Samsung SDI hat einen Auftrag im Wert von umgerechnet rund einer Milliarde US-Dollar zur Lieferung von Batterien für Energiespeichersysteme (ESS) in den Vereinigten Staaten erhalten. Das Abkommen wurde durch die Tochter „Samsung SDI America“ mit einem US-amerikanischen Energie-Unternehmen abgeschlossen und läuft über vier Jahre von 2026 bis 2029. Die Batterien sollen im Werk von StarPlus Energy in Indiana produziert werden. Die Fabrik ist ein Joint Venture zwischen Samsung SDI und dem Automobilhersteller Stellantis.
NCA- und LFP-Technologien
Die Lieferungen sollen zunächst mit Nickel-Cobalt-Aluminium (NCA)-Batterien beginnen und später auf Lithium-Eisenphosphat (LFP)-Batterien ausgeweitet werden. Die Vereinbarung folgt auf einen ESS-Auftrag im Wert von umgerechnet mehr als 1,3 Milliarden US-Dollar, den Samsung SDI im Dezember 2025 mit einem Energie-Infrastruktur-Unternehmen aus den USA abgeschlossen hatte.
Wachsende ESS-Nachfrage
Samsung SDI baut damit seine Präsenz im US-Markt für Energiespeicher weiter aus. Die Nachfrage im ESS-Bereich wächst dort vor allem durch den Ausbau erneuerbarer Energie und den steigenden Energiebedarf von Rechenzentren und KI-Anwendungen.
Quelle:
Samsung SDI

