MEET Battery Research Center will mit modularer Fertigung Batterieentwicklung beschleunigen

Am MEET Battery Research Center der Universität Münster ist das Forschungsprojekt „REFlexBatt 2.0” gestartet. Ziel ist der Aufbau einer modularen Pilotlinie für die automatisierte Produktion von Batteriezellen. Das auf drei Jahre angelegte Vorhaben wird mit rund fünf Millionen Euro durch die EU und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Als Industriepartner ist die deutsche Safion GmbH beteiligt.

Die geplante Anlage soll unterschiedliche Zellchemien und Designs bereits in frühen Entwicklungsphasen produzieren können. Hintergrund ist die zunehmende Diversifizierung bei Batteriematerialien, etwa durch Systeme auf Basis von Natrium oder Kalium. Diese stellen veränderte Anforderungen an Produktionsprozesse.

Fokus auf flexible Prozesse und Rückverfolgbarkeit

Kern des Projekts ist eine Pilotlinie mit austauschbaren Kontaktkomponenten. Dadurch lassen sich Prozessschritte beim Wechsel der Technologie schnell anpassen. Das modulare Konzept soll zudem Kreuzkontaminationen vermeiden. Das Forschungszentrum erwartet dadurch kürzere Innovationszyklen und eine schnellere Überführung neuer Zelltechnologien in die Anwendung. Die einzelnen Prozessschritte könnten so schneller in industrielle Maßstäbe überführt werden.

Parallel dazu wird ein Track-and-Trace-System aufgebaut. Jede Elektrode erhält eine eindeutige Kennzeichnung, die sie während des gesamten Produktionsprozesses begleitet. Dies umfasst die Fertigung, die Zellassemblierung und die Leistungstests. In Kombination mit Prozessdaten und Analytik soll so der Einfluss einzelner Parameter präziser bestimmt werden.

Quelle:
https://www.uni-muenster.de/MEET/en/presse/news/Start_Project_Reflexbatt.shtml

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