

Autor: Alexander Lütkehaus
Veröffentlicht am: 18.09.2019
Der japanische Automobilkonzern Suzuki Motors hat ein Konsortium mit dem japanischen Automobilzulieferer Denso und dem multinationalen Konzern Toshiba für den Aufbau einer Batteriefabrik gegründet. Die hergestellten Batterien sind für die Anwendung im Elektrofahrzeug bestimmt. Die Partnerschaft ist laut Suzuki im Verhältnis 50:40:10 zwischen Suzuki, Toshiba und Denso aufgeteilt. Die Fabrik ist in Hansalpur in Gujarat geplant und laut eigenen Angaben die bislang größte geplante Produktionsstätte für Lithium-Ionen-Batterien der Welt. Damit soll der stark ansteigende Batteriemarkt in Indien durch den „Elektromobilitäts-Push“ erschlossen werden. Indien will die lokale Produktion von Batterien stärken, da die meisten Elektrofahrzeuge mit importierten Batterien betrieben werden. Da die Batterie einen Großteil der Kosten eines Elektrofahrzeuges ausmacht, drängt auch die Regierung zur Erhöhung der lokalen Batterieproduktionskapazitäten, um die Kosten für die Importe zu senken. Dadurch kann die Elektromobilität in Indien generell günstiger werden. Die indische Regierung plant zudem weitere Projekte zur Erzeugung von bis zu 50 Gigafactories für die Umstellung vom Verbrennungs- auf den Elektromotor. Hier zeigen sich bereits viele Hersteller entlang der Wertschöpfungskette wie Tesla, Amperex, Panasonic und Tata Group interessiert.





























