Teslas Giga-Berlin verzögert sich

Autor: Die Redaktion

Veröffentlicht am: 29.04.2021

Laut aktuellen Informationen hat Tesla die Behörden darüber informiert, dass es den Genehmigungsantrag für Grünheide um die Batteriezellproduktion erweitern möchte. Wie sich das zuständige Umweltministerium in Brandenburg äußerte, wird in den Antragsunterlagen nun offiziell die Errichtung und der Betrieb einer Anlage zur Batteriezellherstellung einbezogen. Durch die aktuellen Änderungen im Antrag wird sich der Start der Fahrzeugfertigung wohl um Monate verzögern.

Mit der aktuellen Änderung ist davon auszugehen, dass für die Einbeziehung einer Batteriezellfertigung erneut die Öffentlichkeit mit einbezogen werden muss. Ein Vorgang, der für Tesla ungelegen kommen wird, da es immer wieder erhebliche Diskussion zum geplanten Standort mit öffentlichen Stellen und Anwohnern gab. Vor allem das Thema Wasserverbrauch begleitet das Projekt als einer der größten Streitpunkte schon seit langem. Tesla selbst erkennt dabei, dass das von Elon Musk Giga-Berlin getaufte Projekt, das in Brandenburg liegt, sich nicht vor Ende des Jahres in Betrieb nehmen lassen wird. Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach sagte dabei in Bezug auf die Änderungen im Antrag: „Wann das Genehmigungsverfahren abgeschlossen sein wird, dazu kann hier und heute kein konkretes Datum benannt werden – denn hier gilt ganz klar der Grundsatz Qualität vor Schnelligkeit“

Seit Baubeginn stellt Tesla mit seiner enormen Geschwindigkeit die öffentlichen Stellen und Genehmigungsbehörden vor Herausforderungen. Immer wieder mussten vorab Genehmigungen erteilt werden, da die Prüfung der von Tesla eingereichten Dokumente nicht mit dem Bauvorhaben Schritt halten konnte.

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