Ascend Elements leitet Chapter-11-Verfahren zur Restrukturierung ein

Der US-amerikanische Batterierecycler hat ein Insolvenzverfahren nach Chapter 11 eingeleitet. Ziel ist eine langfristige Stabilisierung der Finanzen, wie das Unternehmen angibt. Hintergrund sind anhaltende Verbindlichkeiten und strukturelle Probleme aus der Vergangenheit, die sich auch durch Kostensenkungen und neue Finanzierungsansätze nicht ausgleichen ließen.

Das Unternehmen verweist auf mehr als zwei Milliarden US-Dollar an kommerziellen Vereinbarungen sowie auf eine Förderung über 320 Millionen US-Dollar in Polen. Diese Maßnahmen reichten jedoch offenbar nicht aus, um die Liquiditätslage nachhaltig zu sichern. 

Der operative Betrieb soll während der Restrukturierung unverändert weiterlaufen. Bestehende Kundenverträge, darunter eine Abnahmevereinbarung mit Trafigura, bleiben bestehen.

Ascend Elements positioniert sich im Markt für Batteriematerialien im Kontext von Elektrifizierung und Regionalisierung von Lieferketten. Im Zentrum steht das firmeneigene Hydro-to-Cathode-Verfahren, mit dem Materialien wie Lithiumcarbonat und pCAM in einem integrierten Prozess hergestellt werden sollen. Das Unternehmen behauptet, dadurch Prozessschritte, Chemikalieneinsatz und Emissionen zu reduzieren sowie Kostenparität mit asiatischen Produzenten zu erreichen.

Die Produktion im Werk in Covington im US-Bundesstaat Georgia hat demnach bereits den kommerziellen Maßstab erreicht. Seit 2025 wird dort Lithiumcarbonat mit einem Reinheitsgrad von über 99 Prozent hergestellt. Weitere Anlagen in Kentucky und Polen befinden sich im Aufbau oder in der Planung.

Quelle:
https://www.linkedin.com/pulse/opening-door-new-era-ascend-elements-ascendelements-wnymc/

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