssiger Elektrolyte zum Einsatz. Das Unternehmen schreibt der Technik eine höhere Sicherheit, Energiedichte und konstruktive Flexibilität zu. Anthro gibt an, dass die Elektrolyte mit bestehender Infrastruktur zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien kompatibel seien. Quelle:https://www.prweb.com/releases/anthro-energy-breaks-ground-on-americas-first-us-owned-advanced-electrolyte-manufacturing-facility-in-kentucky-302854915.html

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EcoPro BM rüstet Werk in Ungarn für NCM-Kathodenmaterial um

EcoPro BM will sein Werk im ungarischen Debrecen für die Produktion weiterer Kathodenmaterialien umrüsten. Neben Nickel-Kobalt-Aluminium (NCA) soll die Anlage künftig auch Nickel-Kobalt-Mangan (NCM) verarbeiten. Damit richtet der südkoreanische Hersteller die Produktion stärker auf den europäischen Markt für Elektroautos aus. Für den Umbau veranschlagt EcoPro BM rund 40 Milliarden Won, umgerechnet etwa 29 Millionen US-Dollar. Die Auslieferung erster NCM-Materialien an europäische Kunden soll im vierten Quartal 2027 beginnen. Nach Unternehmensangaben ist unter anderem die Belieferung eines deutschen Premium-Automobilherstellers vorgesehen. Werk in Debrecen soll NCA und NCM produzieren Das Werk in Debrecen nahm im ersten Halbjahr den kommerziellen Betrieb auf. Die Produktion läuft seit Juni in größerem Umfang. Im September soll die zweite Linie starten. Für dieses Jahr strebt EcoPro BM rund 10.000 Tonnen Produktion an. Im kommenden Jahr sollen es 30.000 Tonnen werden. Sobald alle drei Produktionslinien mit voller Kapazität laufen, soll die Jahreskapazität des Werks bei 54.000 Tonnen Kathodenmaterial liegen. Nach Angaben von EcoPro BM reicht diese Menge für Batterien von rund 600.000 Elektroautos.  Bislang sind die Linien für NCA-Materialien ausgelegt. EcoPro BM bestellt nun zusätzliche Ausrüstung und bereitet den Umbau auf eine kombinierte NCA-NCM-Produktion vor. Der Standort ist Teil eines größeren Produktionskomplexes der EcoPro-Gruppe. Dort betreibt EcoPro Innovation außerdem eine Anlage zur Lithiumverarbeitung. Ihre Kapazität liegt bei jährlich 8.000 Tonnen Lithiumhydroxid. EcoPro AP produziert am Standort Industriegase. Quelle:https://www.koreatimes.co.kr/business/companies/20260824/ecopro-bm-begins-overhaul-of-hungary-plant-to-target-european-ev-market

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ZNL und HPB planen Separator-Lieferungen für Festkörperbatterien ab 2028

Der norwegische Batteriematerialentwickler ZNL Energy und High Performance Battery Technology (HPB) aus Bonn wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen. Die Unternehmen haben dazu eine Absichtserklärung unterzeichnet. ZNL soll bevorzugter Lieferant von Separatoren für die geplante Zellproduktion von HPB werden. Vorgesehen ist der Einsatz des Separatormaterials ZNL-NPx. Lieferungen sollen nach derzeitiger Planung 2028 beginnen. Voraussetzung sind eine erfolgreiche Produktqualifizierung und ein verbindlicher Liefervertrag.  Dünnerer Separator soll Energiedichte erhöhen HPB verwendet einen eigenen anorganischen Festelektrolyten. Dieser wird zunächst mit festen und flüssigen Ausgangsstoffen in die Zelle eingebracht und härtet anschließend aus. Der nicht poröse und laut ZNL flammhemmende ZNL-NPx-Separator soll während der zunächst flüssigen Phase Kurzschlüsse zwischen den Elektroden verhindern.  Gleichzeitig ist das Material nach Unternehmensangaben deutlich dünner als der bisher verwendete Glasfaser-Separator. Dadurch soll innerhalb eines unveränderten Zellvolumens Platz für zusätzliche Elektrodenpaare entstehen. HPB und ZNL erwarten davon eine höhere Kapazität sowie Vorteile bei der Serienfertigung. Tests erreichen mehr als 4.500 Ladezyklen ZNL und HPB testen die Kombination ihrer Technologien nach eigenen Angaben seit 2024. Dabei hätten Zellen bei Raumtemperatur bereits mehr als 4.500 Lade- und Entladezyklen erreicht. Getestet wurde mit Lade- und Entladeraten von jeweils 1C. Zudem berichten die Unternehmen von Verbesserungen bei Fertigbarkeit und Energiedichte gegenüber zuvor eingesetzten Separatorlösungen. HPB plant eine industrielle Skalierung seiner Festkörperbatterien und strebt langfristig eine jährliche Produktionskapazität im Multi-GWh-Bereich an. Quelle:https://www.highperformancebattery.ch/de/pressestimmen/pm-26-08-10.php

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Schaeffler und CATL vertiefen Zusammenarbeit bei BMS

Schaeffler und CATL wollen ihre Zusammenarbeit bei Komponenten für Elektrofahrzeuge ausbauen. Beide Unternehmen haben dazu eine Absichtserklärung unterzeichnet. Geplant sind gemeinsame Batteriemanagementsysteme sowie sogenannte X-in-1-Integrated-PowerBox-Lösungen. Der Schwerpunkt liegt zunächst auf dem europäischen Markt. Die Vereinbarung baut laut Schaeffler und CATL auf einem bereits gewonnenen Kundenprojekt auf. Welche Fahrzeughersteller beteiligt sind, nennen die Unternehmen nicht.  Batteriemanagementsysteme für europäische Hersteller Bei den Batteriemanagementsystemen wollen beide Partner ihre jeweiligen Entwicklungs- und Produktionskompetenzen kombinieren. Schaeffler soll unter anderem Hardware, Software, Systemintegration, funktionale Sicherheit sowie Test und Validierung abdecken. Hinzu kommt die Möglichkeit einer Serienproduktion in Europa. CATL bringt nach Unternehmensangaben Kenntnisse bei Batteriezellen, Batteriesystemen und der Fertigung großer Stückzahlen ein. Die geplanten Systeme sollen insbesondere Anforderungen europäischer Automobilhersteller berücksichtigen. Daneben arbeiten die Unternehmen an X-in-1-Integrated-PowerBox-Lösungen. Dabei sollen Hochvoltelektronik und elektromechanische Systeme stärker in einer Einheit zusammengeführt werden. Welche Funktionen konkret integriert werden, geht aus den Angaben nicht hervor.  Schaeffler und CATL wollen außerdem den Einsatz von Cloud Computing und Künstlicher Intelligenz im Batteriemanagement untersuchen. Quelle:https://www.schaeffler.de/de/news_medien/pressemitteilungen/pressemitteilungen_detail.jsp?id=88211776

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Forge Nano baut Batteriefertigung in North Carolina aus

Forge Nano erweitert seine Batteriezellfertigung in Morrisville im US-Bundesstaat North Carolina. Der Standort soll von derzeit knapp 10.000 auf knapp etwa 29.000 Quadratmeter wachsen. Nach Angaben des Unternehmens ist bei voller Auslastung eine jährliche Produktionskapazität von bis zu 3 GWh vorgesehen. Der Produktionsstart ist für 2028 geplant. Das Projekt wird mit bis zu 100 Millionen US-Dollar durch das US-Energieministerium unterstützt. Der Ausbau zielt insbesondere auf Batteriezellen für Verteidigung, Luft- und Raumfahrt sowie industrielle Anwendungen. Die Fertigungsanlagen für die erweiterte Batteriefertigung sollen innerhalb der kommenden zwei Jahre geliefert werden. Der Zeitplan fällt mit neuen Beschaffungsanforderungen des National Defense Authorization Act zusammen. Diese sollen ab 2028 für Batterien im Verteidigungsbereich gelten. Forge Nano positioniert den Standort deshalb als inländische Bezugsquelle für Lithium-Ionen-Zellen. Samsung SDI beteiligt sich an Forge Nano Beim Aufbau der Produktion arbeitet Forge Nano mit Samsung SDI zusammen. Der Batteriehersteller soll Fertigungs- und Betriebserfahrung für die Serienproduktion einbringen. In Morrisville sollen künftig sowohl Zellen von Forge Nano als auch Batteriezellen von Samsung SDI gefertigt werden. Samsung SDI hat außerdem eine bedingte Vereinbarung zur Abnahme von Batteriezellen ab 2028 geschlossen. Im Juli investierte das Unternehmen insgesamt 20 Millionen US-Dollar in Forge Nano. Davon entfielen jeweils 10 Millionen Dollar auf eine Series-D-Finanzierung und eine PIPE-Finanzierung im Zusammenhang mit dem geplanten Börsengang. Beide Unternehmen arbeiten zudem an einer möglichen Integration der Atomic-Armor-Beschichtungstechnologie von Forge Nano in künftige Samsung-SDI-Batterien. Quelle:https://ir.forgenano.com/news/news-details/2026/Forge-Nano-Breaks-Ground-on-Americas-Battery-Gigafactory-to-Strengthen-U-S–Defense-Supply-Chains/default.aspx

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LG Energy Solution startet Batterieproduktion im neuen Werk in Lansing

LG Energy Solution hat die Produktion in seinem neuen Batteriewerk in Lansing im US-Bundesstaat Michigan aufgenommen. Die Anlage soll bei voller Auslastung eine jährliche Fertigungskapazität von mehr als 35 GWh erreichen. Produziert werden Batteriezellen für stationäre Energiespeicher und Elektrofahrzeuge. Seit 2022 hat LG Energy Solution nach eigenen Angaben mehr als zwei Milliarden US-Dollar in den Standort investiert. Derzeit beschäftigt das Werk rund 900 Mitarbeiter. Bei voller Auslastung sollen es bis zu 1.700 sein. LFP-Zellen für stationäre Energiespeicher In Lansing fertigt LG Energy Solution großformatige Lithium-Eisenphosphat-Zellen. Die US-Sparte LG Energy Solution Vertech integriert diese Zellen in komplette Energiespeichersysteme. Vorgesehen sind Anwendungen bei Energieversorgern, in Stromnetzen sowie in Industrie und Gewerbe. Zu den geplanten Abnehmern zählt DTE Energy aus Detroit. LG Energy Solution plant bis Ende 2026 eine LFP-Produktionskapazität von insgesamt mehr als 50 GWh in Nordamerika. Dafür nennt das Unternehmen fünf Produktionsstandorte in den USA und Kanada. Rund 80 Prozent der weltweiten ESS-Kapazität von LG Energy Solution sollen dann in Nordamerika liegen. NMC-Batteriezellen für Toyota Neben LFP-Zellen produziert das Werk Nickel-Mangan-Kobalt-Zellen mit höherer Energiedichte. Diese NMC-Zellen sind für Toyota bestimmt. Sie sollen unter anderem im batterieelektrischen Toyota Highlander des Modelljahres 2027 eingesetzt werden. Quelle:https://news.lgensol.com/company-news/press-releases/5163/

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CATL erklärt Kerngeschäft für CO₂-neutral

CATL hat nach eigenen Angaben Ende 2025 CO₂-Neutralität in seinem Kerngeschäft erreicht. Bis 2035 will der chinesische Batteriehersteller auch seine Wertschöpfungskette klimaneutral stellen. Das Unternehmen bezeichnet sich als weltweit einzigen Batteriehersteller mit CO₂-neutralem Kerngeschäft bei Produktionsmengen im TWh-Maßstab. 20 Batteriewerke als CO₂-neutral zertifiziert Bis Ende 2025 erhielten laut CATL 20 Batteriewerke eine Zertifizierung nach ISO 14068-1. Der Strom für das Kerngeschäft stammte demnach vollständig aus CO₂-neutralen Quellen. Seit 2023 habe CATL mehr als 18 Milliarden kWh CO₂-neutralen Strom eingesetzt. Der spezifische Energieverbrauch der Batteriewerke sei gegenüber 2022 um 28 Prozent gesunken. Die CO₂-Intensität habe sich innerhalb von zwei Jahren um rund 77 Prozent verringert. CATL beziffert die kumuliert vermiedenen Emissionen auf mehr als zehn Millionen Tonnen CO₂-Äquivalent. Lieferkette rückt in den Fokus Nach Berechnungen von CATL entstehen mehr als 80 Prozent der Lebenszyklus-Emissionen seiner Produkte in der Lieferkette. Deren Emissionen seien mehr als fünfmal so hoch wie jene des Kerngeschäfts. Zur Erfassung nutzt CATL eine Plattform auf Basis seines Carbon Chain Management System. Sie deckt Schritte von der Rohstoffgewinnung bis zur Komponentenfertigung ab. Nach Unternehmensangaben liegen Daten von mehr als 100 wichtigen Tier-1-Lieferanten vor. Künftig sollen CO₂-Fußabdruck, Anteil erneuerbarer Energien und spezifischer Energieverbrauch stärker in die Lieferantenbewertung einfließen. An einer ersten Initiative zur Emissionssenkung beteiligen sich 30 Kernlieferanten. Quelle:https://cnevpost.com/2026/08/17/catl-core-operations-carbon-neutral-supply-chain-next/

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POSCO Future M steigt mit Großauftrag in den LFP-Markt ein

POSCO Future M will ab 2027 große Mengen LFP-Kathodenmaterial an einen ungenannten südkoreanischen Batteriehersteller liefern. Vereinbart sind mehr als 190.000 Tonnen über sechs Jahre bis 2032. Die endgültigen Vertragsbedingungen sollen im dritten Quartal festgelegt werden. Mit der Vereinbarung steigt das Unternehmen in das Geschäft mit Kathodenmaterial für Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) ein. Hintergrund ist laut POSCO Future M vor allem die wachsende Nachfrage nach stationären Energiespeichersystemen (ESS) in Nordamerika. LFP-Produktion in Pohang soll noch 2026 beginnen Für den kurzfristigen Produktionsstart hat POSCO Future M Teile bestehender Fertigungslinien im Werk Pohang umgerüstet. Dort wurden bislang Kathodenmaterialien mit hohem Nickelanteil hergestellt. Die umgebauten Anlagen sollen künftig LFP-Kathodenmaterial produzieren. Derzeit läuft nach Unternehmensangaben die Zertifizierung von Prototypen bei Kunden. Die Serienbelieferung soll bis Ende 2026 beginnen.  LFP-Batterien weisen gegenüber NCM- und NCA-Zellen eine geringere Leistungsabgabe auf. Dafür sind sie kostengünstiger und auf eine längere Lebensdauer ausgelegt. Einsatzfelder sieht POSCO Future M insbesondere bei stationären Speichern und günstigeren Elektrofahrzeugen. Bei der Produktion will das Unternehmen unter anderem Eisenoxid aus Nebenprodukten der Stahlherstellung einsetzen. Lithium soll auch aus Salzseen in Argentinien stammen.  Zusätzliche LFP-Kapazitäten ab 2027 geplant Weitere Kapazitäten entstehen ebenfalls in Pohang. CNP New Material Technology, ein Gemeinschaftsunternehmen von POSCO Future M und FINO-CNGR, begann im Mai mit dem Bau einer LFP-Kathodenmaterialfabrik. Dort ist die Serienproduktion für 2027 vorgesehen. Schrittweise soll die Kapazität auf maximal 50.000 Tonnen steigen. Quelle:https://www.poscofuturem.com/en/pr/view.do?num=1039

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CALB überarbeitet Qualitätsprozesse nach Batterieproblemen

Der chinesische Batteriehersteller CALB überarbeitet nach Problemen mit aufgequollenen Batteriezellen in Fahrzeugen von GAC Aion seine Qualitäts- und Sicherheitsprozesse. Nach einem Bericht des chinesischen Mediums Auto Time betreffen die Änderungen die Fertigung, die Rückverfolgbarkeit sowie die Qualitätsorganisation. Hintergrund ist die im Juli bekannt gewordene „Banana Battery“-Kontroverse. Dem Bericht zufolge verschärft CALB unter anderem die Fertigungstoleranzen, baut die Überwachung von Feuchtigkeit bei der Zellproduktion aus und verbessert die Rückverfolgbarkeit von Produktionschargen. Zudem überprüft das Unternehmen Materialien und Rezepturen aus den Jahren 2022 und 2023 und verzichtet künftig auf Formulierungen mit geringen Sicherheitsreserven. Qualitätsabteilung erhält mehr Befugnisse Auch organisatorisch zieht CALB Konsequenzen. Nach Angaben von Auto Time kann die Qualitätsabteilung Produktionschargen künftig stoppen, wenn sie die internen Vorgaben nicht erfüllen. Außerdem wurde ein Qualitätsteam für Pkw-Kunden eingerichtet, das gemeinsam mit Fahrzeugherstellern Daten der Batteriemanagementsysteme auswertet. Reaktion auf „Banana Battery“-Kontroverse Auslöser der Maßnahmen waren Probleme mit 177-Ah-LFP-Batteriezellen in GAC-Aion-S-Fahrzeugen. Nach Laufleistungen zwischen 150.000 und 300.000 Kilometern wurden unter anderem Zellaufblähungen, Elektrolytlecks und Leistungsverluste gemeldet. GAC Aion verlängerte daraufhin die Batteriegarantie für betroffene Fahrzeuge auf acht Jahre beziehungsweise 300.000 Kilometer. CALB kündigte an, die Verantwortung für die Zellqualität zu übernehmen. Quelle:https://cnevpost.com/2026/08/06/calb-banana-battery-quality-overhaul/

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Samsung SDI startet US-Produktion von LFP-Batteriezellen im Oktober

Samsung SDI will nach eigenen Angaben im Oktober 2026 mit der Produktion prismatischer Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) für stationäre Batteriespeicher (BESS) in den USA beginnen. Die Fertigungslinie befindet sich derzeit in der Qualitätsvalidierung für die Serienproduktion. Die ersten Auslieferungen der Samsung Battery Box (SBB) 2.0 sollen noch vor Jahresende erfolgen. Gleichzeitig erwartet das Unternehmen, dass die Nachfrage ab 2028 die verfügbaren Produktionskapazitäten übersteigen wird. Bereits im vergangenen Jahr hatte Samsung SDI angekündigt, bis Ende 2026 eine jährliche Produktionskapazität von 30 GWh für BESS-Zellen in den USA aufzubauen. Vor diesem Hintergrund prüft das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits zusätzliche Kapazitäten. FEOC-konforme Lieferkette im Fokus Nach Angaben von Samsung SDI wurde die Lieferkette für LFP-Kathodenmaterial und weitere Schlüsselkomponenten gemeinsam mit Partnern aus Südkorea und den USA aufgebaut, um die US-Vorgaben zu sogenannten Foreign Entities of Concern (FEOC) zu erfüllen. Hintergrund sind geänderte US-Regelungen, die den Einsatz bestimmter importierter Batteriezellen bei steuerlich geförderten Speicherprojekten einschränken. Laut Unternehmen sichern die bislang eingegangenen Aufträge bereits einen erheblichen Teil der geplanten Produktionskapazitäten bis 2029. Zusätzlich wurden im zweiten Quartal langfristige Lieferverträge mit Kunden aus dem US-Batteriespeichermarkt abgeschlossen. Quelle:https://www.energy-storage.news/samsung-sdi-on-track-with-us-lfp-cell-production-expects-demand-to-outstrip-production/

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