Der Vorstand von Morrow Batteries ASA hat beschlossen, Insolvenz anzumelden. Gleiches gilt für die Tochtergesellschaften Morrow Technologies AS und Morrow Industrialization Center AS. Das Unternehmen konnte nach eigenen Angaben keinen zusätzlichen Zeitraum sichern, um laufende Gespräche mit potenziellen Investoren und Finanzierungspartnern abzuschließen.
Werk in Arendal
Morrow wurde 2020 gegründet und eröffnete 2024 in Arendal Norwegens erste Batteriezellfabrik. Die Anlage war auf LFP-Zellen ausgelegt und hatte eine geplante Jahreskapazität von rund 1 GWh. Reuters berichtete damals von weiteren Ausbauplänen mit drei zusätzlichen Fabriken bis 2029, jeweils mit 14 GWh Jahreskapazität.
Finanzierung
Das Unternehmen hatte 2024 ein Darlehen von Innovation Norway über 1,5 Milliarden norwegische Kronen erhalten. Laut norwegischen Medien sind rund 210 Beschäftigte von der Insolvenz betroffen.
Herausforderndes Marktumfeld
Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem schwierige Marktbedingungen, Herausforderungen bei der Finanzierung sowie die angespannte Situation in der europäischen Batterieindustrie. Morrow Batteries arbeitete zuletzt am Aufbau einer Batteriezellproduktion in Norwegen.
Quelle:
Morrow

