Der chinesische Batteriehersteller CATL hat die Jianxiawo-Lithium-Mine in Yichun in der Provinz Jiangxi wieder in Betrieb genommen. Damit kommt zusätzliche Kapazität in einen Markt, der bereits seit längerer Zeit von einem Überangebot geprägt ist. Laut chinesischer Medienberichte erhielt das Unternehmen am 29. Juni die erforderliche Sicherheitsgenehmigung. Am Abend desselben Tages soll die Produktion wieder angelaufen sein.
Die Mine zählt zu den größten einzelnen Lepidolith-Vorkommen weltweit. Ihre jährliche Kapazität liegt bei rund 100.000 Tonnen Lithiumcarbonat. Vor der Stilllegung deckte Jianxiawo etwa 8 bis 10 Prozent der chinesischen Lithiumcarbonat-Produktion ab.
Neustart verzögerte sich mehrmals
CATL hatte die Produktion am 10. August 2025 ausgesetzt, da eine zentrale Bergbaulizenz am Vortag abgelaufen war. Das Unternehmen erklärte damals, die Verlängerung der Genehmigung voranzutreiben. Zugleich hieß es, die Auswirkungen auf das Gesamtgeschäft seien gering. Der Neustart verzögerte sich jedoch mehrfach. Eine für das chinesische Neujahrsfest im Februar erwartete Wiederaufnahme blieb aus.
Nach Einschätzung des Mysteel-Analysten Li Pan könnte die Mine im zweiten Halbjahr mehr als 45.000 Tonnen zusätzliche Lithiumcarbonat-Kapazität beisteuern, sofern der reguläre Betrieb ab Juli aufgenommen wird.
Quelle:
https://cnevpost.com/2026/07/01/catl-restarts-jiangxi-lithium-mine/

