Spiro erhält 50 Millionen Dollar für Batterie-Wechselnetz-Ausbau

Das auf elektrische Zweiräder spezialisierte Unternehmen Spiro hat sich eine Finanzierung in Höhe von 50 Millionen US-Dollar gesichert. Die Mittel stammen von der „African Export-Import Bank“ (Afreximbank) sowie vom Klimafinanzierer Nithio. Ziel ist der weitere Ausbau des Netzes von E-Motorrädern und Batteriewechselstationen in mehreren afrikanischen Ländern.

Standardisierte Wechselbatterien

Spiro setzt auf ein Modell mit standardisierten Wechselbatterien für elektrische Motorräder. Anstatt Ladezeiten in Kauf zu nehmen, können Fahrer leere Batterien innerhalb weniger Minuten gegen geladene tauschen. Dieses System adressiert zentrale Herausforderungen afrikanischer Märkte wie begrenzte Ladeinfrastruktur, hohe Ausfallkosten und intensive Nutzung im gewerblichen Personentransport Afrika gewinnt für die Elektromobilität zunehmend strategische Bedeutung. In vielen Ländern dominieren motorisierte Zweiräder das urbane Verkehrsbild. Gleichzeitig verfügen zahlreiche afrikanische Staaten über bedeutende Vorkommen batterierelevanter Rohstoffe wie Lithium, Kobalt, Mangan oder Graphit.

Industrielle Perspektive

Der Ausbau von Batterie-Wechselnetzwerken könne nicht nur Emissionen im urbanen Verkehr reduzieren, sondern auch lokale industrielle Strukturen stärken. Mit der Skalierung von Produktions-, Service- und Wartungsstrukturen sollen neue Arbeitsplätze im Bereich der Elektromobilität und der Batterietechnologie entstehen. Internationale Finanzinstitutionen sehen in diesem Segment erhebliches Wachstumspotenzial.

Quelle:
Spiro

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