Battery-News

Autorenname: Cornelius Karow

POSCO Future M und Samsung SDI schließen milliardenschweren LFP-Vertrag

POSCO Future M hat mit Samsung SDI einen langfristigen Liefervertrag für Lithium-Eisenphosphat-Kathodenmaterialien (LFP) geschlossen. Nach Unternehmensangaben beträgt der Vertragswert sechs Billionen südkoreanische Won, umgerechnet rund 4,5 Milliarden US-Dollar. Die am 6. Oktober 2026 unterzeichnete Vereinbarung erweitert zugleich die Zusammenarbeit bei weiteren Batteriematerialien. Die vereinbarte LFP-Menge soll mehr als doppelt so hoch ausfallen wie im August vorgesehen. Damals hatten sich beide Unternehmen auf 190.000 Tonnen für den Zeitraum von 2027 bis 2032 verständigt. Eine genaue neue Liefermenge nennt POSCO Future M in der Mitteilung nicht. Lieferumfang wächst über NCA hinaus Der neue Vertrag bündelt bisherige Einzelvereinbarungen für die wichtigsten gelieferten Produkte. Zugleich wird der 2023 geschlossene Liefervertrag erweitert: Neben NCA-Kathodenmaterialien umfasst er künftig auch LFP. Darüber hinaus wollen beide Unternehmen bei Lithium-Manganoxid-Kathodenmaterialien (LMO) und synthetischen Graphit-Anodenmaterialien zusammenarbeiten. POSCO Future M erwartet durch das breitere Sortiment insgesamt rund 45 Prozent mehr Liefervolumen gegenüber dem bisherigen Stand. Samsung SDI will Beschaffung absichern Samsung SDI möchte durch die Zusammenarbeit Kathoden- und Anodenmaterialien aus Quellen sichern, die nicht als verbotene ausländische Einheiten gelten. POSCO Future M bezeichnet diese Materialien als non-PFE. Für POSCO Future M sollen die zugesagten Mengen die Produktionsauslastung und Planung verbessern. Das betrifft künftige Anlagenerweiterungen ebenso wie den Rohstoffeinkauf. Quelle:https://www.poscofuturem.com/en/pr/view.do?num=1051

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EnergyX vereinbart Lithiumlieferungen für zwei Milliarden Dollar

Das Lithiumunternehmen EnergyX hat nach eigenen Angaben einen verbindlichen Abnahmevertrag mit dem Rohstoffhändler Trafigura geschlossen. Über zehn Jahre soll EnergyX insgesamt 100.000 Tonnen Lithiumprodukte aus geplanten Anlagen in Chile und Texas liefern. Der Vertragswert von rund zwei Milliarden US-Dollar basiert auf aktuellen Lithiumpreisen von etwa 20.000 Dollar je Tonne. Die Produktion muss allerdings erst aufgebaut werden. Für beide Anlagen benötigt EnergyX zusätzliche Mittel. Der Vertrag soll den Antrag auf einen Kredit über 690 Millionen Dollar bei der US-Export-Import-Bank voranbringen. Lithium aus Chile und Texas Trafigura soll jährlich jeweils 5.000 Tonnen Lithiumcarbonat und Lithiumhydroxid abnehmen. Der Vertrag sieht eine Zahlungsverpflichtung auch bei Nichtabnahme vor. In Chile plant EnergyX ab 2028 eine jährliche Produktion von 7.500 Tonnen Lithiumcarbonat. Trafigura würde davon rund zwei Drittel übernehmen. In Texas sollen ab 2029 zunächst 15.000 Tonnen Lithiumhydroxid jährlich entstehen. Dort entspricht die vereinbarte Abnahme einem Drittel der geplanten Menge. Trafigura will die Produkte zunächst an chinesische Kunden verkaufen. Langfristig strebt der Händler eine größere Rolle im US-Markt an, sobald sich dort die Lieferkette für Batterien entwickelt hat. EnergyX setzt auf direkte Lithiumextraktion, kurz DLE. Dabei kommen verschiedene Filterverfahren zum Einsatz. Das Unternehmen kombiniert bekannte Technologien mit verfügbarer Ausrüstung und testet seine Prozesse im Labor in Austin. Quelle:https://www.reuters.com/business/energy/energyx-signs-binding-2-billion-lithium-supply-deal-with-trafigura-2026-10-12/

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LG Energy Solution schließt Vierjahresvertrag mit Elevra Lithium

LG Energy Solution hat mit Elevra Lithium einen verbindlichen Abnahmevertrag über Spodumenkonzentrat aus Kanada geschlossen. Wie der Batteriehersteller mitteilt, umfasst die Vereinbarung 240.000 Tonnen Trockenmasse über vier Jahre. Die Lieferungen sollen noch 2026 beginnen. Der Rohstoff stammt aus Elevras bereits betriebenem Projekt North American Lithium in der kanadischen Provinz Quebec. LG Energy Solution will damit seine Rohstoffversorgung in Nordamerika ergänzen und auf die Nachfrage nach stationären Energiespeichern reagieren. Konkrete Vertragspreise nennt die Mitteilung nicht. Spodumenkonzentrat erweitert die Rohstoffbasis Spodumenkonzentrat ist ein Ausgangsmaterial, das zu Lithiumcarbonat oder Lithiumhydroxid weiterverarbeitet werden kann. LG Energy Solution beschafft bereits diese beiden Lithiumverbindungen. Mit dem zusätzlichen Konzentrat will das Unternehmen seine Versorgung breiter aufstellen. Nach Unternehmensangaben soll dies ermöglichen, die Produktion flexibler an die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und Energiespeichern anzupassen. Wo das kanadische Konzentrat weiterverarbeitet werden soll, teilt LGES nicht mit. Quelle:https://news.lgensol.com/company-news/press-releases/5412/

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Fraunhofer ZESS eröffnet Forschungsbau für Batterien und Wasserstoff

Die Fraunhofer-Gesellschaft hat am 5. Oktober 2026 den Neubau ihres Zentrums für Energiespeicher und Systeme ZESS in Braunschweig eröffnet. Dort sollen Festkörperbatterien der nächsten Generation und Wasserstofftechnologien für industrielle Anwendungen weiterentwickelt werden. Bund und Land Niedersachsen investierten rund 49,85 Millionen Euro in den Forschungsbau. Auf etwa 3300 Quadratmetern stehen unter anderem rund 1750 Quadratmeter Laborfläche und ein 450 Quadratmeter großer Trockenraum bereit. Die Infrastruktur soll die Entwicklung neuer Energiespeicher und den Technologietransfer unterstützen. Batterieforschung entlang der gesamten Prozesskette Bei Festkörperbatterien reicht die Arbeit von neuen Materialien über Produktionstechnologien bis zur industriellen Skalierung. Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft gehören ebenfalls zum Forschungsansatz. Ziel ist die Entwicklung sicherer und nachhaltiger Batterietechnologien. Im ZESS bündeln die Fraunhofer-Institute für Schicht- und Oberflächentechnik IST, Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM sowie Keramische Technologien und Systeme IKTS ihre Kompetenzen. Hinzu kommen Kooperationen mit Industriepartnern und der Technischen Universität Braunschweig. Deren Battery LabFactory und das Center for Circular Production of Next Batteries and Fuel Cells ergänzen das Forschungsumfeld.  Neben Batterien erforscht das ZESS Wasserstofftechnologien. Auch hier sollen Materialien und Produktionsverfahren unter wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten für industrielle Anwendungen weiterentwickelt werden.  Quelle:https://www.ist.fraunhofer.de/de/presse-publikationen/2026/fraunhofer-zess-staerkt-technologietransfer-und-nachhaltige-energiespeicherforschung.html

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Toyota eröffnet Batterieentwicklungszentrum in Michigan

Toyota hat am 1. Oktober 2026 ein neues Batterieentwicklungszentrum in Saline im US-Bundesstaat Michigan eröffnet. Das Toyota Battery Center of North America soll die Entwicklung und Prüfung von Batterien für verschiedene Fahrzeugantriebe unterstützen. Die rund 2.800 Quadratmeter große Einrichtung liegt auf Toyotas Forschungs- und Entwicklungscampus. Sie bündelt die Bewertung von Batterietechnologien und arbeitet mit dem nordamerikanischen Produktionsnetz zusammen. Dazu gehören das Batteriewerk Toyota Battery Manufacturing in North Carolina und Toyotas Fahrzeugwerke in Nordamerika. Batterietests für unterschiedliche Antriebe Nach Unternehmensangaben deckt das Zentrum den gesamten Entwicklungszyklus ab: von der Beschaffung der Rohstoffe über den Fahrzeugeinsatz bis zum Recycling. Ingenieure und Techniker sollen dort Batterien charakterisieren und neue Technologien entwickeln. Toyota nennt als Einsatzbereiche Hybridfahrzeuge, Plug-in-Hybride, Wasserstofffahrzeuge und reine Elektroautos. Das Zentrum unterstützt damit den Ansatz des Herstellers, mehrere Antriebstechnologien parallel zu verfolgen. Forschungszugang für die Universität Michigan Toyota will den Zugang zur Einrichtung und zu ihren Forschungsmöglichkeiten gemeinsam mit dem Electric Vehicle Center der Universität Michigan öffnen. Auch weitere Forschungspartner sollen die Prüf- und Bewertungsmöglichkeiten nutzen können. Toyota gehört zu den Gründungsmitgliedern des Electric Vehicle Center. Die Zusammenarbeit soll außerdem die Ausbildung künftiger Batterieingenieure und Techniker in Michigan unterstützen. Quelle:https://pressroom.toyota.com/toyota-battery-center-of-north-america-unveiled-at-michigan-rd-campus/

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Fraunhofer und südkoreanische Partner planen engere Batterieforschung

Die Fraunhofer-Allianz Batterien und südkoreanische Partner wollen bei Batterietechnologien, Produktionsverfahren und Recycling enger zusammenarbeiten. Dazu unterzeichneten sie an der Fraunhofer FFB in Münster zwei Absichtserklärungen. Beteiligt sind die Korea Environment Corporation (K-eco), die Pohang University of Science and Technology (POSTECH) und die Stadt Pohang. Batteriematerialien, Zellfertigung und Recycling im Fokus Mit POSTECH und der Stadt Pohang reicht das vorgesehene Forschungsspektrum von Materialien für Lithium-Ionen-Batterien bis zu Batterien der nächsten Generation. Hinzu kommen Zelltechnologien, Produktionsverfahren sowie Recycling und Kreislaufwirtschaft. Pohang will die Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen und internationale Forschungskooperationen administrativ und förderpolitisch unterstützen. Bei der Kooperation mit K-eco liegt der Schwerpunkt auf dem Recycling von Altbatterien. Die Partner wollen zudem Zertifizierungs- und Qualitätssicherungsverfahren für zurückgewonnene Batteriematerialien untersuchen. Weitere Forschungsansätze sollen die Einhaltung der EU-Batterieverordnung (EU) 2023/1542 unterstützen. Während eines Seminars in Münster tauschten sich die Beteiligten über ihre Forschung aus. Dabei erörterten sie Ansätze für künftige gemeinsame Projekte. Erprobung unter industrienahen Bedingungen in Münster Die südkoreanische Delegation besichtigte außerdem die FFB PreFab in Münster-Amelsbüren. Dort steht nach Angaben von Fraunhofer eine Forschungsinfrastruktur für die industrienahe Batteriezellproduktion zur Verfügung. Die Anlagen sollen ermöglichen, neue Zellkonzepte, Batteriematerialien und Produktionsverfahren unter praxisnahen Bedingungen zu untersuchen. Ziel ist, ihre industrielle Skalierbarkeit frühzeitig zu bewerten und die Überführung in die Großserienfertigung vorzubereiten. Quelle:https://www.ffb.fraunhofer.de/de/news/Pressemitteilungen/Absichtserklaerungen_mit_suedkoreanischen_Partnern.html

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RWTH entwickelt Verfahren für Mehrlagen-Elektroden

Der Lehrstuhl PEM der RWTH Aachen entwickelt im Forschungsprojekt ProMeBa Verfahren zur skalierbaren Herstellung mehrlagiger Batterieelektroden. Das Vorhaben läuft seit Juni 2026 gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie bis Mai 2029. Ziel sind Prozess- und Anlagenlösungen, die eine industrielle Fertigung ermöglichen. Die Elektroden sollen Leistung und Lebensdauer von Lithium-Ionen-Batterien verbessern. Vom Elektrodenkonzept zur Pilotanlage Mehrlagige Elektroden kombinieren unterschiedliche Material- und Struktureigenschaften. Dadurch sollen sich Ionentransport, mechanische Stabilität und elektrochemische Leistungsfähigkeit verbessern. Dafür untersucht das Projekt Materialien und Schichtaufbauten für Anoden und Kathoden. Wichtige Parameter sind die Anzahl der Lagen, ihre Dicke und Veränderungen der Materialzusammensetzung zwischen den Schichten. PEM übernimmt die Entwicklung mehrlagiger Anoden und deren Charakterisierung im Labor. Dazu werden Rezepturen für die Beschichtungssuspensionen sowie Beschichtungs- und Trocknungsbedingungen angepasst. Anschließend sollen die Ergebnisse auf Pilotanlagen übertragen werden. Ein modulares Beschichtungsmodul soll sich dafür in bestehende Anlagen integrieren lassen. Unter industriell relevanten Rolle-zu-Rolle-Bedingungen werden Zwei-Lagen-Schlitzdüsenbeschichtung und Mehrlagenvorhangbeschichtung verglichen. Im Fokus stehen Beschichtungsqualität, Prozessstabilität und Skalierbarkeit. Messtechnik soll die Qualität absichern Parallel wird eine Inline-Messtechnik zur kontinuierlichen Bestimmung der Viskosität der Beschichtungssuspensionen weiterentwickelt. Sie soll Abweichungen während der Fertigung frühzeitig erkennen und eine reproduzierbare Elektrodenqualität unterstützen. Elektrochemische Untersuchungen an Elektroden und Versuchszellen sollen Aufschluss über Leistung und Stabilität der Mehrlagenstrukturen geben. NETZSCH-Gerätebau koordiniert das Projekt im Rahmen der BMFTR-Bekanntmachung B@TS. Weitere Partner sind die RWTH-Lehrstühle PEM und ISEA, das Fraunhofer IKTS, das Institut iPAT der TU Braunschweig und 8inks Deutschland. Quelle:https://www.pem.rwth-aachen.de/go/id/buzbym#aaaaaaaaabuzcir

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SK On bestellt LFP-Material bei POSCO Future M

POSCO Future M hat mit SK On einen Liefervertrag für LFP-Kathodenmaterial im Wert von rund 1,1 Billionen Won (etwa 800 Millionen US-Dollar) abgeschlossen. Der Vertrag läuft von 2027 bis 2029. Bei gegenseitigem Einverständnis kann er um zwei Jahre verlängert werden. Für POSCO Future M ist es der erste Vertrag zur Lieferung von Kathodenmaterial an SK On. Anodenmaterial liefert das Unternehmen bereits an den Batteriehersteller. Nach eigenen Angaben beliefert POSCO Future M damit inzwischen alle drei koreanischen Batteriehersteller mit Kathoden- und Anodenmaterialien. Erst im August hatte das Unternehmen einen weiteren langfristigen Vertrag über 190.000 Tonnen LFP-Kathodenmaterial mit einem koreanischen Batteriehersteller gemeldet. POSCO Future M baut LFP-Produktion in Pohang aus LFP-Batterien bieten gegenüber NCM- und NCA-Zellen eine geringere Leistungsdichte, gelten jedoch als kostengünstiger und langlebig. POSCO Future M verweist auf eine wachsende Nachfrage für stationäre Energiespeicher und günstigere Elektrofahrzeuge. Das Unternehmen erweitert deshalb sein bisher vor allem auf NCM- und NCA-Materialien ausgerichtetes Portfolio. Teile der Produktionslinien für High-Nickel-Kathodenmaterial im Werk Pohang wurden bereits auf LFP umgestellt. Die Serienbelieferung soll Ende 2026 beginnen. Weitere Produktionslinien sollen abhängig von zusätzlichen Aufträgen folgen. Künftig will POSCO Future M zudem Lithium aus Salzseen in Argentinien einsetzen. Dadurch sollen laut Unternehmen Kosten und Produktqualität verbessert werden. Quelle:https://www.poscofuturem.com/en/pr/view.do?num=1049

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“Refinyx” übernimmt Batterierecycling-Technologie von Northvolt

“Refinyx” startet mit Recyclingtechnologie aus dem früheren Northvolt-Geschäft und einem ersten größeren Kunden in den USA. Das schwedische Unternehmen wurde von Führungskräften der ehemaligen Northvolt-Recyclingsparte Revolt gegründet. Finanzielle Unterstützung kommt von der Investmentgesellschaft Qarlbo Energy. Zum Start hat Refinyx nach eigenen Angaben 134 Patente sowie eine rund 1.200 Quadratmeter große Pilot- und Laboranlage in Västerås übernommen, die zuvor Northvolt gehörten. Das Unternehmen will Industriekunden Technologie und Engineering für Anlagen zur Rückgewinnung kritischer Rohstoffe bereitstellen. Details zum ersten US-Kunden nennt Refinyx bislang nicht. Technologie stammt aus Northvolt Revolt Die Verfahren wurden laut Refinyx über acht Jahre bei Northvolt Revolt entwickelt und auch in einer industriellen Recyclinganlage in Skellefteå eingesetzt. Die Plattform soll Nickel, Kobalt und Lithium aus Altbatterien, Produktionsabfällen und weiteren Reststoffströmen zurückgewinnen. Nach Unternehmensangaben entstehen dabei Materialien in Batteriequalität, ohne organische Lösungsmittel und bestimmte sonst übliche Zwischenschritte. Dadurch sollen Anlagen kompakter ausfallen und weniger Chemikalien sowie technische Ausrüstung benötigen. Ausbau auf weitere Rohstoffe geplant Künftig soll die Technologie auch Seltene Erden, Phosphor und weitere strategische Materialien abdecken. Refinyx will die Anlagen nicht primär selbst betreiben, sondern Industrieunternehmen beim Aufbau und Hochfahren eigener Recyclingkapazitäten unterstützen. Quellen:https://www.businesswire.com/news/home/20260925970088/en/Refinyx-Emerges-from-Stealth-with-Acquisition-of-Northvolt-Recycling-Technology-and-First-Major-U.S.-Customerhttps://www.qarlbo.com/newsroom/qarlbo-energy-invests-in-refinyx

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GM und LG rüsten Werk in Tennessee für günstigere LMR-Batteriezellen um

General Motors und LG Energy Solution wollen ihr gemeinsames Batteriewerk in Spring Hill im US-Bundesstaat Tennessee für eine neue Zellchemie umrüsten. Das Joint Venture Ultium Cells soll dort künftig prismatische Lithium-Mangan-reiche Batteriezellen, kurz LMR, für Elektroautos von GM herstellen. Die Umbauten sollen noch 2026 beginnen und 2028 abgeschlossen werden. GM hatte zuvor erklärt, ab 2028 LMR-Zellen kommerziell in einem US-Werk herstellen zu wollen. Die Erweiterung in Tennessee soll nach Unternehmensangaben rund 500 neue Arbeitsplätze schaffen. Der Standort beschäftigt derzeit etwa 1.200 Menschen. LMR soll Kosten und Energiedichte verbinden GM setzt bei LMR auf eine günstigere Alternative zu nickelreichen Batteriezellen. Ultium Cells gibt an, dass die geplanten LMR-Zellen eine um bis zu 33 Prozent höhere Energiedichte als Lithium-Eisenphosphat-Zellen erreichen könnten. Gleichzeitig sollen die Kosten auf einem vergleichbaren Niveau liegen. GM erwägt nach früheren Angaben bereits, seine ursprünglichen Pläne für LFP-Zellen in Elektroautos zugunsten von LMR zu reduzieren. Werk produziert bereits LFP-Zellen In Spring Hill werden seit Juni 2026 bereits LFP-Zellen für stationäre Energiespeicher produziert. Künftig soll der Standort mehrere Zellchemien und Bauformen abdecken. Dazu zählen LFP, nickelreiche Batterien und LMR sowie Pouch- und prismatische Zellen. Ultium Cells beziffert die gemeinsamen Investitionen in die beiden Programme und weitere Verbesserungen am Werk bis 2030 auf insgesamt eine Milliarde US-Dollar. Nach Unternehmensangaben könnte Spring Hill zudem der erste Standort weltweit werden, der prismatische LMR-Zellen in Großserie produziert. Quellen:https://www.ultiumcell.com/newsroom/latest-news/2026/09/28/Ultium-Cells-to-Upgrade-Spring-Hill-Operations-to-Produce-Lithium-Manganese-Rich-LMR-Prismatic-Battery-Cells–https://www.reuters.com/business/autos-transportation/gm-lg-make-lower-cost-ev-battery-cells-tennessee-2026-09-29/

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