Battery-News

Autorenname: Cornelius Karow

Battery Production Days 2026: Bewerbungen für Start-up Challenge starten

Die Battery Production Days 2026 rücken Start-ups aus der Batterieproduktion stärker in den Fokus. Für die BPD Start-up Challenge können sich junge Unternehmen vom 1. Juli bis zum 31. August bewerben. Die zweite Ausgabe der Battery Production Days findet am 20. und 21. Oktober 2026 in Aachen statt. Bewerbungsphase startet Anfang Juli Die Challenge richtet sich an Start-ups, die Technologien und Lösungen für die künftige Batteriefertigung entwickeln. Die Bewerbung erfolgt über ein Online-Formular, zusätzlich ist ein Pitch Deck einzureichen. Die eingegangenen Bewerbungen werden von einer Jury aus Industrie und angewandter Forschung geprüft. Finalisten präsentieren sich in Aachen Die ausgewählten Finalisten präsentieren ihre Lösungen bei den Battery Production Days 2026 in Form von Live-Pitches auf der Bühne sowie mit einer möglichen Präsenz im Ausstellungsbereich. Damit erhalten die Start-ups Zugang zu einem Fachpublikum aus den Bereichen Batterieindustrie, Produktion und angewandte Forschung. Die Battery Production Days finden im Manfred-Weck-Haus in Aachen statt. Geplant sind 250 Teilnehmende, sechs Sessions und mehr als 15 Stunden Networking. Die Veranstaltung richtet sich unter anderem an Führungskräfte, Produktionsverantwortliche, Ingenieurinnen und Ingenieure, Forschende sowie Start-ups und Unternehmen aus der Batteriewertschöpfungskette. Tickets für die Konferenz sind bereits über die Registrierungsseite verfügbar. Weitere Informationen zur Bewerbung stehen auf der Seite der BPD Start-up Challenge.

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CATL sieht Natrium-Ionen-Akkus vor Festkörperbatterien

Der chinesische Batteriehersteller CATL rechnet in diesem Jahr mit ersten größeren Stückzahlen bei Natrium-Ionen-Batterien in Elektroautos. Nach Angaben von Produktionschef Ni Jun sollen 2026 etwa 10.000 bis 20.000 Fahrzeuge mit dieser Zellchemie ausgerüstet werden. Parallel dazu dämpft CATL-Chef Robin Zeng die Erwartungen an Festkörperbatterien. Eine breite Massenproduktion sei nach seiner Darstellung noch nicht absehbar. Natrium-Ionen-Batterien kommen in erste Fahrzeuge CATL arbeitet seit 2016 an Natrium-Ionen-Batterien. Bis Ende 2025 sollen laut Unternehmensangaben fast 10 Milliarden Yuan (knapp 1,5 Mrd US-Dollar) in die Entwicklung geflossen sein. Im April 2025 führte CATL dafür die Marke Naxtra ein. Die Zellen sollen eine Energiedichte von bis zu 175 Wh/kg erreichen. Das entspricht nach Unternehmensdarstellung etwa dem Niveau gängiger LFP-Batterien. Ein gemeinsam mit Changan Automobile vorgestelltes Serienfahrzeug soll Mitte 2026 auf den Markt kommen. Die Reichweite gibt CATL mit bis zu 400 Kilometern an. Bei reiferer Lieferkette hält das Unternehmen später 500 bis 600 Kilometer für möglich. Als Vorteile nennt CATL vor allem Kostenpotenzial und Verhalten bei Kälte. Selbst bei minus 40 Grad soll die Kapazitätserhaltung noch über 90 Prozent liegen. Auch im stationären Speicherbereich baut CATL das Thema aus. Das System Tener Sodium soll ab September in China ausgeliefert werden. Globale Lieferungen sind für Juni 2027 geplant. Festkörpertechnik bleibt vorerst Entwicklungsfeld Deutlich vorsichtiger äußert sich CATL zur Festkörperbatterie. Zeng ordnete den Stand der Technik auf einer Skala von eins bis neun bei Stufe vier ein. Stufe neun stehe für Massenproduktion. Entscheidend seien nicht nur technische Fortschritte, sondern auch Zuverlässigkeit, Sicherheit, Lieferfähigkeit und kommerzielle Akzeptanz. CATL strebt laut früheren Angaben bis 2027 Stufe sieben bis acht an. Das würde kleine Serien ermöglichen. Hohe Kosten und offene Produktionsfragen bleiben aber Hürden. Zeng hatte bereits erklärt, dass Millionenstückzahlen vor 2030 unwahrscheinlich seien. Quellen:https://cnevpost.com/2026/06/24/catl-expects-10000-evs-sodium-batteries-2026/https://cnevpost.com/2026/06/24/catl-chairman-long-road-solid-state-battery-mass-production/

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Lyten bietet offenbar 60 Millionen Euro für Northvolt-Gelände bei Heide

Das US-Unternehmen Lyten will offenbar 60 Millionen Euro für das Gelände des insolventen Batterieherstellers Northvolt bei Heide im Kreis Dithmarschen zahlen. Das berichten der Spiegel und die Nachrichtenagentur dpa. Eine offizielle Bestätigung liegt bislang nicht vor. Nach den Berichten soll es eine Einigung mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau, der Bundesregierung und der Landesregierung Schleswig-Holstein geben. Das Wirtschaftsministerium in Kiel äußert sich derzeit zurückhaltend. Ein Sprecher teilte mit, die Landesregierung sei weiter in Gesprächen mit Lyten. In der kommenden Woche sollen sich das Kabinett und zwei Landtagsausschüsse mit dem Vorgang befassen. Bis dahin will die Landesregierung keine weiteren Angaben machen. Der mögliche Kaufpreis ist politisch relevant, weil Bund und Land nach der Insolvenz der Northvolt-Muttergesellschaft für eine Wandelanleihe haften mussten. Diese hatte ein Volumen von 600 Millionen Euro und war je zur Hälfte durch den Bund und Schleswig-Holstein abgesichert. Standortpläne bleiben kleiner als bei Northvolt Northvolt hatte ursprünglich angekündigt, bei Heide eine Batteriefabrik zu errichten. Dabei war von rund 3.000 Arbeitsplätzen die Rede. Nach der Insolvenz der Muttergesellschaft entstand für Schleswig-Holstein ein geschätzter Schaden von etwa 200 Millionen Euro. Lyten meldete im Sommer 2025 Interesse an dem Standort an. Nach bisherigen Angaben plant das Unternehmen dort eine Batteriezellenfabrik, einen Batteriespeicher und ein Datencenter. Die erwartete Zahl der Arbeitsplätze liegt bei 1.000 und damit deutlich unter den früheren Northvolt-Plänen. Im Zuge der geplanten Übernahme konnten Bund und Land bereits 153 Millionen Euro sichern. Ein Verkauf des Grundstücks könnte zusätzlich einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag für Bund und Land bringen. Quelle:https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/batteriefabrik-lyten-will-offenbar-60-millionen-euro-zahlen,lyten-140.html

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CATL bringt Natrium-Speicher „Tener Sodium” auf den Markt.

Auf seiner Energiespeicher-Veranstaltung 2026 hat CATL das System „Tener Sodium” vorgestellt. Der Batteriehersteller bezeichnet es als die weltweit erste im praktischen Einsatz validierte Natrium-Batterielösung für stationäre Energiespeicher. Die Serienproduktion sei laut CATL vorbereitet. Die ersten Lieferungen in China sollen im September beginnen. Bis Ende 2026 erwartet das Unternehmen Lieferungen von 1 GWh. Globale kommerzielle Lieferungen sind ab Juni des folgenden Jahres geplant. „Tener Sodium” ist für Speicheranwendungen von einer bis acht Stunden ausgelegt. CATL nennt eine Nennkapazität von mehr als 30 MWh. Der Aufbau ist vollständig modular. Ein einzelnes Modul wiegt 42 Tonnen. Laut dem Unternehmen lässt sich das System an unterschiedliche Projektanforderungen anpassen. Zudem soll es in den Abmessungen mit Lithium-Batteriesystemen kompatibel sein und einen Wechsel zwischen beiden Technologien ermöglichen. Natrium-Batterie mit Fokus auf Effizienz, Lebensdauer und Verfügbarkeit CATL gibt die Lebensdauer mit 15.000 Zyklen bei 25 °C und einem State of Health von bis zu 70 Prozent an. Das entspräche einer Nutzungsdauer von 25 bis 30 Jahren. Bei 45 °C sollen mehr als 10.000 Zyklen möglich sein. Bei minus 20 °C soll das System mehr als 92 Prozent seiner Kapazität behalten. Für die Betriebssicherheit nennt CATL eine Selbstheilungsfunktion auf Millisekunden-Ebene. Fehler sollen innerhalb von 200 Millisekunden erkannt und isoliert werden. Nicht betroffene Bereiche sollen binnen 150 Millisekunden wieder arbeiten. CATL behauptet außerdem, das System könne Feuer und Explosionen unter Extrembedingungen unterdrücken. Quelle:https://cnevpost.com/2026/06/22/catl-unveils-tener-sodium/

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QuantumScape und Honda vereinbaren Forschung zu Festkörperbatterien

Der US-amerikanische Batterieentwickler QuantumScape hat eine gemeinsame Forschungsvereinbarung mit Honda R&D, einer Tochtergesellschaft von Honda Motor, bekannt gegeben. Ziel ist die Weiterentwicklung der Batterietechnologie von QuantumScape sowie der zugehörigen Herstellungsprozesse. Die auf mehrere Jahre angelegte Vereinbarung betrifft die sogenannte QS-Batterieplattform. Im Mittelpunkt steht die Festkörper-Lithium-Metall-Batterietechnologie von QuantumScape. Das Unternehmen sieht darin eine mögliche Grundlage für Energiespeicher mit höherer Energiedichte, schnellerem Laden und verbesserter Sicherheit. Honda prüfte die Technologie zuvor Der neuen Vereinbarung ging eine Technologieevaluierung durch Honda voraus. Dabei soll Honda die Plattform von QuantumScape technisch untersucht und mit Wettbewerbsansätzen anhand standardisierter Tests verglichen haben. Laut QuantumScape sieht Honda Potenzial für die Technologie in verschiedenen Anwendungen, darunter im Automobilbereich. Quelle:https://ir.quantumscape.com/news-releases/news-release-details/quantumscape-announces-agreement-honda-solid-state-battery

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Automatisierte Batterielogistik für die Batterieproduktion von morgen

Mit dem Ausbau der europäischen Batterieproduktion wachsen auch die Anforderungen an die Logistik. Batteriemodule und fertige Hochvolt-Batterien müssen sicher transportiert, zwischengelagert und termingerecht verladen werden. Besonders an den Schnittstellen zwischen Produktion, Lager und Transport können Engpässe entstehen. Schiene als Teil der Batterielogistik Für viele Batteriehersteller gewinnt der Schienentransport an Bedeutung. Große Materialmengen lassen sich effizient transportieren, gleichzeitig steigen jedoch die Anforderungen an die Be- und Entladung der Waggons. Das Unternehmen ALZTEC setzt hierfür auf automatisierte Systeme. Die Lösung übernimmt sowohl die Entladung angelieferter Batteriemodule als auch die Verladung fertiger Batteriesysteme. Nach Angaben des Unternehmens erfolgt der gesamte Prozess automatisiert und ohne manuelle Eingriffe direkt am Gleisanschluss. Materialfluss als Gesamtsystem betrachten Entscheidend für kurze Umschlagzeiten ist nicht allein die Verladung. Auch vorgelagerte Lager- und Fördersysteme müssen aufeinander abgestimmt sein. ALZTEC kombiniert hierfür Fördertechnik, Schwerlast-Hochregallager und automatische Waggon-Verladung zu einem integrierten Gesamtsystem. Ziel ist es, Materialbewegungen entlang der gesamten Prozesskette zu koordinieren und Wartezeiten an den Schnittstellen zu reduzieren. Zu den erwarteten Vorteilen zählen laut Unternehmen ein höherer Durchsatz, geringere Wartezeiten sowie eine Reduzierung des innerbetrieblichen Staplerverkehrs. Durch den automatisierten Materialfluss sollen zudem Risiken reduziert werden, die bei manuellen Transportprozessen von schweren Batteriesystemen entstehen können. Video: Automatisierte Bahnverladung im Einsatz Wie die Lösung in der Praxis arbeitet, zeigt ALZTEC in einem Video aus dem laufenden Betrieb. Dort ist zu sehen, wie mehrere Tonnen schwere Batteriestapel automatisiert zwischen Bahnwaggon und Lager bewegt werden. Das Video finden Sie hier:
 https://alztec.com/videos/batterielogistik/

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OPmobility und ProLogium prüfen Festkörperbatterien für E-Auto-Packs

OPmobility und ProLogium haben eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit bei Festkörperbatterien unterzeichnet. Ziel ist es, Festkörperzellen von ProLogium in Batteriemodule und -pakete für Elektrofahrzeuge zu integrieren. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer standardisierten Batteriemodullösung. Diese soll künftig von Automobilherstellern auf verschiedenen E-Auto-Plattformen eingesetzt werden können. ProLogium soll Festkörperzellen liefern, die OPmobility elektrisch testet. OPmobility übernimmt nach den vorliegenden Angaben die Auslegung, Entwicklung und Fertigung der daraus abgeleiteten Batteriemodule. Technische Validierung gesamter Batteriearchitekturen Festkörperbatterien gelten in der Branche als mögliche Schlüsseltechnologie für kommende Elektrofahrzeuge. Im Raum stehen Vorteile bei Reichweite, Ladeeffizienz und Sicherheit. Ob diese Eigenschaften im Fahrzeug tatsächlich erreicht werden, hängt jedoch nicht allein von der Zelle ab. Entscheidend ist auch, wie sie auf Modul- und Packebene integriert wird. Genau dort setzt die Kooperation an. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen prüfen, wie sich die Vorteile einzelner Zellen in konkrete Batteriearchitekturen übertragen lassen. Damit sollen Automobilhersteller belastbarere Daten zur Leistung solcher Systeme erhalten. Zugleich soll die Entwicklung integrierter Lösungen beschleunigt werden. Laut den Angaben der Unternehmen soll die Absichtserklärung gemeinsame Test- und Engineering-Standards festlegen. Der Prozess beginnt mit Leistungstests und der Entwicklung von Batteriemodulen. Anschließend soll daraus ein Weg zur Fahrzeugintegration abgeleitet werden. Quelle:https://prologium.com/prologium-and-opmobility-sign-mou-to-develop-next-generation-solid-state-battery-modules-for-mobility/https://autonews.gasgoo.com/articles/ev/opmobility-and-prologium-sign-mou-to-co-develop-next-gen-solid-state-battery-packs-2065725750249103361

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EU-Kommission startet neues Förderinstrument für Batteriezellfertigung

Die Europäische Kommission hat die „Battery Booster Facility” formal eingerichtet. Über dieses neue Instrument sollen bis zu 1,5 Milliarden Euro aus den Einnahmen des EU-Emissionshandels in die europäische Batterieindustrie fließen. Das Ziel besteht darin, Hersteller von Batteriezellen beim Hochlauf der Produktion in Europa zu unterstützen. Erstmals will die Kommission in diesem Bereich direkte Unterstützung in Form von zinsfreien Darlehen leisten. Zuschüsse sind nicht vorgesehen. Laut der Kommission soll das Darlehensmodell zu einer soliden Kapitalplanung beitragen, private Investitionen ergänzen und Unternehmen schneller in Richtung wirtschaftlicher Tragfähigkeit führen. Fokus auf Elektrofahrzeuge und Produktion im EWR Förderfähig sind Projekte, die Batterietechnologie herstellen, die für Elektrofahrzeuge geeignet ist. Die Produkte dürfen den Angaben zufolge auch in anderen Anwendungen genutzt werden. Die Produktion muss im Europäischen Wirtschaftsraum angesiedelt sein. Zudem ist eine Mindestkapazität von 10 Gigawattstunden festgelegt. Pro Projekt kann das Darlehen höchstens 500 Millionen Euro betragen. Bei der Bewertung der Anträge sollen technische und finanzielle Reife sowie der wirtschaftliche Mehrwert für Europa berücksichtigt werden. Die Kommission plant, im dritten Quartal 2026 eine Ausschreibung zu starten. Diese soll voraussichtlich sechs Wochen laufen. Die ersten Projektzusagen und Zahlungen sollen noch vor Ende 2026 erfolgen. Die neue Fazilität steht im Zusammenhang mit früheren Maßnahmen des Innovation Fund. Dazu zählen eine Ausschreibung über eine Milliarde Euro für die Batteriezellfertigung für Elektrofahrzeuge aus dem Jahr 2024 sowie eine Aufstockung um 200 Millionen Euro für Investitionen in die europäische Batterieproduktion. Quelle:https://climate.ec.europa.eu/news-other-reads/news/new-battery-booster-set-inject-eu15-billion-european-battery-industry-2026-06-09_en

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Neuer Podcast: Battery Matters startet mit Sebastian Wolfs neuem Unternehmen in der Debüt-Episode

Was bewegt die Batterieindustrie wirklich – und wer gestaltet sie? Battery Matters, der neue Quartals-Podcast von Battery News und der Volta Foundation, bringt Klarheit: mit prägnanten Rückblicken, Trendanalysen und offenen Gesprächen mit den wichtigen Köpfen der Branche. Battery News und die Volta Foundation haben gemeinsam ein neues Podcast-Format ins Leben gerufen: Battery Matters – ein Name mit Doppelbedeutung, der sowohl auf Batteriematerialien als auch auf die Relevanz der Batterie als Schlüsseltechnologie anspielt. Die Hosts Christoph Lienemann (Battery News) und Lauren Allanson, Director of Member Development bei der Volta Foundation, entwickelten das Konzept über Jahre hinweg bei verschiedenen Begegnung auf den wichtigsten Veranstaltungen der Branche. Die Volta Foundation ist das weltweit größte Branchennetzwerk der Batterieindustrie – eine gemeinnützige Organisation mit mehr als 75.000 Fachleuten und über 200 Mitgliedsunternehmen. Warum Europa seine Energieinfrastruktur selbst kontrollieren muss Die Debüt-Episode ist mit Sebastian Wolf hochkarätig besetzt: Der frühere CEO von PowerCo, der Batteriezell-Tochter des Volkswagen-Konzerns, verantwortete dort den Aufbau von Gigafabriken in Salzgitter, Valencia und Kanada. Wolf verließ PowerCo vor rund einem halben Jahr und gründete seither die WLF Energy GmbH, die am 9. Juni 2026 auf der The Battery Show Europe in Stuttgart ihren öffentlichen Auftritt hatte. WLF Energy versteht sich als vertikal integrierte Plattform für saubere Energie, die Solarstromerzeugung, Batteriespeicher, Batteriemanagementsysteme (BMS), Energiemanagementsysteme (EMS), KI-gestützte Optimierung und den Handel mit Energie in einem einzigen Ökosystem vereint. Erklärtes Ziel des Unternehmens ist es, die Kosten für sauberen Strom in Europa auf unter 0,10 Euro je Kilowattstunde zu senken. Zu den wesentlichen Bausteinen zählen die Übernahme der Cellovate GmbH – einer BMS-Ausgründung der PEM Aachen GmbH – sowie von VersaPowr AS, einem Spezialisten für Leistungselektronik und Energiemanagementsysteme. Hinzu kommt eine neu geschlossene strategische Partnerschaft mit Farasis Energy zur gemeinsamen Entwicklung von Batterietechnologien und Energiespeicherprodukten der nächsten Generation. Im Podcast erläutert Wolf die Strategie von WLF Energy: Batteriezellen werden kurzfristig aus China importiert, während die Entwicklung von BMS und EMS gezielt in Europa aufgebaut wird – ein Ansatz, den er als schnellsten Weg zu einer bezahlbaren und souveränen Energieinfrastruktur auf dem Kontinent sieht. Blick nach vorn: Prognose, Termin, Trend Jede Episode folgt einem dreiteiligen Aufbau: einem Rückblick auf die wichtigsten Entwicklungen des zurückliegenden Quartals, einer Zusammenfassung der drei prägendsten Ereignisse sowie einem ausführlichen Gespräch mit einem hochrangigen Gast – stets live auf einer Branchenveranstaltung aufgezeichnet. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf das kommende Quartal: eine Prognose, ein Schlüsselereignis und ein Thema, das es im Auge zu behalten gilt. Battery Matters ist ab sofort auf YouTube, Spotify und Apple Podcasts verfügbar. Neue Folgen erscheinen quartalsweise – bei entsprechender Resonanz auch häufiger.

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GM prüft Verzicht auf LFP-Batterien für künftige Elektroautos

General Motors könnte seine Batteriepläne ändern. Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervor. Der US-Autobauer erwägt laut Angaben seines Batteriechefs Kurt Kelty, keine LFP-Zellen in das eigene EV-Portfolio aufzunehmen. Bisher hatte GM angekündigt, Lithium-Eisenphosphat-Batterien für spätere Elektroauto-Modelle zu entwickeln. Die Produktion sollte Ende 2027 in einem gemeinsam betriebenen Werk in Tennessee starten. Stattdessen richtet GM den Fokus stärker auf Lithium-Mangan-reiche Batterien, kurz LMR. Das Unternehmen sieht in dieser Zellchemie offenbar die wichtigere Technologie für größere Stückzahlen. Laut GM sollen LMR-Zellen in den USA etwa so viel kosten wie LFP-Zellen, aber bei gleichem Gewicht und Volumen mehr Energie speichern können. Das Werk in Tennessee soll zwar in diesem Monat mit der Produktion von LFP-Zellen beginnen. Diese sind jedoch für stationäre Energiespeicher vorgesehen und nicht für Elektroautos. Strategie weicht vom Markttrend ab Ein Verzicht auf LFP-Zellen in Elektroautos würde von der Strategie vieler Wettbewerber abweichen. Mehrere Hersteller nutzen LFP-Zellen, um die Kosten zu senken und günstigere Elektrofahrzeuge anzubieten. Dazu zählen Tesla, Rivian und Ford. Chinesische Hersteller hatten die Technologie bereits früh in großem Umfang eingesetzt. LFP-Batterien gelten als günstiger, robuster und sicherer als viele nickelreiche Zellchemien. Ihre geringere Energiedichte kann jedoch zu kürzeren Reichweiten führen. GM nutzt in mehr als einem Dutzend US-Elektromodellen bisher leistungsstärkere, nickelreiche Batterien. Der neue Chevrolet Bolt soll dagegen LFP-Zellen des chinesischen Unternehmens CATL verwenden. Quelle:https://www.reuters.com/business/autos-transportation/gm-may-ditch-lfp-batteries-future-evs-2026-06-10/

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