Albemarle setzt Lithiumhydroxid-Anlage in Australien außer Betrieb

Der US-amerikanische Chemiekonzern Albemarle hat angekündigt, seine Lithiumhydroxid-Anlage in Kemerton, Westaustralien, vorläufig stillzulegen. Betroffen ist die verbleibende Produktionslinie Train 1, die mit sofortiger Wirkung in den Status „Care and Maintenance” überführt wird. Bereits im Jahr 2024 hatte das Unternehmen die Produktionslinie Train 2 außer Betrieb genommen und die Ausbaupläne für die Linien 3 und 4 gestoppt.

Die Anlage verarbeitet Spodumen aus der Mine Greenbushes. An diesem Projekt hält Albemarle über ein australisches Joint Venture eine Beteiligung sowie die Hälfte der Abnahmerechte. Als Gründe für die Stilllegung nennt Albemarle anhaltende Marktvolatilität und Kostendruck. Das Unternehmen verweist darauf, dass die jüngsten Preissteigerungen bei Lithium nicht ausreichen, um die wirtschaftlichen Herausforderungen der Hartgesteinsverarbeitung im Westen zu kompensieren. Mit der Maßnahme soll die finanzielle Flexibilität des Unternehmens erhöht werden.

Die prognostizierten Absatzmengen für das Jahr 2026 bleiben hingegen unverändert. Albemarle will die Nachfrage nach Lithiumhydroxid über andere Produktionsstandorte bedienen. Laut Mitteilung bleiben auch die Bergbauaktivitäten in Australien unverändert. Dazu zählen Beteiligungen an den Minen Greenbushes und Wodgina sowie Explorationsprojekte in Westaustralien.

Quelle:
https://www.prnewswire.com/news-releases/albemarle-announces-plans-to-idle-its-kemerton-lithium-hydroxide-processing-plant-302685521.html

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