Porsche testet Recycling-Verfahren für Hochvoltbatterien

Porsche will in einem Pilotprojekt die Rückgewinnung von Rohstoffen aus gebrauchten Hochvoltbatterien untersuchen. Ziel sei es, Verfahren zur Kreislaufwirtschaft zu erproben und die Abhängigkeit von Primärrohstoffen zu verringern. Das Projekt soll mehrere Phasen durchlaufen und sich auf Batterien aus Entwicklungsfahrzeugen konzentrieren.

Partnernetzwerk soll Prozesse weiterentwickeln

Im ersten Schritt sollen die Batterien mechanisch zerkleinert werden. Dabei entsteht die sogenannte Schwarzmasse, die Metalle wie Nickel, Kobalt, Mangan und Lithium enthält. Rund 65 Tonnen dieser Masse sind Porsche zufolge bisher in der Versuchsanlage entstanden. Anschließend sollen diese Materialien chemisch getrennt und für die Wiederverwendung aufbereitet werden. In der letzten Projektphase will Porsche Batteriezellen mit einem definierten Anteil an Recycling-Material herstellen und deren Einsatz in Fahrzeugen testen. Perspektivisch sei der Aufbau eines Netzwerks mit externen Partnern zur Weiterentwickling der Prozesse geplant. Porsche positioniert das Projekt im Kontext regulatorischer Entwicklungen, vor allem im Hinblick auf künftige EU-Vorgaben für Rezyklate ab dem Jahr 2031.

Quelle:
https://newsroom.porsche.com/de/2025/nachhaltigkeit/porsche-recyclingprozesse-hochvoltbatterien-pilotprojekt-39000.html

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