Das deutsche Start-up-Unternehmen „Minerva Carbon“ erhält im Rahmen des EXIST-Programms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie eine Förderung von rund 1,8 Millionen Euro. Die Ausgründung aus dem Max-Planck-Institut für Kohlenforschung basiert auf den Arbeiten des Mitgründers Abdu Bilican, der im Rahmen seiner Promotion einen Syntheseprozess für mesoporöse Kohlenstoffe beschleunigen konnte.
Kürzere Ladezeiten, höhere Lebensdauer
Durch den Einsatz dieser Materialien in Batterien sind dem Unternehmen zufolge kürzere Ladezeiten und eine höhere Lebensdauer möglich. Erste Tests hätten bereits positive Ergebnisse bei der Schnellladefähigkeit und der Langzeitstabilität gezeigt. Für die industrielle Anwendung gilt die Skalierbarkeit solcher Synthesen bislang als Hürde.
Erprobung für kommerzielle Anwendungen
Mit der Förderung will „Minerva Carbon“ ein Pilotprojekt am Max-Planck-Institut umsetzen. Dort sollen größere Mengen des Materials hergestellt werden, um es für kommerzielle Anwendungen zu erproben. Laut dem Gründungs-Team können die Materialien nicht nur Batterien und Superkondensatoren verbessern, sondern auch Anwendungen in der Katalyse unterstützen, etwa bei PEM-Brennstoffzellen.
Quelle:
https://www.kofo.mpg.de/1035759/2025-08-20_Minerva-Carbon