Nexeon baut Anodenmaterialien-Werk in Südkorea

Der britische Anodenmaterial-Entwickler Nexeon will seinen ersten Standort zur kommerziellen Produktion in Südkorea errichten. Laut offiziellen Unternehmensangaben ermöglicht das in der Industriestadt Gunsan entstehende Werk, die verbindliche Liefervereinbarung mit Panasonic Anfang 2025 zu erfüllen.

Mehrere zehntausend Tonnen pro Jahr

Das entsprechende Grundstück soll an die Produktionsstätte von OCI grenzen, das langfristig Monosilan liefern wird, ein wichtiger Rohstoff für die Herstellung der Siliziumanoden-Materialien von Nexeon. OCI werde den Rohstoff durch eine spezielle und direkte Pipeline zwischen den beiden Anlagen am Standort Gunsan liefern. OCI plane, die Lieferleitungen parallel dazu auszubauen, was die Produktion von Siliziumanoden-Material in einer Größenordnung von mehreren zehntausend Tonnen pro Jahr erlaube.

50 Prozent höhere Energiedichte

Das siliziumbasierte Anodenmaterial von Nexeon soll über das Potenzial verfügen, die Energiedichte von Lithium-Ionen-Zellen um bis zu 50 Prozent zu erhöhen. Die Generation-2-„Drop-in“-Materialien sollen es Zellherstellern ermöglichen, im Vergleich zu Materialien der ersten Generation, wie Siliziumoxid, einen viel höheren Siliziumanteil in Lithium-Ionen-Zellenanoden zu verwenden, ohne dass kritische Änderungen am Zellherstellungsprozess oder erhebliche Kapitalinvestitionen erforderlich seien.

Quelle: https://www.nexeon.co.uk/media/first-commercial-volume-production-site

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