„Volta 2026“ erarbeitet konkrete Lösungen für die Batterie-Industrie

Batterie- und Energiespeicher-Technologien treten derzeit in eine neue Phase ein, die weniger durch den Nachweis der Machbarkeit als vielmehr durch Skalierbarkeit, Integration und Systemleistung geprägt ist. Mit der zunehmenden Verbreitung in Bereichen wie Verteidigung, Elektromobilität, Netzinfrastruktur und digitale Systeme werden die limitierenden Faktoren zunehmend technischer, organisatorischer und struktureller Natur. Die vom 25. bis 27. Februar an der Stanford University stattfindende globale „Volta 2026“-Konferenz ist auf diese Realität ausgerichtet.

Risiken reduzieren, Einsatz beschleunigen

Das von der „Volta Foundation“ und STEER gemeinsam veranstaltete Expertenforum bringt hochrangige Entscheidungsträger, Betreiber und technische Fachleute aus der gesamten Batterie-Wertschöpfungskette zusammen, um sich auf die Faktoren zu konzentrieren, die eine Skalierung ermöglichen. Ziel ist es, durch Abstimmung, gemeinsame Methoden und klarere Schnittstellen Risiken erheblich zu reduzieren und den Einsatz beschleunigen zu können.

Fünf Podiumsdiskussionen

Volta 2026 bietet Podiumsdiskussionen zu den Themen Verteidigung, Energiespeichersysteme (BESS), Rechenzentren und KI, Materialversorgungsketten und Elektrofahrzeuge. Die Sessions konzentrieren sich den Organisatoren zufolge sich auf reale Einschränkungen und Chancen bei Kapazitätsausbau, Leistungsanforderungen, Versorgungssicherheit und Infrastrukturintegration und basieren auf praktischen Erfahrungen. Die Podiumsdiskussionen spiegeln die Perspektiven von Führungskräften wider, die daran mitwirken, wie Batterien hergestellt, qualifiziert, finanziert und in großem Maßstab eingesetzt werden.

Handlungsorientierte Arbeitsgruppen

Eine wesentliche Erweiterung des Volta-Programms im Jahr 2026 ist die Förderung von Arbeitsgruppen in Form von Multi-Stakeholder-Foren, die darauf abzielen, über Diskussionen hinaus zu koordinierten Maßnahmen zu gelangen. Die Gruppen konzentrieren sich auf sektorübergreifende technische und strategische Engpässe, darunter Materialqualifizierung und Validierungsverfahren, Entscheidungen zum Formfaktor und Kompromisse auf Systemebene, alternative Märkte und Standards für ESS, Personalentwicklung für Fertigung und Einsatz, Anforderungen an die Strom-Infrastruktur für Rechenzentren und KI sowie politische Koordination und regulatorische Angleichung. Die Arbeitsgruppen sollen praktische Ergebnisse liefern – eine gemeinsame Sprache, Referenzmethoden und gemeinsame 100-Tage-Plan-Rahmenwerke –, die in die Politikgestaltung, Kapitalallokation und operative Entscheidungsfindung mit Blick auf Verteidigung, BESS, Elektrofahrzeuge und digitale Infrastruktur einfließen können.

Mitgestaltung der Rahmenbedingungen

Da Batterietechnologien sich zu grundlegenden Infrastrukturkomponenten entwickeln, führen uneinheitliche Standards, Qualifizierungsfristen und Annahmen zunehmend zu Kosten, Verzögerungen und Risiken. Volta 2026 soll Raum für eine Angleichung schaffen – indem die passenden Interessengruppen gemeinsam an einen Tisch gebracht werden, um Ansätze zu vergleichen, Lücken zu identifizieren und Wege für die Zukunft aufzuzeigen. Für die Teilnehmer liegt der Wert der Veranstaltung nicht allein in fundierten Einblicken, sondern auch in der Mitwirkung an Rahmenbedingungen, die die Entwicklung der Branche in den nächsten zehn Jahren prägen dürften.

Die Anmeldung ist ab sofort möglich: https://learn.volta.foundation/volta-2026-registration

Newsletter

Hinweise zum Artikel

Empfehlung

  • All Post
  • Batterieentwicklung
  • Batteriekomponenten
  • Batterieproduktion
  • Batterierecycling
  • Gesponserter Beitrag
  • Top Story
  • Unsere Partner informieren
Geladen – Der Batterie-Podcast
Nach oben scrollen