Battery-News

Autorenname: Cornelius Karow

Sila sichert 300 Millionen US-Dollar für Silizium-Anodenproduktion

Der US-Batterietechnologieanbieter Sila hat nach eigenen Angaben 300 Millionen US-Dollar in einer privaten Finanzierungsrunde eingeworben. Das Kapital soll den Ausbau der Produktion von Silizium-Kohlenstoff-Anoden am Standort Moses Lake im US-Bundesstaat Washington beschleunigen und die geplante zweite Ausbaustufe der Anlage unterstützen. Angeführt wurde die Finanzierungsrunde von Atreides Management und Sutter Hill Ventures. Weitere bestehende und neue Investoren beteiligten sich ebenfalls. Ausbau der Fertigung in Washington Die Produktionsanlage in Moses Lake nahm laut Unternehmensangaben im Herbst 2025 den Betrieb auf und befindet sich derzeit im Hochlauf. In der ersten Ausbaustufe ist eine Produktionskapazität von zwei Gigawattstunden vorgesehen. Innerhalb der kommenden fünf Jahre soll die Kapazität auf bis zu 250 Gigawattstunden steigen. Sollte dieses Ziel erreicht werden, wäre die Anlage nach Angaben des Unternehmens die weltweit größte Produktionsstätte für Anodenmaterial. Silizium-Anoden als Alternative zu Graphit Sila entwickelt Silizium-Kohlenstoff-Anoden unter dem Namen “Titan Silicon”. Nach Unternehmensangaben erreicht das Material im Vergleich zu herkömmlichen Graphit-Anoden eine um 20 bis 40 Prozent höhere Energiedichte. Dadurch könnten Batterien kleiner und leichter ausfallen oder bei gleicher Baugröße mehr Energie speichern. Außerdem stellt Sila schnellere Ladezeiten in Aussicht. Silizium gilt grundsätzlich als leistungsfähigeres Anodenmaterial als Graphit. Allerdings dehnt sich das Material beim Laden und Entladen deutlich aus und zieht sich wieder zusammen. Diese Volumenänderungen können die Alterung der Batterie beschleunigen. Deshalb setzen heutige Lithium-Ionen-Batterien in der Regel nur begrenzte Mengen Silizium ein, die mit Graphit kombiniert werden. Quellen:https://www.businesswire.com/news/home/20260721561478/en/Sila-Secures-$300-Million-in-Private-Funding-to-Ramp-Gigascale-Anode-Manufacturing-and-Strengthen-Americas-Technology-Sovereigntyhttps://insideevs.com/news/802397/sila-silicon-anode-lithium-ion/

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CATL und Solarpro planen 2-GWh-Projekt für Natrium-Ionen-Speicher in Osteuropa

CATL und das osteuropäische Unternehmen Solarpro haben eine strategische Vereinbarung über die Lieferung von Natrium-Ionen-Energiespeichersystemen mit einer Gesamtkapazität von 2 GWh geschlossen. Nach Angaben der Unternehmen sollen die Systeme in Projekten in Mittel- und Osteuropa eingesetzt werden. Ziel ist es, das erste groß angelegte Natrium-Ionen-Speicherprojekt der Region umzusetzen und die Technologie unter den dortigen Netz- und Klimabedingungen zu erproben. Die Vereinbarung baut auf einer bestehenden Zusammenarbeit auf. Bereits im Mai 2026 nahmen CATL und Solarpro ein Batteriespeicherprojekt mit einer Kapazität von 602 MWh in Bulgarien in Betrieb. Dieses soll die Speicherkapazität des Landes um zehn Prozent erhöht haben. Fokus auf Einsatz unter schwierigen Klimabedingungen Laut CATL sollen die Natrium-Ionen-Speicher insbesondere für Regionen mit niedrigen Temperaturen geeignet sein. Das Unternehmen verweist zudem auf eine hohe Zyklenfestigkeit als weiteren Vorteil der Technologie. Gemeinsam mit Solarpro will CATL Speicherlösungen entwickeln, die auf die Anforderungen der Stromnetze sowie die klimatischen Bedingungen in Mittel- und Osteuropa zugeschnitten sind. Solarpro übernimmt dabei nach Angaben der Unternehmen die Projektentwicklung, Systemintegration sowie den langfristigen Betrieb und die Wartung der Anlagen. CATL erhofft sich durch die Zusammenarbeit Erkenntnisse über regionale Marktanforderungen und mögliche weitere Einsatzfelder für Natrium-Ionen-Batterien. Mit der Vereinbarung setzt CATL den Ausbau seiner Natrium-Ionen-Technologie in Europa fort. Es handelt sich um den zweiten Auftrag für diese Speichertechnologie in Europa innerhalb kurzer Zeit. Quellen:https://www.catl.com/en/news/6916.htmlhttps://cnevpost.com/2026/07/21/catl-sodium-battery-storage-deal-solarpro/

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cylib übernimmt Batterie-Recyclingstandort in Bayern

Das Aachener Batterierecycling-Unternehmen cylib hat eine Anlage zur Entladung, Demontage und mechanischen Aufbereitung von Elektroauto-Batterien in Wernberg-Köblitz übernommen. Nach Unternehmensangaben kann der Standort künftig bis zu 10.000 Tonnen Altbatterien pro Jahr verarbeiten. Die Übernahme erfolgte im Rahmen eines Insolvenzverfahrens und umfasst die Prozesslinie sowie Gebäude und Grundstück. Der Betrieb soll im vierten Quartal 2026 starten, sofern die erforderliche Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz vorliegt. Anlage ergänzt Standort in Dormagen Mit der Übernahme erweitert cylib nach eigenen Angaben seine Wertschöpfungskette im Batterierecycling. Die in Bayern erzeugte sogenannte Black Mass soll künftig an den derzeit entstehenden hydrometallurgischen Standort in Dormagen geliefert werden. Dort sollen daraus Rohstoffe wie Lithium, Graphit, Nickel, Kobalt und Mangan zurückgewonnen werden. Laut Angaben des Unternehmens bildet der Standort in Wernberg-Köblitz den ersten Baustein eines Netzes zur Sammlung und mechanischen Vorbehandlung ausgedienter Traktionsbatterien. Die Anlage liegt im Umfeld wichtiger Automobil- und Batterieproduktionsstandorte in Süddeutschland und Mitteleuropa. Damit will sich das Unternehmen den Zugang zu größeren Mengen ausgedienter Batterien sichern. Eine volle Auslastung der Anlage wird nach Unternehmensangaben bis Ende 2027 erwartet. Quelle:https://www.cylib.de/post/cylib-brings-its-end-to-end-battery-recycling-vision-to-industrial-scale-closing-the-gap-between-end-of-life-batteries-and-critical-material-recovery

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Voltavision stellt kompakten Prüfstand für Batteriezelltests vor

Voltavision hat einen neuen Prüfstand für Zelltests vorgestellt. Nach Angaben des Unternehmens soll das System eine hohe Testkapazität mit einer kompakten Bauweise und einem energieeffizienten Betrieb verbinden. Der Prüfstand richtet sich an Anwendungen in der Batterieentwicklung, Validierung und industriellen Zellprüfung. Das System verfügt über zwei unabhängig nutzbare Prüfräume in einer zweistöckigen Bauweise. Beide Prüfräume lassen sich separat temperieren und decken laut Unternehmen einen Temperaturbereich von -30 bis +90 Grad Celsius ab. Die kompakte Konstruktion soll insbesondere Laboren mit begrenzten Platzverhältnissen eine höhere Testdichte ermöglichen. Zentrale Kälteversorgung statt einzelner Kältekompressoren Ein wesentliches Merkmal des neuen Prüfstands ist nach Angaben von Voltavision die Anbindung an eine zentrale Kälteversorgung. Dadurch entfällt eine separate Kälteeinheit für jeden Prüfraum. Das Unternehmen gibt an, dass sich so natürliche Kältemittel wie CO₂ einsetzen lassen. Zudem sollen Energieverbrauch und Geräuschentwicklung im Betrieb sinken. Mit dem neuen Prüfstand erweitert Voltavision nach eigenen Angaben sein Portfolio an Testsystemen für Batteriezellen. Das Unternehmen erklärt zudem, dass die Entwicklung der Lösung vollständig im eigenen Haus erfolgt sei und sie für Prüflabore, Entwicklungsabteilungen sowie industrielle Anwender vorgesehen ist. Quelle:https://www.konstant.de/pressefach/voltavision/pruefstand-zelltests/

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China beendet Steuerprivileg für Lithium-Ionen-Batterien

China führt ab September 2026 eine Verbrauchssteuer auf Lithium-Ionen-Batterien ein und beendet damit eine seit 2015 geltende Steuerbefreiung. Nach Angaben des chinesischen Finanzministeriums werden Lithium-Ionen-Batterien zunächst mit zwei Prozent besteuert. Ab September 2027 steigt der Satz auf vier Prozent. Gleichzeitig bleiben Natrium-Ionen-Batterien, Feststoffbatterien und Brennstoffzellen bis Ende 2028 von der Verbrauchssteuer befreit.  Steuerliche Vorteile verlagern sich auf neue Batterietechnologien Von der neuen Verbrauchssteuer betroffen sind neben Lithium-Ionen-Batterien auch Lithium-Primärbatterien, quecksilberfreie Primärbatterien, Nickel-Metallhydrid-Batterien und Vanadium-Redox-Flow-Batterien. Während diese Produkte künftig schrittweise besteuert werden, gelten für Natrium-Ionen-Batterien und Feststoffbatterien zwischen September 2026 und Ende 2028 Steuerbefreiungen. Damit endet für Lithium-Ionen-Batterien eine elfjährige Ausnahmeregelung. Die künftig vorgesehene Steuer von vier Prozent entspricht dem Satz, der bereits seit 2015 für andere Batteriekategorien galt. Nach Angaben der chinesischen Behörden müssen Batterien die jeweiligen nationalen Standards erfüllen. Unternehmen müssen außerdem Prüfberichte vorlegen, um Steuervergünstigungen erstmals in Anspruch nehmen zu können. Anpassung der Industriepolitik China begründet die Änderungen laut staatlicher Nachrichtenagentur Xinhua mit dem Ziel, die Industrie weiterzuentwickeln und den Umweltschutz zu fördern. Reuters verweist zudem darauf, dass die chinesische Regierung seit Längerem versucht, Überkapazitäten unter anderem in der Batterieindustrie einzudämmen. Die Steueranpassung folgt außerdem auf weitere Änderungen bei Fördermaßnahmen für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben und deutet auf eine schrittweise Verringerung staatlicher Steuervergünstigungen im Batteriesektor hin. Quellen:https://www.reuters.com/legal/transactional/china-levy-consumption-tax-on-lithium-ion-batteries-solar-cells-2026-07-17/https://cnevpost.com/2026/07/17/china-to-impose-consumption-tax-lithium-batteries/

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Alfen und CATL planen 5 GWh Natrium-Ionen-Batteriespeicher in Europa

Der chinesische Batteriehersteller CATL und der niederländische Energieinfrastrukturanbieter Alfen wollen ab 2027 Natrium-Ionen-Batteriespeicher mit einer Gesamtkapazität von 5 GWh in den Niederlanden und weiteren westeuropäischen Ländern einsetzen. Laut den Unternehmen handelt es sich dabei um die ersten Installationen des Energiespeichersystems „Tener Sodium“ auf dem europäischen Markt.  CATL hatte das Speichersystem Ende Juni erstmals vorgestellt und bezeichnet es als feldvalidierte Natrium-Ionen-Lösung für stationäre Energiespeicher. Die ersten Auslieferungen in China sollen im September beginnen. Bis Ende 2026 rechnet das Unternehmen mit Lieferungen von insgesamt 1 GWh. Der weltweite kommerzielle Rollout ist für Juni 2027 vorgesehen. Validierung im europäischen Stromnetz Laut CATL verfügt das System über eine geplante Lebensdauer von 25 Jahren und erreicht eine um nahezu zwei Prozent höhere Round-Trip-Effizienz als der aktuelle Stand der Technik. Die Speicherkapazität liegt bei mehr als 30 MWh pro System. Je nach Projekt sollen Speicherzeiten zwischen einer und acht Stunden möglich sein. Laut CATL ist das System zudem mit Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) kompatibel. Dadurch kann Alfen unterschiedliche Batterietechnologien einsetzen und die Abhängigkeit von Schwankungen der Lithiumpreise verringern. CATL möchte die Zusammenarbeit außerdem nutzen, um Erfahrungen mit Natrium-Ionen-Batterien in europäischen Stromnetzen zu sammeln und die Systeme an europäische Netzanforderungen anzupassen. Quellen:https://alfen.com/en-de/news/alfen-and-catl-reach-5-gwh-sodium-ion-battery-storage-partnership-in-europehttps://cnevpost.com/2026/07/16/catl-sodium-battery-storage-europe-alfen-deal/

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Hyundai und SK On starten Batterieproduktion in Georgia

Das US-Gemeinschaftsunternehmen der Hyundai Motor Group und SK On hat die Serienproduktion von Batteriezellen aufgenommen. Laut einem Bericht der Atlanta Journal-Constitution begann Hyundai SK Battery Manufacturing America im Juni mit der Massenproduktion. Die Batteriezellen werden an die Hyundai Motor Group „Metaplant America” geliefert. Dort entstehen Elektrofahrzeuge für den US-Markt.  Das Batterie-Joint-Venture wurde 2023 gegründet. Beide Partner investierten zusammen fünf Milliarden US-Dollar in den Standort. Der Bundesstaat Georgia unterstützte das Projekt mit Steuervergünstigungen und weiteren Hilfen im Umfang von 641 Millionen US-Dollar. Kapazität von 35 Gigawattstunden geplant Das Werksgelände umfasst etwa drei Millionen Quadratmeter. Rund 3.500 Menschen arbeiten dort. Nach dem vollständigen Produktionshochlauf soll die Jahreskapazität 35 Gigawattstunden erreichen. Derzeit befindet sich die Fertigung jedoch noch in einer frühen Phase.  Die produzierten Zellen sollen anschließend von Hyundai Mobis zu Batteriepaketen montiert werden. Diese Batteriepacks sind für Elektroautos der Marken Hyundai, Kia und Genesis vorgesehen, die in den USA gefertigt werden. Georgia baut Batterieindustrie weiter aus Mit dem neuen Werk wächst die koreanische Batterieproduktion in Georgia. Bereits heute betreibt SK Battery America dort Anlagen für Fahrzeugbatterien und Komponenten. Zudem errichten Hyundai und LG Energy Solution ein weiteres Batteriewerk nahe der Metaplant. Der Bau hatte sich verzögert, nachdem die US-Einwanderungsbehörde zahlreiche koreanische Beschäftigte auf der Baustelle festgenommen hatte. Quelle:https://www.koreaherald.com/article/10809681

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Industrieverbände fordern bessere Bedingungen für Batteriezellfertigung

Vier deutsche Industrieverbände verlangen eine stärkere politische Unterstützung beim Aufbau einer wettbewerbsfähigen Batterieindustrie. KLiB, VCI, VDMA und ZVEI sehen vor allem Defizite bei der Skalierung und beim Übergang von der Forschung zur industriellen Massenproduktion. Anlass ist das Richtfest der „Fraunhofer Forschungsfertigung Batteriezelle” am 13. Juli 2026. Nach Darstellung der Verbände verfügt Deutschland über Forschungskompetenz, spezialisierte Unternehmen und eine relevante industrielle Nachfrage. Dennoch scheitern Unternehmen häufig beim Markteintritt. Verbände kritisieren fehlende Skalierungsbedingungen Als zentrale Probleme nennen die Verbände strukturelle Standortnachteile und unzureichende Bedingungen für den Produktionshochlauf. Forschungsergebnisse allein führten nicht automatisch zu industrieller Wertschöpfung. Die Organisationen fordern deshalb gezieltere industriepolitische Instrumente. Diese müssten sich stärker an den Anforderungen neuer Industriezweige orientieren. Ohne geeignete Rahmenbedingungen könnten Wissen, Patente und Produktionskapazitäten in andere Weltregionen abwandern. Die im Regierungsprogramm für Aufschwung und Beschäftigung angekündigte Förderung müsse nun konkretisiert werden.  Abhängigkeit bei Batterien betrifft mehrere Branchen Laut den Verbänden ist die globale Batterienachfrage in den vergangenen fünf Jahren durchschnittlich um 43 Prozent pro Jahr gestiegen. Batterien werden unter anderem für Elektromobilität, Energieversorgung, Rechenzentren, Bahntechnik, Robotik und Raumfahrt benötigt. Die Verbände warnen deshalb vor einer wachsenden Abhängigkeit von außereuropäischen Lieferanten. Besondere Risiken sehen sie bei kritischer Infrastruktur und Wehrtechnik. Aus ihrer Sicht soll eine europäische Batterieproduktion Lieferketten absichern und technologische Abhängigkeiten begrenzen. Quelle:https://klib-org.de/pressemitteilung-klib-vci-vdma-zvei/

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FFB Fab in Münster feiert Richtfest

Mit dem Richtfest am 13. Juli 2026 hat die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) den nächsten Bauabschnitt der FFB Fab erreicht. Damit nimmt der zweite Teil des Batterieforschungsstandorts in Münster sichtbar Gestalt an. Auf dem rund 39.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen mehr als 20.000 Quadratmeter Produktionsfläche. Dort sind Anlagen vorgesehen, die die Batteriezellproduktion bis zum Gigawatt-Maßstab abbilden sollen. Das Projekt wechselt damit von der bisherigen Pilotfertigung zur Forschung unter deutlich größeren Produktionsbedingungen. PreFab bereits seit 2024 in Betrieb Der erste Bauabschnitt, die FFB PreFab, ist seit Anfang 2024 in Betrieb. Nach Angaben der Einrichtung sind dort inzwischen mehr als 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tätig. Die digitalisierte Forschungsfabrik bildet den Produktionsprozess vom Wareneingang bis zur formierten Batteriezelle ab. Möglich sind Laborproben, erste Muster und Kleinserien auf einer Pilotlinie. Die neue FFB Fab soll diese Infrastruktur ergänzen. Unternehmen und Forschungseinrichtungen sollen dort seriennahe Prozesse, Zellkonzepte und Anlagentechnik unter größeren Produktionsbedingungen erproben können. Rund eine Milliarde Euro für den Gesamtstandort Bund und Nordrhein-Westfalen stellen für das Gesamtvorhaben zusammen rund eine Milliarde Euro bereit. Der Bund fördert Forschungsanlagen und Projekte mit bis zu 750 Millionen Euro. Das Land investiert rund 320 Millionen Euro in Grundstücke und Neubauten. Fraunhofer führt das Projekt gemeinsam mit der Universität Münster, der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich durch. Auf dem insgesamt rund 56.000 Quadratmeter großen Gelände sollen Labor-, Pilot- und großskalige Produktionsforschung miteinander verbunden werden. Vorgesehen ist die Arbeit an Rundzellen, prismatischen Zellen und Pouchzellen. Quelle:https://www.ffb.fraunhofer.de/de/news/Pressemitteilungen/Startschuss_fuer_die_FFB_Fab.html

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Dongfeng plant 50.000 Elektroautos mit Feststoffbatterien bis 2027

Der chinesische Automobilhersteller Dongfeng Motor will bis 2027 insgesamt 50.000 Fahrzeuge mit selbst entwickelten Feststoffbatterien ausliefern. Zuvor sollen bis Ende 2026 rund 100 Demonstrationsfahrzeuge entstehen. Damit nennt der Konzern konkrete Zwischenziele, datiert die eigentliche Serienreife aber klar in die Zukunft. Laut Zhang Wei, dem Verantwortlichen für Batterien am Dongfeng-Forschungsinstitut, ist eine kleinskalierte Massenproduktion erst um 2030 vorgesehen. Eine Großserienproduktion und flächendeckende Adaption erwartet das Unternehmen demnach erst ab 2035. Die für 2027 genannten 50.000 Fahrzeuge dürften daher vor allem der Erprobung und frühen Industrialisierung dienen. Feststoffbatterie aus eigener Entwicklung Im Mittelpunkt für die Demonstrationsfahrzeuge steht eine Feststoffbatterie mit einer Energiedichte von 350 Wh/kg. Dongfeng hat damit eigenen Angaben zufolge im Januar 2026 Wintertests in Fahrzeugen abgeschlossen. Der Einsatz in ersten Fahrzeugen ist für das vierte Quartal geplant.  Das Unternehmen erklärt zudem, die Batterie bereits stabil in Chargen fertigen zu können. Elektroden, Festelektrolyt und die Integration des vollständigen Batteriepakets seien demnach intern entwickelt worden. Dongfeng gibt an, dass die Batterie eine Reichweite von mehr als 1.000 Kilometern ermöglichen soll. Seit Juni 2025 betreibt das Unternehmen ein Feststoffbatterie-Labor sowie eine Pilotanlage mit einer Kapazität von 0,2 GWh. Quelle:https://cnevpost.com/2026/07/08/dongfeng-50000-solid-state-battery-cars-2027/

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