Battery-News

Autorenname: Cornelius Karow

Alfen und CATL planen 5 GWh Natrium-Ionen-Batteriespeicher in Europa

Der chinesische Batteriehersteller CATL und der niederländische Energieinfrastrukturanbieter Alfen wollen ab 2027 Natrium-Ionen-Batteriespeicher mit einer Gesamtkapazität von 5 GWh in den Niederlanden und weiteren westeuropäischen Ländern einsetzen. Laut den Unternehmen handelt es sich dabei um die ersten Installationen des Energiespeichersystems „Tener Sodium“ auf dem europäischen Markt.  CATL hatte das Speichersystem Ende Juni erstmals vorgestellt und bezeichnet es als feldvalidierte Natrium-Ionen-Lösung für stationäre Energiespeicher. Die ersten Auslieferungen in China sollen im September beginnen. Bis Ende 2026 rechnet das Unternehmen mit Lieferungen von insgesamt 1 GWh. Der weltweite kommerzielle Rollout ist für Juni 2027 vorgesehen. Validierung im europäischen Stromnetz Laut CATL verfügt das System über eine geplante Lebensdauer von 25 Jahren und erreicht eine um nahezu zwei Prozent höhere Round-Trip-Effizienz als der aktuelle Stand der Technik. Die Speicherkapazität liegt bei mehr als 30 MWh pro System. Je nach Projekt sollen Speicherzeiten zwischen einer und acht Stunden möglich sein. Laut CATL ist das System zudem mit Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) kompatibel. Dadurch kann Alfen unterschiedliche Batterietechnologien einsetzen und die Abhängigkeit von Schwankungen der Lithiumpreise verringern. CATL möchte die Zusammenarbeit außerdem nutzen, um Erfahrungen mit Natrium-Ionen-Batterien in europäischen Stromnetzen zu sammeln und die Systeme an europäische Netzanforderungen anzupassen. Quellen:https://alfen.com/en-de/news/alfen-and-catl-reach-5-gwh-sodium-ion-battery-storage-partnership-in-europehttps://cnevpost.com/2026/07/16/catl-sodium-battery-storage-europe-alfen-deal/

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Hyundai und SK On starten Batterieproduktion in Georgia

Das US-Gemeinschaftsunternehmen der Hyundai Motor Group und SK On hat die Serienproduktion von Batteriezellen aufgenommen. Laut einem Bericht der Atlanta Journal-Constitution begann Hyundai SK Battery Manufacturing America im Juni mit der Massenproduktion. Die Batteriezellen werden an die Hyundai Motor Group „Metaplant America” geliefert. Dort entstehen Elektrofahrzeuge für den US-Markt.  Das Batterie-Joint-Venture wurde 2023 gegründet. Beide Partner investierten zusammen fünf Milliarden US-Dollar in den Standort. Der Bundesstaat Georgia unterstützte das Projekt mit Steuervergünstigungen und weiteren Hilfen im Umfang von 641 Millionen US-Dollar. Kapazität von 35 Gigawattstunden geplant Das Werksgelände umfasst etwa drei Millionen Quadratmeter. Rund 3.500 Menschen arbeiten dort. Nach dem vollständigen Produktionshochlauf soll die Jahreskapazität 35 Gigawattstunden erreichen. Derzeit befindet sich die Fertigung jedoch noch in einer frühen Phase.  Die produzierten Zellen sollen anschließend von Hyundai Mobis zu Batteriepaketen montiert werden. Diese Batteriepacks sind für Elektroautos der Marken Hyundai, Kia und Genesis vorgesehen, die in den USA gefertigt werden. Georgia baut Batterieindustrie weiter aus Mit dem neuen Werk wächst die koreanische Batterieproduktion in Georgia. Bereits heute betreibt SK Battery America dort Anlagen für Fahrzeugbatterien und Komponenten. Zudem errichten Hyundai und LG Energy Solution ein weiteres Batteriewerk nahe der Metaplant. Der Bau hatte sich verzögert, nachdem die US-Einwanderungsbehörde zahlreiche koreanische Beschäftigte auf der Baustelle festgenommen hatte. Quelle:https://www.koreaherald.com/article/10809681

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Industrieverbände fordern bessere Bedingungen für Batteriezellfertigung

Vier deutsche Industrieverbände verlangen eine stärkere politische Unterstützung beim Aufbau einer wettbewerbsfähigen Batterieindustrie. KLiB, VCI, VDMA und ZVEI sehen vor allem Defizite bei der Skalierung und beim Übergang von der Forschung zur industriellen Massenproduktion. Anlass ist das Richtfest der „Fraunhofer Forschungsfertigung Batteriezelle” am 13. Juli 2026. Nach Darstellung der Verbände verfügt Deutschland über Forschungskompetenz, spezialisierte Unternehmen und eine relevante industrielle Nachfrage. Dennoch scheitern Unternehmen häufig beim Markteintritt. Verbände kritisieren fehlende Skalierungsbedingungen Als zentrale Probleme nennen die Verbände strukturelle Standortnachteile und unzureichende Bedingungen für den Produktionshochlauf. Forschungsergebnisse allein führten nicht automatisch zu industrieller Wertschöpfung. Die Organisationen fordern deshalb gezieltere industriepolitische Instrumente. Diese müssten sich stärker an den Anforderungen neuer Industriezweige orientieren. Ohne geeignete Rahmenbedingungen könnten Wissen, Patente und Produktionskapazitäten in andere Weltregionen abwandern. Die im Regierungsprogramm für Aufschwung und Beschäftigung angekündigte Förderung müsse nun konkretisiert werden.  Abhängigkeit bei Batterien betrifft mehrere Branchen Laut den Verbänden ist die globale Batterienachfrage in den vergangenen fünf Jahren durchschnittlich um 43 Prozent pro Jahr gestiegen. Batterien werden unter anderem für Elektromobilität, Energieversorgung, Rechenzentren, Bahntechnik, Robotik und Raumfahrt benötigt. Die Verbände warnen deshalb vor einer wachsenden Abhängigkeit von außereuropäischen Lieferanten. Besondere Risiken sehen sie bei kritischer Infrastruktur und Wehrtechnik. Aus ihrer Sicht soll eine europäische Batterieproduktion Lieferketten absichern und technologische Abhängigkeiten begrenzen. Quelle:https://klib-org.de/pressemitteilung-klib-vci-vdma-zvei/

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FFB Fab in Münster feiert Richtfest

Mit dem Richtfest am 13. Juli 2026 hat die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) den nächsten Bauabschnitt der FFB Fab erreicht. Damit nimmt der zweite Teil des Batterieforschungsstandorts in Münster sichtbar Gestalt an. Auf dem rund 39.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen mehr als 20.000 Quadratmeter Produktionsfläche. Dort sind Anlagen vorgesehen, die die Batteriezellproduktion bis zum Gigawatt-Maßstab abbilden sollen. Das Projekt wechselt damit von der bisherigen Pilotfertigung zur Forschung unter deutlich größeren Produktionsbedingungen. PreFab bereits seit 2024 in Betrieb Der erste Bauabschnitt, die FFB PreFab, ist seit Anfang 2024 in Betrieb. Nach Angaben der Einrichtung sind dort inzwischen mehr als 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tätig. Die digitalisierte Forschungsfabrik bildet den Produktionsprozess vom Wareneingang bis zur formierten Batteriezelle ab. Möglich sind Laborproben, erste Muster und Kleinserien auf einer Pilotlinie. Die neue FFB Fab soll diese Infrastruktur ergänzen. Unternehmen und Forschungseinrichtungen sollen dort seriennahe Prozesse, Zellkonzepte und Anlagentechnik unter größeren Produktionsbedingungen erproben können. Rund eine Milliarde Euro für den Gesamtstandort Bund und Nordrhein-Westfalen stellen für das Gesamtvorhaben zusammen rund eine Milliarde Euro bereit. Der Bund fördert Forschungsanlagen und Projekte mit bis zu 750 Millionen Euro. Das Land investiert rund 320 Millionen Euro in Grundstücke und Neubauten. Fraunhofer führt das Projekt gemeinsam mit der Universität Münster, der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich durch. Auf dem insgesamt rund 56.000 Quadratmeter großen Gelände sollen Labor-, Pilot- und großskalige Produktionsforschung miteinander verbunden werden. Vorgesehen ist die Arbeit an Rundzellen, prismatischen Zellen und Pouchzellen. Quelle:https://www.ffb.fraunhofer.de/de/news/Pressemitteilungen/Startschuss_fuer_die_FFB_Fab.html

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Dongfeng plant 50.000 Elektroautos mit Feststoffbatterien bis 2027

Der chinesische Automobilhersteller Dongfeng Motor will bis 2027 insgesamt 50.000 Fahrzeuge mit selbst entwickelten Feststoffbatterien ausliefern. Zuvor sollen bis Ende 2026 rund 100 Demonstrationsfahrzeuge entstehen. Damit nennt der Konzern konkrete Zwischenziele, datiert die eigentliche Serienreife aber klar in die Zukunft. Laut Zhang Wei, dem Verantwortlichen für Batterien am Dongfeng-Forschungsinstitut, ist eine kleinskalierte Massenproduktion erst um 2030 vorgesehen. Eine Großserienproduktion und flächendeckende Adaption erwartet das Unternehmen demnach erst ab 2035. Die für 2027 genannten 50.000 Fahrzeuge dürften daher vor allem der Erprobung und frühen Industrialisierung dienen. Feststoffbatterie aus eigener Entwicklung Im Mittelpunkt für die Demonstrationsfahrzeuge steht eine Feststoffbatterie mit einer Energiedichte von 350 Wh/kg. Dongfeng hat damit eigenen Angaben zufolge im Januar 2026 Wintertests in Fahrzeugen abgeschlossen. Der Einsatz in ersten Fahrzeugen ist für das vierte Quartal geplant.  Das Unternehmen erklärt zudem, die Batterie bereits stabil in Chargen fertigen zu können. Elektroden, Festelektrolyt und die Integration des vollständigen Batteriepakets seien demnach intern entwickelt worden. Dongfeng gibt an, dass die Batterie eine Reichweite von mehr als 1.000 Kilometern ermöglichen soll. Seit Juni 2025 betreibt das Unternehmen ein Feststoffbatterie-Labor sowie eine Pilotanlage mit einer Kapazität von 0,2 GWh. Quelle:https://cnevpost.com/2026/07/08/dongfeng-50000-solid-state-battery-cars-2027/

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AESC startet Serienproduktion von 46120-Zellen für BMWs „Neue Klasse”

Der japanische Automobilzulieferer AESC hat die Serienproduktion seiner großformatigen 46120-Rundzellen aufgenommen. Die Batteriezellen sollen mehrere Modelle der BMW Group auf Basis der Neue-Klasse-Plattform versorgen. Als erstes Modell mit diesen Zellen nennt AESC den vollelektrischen BMW iX5. Die Zellen haben einen Durchmesser von 46 Millimetern und eine Höhe von 120 Millimetern. Laut dem Unternehmen steigt die nutzbare Energie pro Zelle gegenüber früheren Formaten um knapp 30 Prozent. Gleichzeitig soll die geringere Zahl an Komponenten im Batteriepack die Systemintegration vereinfachen. Dadurch erhalten Fahrzeughersteller mehr Spielraum bei der Verpackung der Batterie im Fahrzeug. Zellchemie für große Elektro-SUVs AESC positioniert die 46120-Zelle vor allem für Premium-Elektrofahrzeuge und größere SUV-Modelle. Die Zelle nutzt eine Kathode mit hohem Nickelanteil und eine mit Silizium dotierte Anode. Die angegebene Energiedichte liegt bei bis zu 310 Wh/kg. Die Serienproduktion soll an modernen Fertigungsstandorten anlaufen. In den Produktionslinien seien mehr als 1.000 CCD-Prüfpunkte integriert. Zudem wird jede Zelle per Röntgenprüfung auf Fremdkörper kontrolliert. Ein magnetisch gelagertes Hochgeschwindigkeits-Transfer- und Positioniersystem ermöglicht nach Angaben des Unternehmens eine Maßgenauigkeit von bis zu 0,01 Millimetern. Quelle:https://www.aesc-group.com/newsInfo?id=AESC+Starts+Mass+Production+of+46120+Large+Cylindrical+Batteries+to+Support+BMW+Group%E2%80%99s+Neue+Klasse+Platform

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Nio plant Batterieforschungszentrum in Shanghai

Der chinesische Elektroautohersteller Nio will in der zweiten Jahreshälfte mit dem Bau einer neuen Forschungs- und Entwicklungsbasis für Batterien in Shanghai beginnen. Das Projekt ist im Stadtbezirk Jiading angesiedelt und soll sich auf Batterietechnologien der nächsten Generation konzentrieren. Diese Informationen stammen aus einem Beitrag des WeChat-Kanals der Bezirksregierung von Jiading. Demnach soll die Anlage nach Fertigstellung 31 Testlabore für Lithiumbatterien, eine Pilotlinie für Lithium-Ionen-Zellen sowie eine Linie für Batteriepacks umfassen. Nio ist seit mehr als zehn Jahren in Jiading vertreten und betreibt dort auch seine globale Entwicklungszentrale für Serienfahrzeuge. Das Unternehmen hat im Bezirk bereits mehrere Testzentren mit insgesamt mehr als 60.000 Quadratmetern Fläche errichtet. Fokus auf Batterietechnik und Solid-State-Ansätze Im März unterzeichneten die Verwaltung von Anting in Jiading und Nio eine Kooperationsvereinbarung für das Batterieprojekt. Etwa zur gleichen Zeit wurde die Nio Battery Technology (Shanghai) Co. registriert. Das Unternehmen gehört vollständig zu Nio und verfügt über ein registriertes Kapital von 100 Millionen Yuan (knapp 15 Millionen USD).  Laut einem Bericht der „China Times” soll die neue Gesellschaft unter anderem an Festkörperbatterien arbeiten. Eine Nio-Quelle ging damals davon aus, dass diese Technologie nach 2027 in größerem Umfang eingesetzt werden könnte. Nio prüft demnach mehrere technische Ansätze, darunter oxidische und sulfidische Systeme. Quelle:https://cnevpost.com/2026/07/07/nio-to-start-construction-shanghai-battery-facility-h2/

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CATL stellt Schnellladebatterie für leichte Nutzfahrzeuge vor

Der chinesische Batteriehersteller CATL hat eine neue Batterie für leichte elektrische Nutzfahrzeuge vorgestellt. Die „Tectrans-II” ist für schnelles Laden ausgelegt und richtet sich vor allem an Logistikanwendungen. Laut Unternehmensangaben soll sie bis zu 80 Prozent Ladezustand in 6 Minuten und 48 Sekunden erreichen. Eine vollständige Ladung soll 8 Minuten und 56 Sekunden dauern. Fokus auf Logistik und kurze Standzeiten Als zentrale Probleme elektrischer leichter Logistikfahrzeuge nennt das Unternehmen langsames Laden, begrenzte Batterielebensdauer, schwächere Winterleistung und nicht passende Ladeleistung der Ladesäulen. Die neue Batterie soll diese Punkte adressieren. CATL gibt eine Garantie von bis zu zehn Jahren bzw. einer Million Kilometern. Damit soll die Lebensdauer der Batterie näher an die Lebensdauer des Fahrzeugs heranrücken. Laut CATL liegt der Innenwiderstand der Zellen bei nur 50 Prozent des Branchendurchschnitts. Dadurch soll beim Schnellladen weniger Wärme entstehen. Zudem verweist das Unternehmen auf eine veränderte Grenzfläche der Graphitpartikel. Diese Maßnahme soll den Verlust aktiven Lithiums verringern und die Alterung bremsen. Bei niedrigen Temperaturen nennt CATL eine zusätzliche Ladezeit von 2 Minuten und 30 Sekunden bei minus 20 Grad Celsius. Ladeinfrastruktur bleibt entscheidend Parallel zur Batterieentwicklung baut CATL ein Netz integrierter Ultra-Schnelllade- und Batteriewechselstationen auf. Diese sogenannten „Choco-Stationen” sollen sowohl Pkw als auch Nutzfahrzeuge unterstützen. Die Stationen sollen mit angepassten Schnellladesäulen ausgestattet werden, die unter anderem über verlängerte Kabel für Micro-Vans und leichte Lkw verfügen. Dadurch sollen Fahrer ihr Fahrzeug nicht zusätzlich rangieren müssen, um laden zu können. CATL plant eigenen Angaben zufolge, in diesem Jahr 4.000 solcher integrierten Stationen in fast 190 chinesischen Städten zu errichten. Quelle:https://cnevpost.com/2026/07/06/catl-unveils-tectrans-ii-battery

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Gotion plant Batterieprojekt in Valladolid mit rund 950 Millionen Euro

Der chinesische Batteriehersteller Gotion plant in Valladolid ein Industrieprojekt für die Herstellung von Batteriematerialien und deren Recycling. Laut der spanischen Regierung beläuft sich das Investitionsvolumen auf mehr als 940 Millionen Euro. Vorgesehen sind eine Anlage für Kathodenmaterialien und eine Anlage zum Recycling von Batterien. Staatliche Förderung stützt Ansiedlung Das Projekt wurde in Valladolid von Spaniens Industrie- und Tourismusminister Jordi Hereu sowie Verkehrsminister Óscar Puente vorgestellt. Es soll über das Förderprogramm PERTE VEC mit 138 Millionen Euro öffentlichen Mitteln unterstützt werden. Die Gelder stammen aus einem staatlichen Programm für Elektrofahrzeuge und vernetzte Mobilität. Baubeginn soll 2027 erfolgen Der Industriekomplex soll auf einem zwölf Hektar großen Gelände nahe Valladolid entstehen. Der Bau soll 2027 beginnen. Zunächst ist eine Recyclinganlage geplant, die bis zu 200.000 Tonnen Batteriematerial pro Jahr verarbeiten kann. In einer zweiten Phase soll eine Anlage für Kathodenmaterialien folgen. Auch hier wird eine Jahreskapazität von 200.000 Tonnen genannt. Einen Zeitplan zur Fertigstellung dieser Bauphasen teilt das Unternehmen nicht mit. Quellen:https://www.electrive.com/2026/07/03/gotion-to-build-battery-facilities-in-spain-next-year/https://www.mintur.gob.es/es-es/GabinetePrensa/NotasPrensa/2026/Paginas/20260701-presentacion-proyecto-gotion-valladolid.aspx

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Forge Nano und Samsung SDI planen Batteriefertigung in North Carolina

Forge Nano möchte mit Unterstützung von Samsung SDI eine Batteriefabrik in Morrisville im US-Bundesstaat North Carolina errichten. Die Anlage soll eine jährliche Kapazität von drei Gigawattstunden erreichen und ab 2028 produzieren. Samsung SDI werde Forge Nano beim Aufbau sowie beim Start des Betriebs unterstützen. In der Fabrik sollen sowohl Samsung-SDI-Zellen als auch eigene Zellprodukte von Forge Nano hergestellt werden. Die Vereinbarung umfasst außerdem einen bedingten Beschaffungsvertrag. Demnach will Samsung SDI ab 2028 Batteriezellen aus der geplanten Anlage kaufen, sofern die vereinbarten Bedingungen erfüllt werden. Zusätzlich soll Forge Nano als autorisierter Distributor Samsung-SDI-Zellen auf dem US-Markt vertreiben. Investition mit DOE-Förderung Forge Nano beziffert die Investition in die Fabrik auf 300 bis 330 Millionen US-Dollar. Davon sollen 100 Millionen US-Dollar über eine Förderung des US-Energieministeriums (DOE) abgedeckt werden. Die Anlage soll vor allem nicht konsumentennahe Automobilanwendungen, industrielle Anwendungen sowie Verteidigungsanwendungen adressieren.  Samsung SDI arbeitet außerdem daran, die von Forge Nano entwickelte Atomic-Armor-Technologie in künftige Batterieprodukte einzubeziehen. Forge Nano beschreibt Atomic Armor als nanoskaliges Beschichtungssystem auf Basis der Atomic-Layer-Deposition-Technologie. Quelle:https://www.globenewswire.com/news-release/2026/06/25/3317520/0/en/forge-nano-forms-landmark-strategic-partnership-with-samsung-sdi-to-enable-u-s-production-of-advanced-battery-cells.html?hss_channel=lcp-12907090

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