Battery-News

Autorenname: Cornelius Karow

Hunan Yuneng erhält Baugenehmigung für Kathodenproduktion in Mérida

Der chinesische Batteriematerialproduzent kann mit dem Bau der geplanten Kathodenfabrik Cato II im spanischen Mérida beginnen. Die endgültige Baugenehmigung wurde durch den Stadtrat erteilt. Anschließend wurde laut der Stadt auch die Übergabe des Grundstücks unterzeichnet. Das Werk soll im Industriepark Expacio Mérida entstehen. Vorgesehen ist eine Fläche von 54.800 Quadratmetern. Die Stadt nennt für das Vorhaben eine mögliche Gesamtinvestition von 600 bis 800 Millionen Euro in den kommenden Jahren. Die geplante Kapazität liegt demnach bei bis zu 300.000 Tonnen Kathodenmaterial pro Jahr. Das Projekt könnte nach Angaben der Stadt rund 500 direkte Arbeitsplätze schaffen. Während der Bauphase werden in Spitzenzeiten bis zu 200 Stellen erwartet. Das Unternehmen selbst kündigte das Spanien-Projekt im April 2024 erstmals mit einer Jahreskapazität von 50.000 Tonnen an. Die Planung sah die Produktion von LFP-Kathodenmaterial vor. Die Investition wurde damals mit 982 Millionen Yuan (etwa 125 Millionen Euro) beziffert. Der Bau sollte nach Erhalt der erforderlichen Genehmigungen rund 15 Monate dauern. Quellen:https://merida.es/el-ayuntamiento-concede-la-licencia-definitiva-para-el-mega-proyecto-de-la-fabrica-de-catodos/https://static.cninfo.com.cn/finalpage/2024-04-20/1219702297.PDF

Hunan Yuneng erhält Baugenehmigung für Kathodenproduktion in Mérida Weiterlesen »

Ford beliefert EDF über neues Tochterunternehmen für Batteriespeicher

Die neu gegründete Ford Energy und EDF Power Solutions North America haben eine Rahmenvereinbarung über Batteriespeichersysteme mit einer Laufzeit von fünf Jahren geschlossen. EDF kann demnach jährlich bis zu 4 GWh an DC-Block-Systemen von Ford Energy beziehen. Über die gesamte Laufzeit ergibt sich ein mögliches Volumen von bis zu 20 GWh. Erste Lieferungen sollen 2028 erfolgen. Ford nutzt frühere EV-Batteriepläne Die Einführung von Elektroautos verläuft vor allem in den USA langsamer als von vielen Herstellern erwartet. Deshalb wollen Autobauer die für EV-Batterien vorgesehene Infrastruktur zunehmend für stationäre Energiespeicher nutzen.  Ford hatte den Aufbau des Energiespeichergeschäfts bereits im Dezember 2025 angekündigt. Dem vorausgegangen war eine Abschreibung von 19,5 Milliarden US-Dollar auf die Elektrofahrzeugprogramme. Als Gründe nannte das Unternehmen eine schwächere als erwartete Nachfrage, hohe Kosten und regulatorische Änderungen. Ford kündigte damals an, die bestehende Batteriefertigungskapazität in Glendale, Kentucky, für den Markt der Batteriespeichersysteme umzunutzen. Die Gründung des Tochterunternehmens wurde schließlich diesen Monat formalisiert. Im Rahmen dieser Ankündigung teilte Ford mit, jährlich mindestens 20 GWh bereitstellen zu wollen. Bei dem „Ford Energy DC Block” handelt ews sich um ein containerisiertes Batteriespeichersystem im 20-Fuß-Format. Laut Unternehmensangaben beträgt die Kapazität 5,45 MWh je Einheit. Zum Einsatz kommen prismatische LFP-Zellen mit 512 Ah. Es werden Varianten mit zwei oder vier Stunden Entladezeit angeboten. Quellen:https://www.fromtheroad.ford.com/us/en/articles/2026/ford-energy-edf-power-solutions-north-americahttps://www.fromtheroad.ford.com/us/en/articles/2026/introducing-ford-energyhttps://www.businesswire.com/news/home/20251215095165/en/Ford-Follows-Customers-to-Drive-Profitable-Growth-Reinvests-in-Trucks-Hybrids-Affordable-EVs-Battery-Storage-Takes-EV-Related-Charges

Ford beliefert EDF über neues Tochterunternehmen für Batteriespeicher Weiterlesen »

BYD und Corvus Energy vereinbaren Kooperation für maritime LFP-Batteriesysteme

BYD Energy Storage und das norwegische Unternehmen Corvus Energy haben eine strategische Kooperationsvereinbarung geschlossen. Ziel ist die Entwicklung und breitere Einführung von Lithium-Eisenphosphat-Batteriesystemen für maritime Anwendungen. Die Vereinbarung wurde während der 18. China International Battery Fair in Shenzhen unterzeichnet. Laut den Unternehmen sollen Forschung und Entwicklung, Zertifizierung und Markteinführung gemeinsamer Batteriesysteme vorangetrieben werden. Der Fokus liegt auf Hochleistungs-LFP-Systemen für den Einsatz auf Schiffen. Dabei wollen die Partner BYDs Zelltechnologie mit Corvus Energys Erfahrung bei maritimen Energiespeichersystemen verbinden. Laut Corvus Energy folgt die neue Vereinbarung auf eine Absichtserklärung vom Dezember 2025, die einen langfristigen Rahmen für die Zusammenarbeit bei maritimen Batterietechnologien schuf. Die nun unterzeichnete Vereinbarung formalisiert die nächste Phase der Kooperation. Corvus Energy hat seinen Hauptsitz in Bergen, Norwegen. Das 2009 in Kanada gegründete Unternehmen entwickelt Energiespeichersysteme für maritime, Offshore- und Hafenanwendungen. Nach eigenen Angaben wurden bereits mehr als 1.350 Projekte in verschiedenen maritimen Segmenten umgesetzt. Zudem sollen mehr als 50 Prozent der Schiffe mit emissionsfreier Technologie Systeme von Corvus Energy nutzen. Quelle:https://corvusenergy.com/news/corvus-energy-and-byd-energy-storag-strengthen-partnership-with-strategic-cooperation-agreement-to-advance-next-generation-maritime-battery-technology

BYD und Corvus Energy vereinbaren Kooperation für maritime LFP-Batteriesysteme Weiterlesen »

Eve Energy erweitert Geschäft in Indien mit Großauftrag für Energiespeicher

Der chinesische Batteriehersteller Eve Energy hat einen Auftrag über 8 GWh Energiespeicherbatterien aus Indien erhalten. Vertragspartner ist das Energieunternehmen Godawari New Energy Private Limited.  Zudem planen die beiden Unternehmen eine langfristige Zusammenarbeit. Das mögliche Gesamtvolumen der Kooperation könnte demnach innerhalb der kommenden fünf Jahre auf bis zu 60 GWh steigen. Indien gewinnt für Energiespeicher an Bedeutung Eve Energy bezeichnet Indien als einen der weltweit am schnellsten wachsenden Märkte für neue Energietechnologien. Mit dem steigenden Anteil erneuerbarer Energien wachse dort auch der Bedarf an Netzstabilität sowie an Lösungen für Frequenz- und Lastmanagement. Für das Projekt sollen 628-Ah-Energiespeicherbatterien zum Einsatz kommen. Diese sollen eine hohe Sicherheit bieten und sich einfach in Energiespeichersysteme integrieren lassen. Dadurch würden sich die Kosten über den gesamten Lebenszyklus der Projekte senken lassen. Gemeinsam mit GNEPL möchte Eve Energy den Ausbau von Energiespeicherprojekten in Indien beschleunigen und die Umstellung der lokalen Energieversorgung unterstützen. Quelle:https://cnevpost.com/2026/05/12/eve-energy-secures-8-gwh-energy-storage-order-from-india-gnepl/

Eve Energy erweitert Geschäft in Indien mit Großauftrag für Energiespeicher Weiterlesen »

Tesla erhöht Batteriezell-Ziel in Grünheide auf 18 Gigawattstunden

Tesla plant, die Batteriezellproduktion am Standort Grünheide bei Berlin deutlich auszubauen. Laut Unternehmensangaben sollen zusätzlich rund 250 Millionen US-Dollar investiert werden, um die jährliche Zellkapazität auf 18 Gigawattstunden zu erhöhen. Damit mehr als verdoppelt Tesla das bisherige Ziel von 8 Gigawattstunden, das erst Ende 2025 vorgestellt worden war. Im Rahmen der damaligen Ankündigung hatte Tesla bereits Investitionen von nahezu einer Milliarde Euro für das Werk in Aussicht gestellt. Laut dem Unternehmen wird der Ausbau auch den Personalbedarf erhöhen. Allein in der Batteriezellproduktion rechnet Tesla mit mehr als 1.500 Beschäftigten. Derzeit beschäftigt der Konzern rund 11.000 Mitarbeiter in Grünheide. Das Werk ist Teslas einzige Gigafactory in Europa. Die Batteriezellfertigung in Grünheide bleibt dennoch klar unter den ursprünglichen Plänen von Elon Musk. 2020 hatte Tesla angekündigt, in Berlin die weltweit größte Batteriezellenfabrik mit einer Jahreskapazität von zunächst 100 Gigawattstunden aufzubauen. Eine spätere Erweiterung auf bis zu 250 Gigawattstunden war ebenfalls vorgesehen. Diese Pläne stoppte das Unternehmen jedoch im Jahr 2022, nachdem Förderprogramme in den USA attraktiver geworden waren. Stärkere Integration geplant Tesla verbindet den Ausbau der Zellfertigung mit einer stärkeren vertikalen Integration am Standort. Laut dem Unternehmen sollen ab 2027 Batteriezellen und Fahrzeuge vollständig in Grünheide produziert werden. Tesla argumentiert, dies erhöhe die Stabilität der Lieferketten in Europa. Gleichzeitig verweist das Unternehmen jedoch auf die schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen für die Zellproduktion in Europa. Demnach sei die Herstellung von Batteriezellen im internationalen Wettbewerb mit China und den USA derzeit kaum wirtschaftlich. Quellen:https://www.reuters.com/business/autos-transportation/tesla-invest-250-million-battery-plant-outside-berlin-2026-05-12/https://eletric-vehicles.com/tesla/tesla-more-than-doubles-berlin-battery-cell-output-target-to-18-gwh

Tesla erhöht Batteriezell-Ziel in Grünheide auf 18 Gigawattstunden Weiterlesen »

FastBat PEM

FastBat: PEM der RWTH Aachen und Partner starten Batterieforschungscluster mit 50m Euro Förderung

Der Lehrstuhl PEM der RWTH Aachen hat heute gemeinsam mit Forschungs- und Industriepartnern das Forschungscluster „Fast Battery Customization“ (FastBat) in Aachen gestartet. Ziel des Projekts ist der Aufbau einer regionalen Wertschöpfungskette für Batterie- und Recyclingtechnologien im Rheinischen Revier sowie die beschleunigte Entwicklung neuer Batteriesysteme. Nach Angaben der Beteiligten stellt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt dafür über einen Zeitraum von drei Jahren insgesamt 50 Millionen Euro bereit. Das Cluster ist Teil der Strukturförderung für ehemalige Kohleregionen. Ziel ist es, Forschungsergebnisse schneller in industrielle Anwendungen zu überführen und neue wirtschaftliche Perspektiven in der Region zu schaffen. Im Fokus stehen verkürzte Entwicklungszyklen, flexible Produktionsverfahren sowie Batteriesysteme für Spezialanwendungen, beispielsweise in der Landwirtschaft oder Luftfahrt. Das Forschungscluster fügt sich zugleich unmittelbar in die Hightech Agenda Deutschland der Bundesregierung ein, die den Ausbau der Batterietechnologie in Europa als strategisches Ziel definiert hat. Ziel von FastBat ist der Aufbau einer eigenständigen, wettbewerbsfähigen Wertschöpfungskette für Batterie- und Batterierecycling-Technologien im Rheinischen Revier sowie die beschleunigte Überführung von Innovationen in industrielle Anwendungen. Darüber hinaus soll das Cluster die technologische Souveränität Europas im Bereich Batterietechnologie stärken und Abhängigkeiten entlang globaler Lieferketten reduzieren. Der Fokus auf lokale Wertschöpfung, Recycling und skalierbare Produktionsverfahren adressiert dabei zentrale industrie- und energiepolitische Herausforderungen Europas. Gäste aus Forschung, Industrie und Politik v.l. Prof. Dr. Achim Kampker, Dr. Henrik Born, Parlamentarischer Staatssekretär Matthias Hauer, Ministerin Ina Brandes, Bürgermeister Dr. Ralf Otten, Dekan Prof. Dr. Wolfgang Schröder Beim offiziellen Projektstart in Aachen waren neben zahlreichen Industrie- und Forschungspartnern auch NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes, der Parlamentarische Staatssekretär Matthias Hauer beim Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie der Aachener Bürgermeister Dr. Ralf Otten anwesend. Gemeinsam betonten die Beteiligten die zentrale Rolle der Batterie als Schlüsseltechnologie für die Digitalisierung und Elektrifizierung zahlreicher Industrien. Darüber hinaus wurde hervorgehoben, wie wichtig es sei, technologische Exzellenz und Innovationen schneller in die industrielle Serienanwendung zu überführen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts langfristig zu sichern. „Derzeitige Entwicklungszyklen sind zu langwierig“, sagt Achim Kampker, Leiter des PEM Lehrstuhls an der RWTH bei der Eröffnung. „Die Batterieforschung fokussiert sich bislang überwiegend auf Produkt- und Prozessinnovationen mit niedrigen Technologiereifegraden, anstatt die Time-to-Market zu verkürzen und die Flexibilität von Produktionssystemen zu erhöhen.“ Beides sei jedoch essenziell, da zunehmend Anwendungen mit hoher Variantenvielfalt und sehr spezifischen Anforderungen elektrifiziert würden – darunter die Landwirtschaft, Luftfahrt, der Bergbau sowie Verteidigungsanwendungen. Im Rahmen einer Führung über die Marktstände der einzelnen Forschungscenter erhielten die Gäste zudem detaillierte Einblicke in die geplanten Vorhaben, Forschungsansätze und Ziele des Clusters. Dabei wurden unter anderem neue Konzepte für Batterieentwicklung und -produktion, Recycling, Digitalisierung sowie industrielle Skalierung vorgestellt. Forschung zu Produktion, Recycling und Batteriemanagement Marktstand Center V: “Implementation” FastBat ist in fünf Forschungsbereiche gegliedert. Diese beschäftigen sich unter anderem mit datenbasierten Simulationen, künstlicher Intelligenz und neuen Testverfahren, um Entwicklungszeiten zu verkürzen. Weitere Schwerpunkte sind Festkörper- und Natrium-Ionen-Batterien, energieeffiziente Produktionsprozesse sowie Recyclingverfahren für Batteriematerialien. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Transfer der Forschungsergebnisse in industrielle Anwendungen. Dazu gehören Qualifizierungsangebote, Reallabore und Programme für Start-ups.Zum Partnernetzwerk zählen mehrere RWTH-Lehrstühle, die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB, die Universität Münster sowie Unternehmen wie unter anderem PEM Motion, Accure und Cellovate. Quellen:PEM der RWTH Aachen

FastBat: PEM der RWTH Aachen und Partner starten Batterieforschungscluster mit 50m Euro Förderung Weiterlesen »

Porsche plant Stilllegung der Batterietochter Cellforce

Im Rahmen ihrer strategischen Neuausrichtung plant die Porsche AG die Schließung mehrerer Tochtergesellschaften. Davon ist auch die Cellforce Group GmbH in Kirchentellinsfurt betroffen. Laut Unternehmensangaben fehlt für die Batterietochter im Rahmen der künftigen Ausrichtung von Porsche eine „ausreichend tragfähige Perspektive“. Die Geschäftsleitung soll nun Gespräche mit dem Betriebsrat über die Schließung aufnehmen. Rund 50 Beschäftigte sind betroffen. Porsche begründet die Entscheidung mit einer stärkeren Konzentration auf das Kerngeschäft. Vorstand und Aufsichtsrat hätten dazu weitreichende Maßnahmen beschlossen. Insgesamt sollen mehr als 500 Arbeitsplätze bei verschiedenen Tochterunternehmen wegfallen. Zuvor hatte Porsche bereits den Verkauf seiner Anteile an Bugatti Rimac und der Rimac Group angekündigt. Cellforce verliert strategische Bedeutung Die Cellforce Group galt als Baustein für Porsches Aktivitäten im Bereich Hochleistungsbatterien. Nun erklärt der Konzern jedoch, dass die Tochter im Rahmen einer „technologieoffenen“ Antriebsstrategie keine ausreichende Zukunftsperspektive mehr habe. Für den Standort Kirchentellinsfurt bedeutet das voraussichtlich das Ende der bisherigen Aktivitäten. Auch E-Bike- und Softwaretochter betroffen Neben der Cellforce Group sollen auch die Porsche eBike Performance GmbH und die Cetitec GmbH nicht weitergeführt werden. Die E-Bike-Tochter war für die Entwicklung und Vermarktung von Antriebssystemen zuständig. Die Cetitec GmbH entwickelte Software für die Datenkommunikation innerhalb des Volkswagen-Konzerns. Quelle:https://newsroom.porsche.com/de/2026/unternehmen/porsche-fokussierung-kerngeschaeft-42439.html

Porsche plant Stilllegung der Batterietochter Cellforce Weiterlesen »

CATL erweitert Produktion von Natrium-Ionen-Batterien um 40 GWh

Der chinesische Batteriehersteller CATL plant eine deutliche Ausweitung seiner Produktionskapazitäten für Natrium-Ionen-Batterien. Laut einem veröffentlichten Dokument der Umweltbehörden in Ningde in der chinesischen Provinz Fujian soll die jährliche Produktionskapazität um 40 GWh steigen. Dafür will der Batteriehersteller rund 5 Milliarden Yuan (umgerechnet etwa 735 Millionen US-Dollar) investieren. Das Projekt wird über die CATL-Tochter Fuding Shidai umgesetzt und soll unabhängig von bestehenden Werken betrieben werden. Die Bauzeit ist mit 24 Monaten angesetzt. Geplant sind neue Anlagen für Batteriezellen, Elektroden, Kapazitätstests und Module sowie zusätzliche Infrastruktur. Nach Abschluss der sechsten Ausbauphase soll die gesamte geplante Kapazität des Standorts Fuding Shidai bei 149 GWh liegen. Großauftrag beschleunigt Ausbau der Natrium-Technologie Der Ausbau folgt auf einen Großauftrag im Bereich stationärer Energiespeicher. Ende April vereinbarte CATL eine strategische Kooperation mit dem chinesischen Energiespeicheranbieter HyperStrong. Bestandteil ist ein Liefervertrag über 60 GWh Natrium-Ionen-Batterien für Energiespeicher über einen Zeitraum von drei Jahren. Laut CATL ist dies der bislang größte Auftrag für Natrium-Batterien weltweit. CATL investiert bereits seit mehreren Jahren in die Entwicklung von Natrium-Ionen-Batterien. Offiziellen Angaben zufolge summierten sich die Forschungs- und Entwicklungsausgaben bis Ende 2025 auf nahezu 10 Milliarden Yuan. Quelle:https://cnevpost.com/2026/05/09/catl-plans-40-gwh-sodium-battery-capacity-expansion/

CATL erweitert Produktion von Natrium-Ionen-Batterien um 40 GWh Weiterlesen »

Siemens erhält Auftrag für Lithiumprojekt Lionheart

Die Siemens AG hat mit dem australisch-deutschen Unternehmen Vulcan Energy eine Rahmenvereinbarung über rund 40 Millionen Euro geschlossen. Gegenstand der Vereinbarung ist die Lieferung von Engineering-, Automatisierungs-, Telekommunikations- und Gebäudetechniksystemen für das Projekt „Lionheart” von Vulcan Energy im Oberrheingraben. Lionheart umfasst den Aufbau einer integrierten Lithium- und Energieproduktion aus geothermischer Sole. Geplant ist eine jährliche Kapazität von 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat. Zusätzlich sollen erneuerbare Energie und Wärme für lokale Verbraucher bereitgestellt werden. Die Laufzeit des Projekts wird mit rund 30 Jahren angegeben. Rolle von Siemens Siemens wird im Vorhaben die Funktion des Hauptautomatisierungspartners übernehmen. Dazu gehören das Bereitstellen von Steuerungssystemen, industriellen Netzwerken und einer Cybersecurity-Infrastruktur. Auch Gebäudeautomation und sicherheitstechnische Systeme sind Teil des Auftrags. Die Umsetzung betrifft neben der Lithiumextraktionsanlage in Landau auch die Weiterverarbeitung in Frankfurt-Höchst sowie mehrere Förderstandorte. Die Vereinbarung basiert auf einem Rahmenmodell. Einzelne Leistungen sollen über separate Bestellungen konkretisiert werden. Vulcan verpflichtet sich dabei zu einem Mindestauftragswert von 40 Millionen Euro. Zudem beteiligt sich Siemens Financial Services mit 67 Millionen Euro an der Gesamtfinanzierung von 2,2 Milliarden Euro. Die Vereinbarung folgt auf eine bereits im Jahr 2025 geschlossene Absichtserklärung zwischen beiden Unternehmen. Diese sieht Siemens bis Ende 2035 als bevorzugten Lieferanten vor. Quelle:https://api.investi.com.au/api/announcements/vul/66938359-f91.pdf

Siemens erhält Auftrag für Lithiumprojekt Lionheart Weiterlesen »

Redwood Materials streicht Stellen und richtet Fokus auf Energiespeicher

Der US-amerikanische Batterierecycler Redwood Materials hat rund 135 Stellen gestrichen, was etwa zehn Prozent der Belegschaft entspricht. Laut Unternehmensangaben dient dieser Schritt einer Neuausrichtung auf das wachsende Geschäft mit Energiespeichern. Bereits vor fünf Monaten hatte das Unternehmen fünf Prozent der Stellen abgebaut, kurz nach einer Finanzierungsrunde über 425 Millionen US-Dollar. Die Entscheidung fällt in einer angespannten Phase der Branche. So hat der Recycler Ascend Elements kürzlich Gläubigerschutz beantragt. Zudem haben mehrere Batteriehersteller umstrukturiert oder den Markt verlassen. Als Grund gilt die verlangsamte Entwicklung der Elektromobilität in den USA. Unternehmenschef JB Straubel stellt die Lage intern jedoch als stabil dar. Laut Unternehmensangaben nähert sich das Materialgeschäft der Profitabilität. Die Kürzungen begründet das Management damit, dass Teile der Organisation schneller gewachsen seien als notwendig. Betroffen sind mehrere Abteilungen, darunter Technik und Betrieb. Das Ziel besteht darin, Projekte künftig mit kleineren, stärker fokussierten Teams umzusetzen. Neue Partnerschaften im Energiesegment Redwood Materials setzt zunehmend auf Kooperationen im Energiesektor. So hat das Unternehmen Vereinbarungen mit Crusoe AI sowie mit dem Elektroautohersteller Rivian bekanntgegeben. Dabei geht es um die Bereitstellung recycelter Batterien zur Energieversorgung von Anlagen. Redwood Materials betont, im US-Markt für Batterierecycling weiterhin eine führende Rolle einzunehmen. Zugleich wird der Ausbau eines integrierten Geschäftsmodells aus Materialaufbereitung und Energiespeicherung angestrebt. Quelle:https://techcrunch.com/2026/04/21/redwood-materials-lays-off-10-in-restructuring-to-chase-energy-storage-business/

Redwood Materials streicht Stellen und richtet Fokus auf Energiespeicher Weiterlesen »

Nach oben scrollen