Ford prüft Batterie-Kooperation mit BYD für Hybridfahrzeuge

Der US-amerikanische Automobilhersteller Ford verhandelt laut Medienberichten mit dem chinesischen Batteriehersteller BYD über eine mögliche Zusammenarbeit im Bereich von Hybridfahrzeugen. Im Raum stehe eine Belieferung mit Batterien für Modelle außerhalb der USA. Die Gespräche seien noch nicht abgeschlossen, ein Vertragsabschluss stehe noch aus.

Weniger Verkäufe reiner Elektrofahrzeuge

Die potenzielle Partnerschaft erfolgt vor dem Hintergrund rückläufiger Verkaufszahlen bei reinen Elektrofahrzeugen. Ford hatte zuletzt im Dezember 2025 eine Abschreibung von 19,5 Milliarden US-Dollar angekündigt und mehrere geplante Elektromodelle gestrichen. Die Ausrichtung auf günstigere Modelle und Hybride wird als Reaktion auf den wachsenden Kostendruck und den Vorsprung chinesischer Anbieter bei Batterie- und Fertigungstechnologien gewertet.

Zusammenarbeit existiert bereits

Ford arbeitet in China bereits mit BYD zusammen. Dort sind mehrere Modelle des US-Herstellers mit Batterien von BYD ausgestattet. Der Mustang Mach-E wird seit 2021 lokal produziert und nutzt ternäre Lithium-Batterien aus BYDs Werk in Xi’an. Auch der im Dezember 2025 vorgestellte elektrische Bronco nutzt BYD-Komponenten, darunter sogenannte Blade-Batterien in der Langstreckenversion.

Quelle:
https://www.reuters.com/business/autos-transportation/ford-byd-talks-hybrid-vehicle-battery-deal-wsj-reports-2026-01-15/

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