Panasonic Energy plant gemeinsam mit „Sumitomo Metal Mining“ ein neues Verfahren zur Rückgewinnung von Nickel aus Produktionsabfällen von Lithium-Ionen-Batterien. Ziel sei eine geschlossene Kreislaufwirtschaft, in der recyceltes Nickel wieder in Kathodenmaterialien für Batterien eingesetzt wird.
Urban-Mining-Strategien
Das Verfahren soll zunächst auf Produktionsrückstände aus dem Panasonic-Werk in Osaka angewendet werden. Sumitomo werde das Material in seiner „Niihama Nickel Refinery“ in der Präfektur Ehime weiterverarbeiten. Die gewonnene Nickelsulfatlösung soll dann wiederum als Rohstoff für neue Batterien dienen. Die Unternehmen setzen damit auf sogenannte Urban-Mining-Strategien, bei denen Wertstoffe aus gebrauchten Produkten gewonnen werden. Panasonic Energy zufolge trägt das Verfahren dazu bei, CO₂-Emissionen zu reduzieren und bis 2030 einen Anteil von 20 Prozent recyceltem Kathodenmaterial in Fahrzeugbatterien zu ermöglichen. Eine Ausweitung auf andere Materialien wie Lithium und Kobalt sei für die Zeit nach 2026 geplant.