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Das auf spezielle Lithium-Ionen-Batterietechnik und Kleinserien ausgelegte deutsche Unternehmen Customcells stellt eine neue Zelltechnologie vor, die insbesondere mit hohen Temperaturen von bis zu 150 °C gut zurechtkommen soll.  

Im südwestfranzösischen Nersac bei Angoulême brachten der französische Staatspräsident Emmanuel Macron und Bundesforschungsministerin Anja Karliczek den Bau einer Pilotanlage zur Batteriezellfertigung auf den Weg. Betrieben wird das von Macron als „Airbus der Batterien“ bezeichnete Vorhaben von den industriellen Projektpartnern PSA, den zugehörigen Töchtern Peugeot und Opel sowie der Total-Tochter Saft.

Laut eigenen Angaben werden die Zellen für die Produktion des Model 3 in der Gigafactory 3 (Shangahai) von CATL und LG Chem geliefert. Beide Produzenten wollten hierzu jedoch keine Stellung nehmen. Die genauen Details des Lieferabkommens sind ebenfalls nicht bekannt.

Das Unternehmen Continental mit Sitz in Hannover wurde bereits 1871 gegründet und ist längst kein reiner Reifenhersteller mehr, sondern hat sich in der Vergangenheit zu einem der weltweit wichtigsten Automobilzulieferer entwickelt. Dennoch setzt das Unternehmen für einige Kritiker aktuell nicht stark genug auf die Elektromobilität.

General Motors (GM) und LG Chem planen einen gemeinsamen Standort zur Zellherstellung in Lordstown im US Bundesstaat Ohio, dessen Grundsteinlegung für Mitte 2020 geplant ist. Auf dem 64 Hektar großen Grundstück soll eine Zellfabrik entstehen, die mehr als 30 GWh pro Jahr an Batteriekapazität produzieren kann. Dabei sollen mehr als 1.100 Jobs geschaffen werden. Die geplante Investition beträgt bis zu 2,3 Mrd. US Dollar.

Die Manz AG und Shenzen Yinghe Technology gehen eine strategische Kooperation im Bereich Lithium-Ionen Zell- und Modulfertigung ein. In Zukunft wollen sie durch Lizenzmodelle Kunden die jeweils beste Anlagentechnologie zur Fertigung von Batteriesysteme aus dem gemeinsamen Technologieportfolio anbieten.

Tesla ist bekannt für Elektrofahrzeuge mit hochwertigen Batterien, die lange Lebensdauer und starke Leistungskennwerte kombinieren. Um weiterhin mit der Marktentwicklung Schritt halten zu können oder auch teilweise dem restlichen Markt einen Schritt voraus zu sein, unternimmt das Unternehmen bekanntermaßen hohe Anstrengungen und betreibt einen großen Forschungs- und Entwicklungsaufwand.

Tesla und Panasonic haben im Jahr 2017 mit der Batteriezellenproduktion in der Gigafactory 1 (GF1) begonnen. Die theoretische Kapazität dieser liegt bei 35 GWh, jedoch wurde die Kapazität bislang nicht annährend erreicht. Grund hierfür soll laut neusten Informationen ein Mangel an Fachpersonal gewesen sein.

Die Contemporary Amperex Technology Ltd besser bekannt als CATL und Chinas größter Hersteller von Lithium-Ionen-Batteriezellen, hat pünktlich zu Weihnachten am 24ten Dezember mit dem Bau an einem neuen Batteriezellenwerk in der südwestlich in China gelegenen Stadt Yibin begonnen. In bekannt schnellem chinesischem Zeitplan soll hier innerhalb von etwas mehr als zwei Jahren ein Produktionsstandort für 15 GWh pro Jahr entstehen. Nach zwei weiteren Jahren soll die Produktionskapazität dann noch einmal auf insgesamt 30 GWh pro Jahr gesteigert werden.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters unterzeichneten Hyundai Motor und die Tochtergesellschaft Kia Motor einen Vertrag mit SK Innovation über die Belieferung mit Batteriezellen für die nächsten vier bis fünf Jahre.

Nach dem Projektstart im Oktober 2018 ist nun die Testphase des Forschungsprojektes zum Batterie-Recycling zwischen Umicore und Audi abgeschlossen. Dem Forschungsteam ist es gelungen 90 Prozent des Kobalts und Nickels aus den Audi e-tron Batterien zu recyclen. Ab Januar 2020 soll die nächste Phase des Projektes mit dem Ziel eines geschlossenen Kreislaufes für die Materialien Kobalt und Nickel starten.

In der typischen chinesischen schnellen Baugeschwindigkeit hat SK Innovation als Spezialist für Lithium-Ionen-Pouch Zellen nach nur 16 Monaten Bauzeit eine Batteriezellefertigung in Changzhou eröffnet.

Der Münchner Großkonzern und deutsche Pionier der E-Mobilität in Serienfertigung BMW, einigt sich mit der chinesischen Firma Ganfeng Lithium auf zukünftige Rohstoff Lieferungen in einem Gesamtwert von 540 Millionen Euro bis zum Jahr 2024.

Vor ungefähr einem Monat hatte Elon Musk (Tesla-CEO) den Bau einer vierten „Gigafactory“ (Produktionsstätte) in Brandenburg, östlich von Berlin, angekündigt. Neuesten Erkenntnissen und Spekulationen zu Folge sollen dort auch die ersten eigenen Batteriezellenfertigung entstehen.

Ende November war es soweit: Wie der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmeier verkündete, wurden der Europäischen Kommission Informationen über das zweite europäische Batteriezellprojekt präsentiert. Nach dem bereits Anfang Oktober zur Notifizierung eingereichten Unternehmensverbund liegt der zweite nun der Europäischen Kommission zur Prä-Notifizierung vor.