Battery-News

Autorenname: Cornelius Karow

CATL erklärt Kerngeschäft für CO₂-neutral

CATL hat nach eigenen Angaben Ende 2025 CO₂-Neutralität in seinem Kerngeschäft erreicht. Bis 2035 will der chinesische Batteriehersteller auch seine Wertschöpfungskette klimaneutral stellen. Das Unternehmen bezeichnet sich als weltweit einzigen Batteriehersteller mit CO₂-neutralem Kerngeschäft bei Produktionsmengen im TWh-Maßstab. 20 Batteriewerke als CO₂-neutral zertifiziert Bis Ende 2025 erhielten laut CATL 20 Batteriewerke eine Zertifizierung nach ISO 14068-1. Der Strom für das Kerngeschäft stammte demnach vollständig aus CO₂-neutralen Quellen. Seit 2023 habe CATL mehr als 18 Milliarden kWh CO₂-neutralen Strom eingesetzt. Der spezifische Energieverbrauch der Batteriewerke sei gegenüber 2022 um 28 Prozent gesunken. Die CO₂-Intensität habe sich innerhalb von zwei Jahren um rund 77 Prozent verringert. CATL beziffert die kumuliert vermiedenen Emissionen auf mehr als zehn Millionen Tonnen CO₂-Äquivalent. Lieferkette rückt in den Fokus Nach Berechnungen von CATL entstehen mehr als 80 Prozent der Lebenszyklus-Emissionen seiner Produkte in der Lieferkette. Deren Emissionen seien mehr als fünfmal so hoch wie jene des Kerngeschäfts. Zur Erfassung nutzt CATL eine Plattform auf Basis seines Carbon Chain Management System. Sie deckt Schritte von der Rohstoffgewinnung bis zur Komponentenfertigung ab. Nach Unternehmensangaben liegen Daten von mehr als 100 wichtigen Tier-1-Lieferanten vor. Künftig sollen CO₂-Fußabdruck, Anteil erneuerbarer Energien und spezifischer Energieverbrauch stärker in die Lieferantenbewertung einfließen. An einer ersten Initiative zur Emissionssenkung beteiligen sich 30 Kernlieferanten. Quelle:https://cnevpost.com/2026/08/17/catl-core-operations-carbon-neutral-supply-chain-next/

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POSCO Future M steigt mit Großauftrag in den LFP-Markt ein

POSCO Future M will ab 2027 große Mengen LFP-Kathodenmaterial an einen ungenannten südkoreanischen Batteriehersteller liefern. Vereinbart sind mehr als 190.000 Tonnen über sechs Jahre bis 2032. Die endgültigen Vertragsbedingungen sollen im dritten Quartal festgelegt werden. Mit der Vereinbarung steigt das Unternehmen in das Geschäft mit Kathodenmaterial für Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) ein. Hintergrund ist laut POSCO Future M vor allem die wachsende Nachfrage nach stationären Energiespeichersystemen (ESS) in Nordamerika. LFP-Produktion in Pohang soll noch 2026 beginnen Für den kurzfristigen Produktionsstart hat POSCO Future M Teile bestehender Fertigungslinien im Werk Pohang umgerüstet. Dort wurden bislang Kathodenmaterialien mit hohem Nickelanteil hergestellt. Die umgebauten Anlagen sollen künftig LFP-Kathodenmaterial produzieren. Derzeit läuft nach Unternehmensangaben die Zertifizierung von Prototypen bei Kunden. Die Serienbelieferung soll bis Ende 2026 beginnen.  LFP-Batterien weisen gegenüber NCM- und NCA-Zellen eine geringere Leistungsabgabe auf. Dafür sind sie kostengünstiger und auf eine längere Lebensdauer ausgelegt. Einsatzfelder sieht POSCO Future M insbesondere bei stationären Speichern und günstigeren Elektrofahrzeugen. Bei der Produktion will das Unternehmen unter anderem Eisenoxid aus Nebenprodukten der Stahlherstellung einsetzen. Lithium soll auch aus Salzseen in Argentinien stammen.  Zusätzliche LFP-Kapazitäten ab 2027 geplant Weitere Kapazitäten entstehen ebenfalls in Pohang. CNP New Material Technology, ein Gemeinschaftsunternehmen von POSCO Future M und FINO-CNGR, begann im Mai mit dem Bau einer LFP-Kathodenmaterialfabrik. Dort ist die Serienproduktion für 2027 vorgesehen. Schrittweise soll die Kapazität auf maximal 50.000 Tonnen steigen. Quelle:https://www.poscofuturem.com/en/pr/view.do?num=1039

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CALB überarbeitet Qualitätsprozesse nach Batterieproblemen

Der chinesische Batteriehersteller CALB überarbeitet nach Problemen mit aufgequollenen Batteriezellen in Fahrzeugen von GAC Aion seine Qualitäts- und Sicherheitsprozesse. Nach einem Bericht des chinesischen Mediums Auto Time betreffen die Änderungen die Fertigung, die Rückverfolgbarkeit sowie die Qualitätsorganisation. Hintergrund ist die im Juli bekannt gewordene „Banana Battery“-Kontroverse. Dem Bericht zufolge verschärft CALB unter anderem die Fertigungstoleranzen, baut die Überwachung von Feuchtigkeit bei der Zellproduktion aus und verbessert die Rückverfolgbarkeit von Produktionschargen. Zudem überprüft das Unternehmen Materialien und Rezepturen aus den Jahren 2022 und 2023 und verzichtet künftig auf Formulierungen mit geringen Sicherheitsreserven. Qualitätsabteilung erhält mehr Befugnisse Auch organisatorisch zieht CALB Konsequenzen. Nach Angaben von Auto Time kann die Qualitätsabteilung Produktionschargen künftig stoppen, wenn sie die internen Vorgaben nicht erfüllen. Außerdem wurde ein Qualitätsteam für Pkw-Kunden eingerichtet, das gemeinsam mit Fahrzeugherstellern Daten der Batteriemanagementsysteme auswertet. Reaktion auf „Banana Battery“-Kontroverse Auslöser der Maßnahmen waren Probleme mit 177-Ah-LFP-Batteriezellen in GAC-Aion-S-Fahrzeugen. Nach Laufleistungen zwischen 150.000 und 300.000 Kilometern wurden unter anderem Zellaufblähungen, Elektrolytlecks und Leistungsverluste gemeldet. GAC Aion verlängerte daraufhin die Batteriegarantie für betroffene Fahrzeuge auf acht Jahre beziehungsweise 300.000 Kilometer. CALB kündigte an, die Verantwortung für die Zellqualität zu übernehmen. Quelle:https://cnevpost.com/2026/08/06/calb-banana-battery-quality-overhaul/

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Samsung SDI startet US-Produktion von LFP-Batteriezellen im Oktober

Samsung SDI will nach eigenen Angaben im Oktober 2026 mit der Produktion prismatischer Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) für stationäre Batteriespeicher (BESS) in den USA beginnen. Die Fertigungslinie befindet sich derzeit in der Qualitätsvalidierung für die Serienproduktion. Die ersten Auslieferungen der Samsung Battery Box (SBB) 2.0 sollen noch vor Jahresende erfolgen. Gleichzeitig erwartet das Unternehmen, dass die Nachfrage ab 2028 die verfügbaren Produktionskapazitäten übersteigen wird. Bereits im vergangenen Jahr hatte Samsung SDI angekündigt, bis Ende 2026 eine jährliche Produktionskapazität von 30 GWh für BESS-Zellen in den USA aufzubauen. Vor diesem Hintergrund prüft das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits zusätzliche Kapazitäten. FEOC-konforme Lieferkette im Fokus Nach Angaben von Samsung SDI wurde die Lieferkette für LFP-Kathodenmaterial und weitere Schlüsselkomponenten gemeinsam mit Partnern aus Südkorea und den USA aufgebaut, um die US-Vorgaben zu sogenannten Foreign Entities of Concern (FEOC) zu erfüllen. Hintergrund sind geänderte US-Regelungen, die den Einsatz bestimmter importierter Batteriezellen bei steuerlich geförderten Speicherprojekten einschränken. Laut Unternehmen sichern die bislang eingegangenen Aufträge bereits einen erheblichen Teil der geplanten Produktionskapazitäten bis 2029. Zusätzlich wurden im zweiten Quartal langfristige Lieferverträge mit Kunden aus dem US-Batteriespeichermarkt abgeschlossen. Quelle:https://www.energy-storage.news/samsung-sdi-on-track-with-us-lfp-cell-production-expects-demand-to-outstrip-production/

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Altech stellt CERENERGY-Projekt in Sachsen ein

Die Altech Advanced Materials AG hat das CERENERGY-Batterieprojekt in Sachsen eingestellt. Nach Angaben des Unternehmens fiel die Entscheidung, nachdem die über neun Monate laufende Suche nach einem strategischen Partner erfolglos geblieben war. Die Chancen auf eine Finanzierung und die Inbetriebnahme seien inzwischen so gering, dass weitere Betriebskosten nicht mehr gerechtfertigt seien. Geplant war die Produktion von Natrium-Aluminiumoxid-Festkörperbatterien für stationäre Energiespeicher. Das Gemeinschaftsprojekt von Altech und der Fraunhofer-Gesellschaft sollte Batteriesysteme für Stromnetze sowie die Speicherung von Energie aus Wind- und Solaranlagen hervorbringen. Vorgesehen war zunächst eine Jahreskapazität von 100 Megawattstunden mit späteren Ausbaustufen. Projektgesellschaft wird abgewickelt Mit dem Projekt wird auch die Altech Batteries GmbH abgewickelt, die die Vermögenswerte des Vorhabens hält. Das Grundstück in Spreetal soll an die Kommunalverwaltung zurückverkauft werden. Die Patentrechte an der CERENERGY-Technologie verbleiben bei der Fraunhofer-Gesellschaft, die mit 25 Prozent an der Projektgesellschaft beteiligt ist. Quellen:https://www.altechadvancedmaterials.com/wp-content/uploads/2026/07/2026-07-30-CERENERGY-Projekt-Eingestellt.pdfhttps://www.altechadvancedmaterials.com/wp-content/uploads/2023/04/Geschaeftsbericht-AAM_2022_fin_Upload.pdf

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EU startet Förderaufruf für Batteriezellfabriken mit 1,5 Milliarden Euro

Die Europäische Kommission hat einen Förderaufruf im Rahmen der Battery Booster Facility gestartet. Für Batteriezellfertigungsprojekte im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) stehen zinsfreie Darlehen in Höhe von bis zu 1,5 Milliarden Euro bereit. Finanziert wird das Programm aus dem Innovationsfonds, der sich aus Einnahmen des EU-Emissionshandelssystems speist. Anträge können bis zum 30. September 2026 eingereicht werden. Förderung für die Hochlaufphase der Produktion Die Darlehen richten sich an Projekte in der Hochlaufphase zwischen Vorserienfertigung und kommerziellem Regelbetrieb. Laut Kommission soll diese Phase finanziell abgesichert werden, damit Unternehmen ihre Produktion schneller ausweiten und zusätzliche private Investitionen gewinnen können. Förderfähig sind Batteriezellfertigungsprojekte im EWR, die Batteriezellen für Elektrofahrzeuge herstellen. Voraussetzung ist unter anderem, dass sich das Projekt bereits in der Hochlaufphase befindet und das erste Vorhaben des Antragstellers für eine kommerzielle Großserienproduktion von Batteriezellen für Elektrofahrzeuge weltweit darstellt. Zudem muss eine geplante Jahreskapazität von mindestens 10 GWh erreicht werden. Erfolgreiche Antragsteller können zinsfreie Darlehen von bis zu 60 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten. Pro Projekt sind maximal 500 Millionen Euro vorgesehen. Die Battery Booster Facility ist Teil einer umfassenderen Strategie der EU zur Stärkung der europäischen Batterieindustrie. Nach Angaben der Kommission umfasst diese weitere Maßnahmen zur Förderung von Investitionen, zum Ausbau der vorgelagerten Wertschöpfungskette, zur Unterstützung von Innovationen und Qualifizierung sowie zur stärkeren Koordinierung der Aktivitäten innerhalb Europas.Quellen:https://single-market-economy.ec.europa.eu/news/commission-seeks-projects-fund-under-battery-booster-facility-2026-07-28_enhttps://single-market-economy.ec.europa.eu/calls-proposals/battery-booster-facility-call-proposals_en

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Samsung SDI plant Serienfertigung von Feststoffbatterien ab 2027

Samsung SDI hat seinen Zeitplan für die Kommerzialisierung von Feststoffbatterien konkretisiert. Nach Angaben des Unternehmens soll die Serienproduktion in der zweiten Jahreshälfte 2027 im südkoreanischen Werk Ulsan beginnen. Bereits Anfang Juli hatte Samsung SDI einen Investitionsplan für den Zeitraum von 2026 bis 2040 vorgestellt. Demnach sollen insgesamt 25 Billionen Won (etwa 17 Milliarden US-Dollar) in die Standorte Ulsan und Cheonan fließen. Davon sind 16 Billionen Won für den Ausbau des Werks Ulsan vorgesehen. Dort sollen Produktionslinien für Feststoffbatterien, Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) für Energiespeicher sowie Natrium-Ionen-Batterien entstehen. Weitere 9 Billionen Won sind für den Standort Cheonan eingeplant, der als Technologie- und Validierungszentrum dient. Pilotfertigung als Grundlage für den Produktionsstart Für die Vorbereitung der Serienfertigung hat Samsung SDI nach eigenen Angaben am Forschungs- und Entwicklungsstandort Suwon eine 6.500 Quadratmeter große Pilotanlage errichtet. Dort wurden mehrere Entwicklungs- und Validierungsphasen für Materialien und Fertigungsprozesse abgeschlossen. Die Produktionslinie in Ulsan soll auf diesen Ergebnissen aufbauen. Technologisch setzt das Unternehmen auf sulfidbasierte Festelektrolyte. Als Ziel nennt Samsung SDI eine Energiedichte von mehr als 900 Wh/L. Nach Angaben des Unternehmens wurden bereits Musterzellen an potenzielle Kunden aus den Bereichen Elektrofahrzeuge, verkörperte Künstliche Intelligenz und humanoide Robotik zur Erprobung ausgeliefert. Samsung SDI plant nach eigenen Angaben zunächst die Kommerzialisierung in Südkorea. Anschließend soll das Produktionsmodell schrittweise auf internationale Werke übertragen werden, sobald die Skalierung erprobt ist. Quelle:https://autonews.gasgoo.com/articles/ev/samsung-sdi-to-start-mass-production-of-all-solid-state-batteries-in-2027-2083191483950661633

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Factorial und SK On prüfen Zusammenarbeit bei der Fertigung von Feststoffbatterien

Der US-amerikanische Batterieentwickler Factorial Energy und der südkoreanische Batteriehersteller SK On wollen künftig im Bereich der Feststoffbatterien zusammenarbeiten. Ziel ist es, zu untersuchen, ob und wie sich die bestehenden Produktionsanlagen von SK On für die Herstellung von Feststoffbatterien nutzen lassen. Die konkreten Bedingungen sollen erst in späteren Verträgen festgelegt werden. Im Mittelpunkt steht die technische Bewertung der Feststoffbatterietechnologie FEST von Factorial.  Bestehende Produktionskapazitäten im Fokus Die Unternehmen wollen nach eigenen Angaben untersuchen, welche Anforderungen sich für die Fertigung ergeben und ob vorhandene Lithium-Ionen-Produktionslinien dafür geeignet sind. Das Unternehmen möchte einen kapitalarmen Ansatz verfolgen, der auf die Nutzung bestehender Produktionsanlagen setzt, anstatt neue Fabriken aufzubauen. SK On verfügt weltweit über eine jährliche Produktionskapazität von mehr als 200 GWh, davon rund 100 GWh in den USA. Zu den US-Standorten gehören Produktionskapazitäten in Commerce im Bundesstaat Georgia sowie Anlagen in Tennessee. Prüfung der industriellen Umsetzbarkeit Die Kooperation konzentriert sich zunächst auf die technische Machbarkeit und die Anforderungen an die Fertigung. Ob daraus eine industrielle Produktion entsteht, bleibt offen. Nach Angaben von Factorial ist dies die erste auf die Fertigung ausgerichtete Partnerschaft des Unternehmens mit einem globalen Batteriehersteller. Die Unternehmen wollen zudem Möglichkeiten für den Einsatz von Feststoffbatterien in Mobilitätsanwendungen und weiteren leistungsintensiven Märkten prüfen. Quelle:https://factorialenergy.com/press-releases/factorial-and-sk-on-sign-mou-to-explore-solid-state-battery-manufacturing/

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Hongqi meldet Fortschritte bei Ultra-Schnellladebatterie

Die chinesische Automarke Hongqi hat nach eigenen Angaben eine neu entwickelte Batterie getestet, die sich besonders schnell laden lässt. Dem Unternehmen zufolge erreicht der Akku bei einer Umgebungstemperatur von 25 Grad Celsius einen Ladezustand von 10 auf 70 Prozent in 3 Minuten und 41 Sekunden. Von 10 auf 97 Prozent sollen 8 Minuten und 3 Sekunden vergehen. Einen Zeitplan für die Serienfertigung oder Angaben zum ersten Fahrzeugmodell mit der neuen Batterie machte Hongqi jedoch nicht.  Eigene Zelltechnik und Thermomanagement Nach Angaben von Hongqi entstand die Batterie gemeinsam mit China Automotive New Energy Battery Technology (CNET) und wurde überwiegend in Eigenentwicklung konzipiert. Das Unternehmen führt die hohen Ladeleistungen auf eine neu entwickelte Anode zurück, die eine maximale Laderate von 12C ermöglichen soll. Zudem habe Hongqi einen eigenen Elektrolyten entwickelt, der den Transport von Lithium-Ionen erleichtern soll. Weiterhin verweist das Unternehmen auf eine modifizierte Zellkonstruktion. Durch eine Kombination aus Beschichtung und Materialanpassungen sei der Innenwiderstand der Zellen im Vergleich zu ähnlichen Batteriezellen um 15 Prozent reduziert worden. Dadurch sollen sich Ladeeffizienz und Reaktionsgeschwindigkeit verbessern. Sicherheitsfunktionen sollen Schnellladen absichern Für die Temperaturregelung setzt Hongqi nach eigenen Angaben auf ein intelligentes Flüssigkeitskühlsystem. Während des Schnellladens soll die Temperaturdifferenz innerhalb des Batteriepakets unter drei Grad Celsius bleiben. Zusätzlich soll eine adaptive Schnellladestrategie die Zelltemperatur und die Ladeleistung kontinuierlich überwachen. Bereits Ende vergangenen Jahres hatte die Marke zudem einen Prototyp mit einer Festkörperbatterie vorgestellt. Quelle:https://cnevpost.com/2026/07/28/faw-hongqi-battery-charges-10-70-3-mins-41-secs/

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BMW startet Serienfertigung von iX5-Batterien in Woodruff im Dezember

BMW will im Dezember 2026 im neuen Werk Woodruff im US-Bundesstaat South Carolina mit der Serienproduktion der Hochvoltbatterien für den vollelektrischen BMW iX5 beginnen. Nach Angaben des Unternehmens laufen dort bereits Test- und Vorserienbatterien vom Band. Die Batterien werden anschließend an das nahegelegene Fahrzeugwerk Spartanburg geliefert, wo der iX5 gefertigt wird. Das Werk ist Teil der globalen Produktionsstrategie „Local for Local“, bei der Batterien in der Nähe der jeweiligen Fahrzeugwerke montiert werden. Neben Woodruff entstehen beziehungsweise bestehen entsprechende Standorte in Deutschland, China, Mexiko und Ungarn. KI und digitale Planung sollen Batteriemontage verbessern Laut BMW setzt das Werk Woodruff auf KI-gestützte Produktionsprozesse, digitale Zwillinge und Virtual-Reality-Anwendungen. Mehr als 300 Beschäftigte und 250 Roboter sollen an der Montage der Hochvoltbatterien arbeiten. Das Unternehmen gibt an, dass sämtliche Fertigungsschritte kontinuierlich überwacht und in Echtzeit dokumentiert werden. KI-Assistenten sollen die dabei entstehenden Daten auswerten und die Produktion unterstützen. Gen6-Batterie mit 800-Volt-Technik für den BMW iX5 Die Batterien basieren auf der sechsten Generation der BMW-Hochvoltbatterie. Dabei werden zylindrische Rundzellen nach dem sogenannten Cell-to-Pack-Prinzip direkt in die Batterie integriert. Der batterieelektrische BMW iX5 erhält die sechste Generation der BMW-eDrive-Technologie mit 800-Volt-Architektur. Die Hochvoltbatterie verfügt laut Unternehmensangaben über einen nutzbaren Energiegehalt von 144 kWh in den USA beziehungsweise 141 kWh in Europa und ist damit die bislang größte Batterie eines vollelektrischen BMW-Modells. Quelle:https://www.press.bmwgroup.com/deutschland/article/detail/T0459239DE/erste-einblicke-in-die-produktion:-bmw-group-werk-woodruff-montiert-die-hochvoltbatterien-fuer-den-neuen-bmw-ix5

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