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Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung, bei der die Speicherung von erneuerbar erzeugter Energie in Batteriespeichern eine entscheidende Rolle spielt, möchte Großbritannien künftig die gesetzlichen Bestimmungen bei der Planung besonders großer Batteriespeicheranlagen vereinfachen.

Die beiden britischen Unternehmen AMTE Power und Britishvolt haben angekündigt, eine Batteriezellfertigung im Gesamtwert von 4 Milliarden Pfund in Großbritannien zu bauen und damit die erste große Gigafactory auf der Insel zu betreiben. Insbesondere soll das Projekt die wankende englische Automobilindustrie durch einen starken Impuls in Richtung eigenständiger Batterieproduktion und ferner Zukunftsfähigkeit unterstützen.

Der Elektrofahrzeughersteller Electra hat sich verpflichtet, ein System zu verwenden, das den Zustand einer Elektroautobatterie überwacht und eine Angabe macht, wann eine Batterie am besten für die Nutzung in einer Second-Life Anwendung geeignet ist und entsprechend gewechselt werden sollte.

Nach einem aktuellen Bericht, der von der britischen Regierung geförderten Faraday Institution kommt, riskiert Großbritannien, im Rennen um den Bau großer Batteriefabriken, die für die Zukunft des Batteriesektors entscheidend sind, gegenüber Europa ins Hintertreffen zu geraten. Dies wiederum führt dazu, dass zahlreiche Arbeitsplätze im ganzen Land gefährdet sind.

An die 2.500 Kilometer Reichweite, keine Ladezeit und recyclebar – die Aluminium-Luft Batterie, eine Erfindung aus Großbritannien, soll über diese Eigenschaften verfügen und wird nun als nächste industrielle Revolution angepriesen.