Battery-News

Autorenname: Cornelius Karow

“Refinyx” übernimmt Batterierecycling-Technologie von Northvolt

“Refinyx” startet mit Recyclingtechnologie aus dem früheren Northvolt-Geschäft und einem ersten größeren Kunden in den USA. Das schwedische Unternehmen wurde von Führungskräften der ehemaligen Northvolt-Recyclingsparte Revolt gegründet. Finanzielle Unterstützung kommt von der Investmentgesellschaft Qarlbo Energy. Zum Start hat Refinyx nach eigenen Angaben 134 Patente sowie eine rund 1.200 Quadratmeter große Pilot- und Laboranlage in Västerås übernommen, die zuvor Northvolt gehörten. Das Unternehmen will Industriekunden Technologie und Engineering für Anlagen zur Rückgewinnung kritischer Rohstoffe bereitstellen. Details zum ersten US-Kunden nennt Refinyx bislang nicht. Technologie stammt aus Northvolt Revolt Die Verfahren wurden laut Refinyx über acht Jahre bei Northvolt Revolt entwickelt und auch in einer industriellen Recyclinganlage in Skellefteå eingesetzt. Die Plattform soll Nickel, Kobalt und Lithium aus Altbatterien, Produktionsabfällen und weiteren Reststoffströmen zurückgewinnen. Nach Unternehmensangaben entstehen dabei Materialien in Batteriequalität, ohne organische Lösungsmittel und bestimmte sonst übliche Zwischenschritte. Dadurch sollen Anlagen kompakter ausfallen und weniger Chemikalien sowie technische Ausrüstung benötigen. Ausbau auf weitere Rohstoffe geplant Künftig soll die Technologie auch Seltene Erden, Phosphor und weitere strategische Materialien abdecken. Refinyx will die Anlagen nicht primär selbst betreiben, sondern Industrieunternehmen beim Aufbau und Hochfahren eigener Recyclingkapazitäten unterstützen. Quellen:https://www.businesswire.com/news/home/20260925970088/en/Refinyx-Emerges-from-Stealth-with-Acquisition-of-Northvolt-Recycling-Technology-and-First-Major-U.S.-Customerhttps://www.qarlbo.com/newsroom/qarlbo-energy-invests-in-refinyx

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GM und LG rüsten Werk in Tennessee für günstigere LMR-Batteriezellen um

General Motors und LG Energy Solution wollen ihr gemeinsames Batteriewerk in Spring Hill im US-Bundesstaat Tennessee für eine neue Zellchemie umrüsten. Das Joint Venture Ultium Cells soll dort künftig prismatische Lithium-Mangan-reiche Batteriezellen, kurz LMR, für Elektroautos von GM herstellen. Die Umbauten sollen noch 2026 beginnen und 2028 abgeschlossen werden. GM hatte zuvor erklärt, ab 2028 LMR-Zellen kommerziell in einem US-Werk herstellen zu wollen. Die Erweiterung in Tennessee soll nach Unternehmensangaben rund 500 neue Arbeitsplätze schaffen. Der Standort beschäftigt derzeit etwa 1.200 Menschen. LMR soll Kosten und Energiedichte verbinden GM setzt bei LMR auf eine günstigere Alternative zu nickelreichen Batteriezellen. Ultium Cells gibt an, dass die geplanten LMR-Zellen eine um bis zu 33 Prozent höhere Energiedichte als Lithium-Eisenphosphat-Zellen erreichen könnten. Gleichzeitig sollen die Kosten auf einem vergleichbaren Niveau liegen. GM erwägt nach früheren Angaben bereits, seine ursprünglichen Pläne für LFP-Zellen in Elektroautos zugunsten von LMR zu reduzieren. Werk produziert bereits LFP-Zellen In Spring Hill werden seit Juni 2026 bereits LFP-Zellen für stationäre Energiespeicher produziert. Künftig soll der Standort mehrere Zellchemien und Bauformen abdecken. Dazu zählen LFP, nickelreiche Batterien und LMR sowie Pouch- und prismatische Zellen. Ultium Cells beziffert die gemeinsamen Investitionen in die beiden Programme und weitere Verbesserungen am Werk bis 2030 auf insgesamt eine Milliarde US-Dollar. Nach Unternehmensangaben könnte Spring Hill zudem der erste Standort weltweit werden, der prismatische LMR-Zellen in Großserie produziert. Quellen:https://www.ultiumcell.com/newsroom/latest-news/2026/09/28/Ultium-Cells-to-Upgrade-Spring-Hill-Operations-to-Produce-Lithium-Manganese-Rich-LMR-Prismatic-Battery-Cells–https://www.reuters.com/business/autos-transportation/gm-lg-make-lower-cost-ev-battery-cells-tennessee-2026-09-29/

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Volkswagen und Gotion planen drei Batterie-Joint-Ventures

Volkswagen, PowerCo und der chinesische Batteriehersteller Gotion High-tech wollen ihre Zusammenarbeit deutlich ausweiten. Geplant sind drei Joint Ventures in Spanien, der Slowakei und Marokko für LFP-Batteriezellen und Kathodenmaterial. Das gesamte Investitionsvolumen der Projekte liegt bei rund 3,22 Milliarden Euro. Die Vorhaben sollen eine stärker regionalisierte Batterie-Lieferkette für Europa schaffen. Die Pläne stehen allerdings noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und weiterer Bedingungen. Valencia wird zum wichtigsten Standort Das größte Projekt entsteht in Valencia. Die dort im Bau befindliche PowerCo-Fabrik soll in ein Gemeinschaftsunternehmen überführt werden. PowerCo hält 51 Prozent, Gotion 49 Prozent. Geplant sind rund 2,26 Milliarden Euro Investitionen und eine jährliche Produktionskapazität von 29,1 Gigawattstunden. In Šurany in der Slowakei soll eine weitere LFP-Zellfabrik mit 8,4 Gigawattstunden Jahreskapazität entstehen. Dort hält Gotion 51 Prozent und PowerCo 49 Prozent.  In Kenitra in Marokko ist zusätzlich eine Anlage für LFP-Kathodenmaterial mit einer Kapazität von 100.000 Tonnen jährlich vorgesehen. Auch dort bleibt Gotion Mehrheitsgesellschafter. Volkswagen reduziert gleichzeitig Gotion-Anteil Parallel zur industriellen Zusammenarbeit reduziert Volkswagen seine direkte Beteiligung an Gotion. Der Konzern hat den Verkauf von 5,3 Prozentpunkten seiner Beteiligung vereinbart, will aber strategischer Investor bleiben. Damit vertiefen beide Unternehmen ihre operative Zusammenarbeit, während Volkswagen seine Kapitalbeteiligung teilweise zurückfährt.  Quellen:https://www.volkswagen-group.com/de/pressemitteilungen/volkswagen-group-powerco-und-gotion-vertiefen-strategische-partnerschaft-20710https://cnevpost.com/2026/09/28/gotion-vw-plan-investment-european-battery-chain/

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Mercedes-Benz prüft neue Lithium-Keramik-Batterie von ProLogium

Mercedes-Benz und ProLogium haben eine Vereinbarung zur Erprobung einer neuen Batteriezellgeneration geschlossen. Der Autobauer erhält bevorzugten Zugang zu den sogenannten Gen4-Zellen von ProLogium. Dabei handelt es sich laut ProLogium um eine Lithium-Keramik-Batterie, die Eigenschaften von Feststoff- und Flüssigelektrolyt-Batterien verbinden soll. Ob die Technik später tatsächlich in Serienfahrzeugen eingesetzt wird, ist noch offen. Die Zellen sollen zunächst umfassend elektrisch, thermisch und hinsichtlich ihrer Sicherheit untersucht werden. Die Tests finden in Einrichtungen von Mercedes-Benz sowie bei externen Prüfinstituten statt. Auf dieser Basis will der Hersteller die Eignung für künftige Fahrzeuganwendungen bewerten. Gen4-Batterie soll Eigenschaften von Feststoff- und Flüssigelektrolyt-Batterien verbinden ProLogium bezeichnet die Technik als “Superfluidized Inorganic Next-Generation Lithium Ceramic Battery”. Nach Angaben des Unternehmens soll die Gen4-Plattform hohe Energiedichte, hohe Ladeleistung und Sicherheit mit einer skalierbaren Fertigung verbinden. Zum Aufbau gehören ein nicht brennbarer anorganischer Elektrolyt, keramische Separatoren und ein proprietärer Sicherheitsmechanismus. ProLogium nennt außerdem Schnellladefähigkeit, hohe Leistungsabgabe und gute Eigenschaften bei niedrigen Temperaturen. Zusammenarbeit besteht seit rund zehn Jahren Mercedes-Benz und ProLogium arbeiten seit 2016 zusammen. Die Kooperation umfasste bislang unter anderem Entwicklungsarbeiten und die Prüfung verschiedener Zellformate. Mercedes-Benz ist zudem Investor bei ProLogium und im Verwaltungsrat vertreten. ProLogium betreibt in Taoyuan in Taiwan eine Fabrik, die nach Unternehmensangaben Fertigungsprozesse im GWh-Maßstab validiert hat. Dort entstehen unter anderem Zellen für Entwicklungsfahrzeuge und weitere Erprobungen. Parallel baut das Unternehmen einen Standort im französischen Dünkirchen auf. Die erste Ausbaustufe ist für 4 GWh Jahreskapazität ausgelegt. Langfristig nennt ProLogium bis zu 44 GWh. Quelle:https://prologium.com/mercedes-benz-and-prologium-have-entered-into-a-joint-testing-agreement-including-a-preliminary-platform-evaluation-of-of-prologiums-latest-gen4-superfluidized-all-inorganic-solid-state-batt/

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Volkswagen verzögert Batterieproduktion in Ontario um zwei Jahre

Volkswagen verschiebt den Produktionsstart seiner Batteriefabrik im kanadischen St. Thomas um zwei Jahre. Die sieben Milliarden Dollar teure Anlage soll nun 2029 die Produktion aufnehmen. PowerCo Canada begründet die Verzögerung mit der Marktnachfrage, technischen Entwicklungen und der langfristigen Strategie des Volkswagen-Konzerns. PowerCo verweist auf neue Batterietechnik Durch den späteren Produktionsbeginn will PowerCo nach eigenen Angaben Batterietechnik der nächsten Generation berücksichtigen. Gleichzeitig soll die Fabrik so ausgelegt werden, dass ihre Kapazitäten später an die Marktentwicklung angepasst werden können. Bauprojekt geht in die nächste Phase Trotz des späteren Produktionsstarts setzt PowerCo die Bauarbeiten fort. In der nächsten Projektphase stehen die grundlegende Infrastruktur und die Tragwerksarbeiten im Mittelpunkt. Volkswagen hatte die Batteriefabrik 2023 angekündigt. Die kanadische Bundesregierung sagte damals 700 Millionen Dollar zur Finanzierung der anfänglichen Baukosten zu. Die Provinz Ontario steuerte weitere 500 Millionen Dollar bei. Quelle:https://www.chch.com/chch-news/volkswagen-delays-production-at-ontario-electric-vehicle-battery-plant-until-2029/

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GM erprobt Kreislauf für EV-Batteriematerial

General Motors hat erstmals Elektroautos mit Batteriezellen ausgestattet, deren Kathodenmaterial Nickel, Kobalt und Mangan vollständig aus Recyclingmaterial enthält. Das Material stammt unter anderem aus ausgedienten GM-Batterien. Das Verfahren wurde zunächst im Rahmen eines Pilotprojekts mit Cirba Solutions und weiteren Partnern erprobt. Für den Versuch wurden 80 ausgediente Elektroauto-Batterien verarbeitet. Daraus entstand zunächst sogenannte Black Mass, ein Zwischenprodukt mit verschiedenen Batterierohstoffen. Nach weiteren Aufbereitungsschritten entstanden laut GM mehr als zwölf Tonnen neues Kathodenaktivmaterial. Recyclingmaterial muss Anforderungen neuer Zellen erfüllen Nach Angaben von GM wurde das Material anschließend auf Qualität, Sicherheit und Leistungsfähigkeit geprüft. Zellen mit den zurückgewonnenen Rohstoffen hätten dabei vergleichbare Anforderungen wie Zellen aus neu gewonnenem Material erfüllt. Ultium Cells, ein Gemeinschaftsunternehmen von GM und LG Energy Solution, fertigte daraus neue Batteriezellen. GM verbaute diese anschließend in Modulen und Packs. Erste Fahrzeuge verschiedener Marken des Konzerns liefen im September 2026 mit diesen Zellen vom Band. Der Pilot betrifft allerdings nur einen begrenzten Teil des Materialkreislaufs. Die Angabe von 100 Prozent Recyclinganteil bezieht sich ausschließlich auf Nickel, Kobalt und Mangan im Kathodenaktivmaterial. GM setzt vor dem Recycling auch auf Wiederverwendung GM untersucht daneben weitere Nutzungsmöglichkeiten für gebrauchte Batterien. Bei Wiederaufbereitung und Reparatur sollen nach Unternehmensangaben mehr als 70 Prozent der Komponenten eines Batteriepacks weiterverwendet werden können. Gemeinsam mit Redwood Materials will GM außerdem rund 10.000 gebrauchte Batterien in stationären Energiespeichern einsetzen. Quellen:https://www.prnewswire.com/news-releases/closing-the-loop-battery-recycling-pilot-uses-100-recycled-critical-minerals-to-power-new-gm-evs-302886163.htmlhttps://news.gm.com/home.detail.html/Pages/topic/us/en/2026/sep/0922-recycled-minerals-gm-ev-batteries.html

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CATL startet Testproduktion von Batteriezellen in Debrecen

CATL hat am 22. September 2026 die Testproduktion von Batteriezellen in seinem Werk im ungarischen Debrecen aufgenommen. Zunächst gehen zwei Produktionslinien in den Probebetrieb. Die geplante Jahreskapazität des Standorts liegt bei 100 GWh. Der Schritt bedeutet allerdings noch keinen Beginn der Serienproduktion. Während der Testphase will CATL Anlagen und Fertigungsprozesse einrichten, optimieren und validieren. Einen konkreten Termin für den Übergang zur Serienfertigung nennt das Unternehmen bislang nicht. Genehmigungen nach vorherigen Beanstandungen CATL hatte den Bau seines zweiten europäischen Batteriewerks im August 2022 angekündigt. Die Errichtung des ersten Gebäudes für die Zellproduktion begann im Sommer 2023. Bis zum Frühjahr 2026 wurde die Produktionsausrüstung installiert. Im August 2026 erhielt das Werk die Nutzungsgenehmigung. Anschließend wurden nach Unternehmensangaben die weiteren erforderlichen Genehmigungen und Voraussetzungen für den Testbetrieb erfüllt. Dem Produktionsstart waren wiederholte Kontrollen durch die zuständige Behörde im Komitat Hajdú-Bihar vorausgegangen. Hintergrund waren zuvor festgestellte Mängel, die bei Anwohnern Bedenken ausgelöst hatten. Laut CATL bestätigten Behördenvertreter, dass die beanstandeten Punkte inzwischen behoben seien. Batteriemodule entstehen bereits seit 2024 Der Standort Debrecen produziert bereits seit Herbst 2024 Batteriemodule. Nach Angaben des Unternehmens wurden bislang 537.000 Module gefertigt. Mit der nun gestarteten Zellproduktion erweitert CATL die Fertigungstiefe vor Ort. Nach vollständigem Ausbau soll Debrecen mit 100 GWh Jahreskapazität der größte CATL-Produktionsstandort außerhalb Chinas werden. Das Werk soll vor allem europäische Automobilhersteller beliefern. Quellen:https://www.prnewswire.com/il/news-releases/catl-kicks-off-trial-production-of-battery-cells-in-hungary-302886109.htmlhttps://cnevpost.com/2026/09/22/catl-begins-trial-cell-production-hungary-plant/

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Porsche testet Batteriezellen mit vollständig recyceltem Kathodenmaterial

Porsche hat in einem Pilotprojekt Batteriezellen hergestellt, deren Kathoden-Aktivmaterial vollständig aus recycelten Rohstoffen besteht. Verwendet wurden Lithium, Nickel, Kobalt und Mangan aus ausgedienten Hochvoltbatterien des Herstellers.  An dem Projekt beteiligt sich unter anderem das Aachener Batterierecyclingunternehmen cylib. Porsche prüft die hergestellten Zellen derzeit unter Praxisbedingungen. Erste Tests deuten laut Unternehmensangaben auf eine mögliche technische Eignung hin. Weitere Ergebnisse sollen noch vor Ende 2026 vorliegen. Recycelte Rohstoffe ersetzen Primärmaterial Das Projekt startete im vergangenen Jahr. Dabei werden Rohstoffe aus ausgedienten Hochvoltbatterien zurückgewonnen, aufbereitet und anschließend für neue Batteriezellen verwendet. In der aktuellen Projektphase ersetzen die recycelten Aktivmaterialien das zuvor eingesetzte Primärmaterial vollständig. Erkenntnisse aus den laufenden Versuchen sollen deshalb als Grundlage für eine mögliche Verwendung in Serien-Batteriezellen dienen. Batterierecycling läuft seit Mai 2026 Ergebnisse des Pilotprojekts fließen nach Angaben von Porsche bereits in die reguläre Batterieentsorgung ein. Seit Mai 2026 werden ausgediente Hochvoltbatterien aus deutschen Porsche-Zentren mit einem wasserbasierten Verfahren recycelt. Die dabei gewonnenen Batterierohstoffe werden auf einem Materialkonto erfasst. Ab 2028 sollen sie Porsche und ausgewählten Partnerunternehmen für die Batteriezellproduktion zur Verfügung stehen. Langfristig könnten damit recycelte Rohstoffe aus Europa wieder in Hochvoltbatterien des Herstellers gelangen. Quelle:https://newsroom.porsche.com/de/2026/unternehmen/porsche-cylib-batterierecycling-43261.html

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Feststoffbatterien: Factorial kooperiert mit Mitsui Kinzoku

Factorial Energy und Mitsui Kinzoku wollen die Industrialisierung von Feststoffbatterien gemeinsam vorantreiben. Im Mittelpunkt steht Factorials sulfidbasierte Solstice-Plattform. Mitsui Kinzoku soll dafür seine Technologie für feste Sulfid-Elektrolyte einbringen. Die Partnerschaft zielt vor allem auf den Übergang von der Entwicklung zur industriellen Fertigung. Factorial bleibt dabei nach eigenen Angaben für Zelldesign und Prozessentwicklung verantwortlich. Hinzu kommen die Qualifizierung der Lieferkette, Linienintegration und Validierung der Fertigung. Sulfid-Elektrolyt für Factorials Solstice-Batterie Mitsui Kinzoku arbeitet seit mehreren Jahren an Sulfid-Elektrolyten für Feststoffbatterien. Das Unternehmen stellte seinen A-SOLiD-Elektrolyten 2016 vor. In Saitama in Japan entsteht eine dafür vorgesehene Produktionsanlage. Die Materialkompetenz des japanischen Unternehmens soll nun in Factorials Solstice-Plattform einfließen. Factorial nennt eine hohe Energiedichte und eine verbesserte thermische Stabilität als Entwicklungsziele beziehungsweise Eigenschaften der Plattform. Factorial treibt Kommerzialisierung voran Factorial meldete 2026 erste kommerzielle Aufträge für Pkw und Luftfahrtanwendungen. Zudem investierten IQT und POSCO Future M in das Unternehmen. Im Juni 2026 erfolgte die Nasdaq-Notierung unter dem Kürzel FAC. Zuvor hatte Factorial seine Batterietechnik unter anderem mit Mercedes-Benz und Stellantis erprobt. Quelle:https://ir.factorialenergy.com/news-releases/news-release-details/mitsui-kinzoku-partners-factorial-scale-all-solid-state-battery

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Panasonic Energy bündelt Batterieentwicklung am neuen Standort in Kadoma

Panasonic Energy hat im japanischen Kadoma einen neuen Forschungs- und Entwicklungsstandort für Lithium-Ionen-Batterien in Betrieb genommen. Das Energy Innovation Square soll Entwicklungsschritte von neuen Materialien bis zu Zellendesign und Prototypen an einem Standort zusammenführen. Rund 500 Beschäftigte aus Produktplanung, Technologieentwicklung und Analyse arbeiten dort. Das neue Zentrum umfasst rund 24.500 Quadratmeter auf sechs Etagen. Zu seinen Aufgaben gehören Materialentwicklung, Prototypenbau und Analyse von Lithium-Ionen-Zellen. Kürzere Wege von der Batteriezelle zur Serienproduktion Bisher waren Entwicklung und Prototypenbau auf mehrere Standorte verteilt. Durch die Zusammenlegung in Kadoma will Panasonic Energy unter anderem Transporte zwischen den Einrichtungen reduzieren. Nach Unternehmensangaben soll sich dadurch die Entwicklungszeit für entsprechende Prozessschritte um mindestens 15 Prozent verkürzen. Parallel soll eine neue digitale Infrastruktur Daten aus Simulationen und praktischen Tests zusammenführen. Prozessüberwachung und statistische Auswertungen sollen dabei helfen, Simulationen und Zellendesigns weiterzuentwickeln. Entwicklung für Elektroautos und Rechenzentren Die dort entwickelten Batterietechnologien und Produktionsverfahren sollen später auch in die internationalen Fertigungsstandorte des Unternehmens übertragen werden. Panasonic Energy nennt dafür unter anderem seine Werke in Nevada und Kansas. Hintergrund ist eine zunehmende Differenzierung der Anforderungen an Batteriespeicher. Für Elektrofahrzeuge stehen laut Unternehmen hohe Kapazität und Lebensdauer im Vordergrund. Anwendungen in KI-Rechenzentren verlangen dagegen höhere Leistungen. Als mögliche künftige Einsatzfelder nennt Panasonic Energy zudem Drohnen, Robotaxis und humanoide Roboter. Quelle:https://news.panasonic.com/global/press/en260916-3

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