Die von „E-Lyte Innovations“ angekündigte Pilotlinie zur Herstellung von Elektrolyten für Batteriezellen soll im Oktober ihren Betrieb in Kaiserslautern aufnehmen. Zusätzlich werde dort ein Werk gebaut, das im Serienbetrieb flexibel mehrere tausend Tonnen Elektrolyt pro Jahr produzieren könne. Die Fertigstellung sei für Ende 2023 geplant.

Der belgische Materialtechnologie- und Recycling-Konzern Umicore hat im polnischen Nysa eine Produktionsanlage für Batteriematerialien offiziell eröffnet. Dabei handelt es sich Unternehmensangaben zufolge um die erste „Gigafactory für Kathodenmaterialien“ in Europa. 2019 hatte Umicore mit dem Bau der Anlage begonnen.

Mercedes-Benz und Volkswagen haben im Rahmen des Kanada-Besuchs von Bundeskanzler Olaf Scholz Verträge mit der kanadischen Regierung für den Zugang zu primären Batteriematerialien unterzeichnet. Laut offiziellen Mitteilungen beider Konzerne sind entsprechende Absichtserklärungen zustande gekommen.

Der deutsche Autobauer BMW hat sich Lithium aus Österreich gesichert. Das australische Unternehmen „European Lithium“ soll BMW mit Lithiumhydroxid aus dem etwa 270 Kilometer südlich von Wien gelegenen Wolfsbergen beliefern. Das entsprechende Werk befindet sich derzeit noch in der Bauplanung.

Der chinesische E-Fahrzeughersteller NIO hat einen Produktionsstart für Batteriewechsel-Stationen in Ungarn angekündigt. Das „NIO Power Europe“-Werk im zentralungarischen Verwaltungsbezirk Komitat Pest ist NIOs erste Fabrik außerhalb Asiens. Die 10.000 Quadratmeter große Anlage soll im September in Betrieb genommen werden.

Der britische Entwickler und Hersteller von Batteriematerialien Nexeon hat mehr als 200 Millionen Euro für die Finanzierung der Herstellung von Batteriematerialien eingesammelt. Nach der Bekanntgabe der strategischen Partnerschaft mit SKC im Januar hat Nexeon die zweite Runde seiner Kapitalbeschaffung mit umgerechnet 170 Millionen Euro abgeschlossen.

Das chinesische Unternehmen BTR plant den Aufbau eines nachhaltigen Produktionsstandorts für Batteriematerialien in Europa. Diese Meldung wurde mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung mit Britishvolt veröffentlicht. Die Absichtserklärung mit BTR umfasst die Lieferung von Graphit und Siliziumoxid.

Das belgische Unternehmen Umicore plant eine Anlage zur Produktion von Kathoden- und Vormaterialien im kanadischen Ontario. Baubeginn soll 2023 sein, der Betrieb Ende 2025 aufgenommen werden. Ziel sei es, bis 2030 eine jährliche Produktionskapazität zu erreichen, mit der etwa eine Million Elektrofahrzeuge betrieben werden können.

Der südkoreanischen Konzern SKC hat mit dem Bau einer Fabrik für Batterie-Kupferfolien in Polen begonnen. Das Unternehmen, das mit der Tochter SK Innovation einen großen Anteil an der Produktionskapazität Europas besitzen wird, möchte mit dem polnischen Werk sein Geschäft um Batteriekomponenten für Elektrofahrzeuge erweitern.

Das südkoreanische Unternehmen W-Scope investiert 720 Millionen Euro in den Bau einer Produktionsstätte für Batterieseparatorfolien in Ungarn. Das erste europäische Werk des Unternehmens soll jährlich 1,2 Milliarden Quadratmeter Separatorfolie hervorbringen und damit die weltweit größte Hochgeschwindigkeitsanlage werden.

Das Start-up-Unternehmen E-Lyte Innovations hat den Ausbau seiner Fertigungskapazitäten für flüssigen Elektrolyten auf mehrere tausend Tonnen pro Jahr angekündigt. Der Batteriezulieferer aus Münster wolle seinen Produktionsstandort in Deutschland errichten und spezifische Elektrolytlösungen für den Automotive-Bereich anbieten.

Das britische Unternehmen „Green Lithium“ will die erste Lithium-Raffinerie Großbritanniens in Nordengland errichten. Dazu schloss der Batteriematerialien-Spezialist eine Partnerschaft mit dem Rohstoffhändler Trafigura. Das Vorhaben wird seitens der britischen Regierung mit umgerechnet knapp 739.000 Euro gefördert.

In einer von Porsche geführten Investitionsrunde hat das Unternehmen „Group14 Technologies“ 400 Millionen US-Dollar gesammelt. Der Batteriezellen-Entwickler aus den USA soll auch den Porsche-Partner „Cellforce Group“ in Deutschland beliefern. „Group14“ entwickelt spezielle Silizium/Carbon-Anoden.

Das US-Unternehmen Sila Nanotechnologies hat eine 56.000 Quadratmeter große Anlage zur Produktion von Anodenmaterialien in Washington erworben. Der kalifornische Produzent von Akku-Komponenten der nächsten Generation investiert eigenen Angaben zufolge mehrere hundert Millionen Dollar in das Werk.

Die IBU-tec advanced materials AG aus Weimar hat eine Partnerschaft mit dem norwegischen Zellhersteller Morrow Batteries bekanntgegeben. Der deutsche Dienstleister für thermische Verfahrenstechnik und Spezialist für Drehrohröfen soll künftig bis zu 200 Tonnen LFP-Kathodenmaterial pro Jahr an den norwegischen Produzenten liefern.