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Das Wochenende naht. Als leichte Kost präsentieren wir spannende Videos, die gute Einblicke in die Lithium-Ionen-Batterie und die Produktion u.a. bei Tesla, VW, BMW und Daimler bieten. Denn am Ende des Tages heißt es „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“.

Elon Musk bestätigte auf Twitter, dass der diesjährige Batterys Day von Tesla live im Internet zu verfolgen sein wird. Das für April anvisierte Event soll laut Elon Musk großartige Neuerungen zeigen.

Einige Unternehmen und zuletzt vor allem Tesla nach neuen Chemikalien und Batterietechnologien, um die Wachstumsraten von EV in den frühen 2020er Jahren aufrechtzuerhalten. Drei aktuelle Entwicklungen werden dabei heute von Tesla fokussiert.

+++ AKASOL erwartet Nachfragerückgang, aber ein starkes zweites Halbjahr +++ Lanxess hofft auf Elektromobilität +++ Volkswagen, Daimler, Fiat, PSA und Ford drosseln Produktion +++

Der Automobilhersteller Tesla hat den Großteil seiner Mitarbeiter mit Erstwohnsitz in den USA aus Deutschland und insbesondere von der Baustelle in Brandenburg abgezogen. Tesla reagiert mit der Maßnahme vermutlich auf die neuen Einreisebestimmungen für US-Amerikaner.

Nachdem es immer wieder Berichte gab, dass Tesla an der Herstellung eigener Batteriezellen arbeiten würde, werden diese Gerüchte nun weiter bestätigt.
Damit arbeitet Tesla aller Voraussicht nach an einer Alternative zu den aktuell und seit Jahren von Panasonic zugelieferten Batteriezellen.

Tesla plant in seinem Werk in Fremont (USA) eine eigene Fertigungslinie für Batteriezellen aufzubauen. Hierfür hat das Unternehmen vor kurzer Zeit die Firma Hibar übernommen, welche sich auf die Herstellung von Produktionsanlagen für Batteriezellen spezialisiert hat.

Chinesischen Quellen zufolge plant Tesla eine neue Antriebsstrangkonfiguration auf dem eigenen „Battery Day“ im April zu enthüllen. Diese soll aus einem Batteriesystem aus Trockenzellen und Superkondensatoren bestellen und hätte das Potential die Energiedichte sowie Ladegeschwindigkeit zu steigern.

Tesla hat den erwarteten Antrag zur Förderung des Produktionsstandortes in Grünheide (Brandenburg) gestellt. Bei einer Vervollständigung der Unterlagen könnte Tesla sich eine Förderung über mehr als 100 Millionen Euro sichern.

Bereits vor einer Woche hatte Tesla die Liefervereinbarung mit dem chinesischen Batteriehersteller CATL bekannt gegeben, welche nun auch von Seiten des Herstellers bestätigt wurde. Gemäß der Börsenmitteilung gibt es darin keine Begrenzung für das Liefervolumen. Demnach könnte Tesla die Liefermengen CATL nach eigenem Bedarf vorgeben.

Laut eigenen Angaben werden die Zellen für die Produktion des Model 3 in der Gigafactory 3 (Shangahai) von CATL und LG Chem geliefert. Beide Produzenten wollten hierzu jedoch keine Stellung nehmen. Die genauen Details des Lieferabkommens sind ebenfalls nicht bekannt.

Laut den Unterlagen zur Bau-Vorprüfung, welche jetzt öffentlich eingesehen werden können, plant Tesla in Grünheide auf dem 300 Hektar großen Grundstück vorerst keine eigene Batteriezellfertigung. Ebenso ist keine Solardach, zur eigenen Stromerzeugung, wie bei der Gigafactory 1 in Reno, geplant. Stattdessen soll ein eigenes Erdgaskraftwerk einen Teil der benötigten Energie zur Verfügung stellen.

Tesla ist bekannt für Elektrofahrzeuge mit hochwertigen Batterien, die lange Lebensdauer und starke Leistungskennwerte kombinieren. Um weiterhin mit der Marktentwicklung Schritt halten zu können oder auch teilweise dem restlichen Markt einen Schritt voraus zu sein, unternimmt das Unternehmen bekanntermaßen hohe Anstrengungen und betreibt einen großen Forschungs- und Entwicklungsaufwand.

Die bereits im September angekündigte neueste Entwicklung von Tesla wurde nun als Patent angemeldet. Zuvor hatten die kanadischen Wissenschaftler um Jeff Dahn aus ihren Untersuchungsergebnissen einer Lithium-Ionen-Batterie basierend auf einer einkristallinen Nickel-, Mangan-, und Kobalt-haltigen NMC-Kathode behauptet, sie wäre bei 40°C für 4000 Zyklen einsatzfähig. Dies entspräche bei einhundertprozentiger Entladung pro Zyklus einer Lebensdauer von 1,6 Millionen Kilometern in Elektroautos und rund 20 Jahren in stationären Speichern.

Tesla und Panasonic haben im Jahr 2017 mit der Batteriezellenproduktion in der Gigafactory 1 (GF1) begonnen. Die theoretische Kapazität dieser liegt bei 35 GWh, jedoch wurde die Kapazität bislang nicht annährend erreicht. Grund hierfür soll laut neusten Informationen ein Mangel an Fachpersonal gewesen sein.