Peak Energy und General Motors wollen gemeinsam Natrium-Ionen-Batteriezellen für stationäre Netzspeicher entwickeln. Grundlage hierfür ist eine strategische Partnerschaft, die laut den Unternehmen auch eine Investition von GM Ventures in Peak Energy umfasst. Das Ziel besteht darin, die Zellen in großskaligen Energiespeichersystemen einzusetzen. Die Technologie soll frühestens 2028 für die Massenproduktion bereitstehen.
GM soll die Natrium-Ionen-Zelle in seinen Batterielaboren in Michigan entwickeln. Zugleich behält der Konzern exklusive Fertigungsrechte. Peak Energy will die Zellen anschließend in eigene Energiespeichersysteme integrieren.
Passiv gekühlte Speicher als Kostenargument
Peak Energy setzt nach eigenen Angaben auf passiv gekühlte Speichersysteme. Sie sollen ohne energieintensive aktive Kühlung auskommen, wie sie bei vielen Lithium-Eisenphosphat-Systemen üblich ist. Das Unternehmen behauptet, seine Natrium-Ionen-Systeme könnten die Speicherkosten gegenüber konventionellen Systemen um 20 Prozent senken.
GM sucht zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten für Batterieinvestitionen
Für GM erfolgt der Schritt in einer Phase schwächerer Elektroauto-Verkäufe in den USA. Laut NYT haben GM und andere Hersteller ihre Produktion von Elektroautos zurückgefahren. Grund dafür sind unter anderem weggefallene Steueranreize und hohe Verluste aus bisherigen Investitionen in Elektroautos. Stationäre Speicher könnten den Autobauern dabei helfen, ihre bestehende Batteriekompetenz breiter zu nutzen. Tesla verkauft solche Systeme bereits seit 2015 und auch Ford plant große Batteriespeicher.
Quellen:
https://www.nytimes.com/2026/06/09/business/energy-environment/general-motors-storage-batteries-electric-vehicles.html
https://peakenergy.com/news/latest/gm-partnership

