Battery-News

Autorenname: Cornelius Karow

Porsche testet Batteriezellen mit vollständig recyceltem Kathodenmaterial

Porsche hat in einem Pilotprojekt Batteriezellen hergestellt, deren Kathoden-Aktivmaterial vollständig aus recycelten Rohstoffen besteht. Verwendet wurden Lithium, Nickel, Kobalt und Mangan aus ausgedienten Hochvoltbatterien des Herstellers.  An dem Projekt beteiligt sich unter anderem das Aachener Batterierecyclingunternehmen cylib. Porsche prüft die hergestellten Zellen derzeit unter Praxisbedingungen. Erste Tests deuten laut Unternehmensangaben auf eine mögliche technische Eignung hin. Weitere Ergebnisse sollen noch vor Ende 2026 vorliegen. Recycelte Rohstoffe ersetzen Primärmaterial Das Projekt startete im vergangenen Jahr. Dabei werden Rohstoffe aus ausgedienten Hochvoltbatterien zurückgewonnen, aufbereitet und anschließend für neue Batteriezellen verwendet. In der aktuellen Projektphase ersetzen die recycelten Aktivmaterialien das zuvor eingesetzte Primärmaterial vollständig. Erkenntnisse aus den laufenden Versuchen sollen deshalb als Grundlage für eine mögliche Verwendung in Serien-Batteriezellen dienen. Batterierecycling läuft seit Mai 2026 Ergebnisse des Pilotprojekts fließen nach Angaben von Porsche bereits in die reguläre Batterieentsorgung ein. Seit Mai 2026 werden ausgediente Hochvoltbatterien aus deutschen Porsche-Zentren mit einem wasserbasierten Verfahren recycelt. Die dabei gewonnenen Batterierohstoffe werden auf einem Materialkonto erfasst. Ab 2028 sollen sie Porsche und ausgewählten Partnerunternehmen für die Batteriezellproduktion zur Verfügung stehen. Langfristig könnten damit recycelte Rohstoffe aus Europa wieder in Hochvoltbatterien des Herstellers gelangen. Quelle:https://newsroom.porsche.com/de/2026/unternehmen/porsche-cylib-batterierecycling-43261.html

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Feststoffbatterien: Factorial kooperiert mit Mitsui Kinzoku

Factorial Energy und Mitsui Kinzoku wollen die Industrialisierung von Feststoffbatterien gemeinsam vorantreiben. Im Mittelpunkt steht Factorials sulfidbasierte Solstice-Plattform. Mitsui Kinzoku soll dafür seine Technologie für feste Sulfid-Elektrolyte einbringen. Die Partnerschaft zielt vor allem auf den Übergang von der Entwicklung zur industriellen Fertigung. Factorial bleibt dabei nach eigenen Angaben für Zelldesign und Prozessentwicklung verantwortlich. Hinzu kommen die Qualifizierung der Lieferkette, Linienintegration und Validierung der Fertigung. Sulfid-Elektrolyt für Factorials Solstice-Batterie Mitsui Kinzoku arbeitet seit mehreren Jahren an Sulfid-Elektrolyten für Feststoffbatterien. Das Unternehmen stellte seinen A-SOLiD-Elektrolyten 2016 vor. In Saitama in Japan entsteht eine dafür vorgesehene Produktionsanlage. Die Materialkompetenz des japanischen Unternehmens soll nun in Factorials Solstice-Plattform einfließen. Factorial nennt eine hohe Energiedichte und eine verbesserte thermische Stabilität als Entwicklungsziele beziehungsweise Eigenschaften der Plattform. Factorial treibt Kommerzialisierung voran Factorial meldete 2026 erste kommerzielle Aufträge für Pkw und Luftfahrtanwendungen. Zudem investierten IQT und POSCO Future M in das Unternehmen. Im Juni 2026 erfolgte die Nasdaq-Notierung unter dem Kürzel FAC. Zuvor hatte Factorial seine Batterietechnik unter anderem mit Mercedes-Benz und Stellantis erprobt. Quelle:https://ir.factorialenergy.com/news-releases/news-release-details/mitsui-kinzoku-partners-factorial-scale-all-solid-state-battery

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Panasonic Energy bündelt Batterieentwicklung am neuen Standort in Kadoma

Panasonic Energy hat im japanischen Kadoma einen neuen Forschungs- und Entwicklungsstandort für Lithium-Ionen-Batterien in Betrieb genommen. Das Energy Innovation Square soll Entwicklungsschritte von neuen Materialien bis zu Zellendesign und Prototypen an einem Standort zusammenführen. Rund 500 Beschäftigte aus Produktplanung, Technologieentwicklung und Analyse arbeiten dort. Das neue Zentrum umfasst rund 24.500 Quadratmeter auf sechs Etagen. Zu seinen Aufgaben gehören Materialentwicklung, Prototypenbau und Analyse von Lithium-Ionen-Zellen. Kürzere Wege von der Batteriezelle zur Serienproduktion Bisher waren Entwicklung und Prototypenbau auf mehrere Standorte verteilt. Durch die Zusammenlegung in Kadoma will Panasonic Energy unter anderem Transporte zwischen den Einrichtungen reduzieren. Nach Unternehmensangaben soll sich dadurch die Entwicklungszeit für entsprechende Prozessschritte um mindestens 15 Prozent verkürzen. Parallel soll eine neue digitale Infrastruktur Daten aus Simulationen und praktischen Tests zusammenführen. Prozessüberwachung und statistische Auswertungen sollen dabei helfen, Simulationen und Zellendesigns weiterzuentwickeln. Entwicklung für Elektroautos und Rechenzentren Die dort entwickelten Batterietechnologien und Produktionsverfahren sollen später auch in die internationalen Fertigungsstandorte des Unternehmens übertragen werden. Panasonic Energy nennt dafür unter anderem seine Werke in Nevada und Kansas. Hintergrund ist eine zunehmende Differenzierung der Anforderungen an Batteriespeicher. Für Elektrofahrzeuge stehen laut Unternehmen hohe Kapazität und Lebensdauer im Vordergrund. Anwendungen in KI-Rechenzentren verlangen dagegen höhere Leistungen. Als mögliche künftige Einsatzfelder nennt Panasonic Energy zudem Drohnen, Robotaxis und humanoide Roboter. Quelle:https://news.panasonic.com/global/press/en260916-3

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CATL stellt TECTRANS II für elektrische Nutzfahrzeuge vor

CATL hat auf der IAA Transportation 2026 in Hannover die Nutzfahrzeug-Batterieplattform TECTRANS II vorgestellt. Das modulare System soll unterschiedliche Fahrzeugklassen und Antriebskonzepte abdecken. CATL nennt bis zu 1.000 Kilometer Reichweite und eine geplante Lebensdauer von 1,5 Millionen Kilometern. Die Plattform basiert auf standardisierten Batteriepacks. Deren Anzahl lässt sich an Energiebedarf und Nutzlast eines Fahrzeugs anpassen. Dabei unterstützt TECTRANS II sowohl E-Achsen als auch Zentralantriebe. Die Plattform sei sowohl für herkömmliches Laden als auch für Batteriewechsel ausgelegt. CATL setzt auf standardisierte Batteriepacks Abmessungen, elektrische Schnittstellen und Kommunikationsprotokolle sind laut CATL standardisiert. Dadurch sollen sich künftig neue Batterietechnologien integrieren lassen, ohne die Fahrzeugplattform grundlegend anzupassen. Der Hersteller beziffert die gravimetrische Energiedichte der aktuellen Version auf 170 Wh/kg. Für die größte Konfiguration nennt CATL bis zu 1.000 Kilometer Reichweite. Megawatt-Laden soll den Akku innerhalb von 25 Minuten auf 80 Prozent bringen. Der angegebene Round-Trip-Wirkungsgrad des Systems beträgt 96 Prozent. Für schwere Lkw nennt CATL zwölf Jahre oder 1,5 Millionen Kilometer als Auslegungslebensdauer. Danach sollen noch 70 Prozent der Kapazität verfügbar sein.  Zum Sicherheitskonzept gehören mechanische Schutzmaßnahmen und redundante Batteriesteuerungen. CATL gibt unter anderem 1.000 Joule Schlagfestigkeit am Unterboden und bis zu 250 kN seitliche Druckfestigkeit an. Bei einem Fehler soll das Batteriemanagement einzelne Zweige isolieren können. Quelle:https://www.catl.com/en/news/6997.html

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Gotion High-Tech liefert 6 GWh Batteriespeicher für Saudi-Arabien

Gotion High-Tech hat einen Auftrag über Batteriespeicher mit insgesamt 6 GWh Kapazität in Saudi-Arabien erhalten. Der chinesische Batteriehersteller soll komplette Speicherlösungen für drei große Standorte liefern. Die Projekte befinden sich nach Unternehmensangaben inzwischen in der Bauphase. Für Gotion High-Tech bedeutet der Auftrag den Einstieg in den Markt für große Energiespeicherprojekte im Nahen Osten. Die Anlagen sollen überschüssigen Solarstrom tagsüber aufnehmen und bei hoher Stromnachfrage wieder ins Netz einspeisen. Damit sollen Erzeugung und Verbrauch zeitlich besser aufeinander abgestimmt werden. Batteriespeicher müssen Hitze und Sand standhalten Die klimatischen Bedingungen stellen besondere Anforderungen an die Technik. In Saudi-Arabien müssen die Systeme unter anderem mit hohen Temperaturen, Trockenheit, Sandstürmen und starken Temperaturschwankungen umgehen. Gotion High-Tech setzt dafür sein Qianyuan Smart Energy Storage System ein. Laut Hersteller arbeitet das System bei Temperaturen zwischen minus 30 und 55 Grad Celsius. Vorgesehen sind außerdem ein modulares Systemdesign, Temperaturregelung und ein Batteriemanagement. BOO-Modell erhöht Anforderungen an den langfristigen Betrieb Die Speicherprojekte werden nach dem Build-Own-Operate-Modell, kurz BOO, umgesetzt. Dieses Modell stellt insbesondere Anforderungen an Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und langfristige Leistungsfähigkeit der eingesetzten Speichertechnik. Gotion High-Tech will mit solchen Projekten sein internationales Geschäft ausbauen. Dabei soll sich das Geschäftsmodell nach Unternehmensangaben von der reinen Produktion in China stärker in Richtung international angebotener Technik und Dienstleistungen entwickeln. Quelle:https://autonews.gasgoo.com/articles/ev/gotion-high-tech-secures-6-gwh-saudi-arabia-energy-storage-order-2099400110571421697

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BME und CATL planen Batteriewerk in Ägypten

BME und CATL planen in Ägypten ein Werk für Batteriesysteme. In der ersten Ausbaustufe soll die Anlage eine jährliche Produktionskapazität von einer Gigawattstunde erreichen. Die anfänglichen Investitionen sollen mehr als zwei Milliarden ägyptische Pfund beziehungsweise rund 39 Millionen US-Dollar betragen. Zunächst Batterien für schwere Nutzfahrzeuge Das Werk soll anfangs Batteriesysteme für schwere Nutzfahrzeuge produzieren. Eine zweite Ausbaustufe sieht eine Kapazität von jährlich fünf Gigawattstunden vor, dann soll die Fertigung auch Batterien für Pkw umfassen. Zusätzlich sind Speicherbatterien für Solar- und Windenergie vorgesehen. Öffentliche Angaben zu einem konkreten Zeitplan für die beiden Ausbaustufen gibt es nicht. Für die Produktion ist ein lokaler Wertschöpfungsanteil von 40 Prozent vorgesehen. Die Batteriesysteme sollen sowohl auf dem ägyptischen Markt als auch international verkauft werden. CATL soll Batterietechnik und Anlagen beisteuern Die Aufgaben innerhalb der Partnerschaft sind unterschiedlich verteilt. BME bringt nach Angaben zum Projekt Fertigungs- und Engineering-Kapazitäten ein. CATL soll Batterietechnik, Produktionsausrüstung und technische Unterstützung bereitstellen. Quelle:https://sis.gov.eg/en/media-center/news/pm-witnesses-signing-of-contract-to-build-plant-for-electric-batteries/

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R3 Lithium startet Produktion von Lithiumcarbonat aus Altbatterien

R3 Lithium hat den Betrieb einer Anlage zur Rückgewinnung von Lithiumcarbonat aus recycelten Batteriematerialien aufgenommen. Das Werk in Covington im US-Bundesstaat Georgia soll Lithium aus Black Mass gewinnen und wieder in die US-Batterielieferkette zurückführen. Gleichzeitig meldet das Unternehmen eine Series-A-Finanzierung über 15 Millionen US-Dollar. R3 Lithium übernahm die 14.000 Quadratmeter große Anlage im Juli 2026 vom insolventen Batterierecycler Ascend Elements. Nach Unternehmensangaben wurde dort bereits 2025 Lithiumcarbonat mit 99 Prozent Reinheit aus vollständig recyceltem Ausgangsmaterial im Produktionsmaßstab hergestellt. Das damalige Führungsteam blieb nach der Übernahme im Unternehmen. 2.500 Tonnen Lithiumcarbonat pro Jahr vorgesehen Die Anlage verfügt über eine Zerkleinerungskapazität von 30.000 Tonnen und eine Produktionslinie für 2.500 Tonnen Lithiumcarbonat. Platz für eine weitere Linie gleicher Kapazität ist vorgesehen. Die neue Finanzierung soll vor allem in die Modernisierung der bestehenden Produktion fließen. R3 Lithium erwartet, dass das Werk 2027 mehr als die Hälfte der gesamten US-Produktion von Lithiumcarbonat stellen wird. Die Verarbeitung erfolgt vollständig am Standort. Batteriereste und Produktionsabfälle werden zunächst zu Black Mass verarbeitet. Anschließend gewinnt R3 Lithium das Lithium über ein kalzinatorbasiertes Kristallisationsverfahren und eine wasserbasierte Fällung zurück.  Abnahmeverträge sollen Ausbau absichern R3 Lithium gibt den Wert bereits unterzeichneter Abnahmeverträge mit rund einer Milliarde US-Dollar an. Weitere Anlagen in Nordamerika und Europa sind geplant. Das Unternehmen will künftige Standorte modular aufbauen. Vorgesehen sind Einheiten mit jeweils 5.000 Tonnen Jahreskapazität. Quelle:https://www.r3lithium.com/news/critical-minerals-to-the-us-battery-supply-chain

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Batteriezellfabriken planen: Wie digitale Konfiguration Layout, Kosten und Kapazität zusammenführt

Fabrikplanung wird zum Nadelöhr der Batterieindustrie: hohe Investitionssummen, lange Vorlaufzeiten, wenig Raum für Fehlentscheidungen. Die EDAG Group hat einen KI-gestützten Konfigurator entwickelt, der in der frühen Planungsphase belastbare Layoutkonzepte für Batteriezellfabriken liefert – innerhalb weniger Minuten. Ob Digitalisierung, Dekarbonisierung oder Fachkräftemangel: Produzierende Unternehmen stehen branchenübergreifend unter wachsendem Transformationsdruck, während Lieferketten fragil und Energiepreise volatil bleiben. Wer heute eine neue Fabrik plant, muss früh weitreichende Entscheidungen zu Standort, Kapazität und Technologie treffen – obwohl belastbare Vergleichswerte oft fehlen und Budgets eng kalkuliert sind. Besonders unter Druck steht die Batteriezellfertigung: Investitionen bewegen sich im dreistelligen Millionen- bis niedrigen Milliardenbereich, die Vorlaufzeiten sind lang, die Nachfrageentwicklung bleibt schwer planbar. Nachdem in den vergangenen Jahren mehrere angekündigte Gigafactory-Projekte in Europa verschoben oder gestoppt wurden, wächst in der Branche der Druck, Standort- und Kapazitätsentscheidungen früher und belastbarer abzusichern, bevor Kapital gebunden wird. Als Lösungsanbieter will die EDAG Group genau hier Abhilfe schaffen. Darum hat das Geschäftsfeld EDAG Production Solutions im Sommer 2025 einen Smart-Factory-Netzwerk-Konfigurator entwickelt, der aus wenigen Eckdaten – etwa Zielkapazität, Investitionsrahmen und Flächenbedarf – innerhalb weniger Minuten erste Layoutkonzepte generiert, inklusive erster Materialflusssimulation, Technologieoptionen und Kostenkalkulation. „Die frühe Planungsphase entscheidet über Kosten, Termine und Produktionsziele einer Batteriezellfabrik. Genau dort setzt der Smart-Factory-Netzwerk-Konfigurator an: Statt Wochen für erste Vergleichswerte zu benötigen, erhalten unsere Kunden belastbare Layoutkonzepte innerhalb weniger Minuten“, erklärt Philipp Hummel, Specialist Consultant Planning Smart Factory. Er hat das Projekt im Januar beim Batterieforum Deutschland 2026 vorgestellt. Wie ein Fabrikkonfigurator arbeitet Technisch kombiniert das Tool mehrere KI-Verfahren:  Durch generative und agentenbasierte KI-Anwendungen sowie Machine Learning werden aus wenigen Eingangsparametern Hunderttausende Varianten. Dabei wertet der Konfigurator die eingegebenen Parameter aus, gleicht sie mit hinterlegten Wissens-, Technologie- und Prozessdatenbanken ab und erzeugt daraus automatisiert Layoutvarianten samt Kostenschätzung. Nach EDAG-Angaben verkürzt sich dadurch in Referenzprojekten die Zeit von der ersten Idee bis zur Machbarkeitsprüfung von durchschnittlich zwei Monaten auf zwei bis vier Wochen. Zwei Praxisbeispiele aus der Batteriezellfertigung Wie sich das in der Praxis niederschlägt, zeigen zwei Beispiele aus der Batteriezellfertigung, die die EDAG Group in einem Whitepaper beschreibt. Im ersten Fall plant ein Kunde eine neue Fertigung für Lithium-Ionen-Pouchzellen vom Typ NMC811 und definiert zu Projektbeginn Nach der ersten Variante mit acht Gigawattstunden Jahreskapazität wünscht der Kunde eine Auslegung, die eine Steigerung um den Faktor 1,5 erlaubt. Das EDAG-Team simuliert verschiedene Szenarien im Konfigurator und erstellt eine Kostenschätzung für die Zwölf-Gigawattstunden-Variante. Ergebnis laut EDAG Group: mehrere validierte Layoutkonzepte mit skalierbaren Produktionsstrukturen und transparenten Investitionsszenarien für spätere Kapazitätserweiterungen. Im zweiten Fall prüft ein Unternehmen mit europäischen Standorten die Verlagerung eines Werks in die USA und stellt Daten seines deutschen Standorts zur Verfügung: Für den Vergleich hält das System Zielkapazität, Investitionsvolumen und Flächenbedarf für beide Standorte konstant, um eine faire Gegenüberstellung zu ermöglichen. Die Unterschiede zeigen sich vor allem in den Details – etwa bei alternativen Lieferantenstrukturen und veränderten Energiekosten am US-Standort. Optional optimiert das EDAG-Team das Layout zusätzlich für die logistischen Anforderungen des neuen Standorts. Auf Kundenwunsch lassen sich die Ergebnisse in die Detailplanung und den Aufbau digitaler Zwillinge  in der Industrial Metaverse Plattform metys überführen – etwa um Layoutanpassungen virtuell zu visualisieren und zu bewerten. Fazit: Datenqualität bleibt entscheidend Der Smart-Factory-Netzwerk-Konfigurator ersetzt weder die Erfahrung von Fabrikplanern noch die anschließende Detailplanung. Er verlagert den Vergleich möglicher Varianten jedoch in eine Phase, in der Änderungen noch mit vergleichsweise geringem Aufwand möglich sind.

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IBU-tec erhält Genehmigung für LFP-Produktion in Bitterfeld-Wolfen

IBU-tec hat eine weitere Genehmigung für seine geplante LFP-Produktion in Bitterfeld-Wolfen erhalten. Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt genehmigte neue Betriebsgebäude für die Produktionsplattform. Sie soll eine Kapazität von 15.000 Tonnen LFP-Batteriematerial pro Jahr erreichen. Der genehmigte Gebäudekomplex umfasst auch ein neues Labor. Dort sollen Batteriematerialien aus unterschiedlichen Stoffkombinationen untersucht werden. Die großvolumige Produktion soll nach Angaben von IBU-tec Anfang 2028 beginnen. IBU-tec arbeitet bereits an Logistik, Analytik und IT-Systemen. Zudem hat das Detail-Engineering der Produktionsanlagen begonnen. Der Stahlbau einer Logistikhalle für rund 2.000 Paletten ist errichtet. PowerCo sichert sich geplante Kapazität für zehn Jahre Die geplante Jahreskapazität ist bereits langfristig vergeben. PowerCo hat sich laut IBU-tec die gesamten 15.000 Tonnen pro Jahr für zehn Jahre zu bereits definierten Preisen gesichert. Das Unternehmen bezeichnet die geplante Anlage als größte LFP-Produktionsanlage Europas. Zudem will IBU-tec dann nach eigener Darstellung der einzige europäische Anbieter mit einer Produktion von LFP-Kathodenmaterial im industriellen Maßstab sein. Quelle:https://www.ibu-tec.de/investor-relations/finanzmeldungen/newsbeitrag/ibu-tec-erhaelt-wichtige-genehmigung-vom-landesverwaltungsamt-weiterer-meilenstein-beim-aufbau-der-groessten-lfp-produktionsanlage-in-europa/

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LANXESS eröffnet neues Batterielabor für LFP-Materialien

LANXESS erweitert seine Entwicklungsaktivitäten für Lithium-Eisenphosphat-Batterien. Am Standort Krefeld-Uerdingen hat der Spezialchemiekonzern dafür ein neues Batterielabor in Betrieb genommen. Dort untersucht das Unternehmen Eisenoxide und Eisenphosphat als Ausgangsstoffe für LFP-Kathodenmaterialien. Im Labor lassen sich unterschiedliche Materialqualitäten direkt in Batteriezellen testen. Untersucht werden ihr Einfluss auf Zellleistung, Prozessierbarkeit und Eignung für konkrete Anwendungen. Damit will LANXESS Entwicklungsprozesse verkürzen und Materialeigenschaften früher unter Bedingungen des Zellaufbaus bewerten. LFP-Batterien gewinnen Marktanteile Hinter der Investition steht ein wachsender Markt für LFP-Batterien. Laut den von LANXESS genannten Marktdaten kommen sie in China bereits in mehr als drei Vierteln der Elektroautos zum Einsatz. Für Europa wird bis 2030 ein Marktanteil von 50 Prozent erwartet. Aktuell liege dieser bei rund zehn Prozent. Neben Elektrofahrzeugen gelten stationäre Energiespeicher, Rechenzentren und kritische Infrastrukturen als weitere Absatzfelder. LANXESS produziert nach eigenen Angaben seit rund 100 Jahren Eisenoxide und hat spezielle Qualitäten für die Herstellung von LFP-Kathodenmaterialien entwickelt. Das Unternehmen positioniert das Batterielabor innerhalb eines breiteren Angebots für die Batterieindustrie. Das neue Labor erweitert damit vor allem die Möglichkeiten zur Prüfung eigener Ausgangsmaterialien unter Bedingungen einer Batteriezelle. Quelle:https://lanxess.com/de-de/presse/presseinformationen/2026/09/neues-labor,-c-,-lanxess-st%C3%A4rkt-batteriekompetenz

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