Beiträge

Das Forschungszentrum Jülich verkündet einen Durchbruch bei der Entwicklung von Festkörperbatterien. Dabei wurde mit einem neuartigen Herstellungsverfahren eine Natrium-Festkörperbatterie entwickelt, die eine deutlich höhere Zyklenfestigkeit erreicht, als herkömmliche Batterien dieses Typs. Hierbei gelang es sicherzustellen, dass die Batterie auch noch nach 100 Ladezyklen eine Restkapazität von 90% aufweist. Dies ist für Batterien mit einem keramischen Leitermaterial, die sich noch in der Laborentwicklung befinden, ein sehr guter Wert. Vergleichbare oder bessere Ergebnisse konnten bisher nur mit Batterien erzielt werden, die auf flüssige Elektrolyten oder zusätzlich weiche Schichten für den Ionentransport verwendeten.

In einem deutschlandweiten Wettbewerb hat sich das Land NRW mit Münster als Standort in Kooperation mit Aachen und Jülich gegen fünf Mitbewerber durchgesetzt.

Das Konsortium aus MEET, PEM und FZ Jülich setzt sich in deutschlandweitem Wettbwerbung um „Forschungsfertigung Batteriezelle“ durch.