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Der Startschuss ist gefallen. Am gestrigen Mittwoch, den 27.11.2019, fand das Projekt-Kick-Off für die Batterieforschungsfabrik „Forschungsfertigung Batteriezelle“ der Fraunhofer Gesellschaft statt. Die Fraunhofer „Forschungsfertigung Batteriezelle“ soll als nationales Entwicklungszentrum einen wesentlichen Beitrag leisten, um die bestehenden technologischen Lücken der Zellherstellung für Batterien und Akkus am Produktionsstandort Deutschland weiter zu schließen.

Die deutsche Batterieentwicklung hat ein weiteres Zuhause in Dresden gefunden. Für das vom BMBF geförderte deutschlandweite Konzept „Forschungsfabrik Batterie“ arbeiten seit diesem Monat verschiedene Institute des Dresdner „ExcellBattMat“-Zentrums am Projekt „KaSiLi“ (Strukturmechanische Kathodenadaption für Silizium- und Lithiumwerkstoffe).

„Forschungsfabrik Batterie“ gehört zu einer Reihe von Konzepten mit dem langfristigen Ziel einer Batterie-Großproduktion in Deutschland, um die Abhängigkeit der deutschen Industrie von asiatischen und US-amerikanischen Batterie-Zellherstellern zu verringern.

Die Kritik an Anja Karliczek reisst nicht ab. Insbesondere aus der Oppositionspartei werden Stimmen laut, die die Entscheidung für Münster und gegen Ulm in Zweifel ziehen. Die Bundesministerin stellte sich den Fragen.

Am Rande des Besuchs Anja Karliczeks erhöhte Baden-Württembergs Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut den Druck auf die Bundesministerin und forderte weitere Investitionen in Ulm und Karlsruhe.

Die Freude auf der einen Seite, großes Ärgernis auf der anderen Seite. Die Standortentscheidung für die Forschungsfabrik Batteriezelle hat für großen Diskussionsstoff gesorgt.

In einem deutschlandweiten Wettbewerb hat sich das Land NRW mit Münster als Standort in Kooperation mit Aachen und Jülich gegen fünf Mitbewerber durchgesetzt.

Die Standortdiskussion der FFB führt zu vielfältigen Diskussionen. Wir haben einige Auszüge aus dem Text der Ministerpräsidenten sowie Stimmen und Meinungen aus der Tagespresse gesammelt.

Das Konsortium aus MEET, PEM und FZ Jülich setzt sich in deutschlandweitem Wettbwerbung um „Forschungsfertigung Batteriezelle“ durch.