Die BASF hat mit dem deutschen Recyclingunternehmen TSR Group eine Kooperation zum Recycling von Elektroautobatterien in Europa vereinbart. Ziel ist es, die Prozesse entlang der Wertschöpfungskette enger zu verzahnen. Im Mittelpunkt stehen zunächst das Zerlegen und Entladen von Altbatterien sowie deren Weiterverarbeitung zu sogenannter Schwarzmasse. Konkrete Zeitpläne oder vereinbarte Volumen wurden nicht veröffentlicht.
Erweiterung der Prozesskette im Batterierecycling
Die Zusammenarbeit ergänzt die bestehenden Strukturen beider Unternehmen. Die TSR Group bringt ihre bestehenden Aufbereitungsprozesse für Metallfraktionen und Elektronikkomponenten ein. Über das Joint Venture BLC mit Rhenus Automotive übernimmt das Unternehmen Aufgaben wie die Demontage und Entladung der Batteriepacks. TSR verfügt eigenen Angaben zufolge über ein Netzwerk von mehr als 190 Standorten in Europa und Erfahrung im Umgang mit komplexen Materialströmen. Die Herstellung von Schwarzmasse findet anschließend in einer Anlage statt, die am Standort Schwarzheide von BASF betrieben wird.
Die Kooperation umfasst laut Unternehmensangaben auch die Prüfung weiterer gemeinsamer Aktivitäten. Dazu zählen die Verarbeitung von Metallfraktionen aus der Schwarzmassenproduktion sowie eine engere Abstimmung in der Logistik für Altbatterien.
Quelle:
https://www.basf.com/global/de/media/news-releases/2026/04/p-26-056

