In der aktuellen Folge von „eMobility Insights“ spricht electrive-Chefredakteur Peter Schwierz mit Prof. Heiner Heimes vom PEM der RWTH Aachen über den Stand der europäischen Batteriezellproduktion.
Das Gespräch ordnet ein, warum viele ursprüngliche Ausbaupläne inzwischen deutlich zurückgenommen wurden. Laut electrive sind die angekündigten Zellproduktionskapazitäten in Europa von rund 2.000 auf unter 1.000 Gigawattstunden pro Jahr gesunken. Heimes sieht die zentrale Schwierigkeit weniger im Bau neuer Fabriken als im stabilen Hochlauf der Produktion. Entscheidend seien Qualität, geringe Ausschussraten und ausreichend Kapital.
Der Podcast behandelt auch die Folgen des Falls Northvolt für das Vertrauen in europäische Batterieprojekte. Zugleich verweist Heimes auf Felder, in denen Europa weiterhin Ansatzpunkte hat, darunter Recycling, Testinfrastruktur sowie Modul- und Packfertigung. Auch PowerCo, die Batterietochter von Volkswagen, wird als wichtiger Prüfstein genannt.
Der Beitrag bietet damit eine nüchterne Einordnung der Frage, welche Rolle Europa in der Batterie-Wertschöpfung noch einnehmen kann.
Den Podcast gibt es hier bei electrive:
Zum Gespräch mit Heiner Heimes

