Der japanische Automobilzulieferer AESC hat die Serienproduktion seiner großformatigen 46120-Rundzellen aufgenommen. Die Batteriezellen sollen mehrere Modelle der BMW Group auf Basis der Neue-Klasse-Plattform versorgen. Als erstes Modell mit diesen Zellen nennt AESC den vollelektrischen BMW iX5.
Die Zellen haben einen Durchmesser von 46 Millimetern und eine Höhe von 120 Millimetern. Laut dem Unternehmen steigt die nutzbare Energie pro Zelle gegenüber früheren Formaten um knapp 30 Prozent. Gleichzeitig soll die geringere Zahl an Komponenten im Batteriepack die Systemintegration vereinfachen. Dadurch erhalten Fahrzeughersteller mehr Spielraum bei der Verpackung der Batterie im Fahrzeug.
Zellchemie für große Elektro-SUVs
AESC positioniert die 46120-Zelle vor allem für Premium-Elektrofahrzeuge und größere SUV-Modelle. Die Zelle nutzt eine Kathode mit hohem Nickelanteil und eine mit Silizium dotierte Anode. Die angegebene Energiedichte liegt bei bis zu 310 Wh/kg.
Die Serienproduktion soll an modernen Fertigungsstandorten anlaufen. In den Produktionslinien seien mehr als 1.000 CCD-Prüfpunkte integriert. Zudem wird jede Zelle per Röntgenprüfung auf Fremdkörper kontrolliert. Ein magnetisch gelagertes Hochgeschwindigkeits-Transfer- und Positioniersystem ermöglicht nach Angaben des Unternehmens eine Maßgenauigkeit von bis zu 0,01 Millimetern.

