POSCO Future M und Molten planen Entwicklung von Anodenmaterial aus Methan

Der südkoreanische Batteriematerialhersteller POSCO Future M hat eine Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Unternehmen Molten vereinbart. Ziel ist die Entwicklung von natürlichem Graphit-Anodenmaterial auf Basis von Methangas.

Im Rahmen der Kooperation stellt Molten das Graphit durch Methanpyrolyse her. Dieses Material soll anschließend von POSCO Future M weiterverarbeitet werden. Die Weiterverarbeitung erfolgt über die Tochtergesellschaft FutureGraph, bevor das Endprodukt in einem Werk in Sejong entsteht. Damit wird ein Ansatz verfolgt, der nicht auf konventionell abgebautem Graphit basiert. Molten gibt an, als einziges Unternehmen Graphit durch Methanpyrolyse herstellen zu können.

Alternative Rohstoffbasis für Anodenmaterial

Nach Unternehmensangaben enthält aus Methan gewonnenes Graphit weniger metallische Verunreinigungen als abgebautes Material. Dies könnte den Aufwand für Reinigungsschritte reduzieren. Daraus ergeben sich laut Unternehmensangaben potenzielle Kostenvorteile in der Produktion von Anodenmaterialien.

Ein weiterer Aspekt ist die Entstehung von Wasserstoff als Nebenprodukt der Methanpyrolyse. Innerhalb der POSCO-Gruppe wird geprüft, diesen Wasserstoff weiterzuverwenden. Mögliche Anwendungen sind die Energieerzeugung sowie wasserstoffbasierte Stahlherstellungsverfahren. Konkrete Zeitpläne, etwa für Pilotprojekte oder eine industrielle Umsetzung, werden im Zusammenhang mit der Vereinbarung nicht genannt.

Quelle:
https://www.poscofuturem.com/en/pr/view.do?num=1004

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