Der Technologiekonzern Rheinmetall hat einen Großauftrag im Bereich der Elektromobilität erhalten. Für mehr als 250 Millionen Euro soll Rheinmetall die neue 900-Volt-Generation einer elektrisch betriebenen Fahrzeugflotte eines deutschen Premiumherstellers mit neuartigen Schaltschützen ausrüsten.

BASF hat die erste Charge von Kathodenmaterialien an das Toyota- und Panasonic-Unternehmen „Prime Planet Energy & Solutions“ ausgeliefert. Das Nickel-Kobalt-Mangan (NMC)-Aktivmaterial für die Anwendung in Elektrofahrzeugen wurde in einer der weltweit größten Anlagen zur Kalzinierung in Japan produziert.

Das Batterie-Recycling-Unternehmen Redwood hat angekündigt, für 3,5 Milliarden Dollar einen „Battery Materials Campus“ zu errichten. In der Nähe von Charleston im US-Bundesstaat South Carolina will der Konzern auf knapp 2,5 Millionen Quadratmetern Anoden- und Kathodenkomponenten recyceln, veredeln und herstellen.

Der finnische Bergbaukonzern Keliber will noch vor Weihnachten 2022 mit dem Bau einer Lithiumhydroxid-Raffinerie im „Kokkola Industrial Park“ beginnen. Die Produktion der Anlage, die auf einem Areal von 20.000 Quadratmetern entsteht, soll im Jahr 2025 starten. Das Unternehmen investiert rund 588 Millionen Euro in das Projekt.

Der südkoreanische Batteriezellenhersteller LG Chem hat den Bau einer Fertigung für Kathodenaktivmaterialien (CAM) angekündigt. Das Werk im US-Bundesstaat Tennessee soll ab 2027 eine jährliche Kapazität von 120.000 Tonnen produzieren. Das rund 3,2 Milliarden Euro teure Vorhaben soll 1,2 Millionen Elektrofahrzeuge pro Jahr versorgen.

Der französische Bergbaukonzern Imerys zieht den Abbau von järhlich rund 34.000 Tonnen Lithiumhydroxid ab 2028 in Erwägung. Im Rahmen des von der EU geförderten Projekts „Emergency Management in Large Infrastructures“ (EMILI) soll das Vorprodukt für Aktivmaterialien aus einer Miene im französischen Beauvoir gefördert werden.

In Kooperation mit „Natron Energy“ hat die Arxada AG weltweit erstmals mit der Massenproduktion des Batteriematerials Preußisch Blau begonnen. Alle Erzeugnisse sollen an den Standort des US-Partners in Michigan gehen, wo damit ein Jahresvolumen von 600 Megawattstunden an Natrium-Ionen-Batterien produziert werde.

Der Regensburger Zulieferer Vitesco Technologies hat mehrere Aufträge für Batteriemanagement-Systeme (BMS) im Gesamtwert von zwei Milliarden Euro erhalten. Einer der Kunden soll die zugehörigen Batterie-Steuergeräte für 400- und 800-Volt-E-Mobil-Architekturen bereits in einer Version für drahtlose Kommunikation erhalten.

Der südkoreanische Batteriezellen-Hersteller SK On und das australische Bergbau-Unternehmen Global Lithium Resources haben eine unverbindliche Kooperation zur Lieferung wichtiger Materialien für Batterien von Elektrofahrzeugen unterzeichnet. Die Vereinbarung ist zunächst auf die Dauer von zwei Jahren angesetzt.

Vianode als Joint Venture von Elkem, Hydro und Altor hat umgerechnet fast 200 Millionen Euro in den Bau einer neuen Anlage für Batteriematerialien in Norwegen investiert. Die Entscheidung gilt als wichtiger Schritt auf dem Weg zum Aufbau einer vollständigen Batterie-Wertschöpfungskette in Norwegen für den europäischen Markt.

PowerCo als neues Batterieunternehmen von Volkswagen und der belgische Materaltechnologie-Konzern Umicore haben ein Joint Venture zur europäischen Produktion von Batteriematerialien ins Leben gerufen. Bis 2030 wollen die Partner Kathoden- und Vormaterial für 160 Gigawattstunden Zellkapazität pro Jahr produzieren.

Die von „E-Lyte Innovations“ angekündigte Pilotlinie zur Herstellung von Elektrolyten für Batteriezellen soll im Oktober ihren Betrieb in Kaiserslautern aufnehmen. Zusätzlich werde dort ein Werk gebaut, das im Serienbetrieb flexibel mehrere tausend Tonnen Elektrolyt pro Jahr produzieren könne. Die Fertigstellung sei für Ende 2023 geplant.

Der belgische Materialtechnologie- und Recycling-Konzern Umicore hat im polnischen Nysa eine Produktionsanlage für Batteriematerialien offiziell eröffnet. Dabei handelt es sich Unternehmensangaben zufolge um die erste „Gigafactory für Kathodenmaterialien“ in Europa. 2019 hatte Umicore mit dem Bau der Anlage begonnen.

Der auf Abgastechnologie spezialisierte Automobilzulieferer Boysen hat einen großen Transformationsschritt in Richtung Elektromobilität angekündigt. Im Auftrag eines „namhaften Premiumherstellers“ soll das deutsche Unternehmen künftig Batteriegehäuse für den Einsatz in dessen Elektrofahrzeugen produzieren.

Mercedes-Benz und Volkswagen haben im Rahmen des Kanada-Besuchs von Bundeskanzler Olaf Scholz Verträge mit der kanadischen Regierung für den Zugang zu primären Batteriematerialien unterzeichnet. Laut offiziellen Mitteilungen beider Konzerne sind entsprechende Absichtserklärungen zustande gekommen.