Das norwegische Unternehmen „Morrow Batteries ASA“ bereitet den Übergang in die Serienproduktion von Batteriezellen vor. Morrow zufolge laufen bereits erste Produktionslinien, und die ersten kommerziellen Auslieferungen sollen beginnen. Parallel dazu verfolge Morrow eine Neuausrichtung der Unternehmensstrategie. Im Mittelpunkt stünden eine verstärkte Fokussierung auf Partnerschaften, um die Technologie-Validierung zu beschleunigen und langfristige Abnahmeverträge zu ermöglichen.
Büro in Oslo wird geschlossen
Im Zuge der Umstellung soll ein standardisiertes Rahmenwerk alle künftigen Geschäftsprozesse regeln – beispielsweise Verkauf, Garantien und Kundenverpflichtungen. Die operative Konsolidierung soll sich auf die Standorte Arendal und Grimstad konzentrieren. Das Büro in Oslo soll geschlossen werden.
„Herausfordernde Marktlage in Europa“
Morrow verweist auf eine herausfordernde Marktlage in Europa mit globalen Überkapazitäten, Preisdruck durch Importe, steigenden Kapitalkosten sowie Unsicherheiten in Lieferketten und Industriepolitik. Um das eigene Potenzial aus erprobter Technologie und industriellen Fähigkeiten vollständig auszuschöpfen, sei eine enge Zusammenarbeit mit strategischen Partnern erforderlich. Im Zusammenhang mit der Zentralisierung kündigten CFO Steffen Føreid und Mitgründer Pål Brun ihren Rückzug an. Beide sollen Morrow während einer Übergangsphase weiterhin beratend unterstützen.

