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Festkörperbatterie: FEV und ProLogium

Der Entwicklungsdienstleister FEV Europe mit Sitz in Aachen und das taiwanesische Energie-Innovationsunternehmen ProLogium Technology planen eine Kooperation zur Entwicklung von Festkörperbatterie-Systemen. Beide Unternehmen haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

US-Konzern übernimmt die „OLBRICH Gruppe“

Der Automobilzulieferer Borgers aus NRW verkauft seine Maschinenbau-Sparte für 45 Millionen Dollar an die US-amerikanische Matthews International Corporation. Davon betroffen sind auch die Unternehmen OLBRICH und R+S Automotive. Das Borgers-Management rechnet mit einem bis Ende Juli erfolgten Verkaufsabschluss.

Elektrolytwerk-Bau: „Lotte“ erwägt Marl

Der südkoreanische Chemiekonzern Lotte Chemical will zusammen mit dem südafrikanischen Petrochemie-Unternehmen Sasol Chemical ein Werk zur Produktion von Batterieelektrolyten errichten. Derzeit ist von zwei möglichen Standorten die Rede: Marl in Nordrhein-Westfalen oder der Bundesstaat Louisiana in den USA.

In Ungarn: W-Scope plant Separator-Werk

Das südkoreanische Unternehmen W-Scope investiert 720 Millionen Euro in den Bau einer Produktionsstätte für Batterieseparatorfolien in Ungarn. Das erste europäische Werk des Unternehmens soll jährlich 1,2 Milliarden Quadratmeter Separatorfolie hervorbringen und damit die weltweit größte Hochgeschwindigkeitsanlage werden.

BASF baut Recycling-Werk in Schwarzheide

BASF will in Schwarzheide eine Anlage errichten, die das Recycling schwarzer Masse aus Batterien im großtechnischen Maßstab ermöglicht. Die jährliche Produktionskapazität soll etwa 15.000 Tonnen Elektroauto-Batterien und Material entsprechen. BASF erweitert damit seinen Standort im Süden des Landes Brandenburg.

Volvo investiert in „2nd Life“-Batterie-Geschäft

Volvo Energy beteiligt sich mit rund 4,7 Millionen Euro am britischen Unternehmen Connected Energy, das in der Speicherung von Energie aus langlebigen Batterien aktiv ist. Damit hält Volvo Energy zehn Prozent des in Norwich ansässigen Second-Life-Batteriespeicherspezialisten und gesellt sich zu vier weiteren neuen Investoren.

Modul- und Packproduktion in Europa (Stand: Juni 2022)

„Battery-News.de“ präsentiert einen aktuellen Auszug der europäischen Modul- und Packproduktion für Elektrofahrzeuge und Heimspeicher. Die entsprechenden Daten stammen wie gewohnt aus offiziellen Mitteilungen der jeweiligen Akteure und aus seriösen Quellen zur Batterieproduktion.

VITRONIC-Verfahren für Null-Fehler-Strategie

Das deutsche Bildverarbeitungsunternehmen VITRONIC hat ein Prüfsystem vorgestellt, das in der Batteriezellen-Herstellung eine lückenlose Partikeldetektion ermöglichen soll. Das Verfahren könne sämtliche Fehler automatisch klassifizieren. Die neue Methode erlaube erstmals die Umsetzung einer Null-Fehler-Strategie in der Zellproduktion.

Stationäre Speicher: Fenecon baut in Bayern

Das Unternehmen Fenecon plant den Bau einer Fabrik im bayrischen Iggensbach zur Herstellung von Energiespeicher-Lösungen aus gebrauchten Elektrofahrzeug-Batterien. Das Werk soll ab 2024 entstehen und durch die EU mit 4,5 Millionen Euro gefördert werden. Weitere finanzielle Mittel sollen via Crowdfunding in das Projekt fließen.

Festkörperbatterie: Basquevolt startet

Die Unternehmen Iberdrola, CIE Automotive, Enagás, EIT InnoEnergy und CIC energiGUNE haben mit der Baskischen Regierung die Initiative „Basquevolt“ zur Erforschung und Produktion von Festkörperbatterien gestartet. Die erste Fertigungslinie soll mit Hilfe einer Investition von rund 700 Millionen Euro in vier Jahren im Norden Spaniens in Betrieb gehen.

Britishvolt nutzt Bühler-Technologie

Der Batterieproduzent Britishvolt lässt sich künftig vom schweizer Anlagenbauer Bühler beliefern. Für die erste Gigafabrik in Northumberland hat das britische Unternehmen Produktionslinien für die Fertigung von Elektrodenpasten bestellt. Das Werk soll im Frühling 2024 mit einer Kapazität von zunächst fünf Gigawattstunden starten.

TÜV eröffnet Batterie-Testzentrum in Aachen

Der TÜV Rheinland hat in Aachen das europaweit modernste unabhängige Prüfzentrum für Antriebsbatterien von E-Fahrzeugen in Betrieb genommen. Insgesamt seien mehr als 24 Millionen Euro in das Projekt geflossen. In der Einrichtung sollen Fahrzeugbatterien bis zu einer Größe von 800 Kilogramm getestet werden.