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Die niederländische Provinz Noord-Brabant, das Ministerium für Wirtschaft & Klimapolitik und das frei Forschungsinstitut TNO gaben bekannt, dass sie gemeinschaftlich in eine dreidimensionale Feststoffbatterie investieren möchten. Ziel ist es, einen Prototyp zu entwickeln, der beweist, dass die Technologie funktioniert und serienmäßig hergestellt werden kann.

Der Volkswagenkonzern investiert weitere 200 Mio. US-$ in den US-amerikanischen Spezialisten für Feststoffbatterien QuantumScape. Bereits seit dem Jahr 2018 arbeitet VW mit dem Unternehmen QuantumScape zusammen, um gemeinschaftlich die Großserienfertigung von Feststoffbatterien voranzutreiben. Feststoffbatterien beschreiben einen der größten aktuellen Entwicklungstrends der Batterietechnik, da dieser höhere Reichweiten und schnellere Ladezeiten verspricht.

Die koreanischen Unternehmen Samsung Electronics und die Hyundai Motor Group, haben sich zu einem ersten Gespräch bezüglich einer möglichen Kooperation bei Feststoffbatterien in einer Batteriefabrik von Samsung im Süden der koreanischen Hauptstadt Soul getroffen.

Forscher der kalifornischen Standford University haben einen Feststoffelektrolyten entwickelt, der im Gegensatz zu heute gängigen flüssigen Elektrolyten der Lithium-Ionen-Batterie schwer entflammbar ist.

Festkörperbatterien sind das Buzzword der Populärmedien und für viele der nächste Technologiesprung. Battery-News.de sprach mit Prof. Dr. Olivier Guillon, Direktor des Instituts für Energie- und Klimaforschung am Forschungszentrum Jülich, über seine Forschungsaktivitäten zum Thema Festkörperbatterien und die wichtigen nächsten Schritte auf dem Weg zur Markteinführung.

Das Unternehmen Continental mit Sitz in Hannover wurde bereits 1871 gegründet und ist längst kein reiner Reifenhersteller mehr, sondern hat sich in der Vergangenheit zu einem der weltweit wichtigsten Automobilzulieferer entwickelt. Dennoch setzt das Unternehmen für einige Kritiker aktuell nicht stark genug auf die Elektromobilität.

Das Forschungszentrum Jülich verkündet einen Durchbruch bei der Entwicklung von Festkörperbatterien. Dabei wurde mit einem neuartigen Herstellungsverfahren eine Natrium-Festkörperbatterie entwickelt, die eine deutlich höhere Zyklenfestigkeit erreicht, als herkömmliche Batterien dieses Typs. Hierbei gelang es sicherzustellen, dass die Batterie auch noch nach 100 Ladezyklen eine Restkapazität von 90% aufweist. Dies ist für Batterien mit einem keramischen Leitermaterial, die sich noch in der Laborentwicklung befinden, ein sehr guter Wert. Vergleichbare oder bessere Ergebnisse konnten bisher nur mit Batterien erzielt werden, die auf flüssige Elektrolyten oder zusätzlich weiche Schichten für den Ionentransport verwendeten.