Das gemeinsam von Ford und CATL aufgebaute Batteriewerk in den USA ist laut Angaben von CATL-Vizepräsident Meng Xiangfeng im Juni fertiggestellt worden und hat die Produktion aufgenommen. Dabei handelt es sich nicht um ein Joint Venture, sondern um ein Lizenz- und Dienstleistungsmodell. Ford besitzt das Werk und CATL liefert die Technologie für Lithium-Eisenphosphat-Zellen sowie Unterstützung beim Aufbau und Betrieb.
Ursprünglich hatte Ford im Februar 2023 angekündigt, 3,5 Milliarden US-Dollar in das Werk im US-Bundesstaat Michigan zu investieren. Die geplante Jahreskapazität lag damals bei 35 Gigawattstunden. Damit sollten Batterien für rund 400.000 Elektrofahrzeuge entstehen. Nach politischem Druck wurde das Projekt jedoch vorübergehend gestoppt. Im November 2023 nahm Ford die Planung wieder auf, reduzierte jedoch die Investition und die Kapazität auf 2 Milliarden US-Dollar bzw. 20 Gigawattstunden.
Teil der Kapazität soll Energiespeicher bedienen
Laut Caixin blieb das LFP-Projekt mit CATL im Kern bestehen. Ein Teil der Kapazität soll jedoch nach der aktuellen Planung auf Energiespeicherprodukte entfallen.
Mitte Juni teilte Ford mit, dass die vollständige Prozess-Erprobung der ersten prismatischen LFP-Zellen im Werk abgeschlossen wurde. Die Zellen werden derzeit nach CATL-Spezifikationen validiert. Die ersten Batterien für Fahrzeuge sollen noch dieses Jahr geliefert werden. Sie sind für den Einsatz in preisgünstigen und mittelgroßen elektrischen Pick-up-Modellen von Ford geplant.
Ford plant außerdem, ein bestehendes Werk für Traktionsbatterien auf Basis von CATL-Technologie für stationäre Speicher umzurüsten.
Quelle:
https://cnevpost.com/2026/06/30/ford-catl-backed-battery-plant-completed/

